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„Die Verwandlung“ von Franz Kafka (1915) – Zusammenfassung

„Die Verwandlung“ von Franz Kafka (1915) – Zusammenfassung

 „Die Verwandlung“- Franz Kafka
-Geschehen/Handlung/Ereignis
– Gregor Samsa wacht „verwandelt" auf
-> Auslöser für jede weitere Handlung
- V

„Die Verwandlung“ von Franz Kafka (1915) – Zusammenfassung

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11/12/13

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Exposition, Zusammenfassung Kapitel, Gregor als Person, Parabel „der Nachbar“, „Die Verwandlung“ als Novelle, Figuren & Motive, Deutungsansätze, Epochen

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„Die Verwandlung“- Franz Kafka -Geschehen/Handlung/Ereignis – Gregor Samsa wacht „verwandelt" auf -> Auslöser für jede weitere Handlung - Verwandlung als Ergebnis, kein Prozess Hauptfigur Gregor Samsa: – Handlungsreisender - ledig - lebt bei seiner Familie (Eltern/Schwester) - Hauptverdiener - absolvierter Militärdienst - Unzufriedenheit mit Beruf. Exposition - Attribute detailreiche, bildhafte, anschauliche Beschreibungen -> Einfühlen in literarische Figur & situativen Kontext Satzform: Hypotaxe <=> Parataxe -> Hypotaktischer Sprachstil bei Kafka - reich an rhetorischen Mitteln Ort. - Zimmer von Gregor. Erste Eindrücke JJ - Exposition - Kapitel 1, 2 & 3 - Gregors berufliche Situation - Gregors Familie Parabel ,,Der Nachbar" - „Die Verwandlung" als Novelle - Figurengestaltung & Motivkreise - Deutungsansätze - Einordnung in Epoche Kapitel 1 Erzählverhalten. überwiegend personales Erzählverhalten ,,Was ist mit mir geschehen?" (S.5, Z.12) Gestaltungsmittel: -> Humorvolle Selbstironie -> Erlebte Rede Atmosphäre - geprägt von der Überforderung der Hauptfigur, Melancholie, räumliche Enge, gleichzeitig überdimensioniertes Insekt -> Atmosphäre der Verzerrung -> grotesk Zeit/Wetter - an einem frühen Morgen (gegen 7Uhr) - regnerisch/neblig Textgrundlage: Kapitel 1: S.5, Z.1 - S.24, Z.3 Was geschieht? - Gregor Samsa erwacht "verwandelt" in ein ungeheures Ungeziefer - Gregor versucht mit dem neuen Körper zurecht zu kommen - Der Prokurist macht einen Kontrollbesuch, erblickt den verwandelten Gregor und flieht Die Familienmitglieder erschrecken beim Anblick Gregors und reagieren unterschiedlich -> Mutter fällt in Ohnmacht -> Grete macht sich Sorgen und weint ->Vater ist zornig und gewaltbereit -Vater drängt Gregor mit dem Stock des Prokuristen in sein Zimmer zurück und schließt zu - Gregor Samsa (verwandelt) bemüht sich, aufzustehen - Prokurist...

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besucht Gregor mit der Absicht, ihn zur Arbeit zu bewegen - Familie, die ihn zu Arbeit bewegen will – Dienstmädchen Anna öffnet dem Prokuristen die Tür und wird losgeschickt, um den Schlosser zur Hilfe zu holen In welcher Verfassung ist Gregor Samsa?. Was geschieht? Wer ist beteiligt? - Gregor ist sehr unzufrieden mit seiner beruflichen Situation, gleichzeitig aber auf die Arbeit angewiesen (Schulden der Eltern) Schockiert über Verwandlung, kann sich diese nicht erklären Wer ist beteiligt?. - Er ist nicht mehr in der Lage zu sprechen, kann sich nicht erklären und wird wie ein Tier zurückgetrieben - — kommt mit dem Körper schlecht zurecht, verletzt sich Kapitel 2 Grete, die sich um Gregor kümmert Vater sucht & findet Arbeit, ist häufig verstimmt - Mutter sucht/findet Arbeit - Gregor arrangiert sich mit der neuen Situation Grete übernimmt alleine Gregors Versorgung mit gewisser Ambivalenz (fürsorglich, aber auf Abstand) Eltern beginnen zu arbeiten, trotz finanzieller Rücklagen (Vater Portier, Mutter Näherin) - Grete & Mutter tragen Möbel heraus - Gregor zeigt sich, Mutter fällt in Ohnmacht -> Gregor will helfen Vater treibt ihn weg, bewirft ihn mit einem Apfel und verletzt ihn dabei lebensgefährlich Textgrundlage: Kapitel 2: S.24, Z.4 - Ș.44, Z.14 In welcher Verfassung befindet sich Gregor? Kapitel 3 - befindet sich in großer Distanz zur Familie —. ,,vertiert“ immer mehr - physisch und psychisch in schlechter Verfassung - nach wie vor besorgt um seine Familie Textgrundlage: Kapitel 3: S.44, Z.15 - S.63, Z.38 Was geschieht? - Gregor ist schwer verletzt -> Bewegungseinschränkungen seine Zimmertür bleibt offen -> Gregor kann seine Familie Abends beobachten Eltern und Schwester gehen Beschäftigung nach Grete hat die Verantwortung für Gregors Versorgung -> Zunehmende Vernachlässigung Drei Zimmerherren ziehen ein -> Gregors Zimmer dient als Abstellkammer - Gregors Isolation wird fortgesetzt bzw. verstärkt durch die Untermieter, die ihn auf keinen Fall sehen sollen - Einstellung einer „Bedienerin“ -> Versorgung Gregors (aggressiv) - Gregor wird von Zimmerherr entdeckt - Entschluss der Familie, dass Gregor ,weg muss" - Gregor belauscht das Gespräch, sieht sich selbst nun auch als Last und stirbt alleine in seinem Zimmer - Bedienerin entsorgt Gregors Leiche -> Vater, Mutter & Grete sind erleichtert und machen einen Ausflug Wer ist beteiligt? — Vater, Mutter & Grete wollen Gregor ,loswerden" - Die Bedienerin versorgt Gregor, beleidigt ihn und schüchtert ihn ein Drei Zimmerherren, die sehr fordernd sind, Familie versucht Ansprüchen gerecht zu werden In welcher Verfassung ist Gregor? - Gregor nimmt zunehmend wahr, dass er zur Last fällt und unerwünscht ist - Körperlich geschwächt (Verletzung, isst fast nichts mehr, verbleibt allein/einsam in seinem Zimmer) - Gregor stirbt mit einer Mischung aus Gefühlen des Verständnisses, aber auch der Wut und Schuldeinsicht Gregors berufliche Situation – Klage über äußere Bedingungen (Reisen, schlechtes Essen, frühes Aufstehen, Mangel an menschlicher Wärme) - Belastung durch berufliche Strukturen (Hierarchie, grundsätzliches Misstrauen, umfassendes Kontrollwesen) Gregor, sein Beruf und seine Verwandlung: - äußerlich und innerlich unbefriedigte Lebenssituation - unterdrückte Wut, Hassgefühle - Zwangslage (arbeitete Schulden der Eltern ab) - Diskrepanz zwischen innerlicher Rebellion und äußerer Überangepasstheit Textgrundlage: - S.6, Z.12 - S.8, Z.9 S.11, Z.37 - S.12, Z.25 - S.12, Z.26 - S.16, Z.25 => hohe Arbeitsbelastung, physischer Druck => Stress -> Zerrissenheit Gregors. -> Zwang & Unterdrückung als Kennzeichen seines Angestelltendaseins -> Metapher des Insektendaseins -> Spiegel einer niedergedrückten Lebenslage Wunschvorstellung von Ausstieg aus gesellschaftlichen Zwängen Soziogramm der Familie Samsa (vor Gregors Verwandlung): Schwester Bewunderung (Musik) Enge Bindung Emotionale Bindung Dominanz Mutter Zuneigung Gregor Abhängigkeit B Dominanz Pflicht, Unterordnung Vater Dominanz & Unterdrückung, aber auch Abhängigkeit Gregors Familie Textgrundlage: - S.53, Z.38 - S.54, Z.20 - S.56, Z. 12-23 - S.60, Z.14-15 Soziogramm der Familie Samsa (nach Gregors Verwandlung): - Gregor verdient Geld/Vater verwaltet es Gregor bezeichnet seine Familie als „unschuldige Familie" (S.11, Z.31) -> Gregors Familie ist nicht unschuldig, da sie ihn ausbeutet und unter Druck setzt, ohne seine persönliche Rechte/seinen Freiraum respektieren Schwester Vergleich Skizze 1 mit Skizze 2 Familienstrukturen im Hause Samsa: Grete hat Ansehen, Respekt und Einfluss in der Familie gewonnen - Gregor ist vom Versorger zum Objekt der Versorgung geworden Mutter hat an Ansehen, Respekt und Einfluss verloren nicht mehr mit ihm Distanziert sich/spricht. Bessere Beziehung, Mutter Bessere Beziehung Zuneigung schwindet Gregor Bessere Beziehung Verstößt ihn/ ekelt sich vor ihm - Vater ist zum Oberhaupt der Familie, auch im Sinne des Versorgers, geworden (unabhängig) - Gregor wird aus der Familie ausgestoßen (ausgeschlossen) und physisch/psychisch misshandelt - Beziehung zwischen Gregor und Grete ist von Bewunderung zu Abneigung/Verachtung/Hass geworden - finanzielle Verbesserung - Zusammenhalt der drei Familienmitglieder gegen Gregor Veränderung der Tagesabläufe durch Erwerbsarbeit der drei Familienmitglieder - Vater zeigt mehr Präsenz als Aggressor - Familie wird aktiver -> Gregor passiver => Familie erlebt/durchlebt ebenfalls ,,Verwandlung" => Familie Samsa ist eine Familie, deren Zusammenarbeit auf ökonomischer Verwertbarkeit/ökonomischem Nutzen des Einzelnen und Verpflichtung/Routine basiert => Die Familie ist kein Ort starker emotionaler Bindung => keine Möglichkeit des Austritts Vater Vorbereitung Charakterisierung: Parabel, Der Nachbar" S. 144 -.,,huscht förmlich an mir vorüber" (S.145, Z.17) -> Motiv der Ratte „huschen“. – „wie der Schwanz einer Ratte ist er hineingeglitten“ (S.145, Z.20-21) -> Ratten -> dreckig, hinterhältig - „und ich stehe wieder vor der Tafel,Haras, Büroʻ, die ich schon viel öfter gelesen habe, als sie es verdient." (S.145, Z.22) .-> eigentlich unwichtig für ihn, zeigt trotzdem Interesse - „Die elend dünnen Wände, die den ehrlich tätigen Mann verraten, den Unehrlichen aber decken.“ (S.145, Z.24-25) -> unterstellt Harras Unehrlichkeit/Hinterhältigkeit und dass er ihn belauscht – „Harras braucht kein Telefon, er benutzt meines, er hat sein Kanapee an die Wand gerückt und horscht" (S.146, Z.2-4) -> unterstellt ihm, ihn zu belauschen und seine Kunden zu klauen ,,vor allem aber während des Ganzen unwillkürlich durch die Zimmerwand Harras Bericht erstatten." (S.146, Z.7-9) -> denkt, Harras klaut seine Kunden — „mir entgegenzuarbeiten“ (vgl. S. 146, Z.10-15) -> Denkt, Harras belauscht ihn um seine Kunden zu klauen und ist ihm immer einen Schritt voraus Charakterisierung Harras (Nachbar): - hinterhältig auf eigenen Vorteil bedacht - menschenscheu, verhuscht, flink (soziophob) .-> Vergleich mit Ratte - mysteriös, dubios, (geheimnisvoll) – skrupellos, übertrieben ehrgeizig -> Hyperbel - jung, aufstrebend, nicht erfolgsversprechend im Bezug auf unternehmerisches Talent -> Antithese - profitorientiert => negative Charakterisierung => wird abgeurteilt (hat keine positiven Eigenschaften) => Konzentration auf das Negative auf der Basis von Spekulationen, Vermutungen Welche Auswirkungen hat es auf den Ich-Erzähler, dass er den Nachbarn so charakterisiert? Ausdruck der allgemeinen Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeitssituation - Rechtfertigung des eigenen Versagens -> Schutzfunktion - Aufwertung durch Abwertung anderer - Ablenkung von eigener (Arbeits-) Situation Sündenbockfunktion -> Strategie, mit Neid umzugehen Welche Auswirkung hat seine Arbeitssituation auf den Ich-Erzähler? - wird paranoid – vermutlich gestresst/schlecht gelaunt - fühlt sich verfolgt/belauscht - bereut den Nichtkauf der vorher leeren Wohnung -> schlechtes Gewissen. unausgeglichen - traut sich keine (risikoreichen) Geschäfte mehr zu -> verliert vermutlich Kunden Sprachliche Mittel - Häufung negativer. Adjektive - Formulierungen, die Vermutungen deutlich machen, (z.B. vielleicht, vermutlich,...) auch Gebrauch des Konjunktiv in Verbindung mit dem Pronomen ,man“ - Vergleich mit Ratte - Hyperbel (Übertreibung) - Antithese Wiederholung Parabel. - epische Kleinform, mit Gleichnis verwandt - kurze lehrhafte Textsorte - muss vom Empfänger entschlüsselt werden - Geschichte der Parabel lässt sich auf eigentlich gemeinte Situation übertragen - Bildebene: beschreibt das vordergründige Geschehen, auf dem durch Deutung das Eigentliche abgeleitet wird - Sachebene: der eigentliche Sachverhalt, der gedeutet wird.

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– Gregor Samsa wacht „verwandelt" auf
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„Die Verwandlung“- Franz Kafka -Geschehen/Handlung/Ereignis – Gregor Samsa wacht „verwandelt" auf -> Auslöser für jede weitere Handlung - Verwandlung als Ergebnis, kein Prozess Hauptfigur Gregor Samsa: – Handlungsreisender - ledig - lebt bei seiner Familie (Eltern/Schwester) - Hauptverdiener - absolvierter Militärdienst - Unzufriedenheit mit Beruf. Exposition - Attribute detailreiche, bildhafte, anschauliche Beschreibungen -> Einfühlen in literarische Figur & situativen Kontext Satzform: Hypotaxe <=> Parataxe -> Hypotaktischer Sprachstil bei Kafka - reich an rhetorischen Mitteln Ort. - Zimmer von Gregor. Erste Eindrücke JJ - Exposition - Kapitel 1, 2 & 3 - Gregors berufliche Situation - Gregors Familie Parabel ,,Der Nachbar" - „Die Verwandlung" als Novelle - Figurengestaltung & Motivkreise - Deutungsansätze - Einordnung in Epoche Kapitel 1 Erzählverhalten. überwiegend personales Erzählverhalten ,,Was ist mit mir geschehen?" (S.5, Z.12) Gestaltungsmittel: -> Humorvolle Selbstironie -> Erlebte Rede Atmosphäre - geprägt von der Überforderung der Hauptfigur, Melancholie, räumliche Enge, gleichzeitig überdimensioniertes Insekt -> Atmosphäre der Verzerrung -> grotesk Zeit/Wetter - an einem frühen Morgen (gegen 7Uhr) - regnerisch/neblig Textgrundlage: Kapitel 1: S.5, Z.1 - S.24, Z.3 Was geschieht? - Gregor Samsa erwacht "verwandelt" in ein ungeheures Ungeziefer - Gregor versucht mit dem neuen Körper zurecht zu kommen - Der Prokurist macht einen Kontrollbesuch, erblickt den verwandelten Gregor und flieht Die Familienmitglieder erschrecken beim Anblick Gregors und reagieren unterschiedlich -> Mutter fällt in Ohnmacht -> Grete macht sich Sorgen und weint ->Vater ist zornig und gewaltbereit -Vater drängt Gregor mit dem Stock des Prokuristen in sein Zimmer zurück und schließt zu - Gregor Samsa (verwandelt) bemüht sich, aufzustehen - Prokurist...

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Wer ist beteiligt? - Gregor ist sehr unzufrieden mit seiner beruflichen Situation, gleichzeitig aber auf die Arbeit angewiesen (Schulden der Eltern) Schockiert über Verwandlung, kann sich diese nicht erklären Wer ist beteiligt?. - Er ist nicht mehr in der Lage zu sprechen, kann sich nicht erklären und wird wie ein Tier zurückgetrieben - — kommt mit dem Körper schlecht zurecht, verletzt sich Kapitel 2 Grete, die sich um Gregor kümmert Vater sucht & findet Arbeit, ist häufig verstimmt - Mutter sucht/findet Arbeit - Gregor arrangiert sich mit der neuen Situation Grete übernimmt alleine Gregors Versorgung mit gewisser Ambivalenz (fürsorglich, aber auf Abstand) Eltern beginnen zu arbeiten, trotz finanzieller Rücklagen (Vater Portier, Mutter Näherin) - Grete & Mutter tragen Möbel heraus - Gregor zeigt sich, Mutter fällt in Ohnmacht -> Gregor will helfen Vater treibt ihn weg, bewirft ihn mit einem Apfel und verletzt ihn dabei lebensgefährlich Textgrundlage: Kapitel 2: S.24, Z.4 - Ș.44, Z.14 In welcher Verfassung befindet sich Gregor? Kapitel 3 - befindet sich in großer Distanz zur Familie —. ,,vertiert“ immer mehr - physisch und psychisch in schlechter Verfassung - nach wie vor besorgt um seine Familie Textgrundlage: Kapitel 3: S.44, Z.15 - S.63, Z.38 Was geschieht? - Gregor ist schwer verletzt -> Bewegungseinschränkungen seine Zimmertür bleibt offen -> Gregor kann seine Familie Abends beobachten Eltern und Schwester gehen Beschäftigung nach Grete hat die Verantwortung für Gregors Versorgung -> Zunehmende Vernachlässigung Drei Zimmerherren ziehen ein -> Gregors Zimmer dient als Abstellkammer - Gregors Isolation wird fortgesetzt bzw. verstärkt durch die Untermieter, die ihn auf keinen Fall sehen sollen - Einstellung einer „Bedienerin“ -> Versorgung Gregors (aggressiv) - Gregor wird von Zimmerherr entdeckt - Entschluss der Familie, dass Gregor ,weg muss" - Gregor belauscht das Gespräch, sieht sich selbst nun auch als Last und stirbt alleine in seinem Zimmer - Bedienerin entsorgt Gregors Leiche -> Vater, Mutter & Grete sind erleichtert und machen einen Ausflug Wer ist beteiligt? — Vater, Mutter & Grete wollen Gregor ,loswerden" - Die Bedienerin versorgt Gregor, beleidigt ihn und schüchtert ihn ein Drei Zimmerherren, die sehr fordernd sind, Familie versucht Ansprüchen gerecht zu werden In welcher Verfassung ist Gregor? - Gregor nimmt zunehmend wahr, dass er zur Last fällt und unerwünscht ist - Körperlich geschwächt (Verletzung, isst fast nichts mehr, verbleibt allein/einsam in seinem Zimmer) - Gregor stirbt mit einer Mischung aus Gefühlen des Verständnisses, aber auch der Wut und Schuldeinsicht Gregors berufliche Situation – Klage über äußere Bedingungen (Reisen, schlechtes Essen, frühes Aufstehen, Mangel an menschlicher Wärme) - Belastung durch berufliche Strukturen (Hierarchie, grundsätzliches Misstrauen, umfassendes Kontrollwesen) Gregor, sein Beruf und seine Verwandlung: - äußerlich und innerlich unbefriedigte Lebenssituation - unterdrückte Wut, Hassgefühle - Zwangslage (arbeitete Schulden der Eltern ab) - Diskrepanz zwischen innerlicher Rebellion und äußerer Überangepasstheit Textgrundlage: - S.6, Z.12 - S.8, Z.9 S.11, Z.37 - S.12, Z.25 - S.12, Z.26 - S.16, Z.25 => hohe Arbeitsbelastung, physischer Druck => Stress -> Zerrissenheit Gregors. -> Zwang & Unterdrückung als Kennzeichen seines Angestelltendaseins -> Metapher des Insektendaseins -> Spiegel einer niedergedrückten Lebenslage Wunschvorstellung von Ausstieg aus gesellschaftlichen Zwängen Soziogramm der Familie Samsa (vor Gregors Verwandlung): Schwester Bewunderung (Musik) Enge Bindung Emotionale Bindung Dominanz Mutter Zuneigung Gregor Abhängigkeit B Dominanz Pflicht, Unterordnung Vater Dominanz & Unterdrückung, aber auch Abhängigkeit Gregors Familie Textgrundlage: - S.53, Z.38 - S.54, Z.20 - S.56, Z. 12-23 - S.60, Z.14-15 Soziogramm der Familie Samsa (nach Gregors Verwandlung): - Gregor verdient Geld/Vater verwaltet es Gregor bezeichnet seine Familie als „unschuldige Familie" (S.11, Z.31) -> Gregors Familie ist nicht unschuldig, da sie ihn ausbeutet und unter Druck setzt, ohne seine persönliche Rechte/seinen Freiraum respektieren Schwester Vergleich Skizze 1 mit Skizze 2 Familienstrukturen im Hause Samsa: Grete hat Ansehen, Respekt und Einfluss in der Familie gewonnen - Gregor ist vom Versorger zum Objekt der Versorgung geworden Mutter hat an Ansehen, Respekt und Einfluss verloren nicht mehr mit ihm Distanziert sich/spricht. Bessere Beziehung, Mutter Bessere Beziehung Zuneigung schwindet Gregor Bessere Beziehung Verstößt ihn/ ekelt sich vor ihm - Vater ist zum Oberhaupt der Familie, auch im Sinne des Versorgers, geworden (unabhängig) - Gregor wird aus der Familie ausgestoßen (ausgeschlossen) und physisch/psychisch misshandelt - Beziehung zwischen Gregor und Grete ist von Bewunderung zu Abneigung/Verachtung/Hass geworden - finanzielle Verbesserung - Zusammenhalt der drei Familienmitglieder gegen Gregor Veränderung der Tagesabläufe durch Erwerbsarbeit der drei Familienmitglieder - Vater zeigt mehr Präsenz als Aggressor - Familie wird aktiver -> Gregor passiver => Familie erlebt/durchlebt ebenfalls ,,Verwandlung" => Familie Samsa ist eine Familie, deren Zusammenarbeit auf ökonomischer Verwertbarkeit/ökonomischem Nutzen des Einzelnen und Verpflichtung/Routine basiert => Die Familie ist kein Ort starker emotionaler Bindung => keine Möglichkeit des Austritts Vater Vorbereitung Charakterisierung: Parabel, Der Nachbar" S. 144 -.,,huscht förmlich an mir vorüber" (S.145, Z.17) -> Motiv der Ratte „huschen“. – „wie der Schwanz einer Ratte ist er hineingeglitten“ (S.145, Z.20-21) -> Ratten -> dreckig, hinterhältig - „und ich stehe wieder vor der Tafel,Haras, Büroʻ, die ich schon viel öfter gelesen habe, als sie es verdient." (S.145, Z.22) .-> eigentlich unwichtig für ihn, zeigt trotzdem Interesse - „Die elend dünnen Wände, die den ehrlich tätigen Mann verraten, den Unehrlichen aber decken.“ (S.145, Z.24-25) -> unterstellt Harras Unehrlichkeit/Hinterhältigkeit und dass er ihn belauscht – „Harras braucht kein Telefon, er benutzt meines, er hat sein Kanapee an die Wand gerückt und horscht" (S.146, Z.2-4) -> unterstellt ihm, ihn zu belauschen und seine Kunden zu klauen ,,vor allem aber während des Ganzen unwillkürlich durch die Zimmerwand Harras Bericht erstatten." (S.146, Z.7-9) -> denkt, Harras klaut seine Kunden — „mir entgegenzuarbeiten“ (vgl. S. 146, Z.10-15) -> Denkt, Harras belauscht ihn um seine Kunden zu klauen und ist ihm immer einen Schritt voraus Charakterisierung Harras (Nachbar): - hinterhältig auf eigenen Vorteil bedacht - menschenscheu, verhuscht, flink (soziophob) .-> Vergleich mit Ratte - mysteriös, dubios, (geheimnisvoll) – skrupellos, übertrieben ehrgeizig -> Hyperbel - jung, aufstrebend, nicht erfolgsversprechend im Bezug auf unternehmerisches Talent -> Antithese - profitorientiert => negative Charakterisierung => wird abgeurteilt (hat keine positiven Eigenschaften) => Konzentration auf das Negative auf der Basis von Spekulationen, Vermutungen Welche Auswirkungen hat es auf den Ich-Erzähler, dass er den Nachbarn so charakterisiert? Ausdruck der allgemeinen Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeitssituation - Rechtfertigung des eigenen Versagens -> Schutzfunktion - Aufwertung durch Abwertung anderer - Ablenkung von eigener (Arbeits-) Situation Sündenbockfunktion -> Strategie, mit Neid umzugehen Welche Auswirkung hat seine Arbeitssituation auf den Ich-Erzähler? - wird paranoid – vermutlich gestresst/schlecht gelaunt - fühlt sich verfolgt/belauscht - bereut den Nichtkauf der vorher leeren Wohnung -> schlechtes Gewissen. unausgeglichen - traut sich keine (risikoreichen) Geschäfte mehr zu -> verliert vermutlich Kunden Sprachliche Mittel - Häufung negativer. 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