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Menschenbilder, Der Mensch als Sozialwesen (Aristoteles), HAndlungs- und Willenfreiheit, Schockenhoff, Roth, Ist der freie Wille wirklich nur eine Täuschung

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 Ethik Q1.1 Lernblätter
Menschenbilder und deren Funktion
→ Menschenbilder sind wichtig für das menschliche Dasein/Existenz
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Ethik Q1.1 Lernblätter Menschenbilder und deren Funktion → Menschenbilder sind wichtig für das menschliche Dasein/Existenz Sie dienen zur Gestaltung unseres Ichs und unseres Lebens Sie dienen also dazu, sich selbst besser zu verstehen Sie sind hilfreich für unser praktisches Handeln, und dienen dazu, Handlungsmotive zu verstehen Außerdem übernehmen sie eine Orientierungsfunktion. Dabei entwickeln sich IDEEN der Menschlichkeit Aus diesen Gründen brauchen wir Menschenbilder Insgesamt gibt es fünf Menschenbilder: Der Mensch als Evolutionswesen, der Mensch als Schöpfungswesen, der Mensch als Triebwesen, der Mensch als Gehirnwesen, der Mensch als Sozialwesen. Die 5 Menschenbilder 1. Der Mensch ist ein Evolutionswesen Charles Darwin, Begründer der Evolutionstheorie, hat unser Weltbild stark beeinflusst Sein Menschenbild hat noch immer einen Stellenwert in unserer heutigen Zeit Diese Theorie erklärt die Entstehung der körperlichen Merkmale des Menschen sowie kognitive, soziale und moralische Fähigkeiten eines Menschen. Er behauptet, dass der Mensch ein Produkt der Evolution ist und nicht ein Produkt Gottes Nichts ist vorbestimmt Heutzutage kann man auch seine Annahme, dass der Mensch ,,affenähnliche Vorfahren" hat, beweisen Die natürliche Selektion erklärt sein Menschenbild Sein Slogan ,,survival of the fittest" dient zum Maßstab unseres Handelns Abstammung des Menschen > Der Mensch ist mit der Natur gebunden und ist ein Werk des Schöpfungsaktes. Der Mensch hat Ähnlichkeiten zu den tierischen Bau. Ein moralisches Wesen-> Denkt über seine früheren Handlungen und deren Motive nach 2. Schöpfungswesen -> Gott hat uns...

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erschaffen 3. Der Mensch als Triebwesen Sigmund Freud, ein Neurologe, hatte Einfluss auf das Menschenbild Für ihn spielen die Gefühle, die psychischen Konflikte und das Unbewusstsein eine wichtige Rolle für das menschliche Dasein Der Mensch wird durch das Unterbewusste gesteuert Das Ziel eines jeden Triebes oder Bedürfnisses, ist seine Befriedigung. Diese kann erreicht werden durch die Aufhebung des Reiz- oder Spannungszustandes an der Triebquelle. Freuds Instanzenmodell ist ein geprägtes Persönlichkeitsmodell und setzt sich mit der menschlichen Psyche (Gehirn) auseinander • Es Bedürfnisse. Triebe und Affekte (Lustprinzip) Freuds Seelenmodell Ich kritischer Verzicht Tiebverzicht und -aufschub (Realitätsprinzip) Über-Ich • Gebote und Verbote (moralische Instanz) Freud untersucht, wie Bewusstsein und Unbewusstsein unsere Willensentscheidungen prägen Das Es und das Über-Ich beeinflussen das Ich Das Es stellt die Bedürfnisse, Triebe und Affekte nach dem Lustprinzip dar Das Über-Ich stellt Gebote und Verbote nach der moralischen Instanz dar und ist wichtig, denn ohne das Über-Ich wären wir gesteuert durch das Es Und das Ich stellt den kritischen Triebverzicht nach dem Realitätsprinzip dar wenn die drei Instanzen eine stabile Einheit bilden, dann kann das Ich ,,atmen" → trotzdem werden unsere Wünsche und Handlungen von unserem ,,Es" bestimmt → unsere Triebe sind unbewusst und steuern dennoch unser Verhalten → Ein freier Wille im Sinne einer reinen Vernunftentscheidung ist nach Freud nicht möglich. Der Mensch als Gehirnwesen Der Mensch zeichnet sich durch sein Denkvermögen, seine menschlichen Fähigkeiten und vor allem Wortsprache sowie durch seine aufrechte Körperhaltung aus Dabei ist der Schlüssel zu allem das menschliche Gehirn Der Mensch ist durch sein Gehirn flexibel und unterscheidet sich von den Tieren, in dem e schwere Aufgaben oder Situationen bewältigt Die Struktur des Gehirn macht den Menschen lernfähig und erziehbar Bestimmte Verhaltensweisen muss der Mensch also durch Erziehung lernen In der Forschung wurde bewiesen, dass der Mensch soziale Akzeptanz und Anerkennung von seinen Mitmenschen braucht, wobei soziale Ausgrenzung und Demütigung vom Gehirn als Schmerz erlebt wird Moral) Zudem haben Menschen ein Gefühl für soziale Fairness/Gerechtigkeit 5. Der Mensch als Sozialwesen (Aristoteles) Nach Aristoteles ist der Mensch ein Sozial- und Gemeinschaftswesen. Menschen brauchen die Gesellschaft. Von Natur aus ist der Mensch auf seine Gemeinschaft ausgelegt: Mann+ Frau, Familie, Dorfgemeinschaft und der Staat. Aristoteles argumentiert, dass die Fortpflanzung wichtig für den Erhalt der Menschheit ist Deswegen soll das weibliche und männliche Geschlecht zusammenkommen, um ein Wesen zu hinterlassen, das ihnen gleicht So entsteht das Haus bzw. die Familie Die erste Gemeinschaft bildet also die Dorfgemeinschaft, die aus mehreren Familien besteht Die Zusammensetzung von mehreren Dorfgemeinschaften bildet einen Staat (=polis) Für ihn ist ein Leben in Autarkie (Selbstgenügsamkeit) wichtig Der Mensch ist von Natur aus ein staatliches Wesen Der Mensch ist ein Vereinswesen 16 Man kann, nicht nach der idealen Vernunft handeln Der Mensch beherrscht die Sprache und empfindet Schmerz und Lust Er hat einen Sinn für Gut und Böse, sowie für Gerecht und Ungerecht Somit hat er von Natur aus den Trieb zur Gemeinschaft Der Mensch ist ein Sozialwesen (moderne Betrachtungsweise des Menschen als Sozialwesen) Babys werden nach der Geburt zu bestimmten Geschlechtsklassen zugeordnet Von Beginn an werden beide Geschlechtsklassen unterschiedlich behandelt Sie machen unterschiedliche Erfahrungen und müssen unterschiedliche Erwartungen erfüllen Das soziales Geschlecht ist nicht das biologische Geschlecht Somit ist das Geschlecht eine soziale Folge der Funktionsweisen einer Gesellschaft Auf diese Weise entstehen Idealbilder von Geschlechtsklassen Sozialisation als Lernvorgang Sozialisation ist der pädagogische Begriff der „Erziehung" Sozialisation ist die Vermittlung sozialer Normen und Wertvorstellungen. Sie schließt den Vorgang der Erziehung ein, aber ist mehr als nur Erziehung Sozialisationsinstanzen haben einen starken Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung Eltern zeigen ihrem Kind eine Welt, die das Kind als absolut erfährt Später entdeckt das Kind/Teenager, dass es nicht nur diese Welt gibt Die Sozialisation ist ein Prozess, der nie aufhört Familie, Verwandte, Freunde, sowie der Kindergarten, die Schule, die Universität und später der Beruf spielen eine große Rolle bei der Sozialisation jedes Menschen Handlungs- und Willensfreiheit Inwieweit hat der Mensch einen freien Willen? (Roth und Schockenhoff)? Der Wille ist eine menschliche Fähigkeit, die bei einer Entscheidung sich zeigt Der freie Wille hängt davon ab, wie wir etwas wollen, was wir wollen und ob wir können, was wir wollen Wenn jemand auf den Mond fliegen möchte, dann kann er sein Ziel nur erreichen, wenn er einen Willen und die Möglichkeit hat, z.B: wenn er ein Astronaut ist Handlungsfreiheit betrifft das Handeln Ein Mensch hat HF, wenn er tun kann, was er will Um von HF sprechen können, darf es keine Hindernisse geben Von HF sprechen wir nicht, wenn man äußere Einschränkungen hat, also, wenn praktische Gründe verhindern, dass jemand so handelt, wie sie eigentlich will: Ein Mensch im Gefängnis wird nicht ins Kaffeehaus gehen können oder ein Mensch ohne Geld kann keinen Urlaub machen, auch wenn er gerne das tun würde! Äußerer Zwang (Hindernis→ Keine HF) Von HF sprechen wir auch nicht, wenn man innere Zwänge hat: Ein Mensch, der psychisch krank ist, kann nicht raus gehen, wenn er einen extremen Putzzwang hat (Safiye und Gülben) → Innerer Zwang (Hindernis → Keine HF) Zum inneren Zwang gehören negative Gefühle oder geistige Unfähigkeiten Wenn jemand, die Möglichkeit hat, ohne Einschränkungen frei zu handeln, dann hat er HE Beispiel: Ich werde heute früher ins Bett gehen, obwohl ich noch viel zu tun habe. Willensfreiheit betrifft den Willen WF hat man, wenn man aus innerem Antrieb etwas macht, was man auch will Der Mensch hat hierbei die innere Freiheit Er kann denken, was er möchte, denn der Geist ist frei und kann selber Ziele setzen WF ist also die Fähigkeit sich selbstständig und unabhängig Ziele zu setzen und das Handeln danach auszurichten Beispiel: Ich will gesund werden und will deswegen meine Tabletten nehmen. → Der Mensch hat demnach eine innere Autonomie Bei der WF geht es darum, ob der er gent Wille frei zustande kommt unter, WF versteht man die Freiheit w wollen, was man will Jeder Mensch hat die Freiheit Seel eigenes wille, bilder Inwiefern bedingen sich Handlungs- und Willensfreiheit gegenseitig? ➤ HF und WF stehen in Beziehung zueinander. Eine Handlung braucht immer einen Willen und ein Wille fordert eine Handlung. Erst wenn HF und WF gemeinsam zur Geltung kommen, kann man von Freiheit sprechen. Z.B: Das Grundschulkind will auf das Gymnasium, und seine Noten und die Lehrer empfehlen seinen Eltern, ihn auf das Gymnasium zu schicken. Roth ist Hirnforscher, Biologe und Philosoph > Der Mensch ist nicht frei Freiheit ist eine falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit Seiner Meinung nach ist Freiheit eine Illusion Jeder darf zwar glauben, was er will, aber das Gehirn folgt letztendlich den physikalischen, biologischen und chemischen Gesetzen Der Mensch wird durch die Naturgesetze bestimmt Wir können nur bewusst sein, wenn wir genügend Sauerstoff und Zucker im Gehirn haben und sobald dies nicht der Fall ist, dann existieren wir nicht Also ist der Mensch nicht frei, denn der Mensch denkt zwar, aber das Gehirn lenkt ihn Roth kommt zu dem Schluss, dass der Mensch det sminiert ist Der freie wille ist tine illusion... Hinforscher zeigen durch Experimente, dass es keiner Freien willen gibt + (x) + ✪ → Jeder Willensakt ist eine bestimmte Hinaktivität Schockenhoff Der Mensch ist frei und erlebt sich als frei > Sofern keine Hindernisse vorliegen, sind wir die Urheber unserer Handlungen Der Mensch ist bewusst bei seinen Entscheidungen z. B. bei einem Heiratsantrag, bei dem er frei entscheiden kann. Er kann Gründe abwägen und dann zu einer Entscheidung kommen, sie zu heiraten oder nicht Also ist der Mensch frei, da er Gründe und Handlungsalternativen bei einer Entscheidung abwägen kann. Er ist nicht déterminer Es gibt die willensfreiheit ! ~ meine wünschef Traume beeinflussen meine Entscheidungen Handlunge -D Jeder Mensch hat eigene individuelle wünsche -D Sofern ich nicht unter eine Sucht (Droger) leide oder psychische Probleme habe, entscheile ich frei und bewusst - Ein freier wille bedeutet, dass man selbst. bestimmt handelt -D WF ist die Freiheit woller was man will ( -D Cind ( Spielplatz Wunsch versucht seiner eigenen wille, durchzusetzen 2 1st der freie wille wirklich nur eine Täuschung ? keinen Hirnforscher zeigen durch Experimente, dass es freien Willen gibt. Auch Roth, Hirnforscher, Biologe und Philosoph, behauptet, dass die Willensfreiheit eine Illusion ist. Nach Roth darf zwar geder glauben, was er will, aber das Gehirn folgt den biologischen Gesetzen. Der Mensch wird durch die Naturgesetze bestimmt. Also ist der Mensch nicht free, denn der Mensch denkt zwar, aber das Gehirn lenkt ihn. Jeder Willensakt ist. eine bestimmte Hirnaktivität also She illusion. edoch sich meine muss man bedenken, dass Entscheidungen auf meine individueller Wünsche und Traume beruhen. Die Entscheidungen, die ich treffe geschehen bewusst, solange ich nicht psychische Krankheiten habe unter einer sucht leide. Bei jeder Entscheidung wäge ich gegen etwas ab. Ein freier Wille bedeutet, dass man selbstbestimmt handelt. Meine Wünsche beeinflussen meine Handlungen und Entscheidungen. Willens freiheit ist die Freiheit zu wollen was man will. Jeder Mensch hat Willen zo oder für und 1 die Freiheit, sich einen eigenen bilden. Wenn wir uns ein kind vorstellen, das auf dem Spielplatz und versucht deswegen seinen möchte, dann will es dorthin Wellen durchzusetzen. Auf Grund dieser Fakten lässt freien Willen gibt. Die Willens frencil sich zeigen, dass es den ist somit keine illusion.

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erschaffen 3. Der Mensch als Triebwesen Sigmund Freud, ein Neurologe, hatte Einfluss auf das Menschenbild Für ihn spielen die Gefühle, die psychischen Konflikte und das Unbewusstsein eine wichtige Rolle für das menschliche Dasein Der Mensch wird durch das Unterbewusste gesteuert Das Ziel eines jeden Triebes oder Bedürfnisses, ist seine Befriedigung. Diese kann erreicht werden durch die Aufhebung des Reiz- oder Spannungszustandes an der Triebquelle. Freuds Instanzenmodell ist ein geprägtes Persönlichkeitsmodell und setzt sich mit der menschlichen Psyche (Gehirn) auseinander • Es Bedürfnisse. Triebe und Affekte (Lustprinzip) Freuds Seelenmodell Ich kritischer Verzicht Tiebverzicht und -aufschub (Realitätsprinzip) Über-Ich • Gebote und Verbote (moralische Instanz) Freud untersucht, wie Bewusstsein und Unbewusstsein unsere Willensentscheidungen prägen Das Es und das Über-Ich beeinflussen das Ich Das Es stellt die Bedürfnisse, Triebe und Affekte nach dem Lustprinzip dar Das Über-Ich stellt Gebote und Verbote nach der moralischen Instanz dar und ist wichtig, denn ohne das Über-Ich wären wir gesteuert durch das Es Und das Ich stellt den kritischen Triebverzicht nach dem Realitätsprinzip dar wenn die drei Instanzen eine stabile Einheit bilden, dann kann das Ich ,,atmen" → trotzdem werden unsere Wünsche und Handlungen von unserem ,,Es" bestimmt → unsere Triebe sind unbewusst und steuern dennoch unser Verhalten → Ein freier Wille im Sinne einer reinen Vernunftentscheidung ist nach Freud nicht möglich. Der Mensch als Gehirnwesen Der Mensch zeichnet sich durch sein Denkvermögen, seine menschlichen Fähigkeiten und vor allem Wortsprache sowie durch seine aufrechte Körperhaltung aus Dabei ist der Schlüssel zu allem das menschliche Gehirn Der Mensch ist durch sein Gehirn flexibel und unterscheidet sich von den Tieren, in dem e schwere Aufgaben oder Situationen bewältigt Die Struktur des Gehirn macht den Menschen lernfähig und erziehbar Bestimmte Verhaltensweisen muss der Mensch also durch Erziehung lernen In der Forschung wurde bewiesen, dass der Mensch soziale Akzeptanz und Anerkennung von seinen Mitmenschen braucht, wobei soziale Ausgrenzung und Demütigung vom Gehirn als Schmerz erlebt wird Moral) Zudem haben Menschen ein Gefühl für soziale Fairness/Gerechtigkeit 5. Der Mensch als Sozialwesen (Aristoteles) Nach Aristoteles ist der Mensch ein Sozial- und Gemeinschaftswesen. Menschen brauchen die Gesellschaft. Von Natur aus ist der Mensch auf seine Gemeinschaft ausgelegt: Mann+ Frau, Familie, Dorfgemeinschaft und der Staat. Aristoteles argumentiert, dass die Fortpflanzung wichtig für den Erhalt der Menschheit ist Deswegen soll das weibliche und männliche Geschlecht zusammenkommen, um ein Wesen zu hinterlassen, das ihnen gleicht So entsteht das Haus bzw. die Familie Die erste Gemeinschaft bildet also die Dorfgemeinschaft, die aus mehreren Familien besteht Die Zusammensetzung von mehreren Dorfgemeinschaften bildet einen Staat (=polis) Für ihn ist ein Leben in Autarkie (Selbstgenügsamkeit) wichtig Der Mensch ist von Natur aus ein staatliches Wesen Der Mensch ist ein Vereinswesen 16 Man kann, nicht nach der idealen Vernunft handeln Der Mensch beherrscht die Sprache und empfindet Schmerz und Lust Er hat einen Sinn für Gut und Böse, sowie für Gerecht und Ungerecht Somit hat er von Natur aus den Trieb zur Gemeinschaft Der Mensch ist ein Sozialwesen (moderne Betrachtungsweise des Menschen als Sozialwesen) Babys werden nach der Geburt zu bestimmten Geschlechtsklassen zugeordnet Von Beginn an werden beide Geschlechtsklassen unterschiedlich behandelt Sie machen unterschiedliche Erfahrungen und müssen unterschiedliche Erwartungen erfüllen Das soziales Geschlecht ist nicht das biologische Geschlecht Somit ist das Geschlecht eine soziale Folge der Funktionsweisen einer Gesellschaft Auf diese Weise entstehen Idealbilder von Geschlechtsklassen Sozialisation als Lernvorgang Sozialisation ist der pädagogische Begriff der „Erziehung" Sozialisation ist die Vermittlung sozialer Normen und Wertvorstellungen. Sie schließt den Vorgang der Erziehung ein, aber ist mehr als nur Erziehung Sozialisationsinstanzen haben einen starken Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung Eltern zeigen ihrem Kind eine Welt, die das Kind als absolut erfährt Später entdeckt das Kind/Teenager, dass es nicht nur diese Welt gibt Die Sozialisation ist ein Prozess, der nie aufhört Familie, Verwandte, Freunde, sowie der Kindergarten, die Schule, die Universität und später der Beruf spielen eine große Rolle bei der Sozialisation jedes Menschen Handlungs- und Willensfreiheit Inwieweit hat der Mensch einen freien Willen? (Roth und Schockenhoff)? Der Wille ist eine menschliche Fähigkeit, die bei einer Entscheidung sich zeigt Der freie Wille hängt davon ab, wie wir etwas wollen, was wir wollen und ob wir können, was wir wollen Wenn jemand auf den Mond fliegen möchte, dann kann er sein Ziel nur erreichen, wenn er einen Willen und die Möglichkeit hat, z.B: wenn er ein Astronaut ist Handlungsfreiheit betrifft das Handeln Ein Mensch hat HF, wenn er tun kann, was er will Um von HF sprechen können, darf es keine Hindernisse geben Von HF sprechen wir nicht, wenn man äußere Einschränkungen hat, also, wenn praktische Gründe verhindern, dass jemand so handelt, wie sie eigentlich will: Ein Mensch im Gefängnis wird nicht ins Kaffeehaus gehen können oder ein Mensch ohne Geld kann keinen Urlaub machen, auch wenn er gerne das tun würde! Äußerer Zwang (Hindernis→ Keine HF) Von HF sprechen wir auch nicht, wenn man innere Zwänge hat: Ein Mensch, der psychisch krank ist, kann nicht raus gehen, wenn er einen extremen Putzzwang hat (Safiye und Gülben) → Innerer Zwang (Hindernis → Keine HF) Zum inneren Zwang gehören negative Gefühle oder geistige Unfähigkeiten Wenn jemand, die Möglichkeit hat, ohne Einschränkungen frei zu handeln, dann hat er HE Beispiel: Ich werde heute früher ins Bett gehen, obwohl ich noch viel zu tun habe. Willensfreiheit betrifft den Willen WF hat man, wenn man aus innerem Antrieb etwas macht, was man auch will Der Mensch hat hierbei die innere Freiheit Er kann denken, was er möchte, denn der Geist ist frei und kann selber Ziele setzen WF ist also die Fähigkeit sich selbstständig und unabhängig Ziele zu setzen und das Handeln danach auszurichten Beispiel: Ich will gesund werden und will deswegen meine Tabletten nehmen. → Der Mensch hat demnach eine innere Autonomie Bei der WF geht es darum, ob der er gent Wille frei zustande kommt unter, WF versteht man die Freiheit w wollen, was man will Jeder Mensch hat die Freiheit Seel eigenes wille, bilder Inwiefern bedingen sich Handlungs- und Willensfreiheit gegenseitig? ➤ HF und WF stehen in Beziehung zueinander. Eine Handlung braucht immer einen Willen und ein Wille fordert eine Handlung. Erst wenn HF und WF gemeinsam zur Geltung kommen, kann man von Freiheit sprechen. Z.B: Das Grundschulkind will auf das Gymnasium, und seine Noten und die Lehrer empfehlen seinen Eltern, ihn auf das Gymnasium zu schicken. Roth ist Hirnforscher, Biologe und Philosoph > Der Mensch ist nicht frei Freiheit ist eine falsche Wahrnehmung der Wirklichkeit Seiner Meinung nach ist Freiheit eine Illusion Jeder darf zwar glauben, was er will, aber das Gehirn folgt letztendlich den physikalischen, biologischen und chemischen Gesetzen Der Mensch wird durch die Naturgesetze bestimmt Wir können nur bewusst sein, wenn wir genügend Sauerstoff und Zucker im Gehirn haben und sobald dies nicht der Fall ist, dann existieren wir nicht Also ist der Mensch nicht frei, denn der Mensch denkt zwar, aber das Gehirn lenkt ihn Roth kommt zu dem Schluss, dass der Mensch det sminiert ist Der freie wille ist tine illusion... Hinforscher zeigen durch Experimente, dass es keiner Freien willen gibt + (x) + ✪ → Jeder Willensakt ist eine bestimmte Hinaktivität Schockenhoff Der Mensch ist frei und erlebt sich als frei > Sofern keine Hindernisse vorliegen, sind wir die Urheber unserer Handlungen Der Mensch ist bewusst bei seinen Entscheidungen z. B. bei einem Heiratsantrag, bei dem er frei entscheiden kann. Er kann Gründe abwägen und dann zu einer Entscheidung kommen, sie zu heiraten oder nicht Also ist der Mensch frei, da er Gründe und Handlungsalternativen bei einer Entscheidung abwägen kann. Er ist nicht déterminer Es gibt die willensfreiheit ! ~ meine wünschef Traume beeinflussen meine Entscheidungen Handlunge -D Jeder Mensch hat eigene individuelle wünsche -D Sofern ich nicht unter eine Sucht (Droger) leide oder psychische Probleme habe, entscheile ich frei und bewusst - Ein freier wille bedeutet, dass man selbst. bestimmt handelt -D WF ist die Freiheit woller was man will ( -D Cind ( Spielplatz Wunsch versucht seiner eigenen wille, durchzusetzen 2 1st der freie wille wirklich nur eine Täuschung ? keinen Hirnforscher zeigen durch Experimente, dass es freien Willen gibt. Auch Roth, Hirnforscher, Biologe und Philosoph, behauptet, dass die Willensfreiheit eine Illusion ist. Nach Roth darf zwar geder glauben, was er will, aber das Gehirn folgt den biologischen Gesetzen. Der Mensch wird durch die Naturgesetze bestimmt. Also ist der Mensch nicht free, denn der Mensch denkt zwar, aber das Gehirn lenkt ihn. Jeder Willensakt ist. eine bestimmte Hirnaktivität also She illusion. edoch sich meine muss man bedenken, dass Entscheidungen auf meine individueller Wünsche und Traume beruhen. Die Entscheidungen, die ich treffe geschehen bewusst, solange ich nicht psychische Krankheiten habe unter einer sucht leide. Bei jeder Entscheidung wäge ich gegen etwas ab. Ein freier Wille bedeutet, dass man selbstbestimmt handelt. Meine Wünsche beeinflussen meine Handlungen und Entscheidungen. Willens freiheit ist die Freiheit zu wollen was man will. Jeder Mensch hat Willen zo oder für und 1 die Freiheit, sich einen eigenen bilden. Wenn wir uns ein kind vorstellen, das auf dem Spielplatz und versucht deswegen seinen möchte, dann will es dorthin Wellen durchzusetzen. Auf Grund dieser Fakten lässt freien Willen gibt. Die Willens frencil sich zeigen, dass es den ist somit keine illusion.