Aufbau und Inhalt der Gedichtinterpretation
Die zweite Seite des Leitfadens befasst sich mit dem Aufbau und Inhalt der Gedichtinterpretation. Es werden konkrete Vorschläge gemacht, wie man den Inhalt des Gedichts strukturiert analysieren und beschreiben kann.
Der Leitfaden empfiehlt, die Analyse strophenweise vorzunehmen: "Die 1. Strophe des Gedichts handelt von... (den Inhalt der ersten Strophe kurz beschreiben)" "In der 2. Strophe des Gedichts geht es um... (den Inhalt beschreiben)"
Es wird betont, dass es wichtig ist, das Hauptmotiv des Gedichts zu identifizieren und zu erläutern: "Das Hauptmotiv des Gedichts wiederholt sich in folgenden Zeilen (Z. x, y, z)."
Definition: Hauptmotiv: Das zentrale Thema oder die Kernidee, die sich durch das gesamte Gedicht zieht und oft wiederholt wird.
Der Leitfaden geht auch auf die Bedeutung des sprachlichen Aufbaus ein. Es wird erklärt, wie man die verwendeten sprachlichen Mittel analysieren und ihre Wirkung beschreiben kann: "Mit den verwendeten Adjektiven deutet der Dichter auf eine bedrängende Atmosphäre der Situation hin. Durch die Adjektive 'dunkel' (Zeile X), 'zerrissen' (Zeile Y) und 'trübe' (Zeile Z) entsteht eine unwirkliche und bedrohliche Situation."
Example: Ein Beispiel für eine Gedichtinterpretation könnte lauten: "In Goethes 'Erlkönig' erzeugen die Adjektive 'grau' und 'düster' eine unheimliche Atmosphäre, die die bedrohliche Situation des Kindes unterstreicht."
Der Leitfaden betont auch die Wichtigkeit, Schlüsselwörter und Wortfelder zu identifizieren: "Im Gedichttext fallen Schlüsselwörter auf wie... (Zeile X),... (Zeile Y) und... (Zeile Z)." "Mit den Begriffen See, Tränen, Morgentau entsteht ein Wortfeld für Nomen, die als Symbole (bildhafte Ausdrücke) für... gelten."
Highlight: Eine gründliche Analyse des sprachlichen Aufbaus ist ein wesentlicher Bestandteil einer gelungenen Gedichtinterpretation. Sie hilft, die Intention des Dichters und die Wirkung des Gedichts zu verstehen.































