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CHARAKTERISTIKA KIEZDEUTSCH
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Anglizismen, Kiezdeutsch, Sprachwandel

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deutsch klausur nummer 1 CHARAKTERISTIKA KIEZDEUTSCH -kiezdeutsch ist eine soziale Varietät des Deutschen -findet sich überall dort, wo es eine bestimmte soziale Gruppe gibt die Gruppe der jungen Migranten -sie ist die zweitsprache der Sprecher und nicht deren erste -Kiezdeutsch ist niemals die Muttersprache -oft Türkisch, Arabisch, Kurdisch, Albanisch -Sprecher mit unvollständiger Beherrschung der dominanten Sprache, treffen aufeinander -ist durch informelle Sprecherbeziehungen charakterisiert (Freundschaft, Freizeit, Schule) -ausschließlich im mündlichen Gebrauch ↳>volkstümlich, einfach, treuherzig, schlicht, jung BEFÜRWORTER -es sei besser Migranten sprächen Kiezdeutsch, als gar kein Deutsch -Kiezdeutsch ist der Weg in die Hochsprache -der Übergang in die Standartsprache sei einfach -systematisch, produktive Erweiterung des Standartdt. -vermittelt Pubertierenden ein zugehörigkeitsgefühl -es kämen und gehen immer meder Sprachvarietäten bestimmter sozialen Gruppen -Kiezdeutsch wirke nur so auffällig nervig, da wir im Alltag oft damit konfrontiert werden GEGNER CHARAKTERISTIKA DIALEKTE =eine gebietsbezogene Sprachweise, die von der Hochsprache abweicht -Dialekte haben sich über die Zeit immer mehr dem Hochdeutsch angepasst 6 6 6 66 OKT, 25 -sprachliche Vereinfachung -es sei eine Sondersprache, die auf Fehlern des Deutschen beruht BEFÜRWORTER -Dialekt hat nichts mit Intelligenz, sondern mit der biologischen Entwicklung des Sprach apparates eines Jeden zu tun -wer zwischen Dialekt und Hochdeutsch wechseln -kommunikativ-eingeschränkte Sondersprache -die Unterschicht verhunze die Sprache -Die, die Kiezdeutsch als einzige Form des Deutschen beherrschen, seien die Minderheit der Minderheit -es sei rassistisch, Migranten die Fähigkeit abzusprechen, korrektes Standartdeutsch zu lernen -Kiezdeutsch würde als Provokantes Verhalten verwendet werden bsp. gegenüber Eltern - Sie sind au regionalen...

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Umgangssprachen geworden -keine Sprache der Welt hört sich gleich an; Dialekte gibt es überall auf der Welt -da in der Zeit der Völkerwanderung jedes Volk seine eigene Sprache mitbrachte, entstand der Druck eine Gemeinsamkeit zu entwickeln ein einheitliches Hochdeutsch gibt es seit dem 18. Jahrhundert -eine natürlich gewachsene Fremdsprache mit eigener Struktur, Grammatik und Wortschatz -in ländlichen Gebieten ist der Dialekt häufig die Erstsprache der Kinder -Deutschland hat auffallend viele Dialekte GEGNER -wer Dialekt spricht, klänge provinziell und unseriös Verständnisprobleme -Disskreminierung.Gefühl von Benachteidigung -schlechte Berufschancen (z.B. B. Kundengespräche) kann, beweise ein erhebliches Maß an Intelligenz •Code-Switching -Kinder, die ausschließlich mit Hochdeutsch aufwachsen, haben größere Schwierigkeiten, das Mündliche ins Schriftliche zu bringen -Mundart sprechende machen 30% weniger Recht- Schreibfehler -größerer Wortschatz -Heimatsgefühl; man fühlt sich zugehörig -Erhaltun regionaler kultur -es falle leichter, Fremdsprachen zu erlernen -fördere die Kreativität CHARKTERISTIKA ANGLIZISMEN: -englische Wörter, die auf die deutsche Sprache übertragen werden -sie werden in den Wortschatz aufgenommen, als seien sie Deutsche Wörter - sie werden grammatikalisch angepasst - es gibt Lehnwörter: Fremdwort wird an dt. Grammatik; Aussprache und schreibweise angepasst (schoppen) -die Zahl der Anglizismen ist auch heute noch sehr gering -sie kommen in größerer zahl nur in bestimmten Textsorten vor (Anzeige-und Werbesprache, Computersprache, in best. Sendungen des Hörfunks und Fernsehens -beispielsweise in Abituraufsätzen kommt es nur zu einem 0,06% Anteil von Anglizismen BEFÜRWORTER -wären best. Anglizismen überfällig bzw. gäbe es genug Synonyme, so wären sie nicht so stark gebraucht -jedes neue Wort kann am Anfang missverstanden werden, egal ob englisch o. deutsch -die Verwendung engl.Wörter diene Einigen als Aus weis moderner Lebenseinstellungen -Schreiben und Lesen unterscheidet sich v. Gesprochenem -Dialekt wird mit niedrigem Sozialstatus verbunden -ab einer gewissen beruflichen Stellung muss man Standartdeutsch beherrschen -es gäbe einige engl. Wörter in unserer Sprache, die nicht 1:1 ins deutsche übersetzt werden können und somit von großer Bedeutung sind -engl. Wörter sorgen für Weltläufigkeit -älteren Leuten wird unterstellt, nichts mehr dazu lernen zu können -Englisch sei kürzer GEGNER -Anglizismen seien überflüssig ; es gibt genug dt. Wörter -Anglizismen erschweren die Verständigung (-die Deutschen fliehen aus ihrer Sprache, da sie sich aufgrund des Nationalsozialismuses nicht identifizieren können) -das Englische wirkt auch auf einige andere Sprachen-die -im 100 Jahre Vergleich gäbe es ca. gleich viele Fremdwörter -das Denglische eerstöre die deutsche Sprache Notwendigkeit von Anglizismen ist Kontextabhängig -23 von 100 am häufigst verwendeten Wörtern sind englisch seien englisch. -Deutschland gäbe dem Weltwettbewerb einen Vorteil, wenn es sich auf engl. Begriffe einlasse -Anglizismen werden nicht in allen Gesellschaftsgruppen verwendet; man könne nicht an jeder Gesellschaftsgruppe festmachen, ob das Deutsch sich zu stärk ändere -Anglizismen sind überflüssig, es gibt genug deutsche Wörter -Verständigung wird umständlich WAS SIND SOZIOLEKTE: -Sprechweise, die von der sozialen Herkunft stark geprägt wird -Sprachgebrauch in einer sozialen Gruppe -sozialle Gesellschaftsgruppen SPRACHWANDEL: Ebenen der Sprachentwicklung: 1.Syntax (Satzbau) Regeln des Satzbaus können vor allem durch den mündlichen und umgangssprachlichen Sprachgebrauch nach und nach verändert werden (Ich bin froh, weil ich bald in den Urlaub fahre. →Ich bin froh, weil ich fahre bald in urlaub.) 2. Lexik (Wortschatz) Veränderungen im Rahmen des Wort- schatzes können beeinflusst werden durch andere Sprachen, Dialekte, Wort- neuschöpfungen,gesellsch. Ver- änderungen usw. Im Rahmen der Lexik finden die meisten Sprachent- wicklungen statt. 3. Morphematik (innere Struktur v.Wörtern Sprachentwicklungen Im Rahmen der Mor- phematik können sich in der ändernden Deklination von Nomen, Konjukation von Verben oder Wortbildungen zeigen. 2.B wird immer weniger d.Genitiv verwendet (Merkels Kostüm → Kostüm von Merkel) 1. Wörter verschwinden, Wörter kommen hinzu Einige Wörter verschwinden aus dem Wortschatz, wohingegen andere hinzukommen. Das hat häufig mit dem Verschwinden bestimmter Phänomene oder Gegenstände aus dem Alltag (z.B. Wählscheibe) bzw. neuen Ereignissen odr Erfindungen (z.B. Heizpilz) zu tun. Außerdem möchten Sprecher zeitgemäß sprechen und ersetzen daher altmodisch erscheinende Begriffe durch moderne, (z.B. abhängen statt faulenzen) plaudern, 2. Vereinfachung von Sprache z.B.: -werden aus starken Verben schwache (er focht wird zu er fechtete) werden Präpositionen und Artikel zusammengezogen (auf der Straße wird zu aufer Straße) - unbestimmte Artikel werden verkürzt (aus einen Hund wird nen Hund) ausm,vom 3. Anglizismen Der Einfluss des Englischen in unterschiedlichen Be- reichen wie z.B. Technik (online) usw hat zur Folge, dass es sich bei neuen Wörtern oft um Anglizismen handelt. Oft werden aber auch deutsche Wörter durch englische ersetzt, z.B. wird eine Sitzung in einer Firma mittlerweile als Meeting bezeichnet. Date, Game, online 4. Einfluss neuer Kommunikationsformen In den neuen Medien lässt sich eine typische SMS- oder Chatsprache beobachten, die sich u.a. durch Ab- kürzungen (hdl), abweichende Rechtschreibung und grafostilistische Mittel (:-D) auszeichnet. ka.lk.ba hahaha Argumente in Bezug auf den Sprachwandel baw. Sprachverfall der deutschen Sprache: -das Deutsche durchläuft seit einigen Jahrzehnten einen rasant beschleunigten Sprachwandel->hohen Einfluss vieler gesprochenen Sprachen -eine Sprache kann niemals sauber gehalten werden; es entsteht immer wieder neues Sprachen sterben: von den ca. 6500 Sprachen der Welt werden bald schon mehr als die Hälfte aussterben - wenn alle besser Englisch könnten, so hätten wir nicht so viele Denglisch-Kombinationen -es kommen nicht nur neue Wörter hinzu, sondern es verschwinden dafür auch alte Redewendungen -Anglizismen sind als solche zu erkennen -im 16./17. Jahrhundert sollte das französische vorrangig in Deutschland gesprochen werden; nur noch Bauern sprachen deutsch Ursachen des Sprachwandels Gesellschaftliche Ursachen Kulturkontakt Wenn Sprecher miteinander in Kontakt treten, üben oft Laute, Grammatik und Wortschatz der einen Gruppe einen Einfluss auf die Sprache der jeweils anderen Gruppe aus. Kulturelle Entwicklung Der lexikalisierte Wortschatz einer Epoche gibt Aus- kunft über kulturelle Vorstellungen. Das Wort Fräu- lein spiegelt Veränderungen der gesellschaftlichen Struktur: Bis ins 18./19. Jh. war das Wort der unver- heirateten adeligen Dame vorbehalten, dann wurde es auf bürgerliche unverheiratete Mädchen ausge- dehnt, bis die lexikalisierte Unterscheidung verheira- tet/unverheiratet Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr als zeitgemäß aufgefasst wurde. Neue Ideen und Dinge Laufend werden neue Ideen formuliert und neue Dinge entwickelt. Die Sprache reagiert darauf und schafft neue oder veränderte Bezeichnungen. Zu- gleich werden Ideen und Dinge ungebräuchlich und ihre Bezeichnungen verschwinden. Sozialprestige Menschen gleichen ihre Sprache oft bewusst oder unbewusst jenen Personen an, mit denen sie sich identifizieren oder die sie bewundern. Neuere sozio- linguistische Untersuchungen haben gezeigt, wie systematische Veränderungen mit dem angestrebten Sozialprestige zusammenhängen. Dies kann eine Tendenz zu Formulierungen bedeuten, die einen ho- hen gesellschaftlichen Stand zu verraten scheinen, es kann aber auch ein verdecktes Prestige angestrebt werden, wie z. B. bei von Männern gewählten Formu- lierungen, denen Eigenschaften wie Härte und Männ- lichkeit unterstellt wird. Tendenz zur beschönigenden Umschreibung Um den Zuhörer zu schonen, wurden im 19. Jahr- hundert der Sprache gewisse Tabus auferlegt, die zu beschönigenden Umschreibungen führten, die heute kaum noch als Beschönigung erkennbar sind: unpäss- lich (leicht krank), einen Vogel haben (verrückt sein), entschlafen (sterben). Ähnlich verhält es sich mit so- zialen Aufwertungen bestimmter Tätigkeiten: z. B. statt dienen nun aufivarten, betreuen, helfen, mitarbei- ten oder Fremdwörter wie assistieren und -service. & ε E d d d d AUG 20 Sprachliche Ursachen Lexikalisierung bildhafter Ausdrücke Konkrete Bedeutungen (z. B. erfahren = „reisend er- ku len") werden mehr und mehr als Metapher ge- nutzt, bis der metaphorische Gehalt nicht mehr er- kennbar ist. Ausspracheerleichterung Im Lautwandel ist in manchen Sprachen eine Ten- denz zu beobachten, z. B. auslautende Konsonanten abzuschwächen oder zu eliminieren. Dies könnte mit einer Ausspracheerleichterung erklärt werden. So las- sen sich jedoch nur wenige Veränderungen erklä- ren. Analogie Unregelmäßigkeiten in der Grammatik einer Sprache werden oft von regelmäßigen Mustern beeinflusst, das heißt, Ausnahmen werden der Regel angegli- chen. Zufälligkeiten Manche Theoretiker sind der Auffassung, es gebe kei- ne systematische Erklärung für den Sprachwandel, sondern dieser sei grundsätzlich unvorhersehbar. Dies kann für viele Erscheinungen im Wortschatz angenommen werden, in der Phonologie (Lautung) und der Grammatik sind jedoch ähnliche Prozesse in nicht miteinander verwandten Sprachen zu beobach- ten. Bedarf an stärkeren Ausdrücken (Hyperbel und Litotes) Die Tatsache, dass manche Wörter durch häufigen Gebrauch abgenutzt wirken, führt zu einem Bedarf an neuen, stärkeren Ausdrücken, besonders in affekt- gebundenen Situationen. Verstärkende Adverbien machen oft eine solche Abschwächung mit; das heu- te farblose sehr bedeutet eigentlich schmerzlich". [...] Wenn [...] Übertreibungen ihre Wirkung verlie- ren, greift man manchmal zum Gegenteil. Eine vor- sichtige, bescheidene Untertreibung (Litotes) wirkt oft als Verstärkung: nicht übel [...], ziemlich überra- schend. Nach: David Crystal: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Frankfurt a. M.: Zweitausendeins 1993, S. 333 und Astrid Stedje: Deutsche Sprache gestern und heute. Paderborn: Fink 2007 As 83 BS 4

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Umgangssprachen geworden -keine Sprache der Welt hört sich gleich an; Dialekte gibt es überall auf der Welt -da in der Zeit der Völkerwanderung jedes Volk seine eigene Sprache mitbrachte, entstand der Druck eine Gemeinsamkeit zu entwickeln ein einheitliches Hochdeutsch gibt es seit dem 18. Jahrhundert -eine natürlich gewachsene Fremdsprache mit eigener Struktur, Grammatik und Wortschatz -in ländlichen Gebieten ist der Dialekt häufig die Erstsprache der Kinder -Deutschland hat auffallend viele Dialekte GEGNER -wer Dialekt spricht, klänge provinziell und unseriös Verständnisprobleme -Disskreminierung.Gefühl von Benachteidigung -schlechte Berufschancen (z.B. B. Kundengespräche) kann, beweise ein erhebliches Maß an Intelligenz •Code-Switching -Kinder, die ausschließlich mit Hochdeutsch aufwachsen, haben größere Schwierigkeiten, das Mündliche ins Schriftliche zu bringen -Mundart sprechende machen 30% weniger Recht- Schreibfehler -größerer Wortschatz -Heimatsgefühl; man fühlt sich zugehörig -Erhaltun regionaler kultur -es falle leichter, Fremdsprachen zu erlernen -fördere die Kreativität CHARKTERISTIKA ANGLIZISMEN: -englische Wörter, die auf die deutsche Sprache übertragen werden -sie werden in den Wortschatz aufgenommen, als seien sie Deutsche Wörter - sie werden grammatikalisch angepasst - es gibt Lehnwörter: Fremdwort wird an dt. Grammatik; Aussprache und schreibweise angepasst (schoppen) -die Zahl der Anglizismen ist auch heute noch sehr gering -sie kommen in größerer zahl nur in bestimmten Textsorten vor (Anzeige-und Werbesprache, Computersprache, in best. Sendungen des Hörfunks und Fernsehens -beispielsweise in Abituraufsätzen kommt es nur zu einem 0,06% Anteil von Anglizismen BEFÜRWORTER -wären best. Anglizismen überfällig bzw. gäbe es genug Synonyme, so wären sie nicht so stark gebraucht -jedes neue Wort kann am Anfang missverstanden werden, egal ob englisch o. deutsch -die Verwendung engl.Wörter diene Einigen als Aus weis moderner Lebenseinstellungen -Schreiben und Lesen unterscheidet sich v. Gesprochenem -Dialekt wird mit niedrigem Sozialstatus verbunden -ab einer gewissen beruflichen Stellung muss man Standartdeutsch beherrschen -es gäbe einige engl. Wörter in unserer Sprache, die nicht 1:1 ins deutsche übersetzt werden können und somit von großer Bedeutung sind -engl. Wörter sorgen für Weltläufigkeit -älteren Leuten wird unterstellt, nichts mehr dazu lernen zu können -Englisch sei kürzer GEGNER -Anglizismen seien überflüssig ; es gibt genug dt. 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Begriffe einlasse -Anglizismen werden nicht in allen Gesellschaftsgruppen verwendet; man könne nicht an jeder Gesellschaftsgruppe festmachen, ob das Deutsch sich zu stärk ändere -Anglizismen sind überflüssig, es gibt genug deutsche Wörter -Verständigung wird umständlich WAS SIND SOZIOLEKTE: -Sprechweise, die von der sozialen Herkunft stark geprägt wird -Sprachgebrauch in einer sozialen Gruppe -sozialle Gesellschaftsgruppen SPRACHWANDEL: Ebenen der Sprachentwicklung: 1.Syntax (Satzbau) Regeln des Satzbaus können vor allem durch den mündlichen und umgangssprachlichen Sprachgebrauch nach und nach verändert werden (Ich bin froh, weil ich bald in den Urlaub fahre. →Ich bin froh, weil ich fahre bald in urlaub.) 2. Lexik (Wortschatz) Veränderungen im Rahmen des Wort- schatzes können beeinflusst werden durch andere Sprachen, Dialekte, Wort- neuschöpfungen,gesellsch. Ver- änderungen usw. Im Rahmen der Lexik finden die meisten Sprachent- wicklungen statt. 3. Morphematik (innere Struktur v.Wörtern Sprachentwicklungen Im Rahmen der Mor- phematik können sich in der ändernden Deklination von Nomen, Konjukation von Verben oder Wortbildungen zeigen. 2.B wird immer weniger d.Genitiv verwendet (Merkels Kostüm → Kostüm von Merkel) 1. Wörter verschwinden, Wörter kommen hinzu Einige Wörter verschwinden aus dem Wortschatz, wohingegen andere hinzukommen. Das hat häufig mit dem Verschwinden bestimmter Phänomene oder Gegenstände aus dem Alltag (z.B. Wählscheibe) bzw. neuen Ereignissen odr Erfindungen (z.B. Heizpilz) zu tun. Außerdem möchten Sprecher zeitgemäß sprechen und ersetzen daher altmodisch erscheinende Begriffe durch moderne, (z.B. abhängen statt faulenzen) plaudern, 2. Vereinfachung von Sprache z.B.: -werden aus starken Verben schwache (er focht wird zu er fechtete) werden Präpositionen und Artikel zusammengezogen (auf der Straße wird zu aufer Straße) - unbestimmte Artikel werden verkürzt (aus einen Hund wird nen Hund) ausm,vom 3. Anglizismen Der Einfluss des Englischen in unterschiedlichen Be- reichen wie z.B. Technik (online) usw hat zur Folge, dass es sich bei neuen Wörtern oft um Anglizismen handelt. Oft werden aber auch deutsche Wörter durch englische ersetzt, z.B. wird eine Sitzung in einer Firma mittlerweile als Meeting bezeichnet. Date, Game, online 4. Einfluss neuer Kommunikationsformen In den neuen Medien lässt sich eine typische SMS- oder Chatsprache beobachten, die sich u.a. durch Ab- kürzungen (hdl), abweichende Rechtschreibung und grafostilistische Mittel (:-D) auszeichnet. ka.lk.ba hahaha Argumente in Bezug auf den Sprachwandel baw. Sprachverfall der deutschen Sprache: -das Deutsche durchläuft seit einigen Jahrzehnten einen rasant beschleunigten Sprachwandel->hohen Einfluss vieler gesprochenen Sprachen -eine Sprache kann niemals sauber gehalten werden; es entsteht immer wieder neues Sprachen sterben: von den ca. 6500 Sprachen der Welt werden bald schon mehr als die Hälfte aussterben - wenn alle besser Englisch könnten, so hätten wir nicht so viele Denglisch-Kombinationen -es kommen nicht nur neue Wörter hinzu, sondern es verschwinden dafür auch alte Redewendungen -Anglizismen sind als solche zu erkennen -im 16./17. Jahrhundert sollte das französische vorrangig in Deutschland gesprochen werden; nur noch Bauern sprachen deutsch Ursachen des Sprachwandels Gesellschaftliche Ursachen Kulturkontakt Wenn Sprecher miteinander in Kontakt treten, üben oft Laute, Grammatik und Wortschatz der einen Gruppe einen Einfluss auf die Sprache der jeweils anderen Gruppe aus. Kulturelle Entwicklung Der lexikalisierte Wortschatz einer Epoche gibt Aus- kunft über kulturelle Vorstellungen. Das Wort Fräu- lein spiegelt Veränderungen der gesellschaftlichen Struktur: Bis ins 18./19. Jh. war das Wort der unver- heirateten adeligen Dame vorbehalten, dann wurde es auf bürgerliche unverheiratete Mädchen ausge- dehnt, bis die lexikalisierte Unterscheidung verheira- tet/unverheiratet Ende des 20. Jahrhunderts nicht mehr als zeitgemäß aufgefasst wurde. Neue Ideen und Dinge Laufend werden neue Ideen formuliert und neue Dinge entwickelt. Die Sprache reagiert darauf und schafft neue oder veränderte Bezeichnungen. Zu- gleich werden Ideen und Dinge ungebräuchlich und ihre Bezeichnungen verschwinden. Sozialprestige Menschen gleichen ihre Sprache oft bewusst oder unbewusst jenen Personen an, mit denen sie sich identifizieren oder die sie bewundern. Neuere sozio- linguistische Untersuchungen haben gezeigt, wie systematische Veränderungen mit dem angestrebten Sozialprestige zusammenhängen. Dies kann eine Tendenz zu Formulierungen bedeuten, die einen ho- hen gesellschaftlichen Stand zu verraten scheinen, es kann aber auch ein verdecktes Prestige angestrebt werden, wie z. B. bei von Männern gewählten Formu- lierungen, denen Eigenschaften wie Härte und Männ- lichkeit unterstellt wird. Tendenz zur beschönigenden Umschreibung Um den Zuhörer zu schonen, wurden im 19. Jahr- hundert der Sprache gewisse Tabus auferlegt, die zu beschönigenden Umschreibungen führten, die heute kaum noch als Beschönigung erkennbar sind: unpäss- lich (leicht krank), einen Vogel haben (verrückt sein), entschlafen (sterben). Ähnlich verhält es sich mit so- zialen Aufwertungen bestimmter Tätigkeiten: z. B. statt dienen nun aufivarten, betreuen, helfen, mitarbei- ten oder Fremdwörter wie assistieren und -service. & ε E d d d d AUG 20 Sprachliche Ursachen Lexikalisierung bildhafter Ausdrücke Konkrete Bedeutungen (z. B. erfahren = „reisend er- ku len") werden mehr und mehr als Metapher ge- nutzt, bis der metaphorische Gehalt nicht mehr er- kennbar ist. Ausspracheerleichterung Im Lautwandel ist in manchen Sprachen eine Ten- denz zu beobachten, z. B. auslautende Konsonanten abzuschwächen oder zu eliminieren. Dies könnte mit einer Ausspracheerleichterung erklärt werden. So las- sen sich jedoch nur wenige Veränderungen erklä- ren. Analogie Unregelmäßigkeiten in der Grammatik einer Sprache werden oft von regelmäßigen Mustern beeinflusst, das heißt, Ausnahmen werden der Regel angegli- chen. Zufälligkeiten Manche Theoretiker sind der Auffassung, es gebe kei- ne systematische Erklärung für den Sprachwandel, sondern dieser sei grundsätzlich unvorhersehbar. Dies kann für viele Erscheinungen im Wortschatz angenommen werden, in der Phonologie (Lautung) und der Grammatik sind jedoch ähnliche Prozesse in nicht miteinander verwandten Sprachen zu beobach- ten. Bedarf an stärkeren Ausdrücken (Hyperbel und Litotes) Die Tatsache, dass manche Wörter durch häufigen Gebrauch abgenutzt wirken, führt zu einem Bedarf an neuen, stärkeren Ausdrücken, besonders in affekt- gebundenen Situationen. Verstärkende Adverbien machen oft eine solche Abschwächung mit; das heu- te farblose sehr bedeutet eigentlich schmerzlich". [...] Wenn [...] Übertreibungen ihre Wirkung verlie- ren, greift man manchmal zum Gegenteil. Eine vor- sichtige, bescheidene Untertreibung (Litotes) wirkt oft als Verstärkung: nicht übel [...], ziemlich überra- schend. Nach: David Crystal: Die Cambridge Enzyklopädie der Sprache. Frankfurt a. M.: Zweitausendeins 1993, S. 333 und Astrid Stedje: Deutsche Sprache gestern und heute. Paderborn: Fink 2007 As 83 BS 4