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Wichtige Szenen (Faust)

Wichtige Szenen (Faust)

 Menschenbild Gott & Mephisto (Prolog im Himmel)
Gott
Mephisto
Glaubt an strebenden Menschen, der zwar irrt, Glaubt an Leid & Elend des Mens

Wichtige Szenen (Faust)

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Annika

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11/12/13

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Ein Überblick der wichtigsten Szenen des 1.Teils von „Faust“ von Goethe bis einschließlich zur Gretchenfrage.

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Menschenbild Gott & Mephisto (Prolog im Himmel) Gott Mephisto Glaubt an strebenden Menschen, der zwar irrt, Glaubt an Leid & Elend des Menschen aber wieder rechten Weg findet ->Fähigkeit Gutes & Böses zu unterscheiden Mensch = Krönung der Schöpfung ->positives Mensch = Fehlkonstruktion, die aufgrund Menschenbild ihrer Verfasstheit unzufrieden ist ->negatives Menschenbild Will F Neigungen nutzen um ihn vom rechten Weg (+ Gott) abzubringen Sinnlosigkeit Existenz des Menschen, Zikadenschicksal: Mensch bleibt am Boden, egal wie hoch er springt Gärtnermetaphorik (Wachstum & Reifung des Tiermetaphorik (Instinkte & Triebhaftigkeit, Menschen) das Tierische im Menschen) Kann durch Streben sein Wesen verwirklichen & so sein Leben selbst in Hand nehmen Mensch als zurecht vernunftbegabtes Wesen im Ggsatz zu M der denkt, dass Mensch diese Gabe missbrauchen Absprache ("Wette") zwischen dem Herrn & Mephisto M erhält Erlaubnis zu prüfen ob Mensch auf tierische Wesensbestimmung reduziert werden kann, der Herr geht aber nicht auf Wette ein ->Gott wettet nicht mit Teufel Sein Vertrauen in seine göttliche Schöpfung lässt sich durch M Kritik nicht erschüttern & er sieht förderliche Wirkung auf F, da M dessen Streben nur noch mehr anstachelt F als Prüfstein der Schöpfung widerlegt M' Menschenbild & bestätigt das von Gott Gottesbild Goethes Hat große Ehrfurcht vor Gott ->verkörpert alles umgebende, alles einschließende Natur, aus der alles entstanden ist & zu der alles wieder zurückkehren wird "Wette" zw. Herrn & Mephisto bringt Goethes Auffassung zum Ausdruck, dass...

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nach Wissen strebender Mensch (F) sich verführen lässt (Pakt mit M), jedoch am Ende Vernunft siegt, er auf rechten Weg zurückfindet & Erlösung findet Vergleich Prolog im Himmel F = Gelehrter, Zugriff auf viel Wissen F =nicht gläubig Hinterfragt, unzufrieden mit Leben ->schließt Pakt mit Teufel F =Knecht Gottes Wette zw. Gott & Teufel (M) ->F wird auf Buch Hiob (AT) H= Bauer, Zugriff auf viel Land H=gottesfürchtig Zufrieden & dankbar für Gaben Gottes - >meidet das Böse H = Knecht Gottes Wette zw. Gott & Teufel (Satan) ->H wird auf Probe gestellt ->wird zum Spielball höherer Mächte Glaube wird auch in dunklen Zeiten hinterfragt Teufel kritisiert Menschheit & Gott ist sich sicher, dass Menschen auf den rechten Weg finden Zwei-Seelen-Bekenntnis (Vor dem Tor) Probe gestellt ->wird zum Spielball höherer Mächte Wird getestet ob er nur Gott gnädig ist, solange er ihm Gutes tut Harmonisierung ggsätzl. Triebe->Polarität bzw. innere Zerrissenheit als Wesensmerkmal ->Existenzkrise Vgl. Freud: ÜBER-ICH ->Moralitätsprinzip (bewertet Wünsche des ES) Spiegelt Dualismus von Gott & Teufel, Gut & Böse, Licht & Finsternis wider Die eine Seele Die andere Seele Sehnsucht nach übernatürlicher Erkenntnis irdischer Trieb (sex. Trieb, Lebenslust, materielles Streben) (Göttergleichheit, Allwissenheit) Blick auf das Konkrete Blick auf das Abstrakte Rational ->bestimmt durch Vernunft/Verstand Emotional ->bestimmt durch Sinnlichkeit/Erotik ES->Lustprinzip (Triebe) Fausts Entgrenzungsversuche (Nacht) ->Faust nicht in Lage, aus eigener Erkenntnis zu verstehen "was die Welt im Innersten zusammenhält" ->Existenzkrise ->Antwort: Magie? 1. Zeichen des Makrokosmos: Buch des Nostradamus ->Naturschau im Zeichen des Makrokosmos um Geheimnisse der Natur & Makrokosmos zu entschlüsseln, doch Erleuchtung stellt sich nicht ein ->nur ein "Schauspiel"->"Wo fass ich dich, unendliche Natur?" 2. Beschwörung des Erdgeistes: Wunsch sich mit diesem gleichzustellen "Ich bin deinesgleichen", wird von diesem schroff zurückgewiesen ->Gegenwart des Geistes für ihn kaum aushaltbar "Weh! Ich ertrag dich nicht!" ->>Bewusstsein seiner Begrenztheit, kein Ebenbild Gottes 3. Suizid: will Gift zu sich nehmen ->erhofft zu "neuen Ufern aufbrechen" & Allwissenheit zu erlangen, aber Läuten der Osterglocken (nostalgische Erinnerungen) hindert ihn & er besinnt sich wieder Der Teufelspakt (Studierzimmer 2). > Freizt Möglichkeit der Überschreitung von Grenzen durch Gebrauch von Magie & geht daher Pakt ein Vertrag: 1) M dient F im Diesseits 2) F dient M im Jenseits M verspricht F sein Diener zu sein & ihm all seine Wünsche zu erfüllen, F muss M nach seinem Tod unbeschränkt dienen (Charakter unbestimmt) Freiwillige Zusatzklausel: wenn F Bewusstsein von Lebensgenuss/Sinnlichkeit bestimmt ist "Werd' ich beruhigt je mich auf ein Faulbett legen... Werd' ich zum Augenblicke sagen: Verweile doch! du bist so schön!", so tritt 2) sofort ein - >Bedingung für Gewinn/Verlust von F formuliert Probleme: Scheinwette: Gott ist allwissend, kennt bereits Ausgang. ->zum Scheitern verurteilt Verbindlichkeit: "Wenn wir uns drüben wiederfinden" (M) ->"wenn" für M temporal, für F konditionelle Bedingung M bietet F Zufriedenheit über Sinnlichkeit, nicht Erkenntnis Unfair, Jenseits länger als Diesseits Später: F sexueller Begierde für G wandelt sich in Zuneigung ->Zwiespalt - >Entscheidung für Liebe statt Erkenntnis Die Gretchenfrage (Marthens Garten) G: "Nun sag mir, wie hast du's mit der Religion?" ->F Frage, die zu klaren Entscheidung & zu deutlichem Bekenntnis auffordert, die unangenehm/schwierig zu beantworten ist Kann Schicksalsfrage oder Gewissensfrage sein Religionsverständnis Gretchen Religion elementarer Bestandteil ihres Lebens Versteht unter Glauben die Kirche ->fester Bestandteil ihrer geordneten Welt Überzeugt, dass Glaube & regelmäßige Kirchenbesuche/Gebete Pflicht jedes Menschen sind ->Glaube aus Leidenschaft - >nicht hinterfragt Faust Lehnt Gott & Kirche ab Hat Glaube verloren, weil Gott ihm nicht zur Erkenntnis helfen konnte Bestreitet nicht Existenz Gottes ->Tatsache, dass er M kennt, belegt dass Gott existiert Findet F verhalten unchristlich & will, dass er Pantheismus (Lehre, nach der Gott in allen sich zu Gott bekennt, weil sie ihn liebt & Zukunft mit ihm haben will Dingen existiert ->kein personaler Gott), - >moderne & progressive Haltung

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