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Theorien zum Spracherwerb

Theorien zum Spracherwerb

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der Mensch ist ein Produkt der Umwelt
• jegliches Verhalten wird durch Erfahrungen mit der Umwelt erlernt und n

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Theorien zum Behaviorismus: der Mensch ist ein Produkt der Umwelt • jegliches Verhalten wird durch Erfahrungen mit der Umwelt erlernt und nicht angeboren • Verhalten wird erlernt und kann auch wieder verlernt werden • Sprache durch Imitation und Verstärkung (=Belohnung) 4 Umwelt reagiert auf richtige" Lautäußerungen positiv und auf "falsche" negativ Blackbox: zum Spracherwerb Input (Reiz) →→→ Blackbox Output (Reaktion) (Organismus) Kritik: •Modell setzt spontane Lautäußerungen voraus • biologische und genetische Zusammenhänge werden nicht beachtet Reaktion zwingend notwendig. • keine Differenzierung zwischen Tier und Mensch • das Modell spricht Kindern das eigene Denken ab Verhalten lässt sich nicht auf Reiz und Reaktion beschränken → wenn die Eltern keine ausgeprägten Sprachkentnisse haben, erlangt das Kind ohne äußere Einflüsse ebenfalls keine Theorien zum Spracherwerb Interaktionismus: •Spracherwerb der Kinder durch Interaktion mit Bezugspersonen → erfolgt durch Mimik, Gestik, Laute und Betonungen • Gemeinsames Handeln und Wiederholen • Betreuungsperson passt sich dem kindlichen Entwicklungsstand an, verhält sich aber in einem etwas höheren Niveau → Kind versetzt sich in die Lage und passt sich dem höheren Niveau an Begriffsbildungen: - 1. Stufe: synkretische" Bildungen → gleiches Benennen verschiedener Gegenstände aufgrund zufälliger Ähnlichkeiten (z.B. Form) 2. Stufe: Komplexbildungen → Alltagsbegriffe 3. Stufe: vorwissenschaftliche Begriffe (z.B. Abstraktionen) Kritik: • Interaktion ist nicht allein für den Spracherwerb verantwortlich • keine Erklärung des Spracherwerbs, sondern eher der Begriffsbildung • Ignoranz der kognitiven Entwicklung des Kindes ·laut Theorie ist Spracherwerb nur durch Interaktion...

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möglich, doch Interaktion benötigt kommunikative Kompetenzen • Übernahme von Sprachfehlern? Theorien zum Spracherwerb Nativismus: moderner Nativismus: • geht von angeborenen Sprachstrukturen aus • Input ist trotzdem essentiell · es gibt eine angeborene Universalgrammatik → enthält Grundregeln aller exestierenden Grammatiken •Output ist größer als Input → es muss ein Vorwissen geben extremer Nativismus: • Grundlagen der Grammatik gehen auf ein Sprachorgan" zurück, welches nur der Mensch besitzt •Spracherwerb ist die Heranreifung des Sprachorgans • die Heranreifung der grammatikalischen Regeln sind sprachspezifisch Kritik: (1 • wie viel der Sprache ist angeboren ? • ist bei Menschen der angeborene Teil unterschiedlich groß? · angeborenes Wissen ist nicht nachweisbar • Chomskys Theorie bezieht sich nur auf europäische Sprachen → Universalgrammatik ist widerlegt Theorien zum Spracherwerb Kognitivismus: • Spracherwerb ist Teil der kognitiven Entwicklung → somit indirekt genetisch bedingt - • es gibt kein Sprachorgan, sondern einen Allzweckgeist welches auch die Sprache erwirbt · erst müssen sich bestimmte Denkstrukturen entwickeln, dann lernt das Kind sprechen • Mischung aus Denkfähigkeit des Kindes und der Außenwell • wenn ein Kind etwas nicht sagen kann, liegt es daran, dass es den Sinn davon nicht versteht Kritik: • Kinder können Worte nach imitieren, auch wenn sie die Bedeutung nicht kennen soziale und emotionale Faktoren werden vernachlässigt einseitige Konzentration auf Informationsverarbeitungsprozessen

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