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Religion Abitur Zusammenfassung 2022 Hessen

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 Q1.1 Die Reich-Gottes-Botschaft
Jesus verkündet das Reich Gottes in Wort und Tat
Jesus Christus ist nach christlicher Lehre gemäß dem neuen

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Giulia Jurasek

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Reich-Gottes-Botschaft, Auferstehung Jesu, Jesus nachfolgen, Gottesrede, Religionskritik: S. Freud, K. Marx, L. Feuerbach, F. Nietzsche Modelle der Ethik, Engagement der Kirche, Selbstverständnis der Kirche, Lumen Gentium, Nostra aetate, Theodizee-Frage

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Q1.1 Die Reich-Gottes-Botschaft Jesus verkündet das Reich Gottes in Wort und Tat Jesus Christus ist nach christlicher Lehre gemäß dem neuen Testament der von Gott zur Erlösung aller Menschen gesandte Messias und Sohn Gottes. ● ● ● Jesu Worte und Taten werden von den Evangelisten in Gleichnissen, Redekompositionen und Wundererzählungen als Zeichen des schon angebrochenen und noch anbrechenden Reiches eines barmherzigen Gottes erzählt die Spannung von "schon" und "noch nicht" verdeutlicht eine Wirklichkeit, die heute schon wirksam ist und zugleich die Hoffnung auf eine vollendete Zukunft wachruft Passion, Tod und Auferstehung Jesu als "Urdatum" des Glaubens an Jesus, den Christus Reich Gottes ist kein Ort, sondern ein Weg, der sich ständig ändert Jesus fordert auf, diesen Weg mitzugehen = das Reich Gottes fordert zum Mitwirken auf Reich Gottes auf Erden erfordert die Mitarbeit jedes Menschen (im Diesseits muss der Christ aktiv werden) Es ist bereits angebrochen durch Jesu Verkündigungen Es ist erst vollendet, wenn alle Menschen in Frieden leben, die Sünden vergeben, sich mit dem feind versöhnen und grenzenlose Liebe herrscht Reich Gottes für Jesus als eine Metapher für das Zulassen der Liebe Gottes im menschlichen Leben Die Botschaft vom Reich Gottes greift die uralte Sehnsucht der Menschen nach Frieden und Gerechtigkeit auf. Schon die Juden zurzeit Jesu (und davor) erwarten den "Messias", der Israels Reich der Gerechtigkeit wiederherstellt. Jesus...

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verkündet dieses Reich, aber mit der Betonung, dass es bereits jetzt angebrochen sei und nicht erst in irgendeiner späteren Zukunft oder im Jenseits. Außerdem denkt Jesus nicht an ein politisches Reich. Vielmehr versteht er darunter die Beziehung des Menschen zu Gott. > Die Reich-Gottes-Botschaft gilt für jeden und Sünden werden bei Einsicht von Gott immer verziehen: o Jesus und die Ehebrecherin (Joh 8, 1-11): "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie...Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!" > Jesus wollte den menschen eine Welt vorleben, in der alle friedlich beieinander sind, jeder genug Nahrung hat und es keine Rolle spielt, ob man arm, reich, schwach oder gesund ist > Nächstenliebe! > als Christ sollte man vertrauen und hoffen auch wenn die Umstände hart sind (nicht verzweifeln) > Evangelien als Zeugnis des Glaubens > Vergebungsbereitschaft& Hilfsbereitschaft Die Verkündigung Jesu in Heilstaten "Heilstaten" bedeutet nicht, dass Jesus die Naturgesetze außer Kraft gesetzt habe. In diesem Begriff drückt sich vielmehr der Glaube aus, dass Gott schon jetzt im Leben jedes Menschen wirkt, so dass niemand verzweifeln muss- unabhängig von seiner Lage. Vertrauen zu Gott = Glaube und Hoffnung Wenn Jesus das reich Gottes und dessen Anbruch bereits jetzt verkündet, will er die Menschen ermutigen: 1. Gott nimmt jeden an- auch den Sünder, der umkehrt 2. Keine Krankheit ist Strafe Gottes, der eigentlich das Leben will. Es ist alles zu tun diese Krankheit zu überwinden. 3. Er wirbt für eine besseres Verhältnis der Menschen untereinander. Einige nehmen Anstoß an Jesu Heilstaten. Jesus möchte aber, dass sich die Menschen umeinander kümmern, dass der andere ihm nicht egal ist. 4. Jesus möchte das "Leben in Fülle" > für alle Menschen. Dafür sind Brot und Wein äußere Zeichen, die bei der "Wandlung" zu Leib und Blut Jesu werden, wodurch der Tod als letzter Feind besiegt wird. Die Vollendung des Reiches Gottes steht noch aus und nur Gott kann diese Vollendung herbeiführen (eschatologischer Vorbehalt- Spannung zwischen "schon" & "noch nicht") Eschatologie = Lehre von den "letzten Dingen" (d.h. von der Vollendung der Welt) Eschatologie- das Warten auf das Reich Gottes Futuristische Eschatologie: -Reich Gottes liegt in der Zukunft Die Botschaft Jesu in Gleichnissen und Wundergeschichten > Ein Gleichnis ist eine kurze Erzählung. Sie dient zur Veranschaulichung eines Sachverhalts nicht durch einen Begriff, sondern durch bildhafte Rede > Gleichnisse dienten Jesus dazu das Gottesreich zu charakterisieren und seine Besonderheiten darzustellen Gleichnisse sind: leicht zu verstehen, einfache Sätze Bild-Worte bildhafte Vergleiche aus Alltagssituationen abstrakt • ● ● ● Wunder: ● ● religiöse Inhalte, die veranschaulicht und dadurch zugänglich werden ein sprachliches Mittel Dafür da, dass für jeden das Reich Gottes begreifbar wird Präsentische Eschatologie: -Reich Gottes bricht mit Jesus schon an Jesus wirkte Wunder Beleg für das Reich Gottes > sinnliche und physische Erfahrbarkeit z.B. Heilung von Kranken wo Jesus auftrat, geschahen Wunder = wo Jesus auftrat wurde das Reich Gottes sichtbar und erlebbar jeder der sich in seiner Nähe befand, konnte die heilende Wirkung der kommenden göttlichen Herrschaft spüren die "Wunder" Jesu waren ein Hinweis darauf, dass die Gottesherrschaft anbrach Problematik: Das reich Gottes brach zwar mit der Person Jesu an, aber es blieb auf ihn beschränkt = Gott heilte nur die Menschen in seinem Umfeld. Dementsprechend wurde die Gottesherrschaft nur im nahen Umfeld Gottes sichtbar = Menschen zweifelten, da Jesus nicht auf einen Schlag die ganze Welt "retten" konnte (er verwandelte nicht auf einen Schlag die ganze Welt in Gottes Reich) ABER: in Jesu Taten wurde deutlich, dass die Gottesherrschaft bereits begonnen hatte! Jesus spannt einen Bogen zwischen dem, was Reich Gottes bedeutet, und den realen Lebensbedingungen- damals wie heute. Er selbst gibt aber punktuell ein Beispiel: Wenn er sich mit Armen, Sündern... trifft und öffentlich isst, provoziert er die "Gerechten". Jesus weiß, dass die Vollendung des Reiches Gottes mit seiner Ankunft noch lange nicht abgeschlossen ist. Gleichzeitig hofft er aber, dass möglichst viele sich ein Beispiel an ihm nehmen und in seinem Sinn handeln, um so das Reich Gottes zwar nicht vollkommen zu erreichen, sich ihm aber anzunähern. > soziales und religiöses Leben vereinen Bibelstellen: -Gleichnis vom verlorenen Sohn Weinberg Das leere Grab... -Gleichnis vom barmherzigen Samariter -Gleichnis von den Arbeitern im ...ist kein Beweis der Auferstehung, spielt aber auch keine Rolle für den Glauben daran. Die Auferstehung bedenkt vielmehr die "Umwertung aller Werte". Der Tod Jesu war die natürliche Konsequenz seines Lebens, dass er für die Menschen und ihre Befreiung von ungerechten Verhältnissen einsetzte. Damit machte er sich, wie viele viele andere die so handelten, Fremde. Die Auferstehung ist die natürliche Konsequenz Gottes, der zu ihm hielt und einmalig und unüberbietbar de Tod besiegt hat. > zur Hoffnung aller, die mit ihrer eigenen Auferstehung rechnen dürfen Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus Passion und Tod Jesu ● ● Die vier Einzelereignisse dieses Geschehens • Abendmahl als Abschiedsmahl Jesu und seiner Jünger Verhaftung& Verhör vor dem hohem Rat ● Prozess vor Pilatus Hinrichtung am Kreuz Jesus muss sterben, weil er... • den Vertretern der Tempelaristokratie ein Dorn im Auge war als vermeintlicher Aufrührer galt, der verdächtigt wurde, die staatliche Ordnung in Zweifel zu ziehen zum Pessach nach Jerusalem pilgerte und die Konfrontation zwar nicht ausdrücklich suchte, ihr aber auch nicht auswich, indem er vor der Gefahr geflüchtet wäre er eine Botschaft vertrat, die viele religiöse, aber auch nichtreligiöse Menschen provozierte; denn er predigte einerseits Gewaltlosigkeit und forderte andererseits gegen Eigennutz, Intoleranz, Machtmissbrauch... vorzugehen; er beklagte außerdem den mangelnden Respekt vor Gott und vor den Menschen untereinander, vor allem Armen gegenüber, wodurch die Zahl seiner Gegner größer wurde ● historisch kaum bestreitbares Datum Zeitraum: zwischen 26&36, als Pontius Pilatus römischer Stadthalter in der Provinz Judäa war ● Theologische Aspekte der Kreuzigung • Tod am Kreuz als "Sühnopfer" für menschliche Schuld Befreiung aus der Gefangenschaft des Todes ● Notwendiges Leiden des gerechten in einer ungerechten Welt Verdeutlichung des Glaubens, dass Gott auch dann noch, wenn das Leiden scheinbar sinnlos ist, verborgen anwesend bleibt und den Menschen zwar nicht vor Leid, aber im Leid bewahrt Begegnung mit einem solidarischen Gott, der das Leid nicht will, sondern alle auffordert, wo immer möglich, das Leid zu bekämpfen, indem die leidverursachenden Strukturen bekämpft werden Drei Dimensionen der Auferstehung Jesu Gott: Erneuerung des Bundes mit den Menschen (die Kirche als neues, größeres Volk Jesu). Er erweist sich als Gott des Lebens- von der Schöpfung bis zum Sieg über die Macht des Todes. = Gott ist stärker als der Tod Jesus: Er hat Anteil an der Macht Gottes, denn die Auferstehung ist seine Bestätigung durch Gott, die Schande des Kreuzes ist getilgt, nachdem ihn Gott "erhöht" und damit "verherrlicht" hat. Das Leid hat ein Ende. = Jesus als Vermittler des Geistes Gottes Menschen: Die Auferstehung weckt die Hoffnung, dass auch alle Menschen, zur Auferstehung bestimmt sind, da sie von Gott von der Macht der Schuld und des Todes befreit wurden. = Hoffnung auf Auferstehung Bekenntnis des Glaubens Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrung, der Jünger, Jesus sei von den Toten auferstanden, wurden ihm Würdenamen und Hoheitstitel verliehen, die in den Evangelien zum Teil auch schon dem vorösterlichen Jesus während seines Wirkens in den Mund gelegt oder von außen an ihn herangetragen wurden. Hoheitstitel Auch in den sogenannten "Ich-bin-Worten" des Johannesevangeliums soll der einzigartige Rang Jesu zum Ausdruck kommen, da sie: ... an die Selbstoffenbarung Gottes am brennenden Dornenbusch erinnern JHWH Jahwe: "Ich bin der "ICH BIN DA"") Die Hymnen zeigen in den Briefen des NT mit ihrer feierlichen Sprache, welches Ansehen Jesus bereits nach seinem Tod genoss. -Kyrios (Herr) Hoheitstitel: Auferstehung Gott als barmherziger Richter- Hoffnung auf ein ewiges Leben -Messias ● = Grundlage für den Glauben an das Christentum > symbolisiert die Erlösung durch Gott, das ewige Leben& die Nähe zu Gott meint nicht das wiederbeleben eines Leichnams oder die Rückkehr in diese Welt endgültiges Aufgenommenwerden von Gott • Leben in Gottes Herrlichkeit -Sohn Gottes Auferweckung: Wirken Gottes Auferstehung: Aktivität Jesu > Kreuzigung wird Symbol für eine neue Religion Gott ist sich nicht zu schade zu sterben > keine Angst zu sterben Q1.4 Jesus nachfolgen Jesus- wie geht es weiter? -Menschensohn Jesus ist für viele auch heute noch ein Vorbild. Seine reich-Gottes-Botschaft, die durch den Tod am Kreuz und die Auferstehung bestätigt wurde, fordert zur Mitarbeit auf. Durch moderne Gottesdienste, soziales Engagement, zeitgemäße Formen gelebten Glaubens (z.B. Taizé) suchen Menschen bis heute ihren je eigenen Weg zu Gott, zu Jesus. ● > Jesus als Vorbild für junge Menschen: die Reich-Gottes-Botschaft als Aufforderung zur Mitarbeit am Aufbau einer "besseren" Welt; Frieden, Gerechtigkeit > moderne Gottesdienste, Teilnahme an Weltjugendtagen, soziales Engagement: Zeichen zeitgemäßer Bereitschaft, sich auf Formen gelebten Glaubens einzulassen sowie religiöse Ausdrucksformen zu erproben Jeder Wunsch und Traum, jede Entscheidung wird durch sein Wort gefiltert, mit dem Ziel, ihn in allem zu verherrlichen • Christus wirklich zu folgen bedeutet, dass er alles für uns geworden ist Um Jesus wirklich nachzufolgen, folgen wir nichts anderem. Jesus sagte in Lukas 9, 23: "Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach." So etwas wie einen "Halb-Jünger" gibt es sich. Wie die Jünger zeigten, kann niemand Christus durch die Stärke seiner eigenen Willenskraft folgen. Die Pharisäer waren gute Beispiele für Personen, die Gott durch ihre eigene Stärke gehorchen wollten. Ihre eigenen Anstrengungen führten aber nur zu Arroganz und Verzerrung des tatsächlichen Sinns von Gottes Gesetz > Christus zu folgen bedeutet, die Wahrheit, die wir aus seinem Wort lernen, anzuwenden und so zu leben, als würde Jesus persönlich neben uns wandeln Q2.1 Gottesrede- angemessen von Gott sprechen Rede über Gott Nach jüdisch-christlichem Verständnis kann Gott nicht vollständig erfasst werden; dennoch muss man von ihm reden, wenn man an Gott glaubt. Dafür gibt es den Begriff "analog". Gemeint ist: Wir verwenden Begriffe, die zugleich Ähnliches und Verschiedenes beinhalten. Beispiel: "Gott ist ein Vater (eine Mutter)" Ähnlichkeiten Gott ist: > liebevoll > fürsorglich > den "Kindern" nah Die Unähnlichkeit ist größer als die Ähnlichkeit. Es gibt auch ein illegitimes Reden von Gott, wenn wir ihn zum: ● ● Ananloges Reden über Gott > man redet nur über einen Aspekt der Vielfältigkeit Gottes Verschiedenartigkeit Zugleich ist er viel mehr als das- vor allem ist er nicht sichtbar, nicht mit einem alles erklärenden Namen bezeichnen. Sündenbock unseres Fehlverhaltens machen zum Lückenbüßer für unser Nichtwissen zum Legitimator unserer Wünsche zur Notbremse, wenn uns eigenes Nachdenken zu mühsam wird ● • Man sollte Gott nicht einschränken er ist nichts Endliches • man kann über ihn in bildhafter Sprache reden und Vergleiche heranziehen, solang man ihn nicht einschränkt (beschränkt) Man kann Gott nicht vollständig erfassen! Gott übersteigt unser begreifen • Das Sprechen von Gott gestaltet sich schwierig, da er unsichtbar ist und unsere Sprache& Vorstellungskraft nicht ausreicht, um ihn genau zu erfassen. "Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde" (Ex 20, 4) Das goldene Kalb (Ex 31,18-33,6) Gottesbild: Einerseits gibt sich Gott zu erkennen, andererseits verschwindet er wieder, entzieht er sich der Wahrnehmung durch den Menschen. Moses hatte im "brennenden Dornenbusch" eine Gottesbegegnung, die aber dennoch so geheimnisvoll war, dass Moses selbst immer wieder in Zweifel kam, ob er noch auf dem "richtigen Weg" zu Gott sei. Obwohl das Volk Israel die Befreiung aus Ägypten erfahren hatte, zweifelt er jetzt an der Existenz dieses Gottes, schafft sich seinen eigenen (neuen) Gott: "Gold" steht für Sicherheit, die aus Reichtum resultiert. Wer viel Geld hat, kann sich alles erlauben. Das Kalb steht für Materialismus und für Stärke. Denn das Kalb ist jung, verkörpert auch sexuelle Potenz und körperliche Kraft. Die biblische Botschaft übt massive Kritik an dieser Gottesvorstellung. Gott verleiht Sicherheit, ohne dass es dazu materieller Dinge bedarf. Der Mensch soll ihm vertrauen, auch wenn vieles dagegen zu sprechen scheint. GOTT IST DA!

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Jesus Christus ist nach christlicher Lehre gemäß dem neuen

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verkündet dieses Reich, aber mit der Betonung, dass es bereits jetzt angebrochen sei und nicht erst in irgendeiner späteren Zukunft oder im Jenseits. Außerdem denkt Jesus nicht an ein politisches Reich. Vielmehr versteht er darunter die Beziehung des Menschen zu Gott. > Die Reich-Gottes-Botschaft gilt für jeden und Sünden werden bei Einsicht von Gott immer verziehen: o Jesus und die Ehebrecherin (Joh 8, 1-11): "Wer von euch ohne Sünde ist, werfe als Erster einen Stein auf sie...Auch ich verurteile dich nicht. Geh und sündige von jetzt an nicht mehr!" > Jesus wollte den menschen eine Welt vorleben, in der alle friedlich beieinander sind, jeder genug Nahrung hat und es keine Rolle spielt, ob man arm, reich, schwach oder gesund ist > Nächstenliebe! > als Christ sollte man vertrauen und hoffen auch wenn die Umstände hart sind (nicht verzweifeln) > Evangelien als Zeugnis des Glaubens > Vergebungsbereitschaft& Hilfsbereitschaft Die Verkündigung Jesu in Heilstaten "Heilstaten" bedeutet nicht, dass Jesus die Naturgesetze außer Kraft gesetzt habe. In diesem Begriff drückt sich vielmehr der Glaube aus, dass Gott schon jetzt im Leben jedes Menschen wirkt, so dass niemand verzweifeln muss- unabhängig von seiner Lage. Vertrauen zu Gott = Glaube und Hoffnung Wenn Jesus das reich Gottes und dessen Anbruch bereits jetzt verkündet, will er die Menschen ermutigen: 1. Gott nimmt jeden an- auch den Sünder, der umkehrt 2. Keine Krankheit ist Strafe Gottes, der eigentlich das Leben will. Es ist alles zu tun diese Krankheit zu überwinden. 3. Er wirbt für eine besseres Verhältnis der Menschen untereinander. Einige nehmen Anstoß an Jesu Heilstaten. Jesus möchte aber, dass sich die Menschen umeinander kümmern, dass der andere ihm nicht egal ist. 4. Jesus möchte das "Leben in Fülle" > für alle Menschen. Dafür sind Brot und Wein äußere Zeichen, die bei der "Wandlung" zu Leib und Blut Jesu werden, wodurch der Tod als letzter Feind besiegt wird. Die Vollendung des Reiches Gottes steht noch aus und nur Gott kann diese Vollendung herbeiführen (eschatologischer Vorbehalt- Spannung zwischen "schon" & "noch nicht") Eschatologie = Lehre von den "letzten Dingen" (d.h. von der Vollendung der Welt) Eschatologie- das Warten auf das Reich Gottes Futuristische Eschatologie: -Reich Gottes liegt in der Zukunft Die Botschaft Jesu in Gleichnissen und Wundergeschichten > Ein Gleichnis ist eine kurze Erzählung. Sie dient zur Veranschaulichung eines Sachverhalts nicht durch einen Begriff, sondern durch bildhafte Rede > Gleichnisse dienten Jesus dazu das Gottesreich zu charakterisieren und seine Besonderheiten darzustellen Gleichnisse sind: leicht zu verstehen, einfache Sätze Bild-Worte bildhafte Vergleiche aus Alltagssituationen abstrakt • ● ● ● Wunder: ● ● religiöse Inhalte, die veranschaulicht und dadurch zugänglich werden ein sprachliches Mittel Dafür da, dass für jeden das Reich Gottes begreifbar wird Präsentische Eschatologie: -Reich Gottes bricht mit Jesus schon an Jesus wirkte Wunder Beleg für das Reich Gottes > sinnliche und physische Erfahrbarkeit z.B. Heilung von Kranken wo Jesus auftrat, geschahen Wunder = wo Jesus auftrat wurde das Reich Gottes sichtbar und erlebbar jeder der sich in seiner Nähe befand, konnte die heilende Wirkung der kommenden göttlichen Herrschaft spüren die "Wunder" Jesu waren ein Hinweis darauf, dass die Gottesherrschaft anbrach Problematik: Das reich Gottes brach zwar mit der Person Jesu an, aber es blieb auf ihn beschränkt = Gott heilte nur die Menschen in seinem Umfeld. Dementsprechend wurde die Gottesherrschaft nur im nahen Umfeld Gottes sichtbar = Menschen zweifelten, da Jesus nicht auf einen Schlag die ganze Welt "retten" konnte (er verwandelte nicht auf einen Schlag die ganze Welt in Gottes Reich) ABER: in Jesu Taten wurde deutlich, dass die Gottesherrschaft bereits begonnen hatte! Jesus spannt einen Bogen zwischen dem, was Reich Gottes bedeutet, und den realen Lebensbedingungen- damals wie heute. Er selbst gibt aber punktuell ein Beispiel: Wenn er sich mit Armen, Sündern... trifft und öffentlich isst, provoziert er die "Gerechten". Jesus weiß, dass die Vollendung des Reiches Gottes mit seiner Ankunft noch lange nicht abgeschlossen ist. Gleichzeitig hofft er aber, dass möglichst viele sich ein Beispiel an ihm nehmen und in seinem Sinn handeln, um so das Reich Gottes zwar nicht vollkommen zu erreichen, sich ihm aber anzunähern. > soziales und religiöses Leben vereinen Bibelstellen: -Gleichnis vom verlorenen Sohn Weinberg Das leere Grab... -Gleichnis vom barmherzigen Samariter -Gleichnis von den Arbeitern im ...ist kein Beweis der Auferstehung, spielt aber auch keine Rolle für den Glauben daran. Die Auferstehung bedenkt vielmehr die "Umwertung aller Werte". Der Tod Jesu war die natürliche Konsequenz seines Lebens, dass er für die Menschen und ihre Befreiung von ungerechten Verhältnissen einsetzte. Damit machte er sich, wie viele viele andere die so handelten, Fremde. Die Auferstehung ist die natürliche Konsequenz Gottes, der zu ihm hielt und einmalig und unüberbietbar de Tod besiegt hat. > zur Hoffnung aller, die mit ihrer eigenen Auferstehung rechnen dürfen Q1.2 Die Auferstehung Jesu: Hoffnung über den Tod hinaus Passion und Tod Jesu ● ● Die vier Einzelereignisse dieses Geschehens • Abendmahl als Abschiedsmahl Jesu und seiner Jünger Verhaftung& Verhör vor dem hohem Rat ● Prozess vor Pilatus Hinrichtung am Kreuz Jesus muss sterben, weil er... • den Vertretern der Tempelaristokratie ein Dorn im Auge war als vermeintlicher Aufrührer galt, der verdächtigt wurde, die staatliche Ordnung in Zweifel zu ziehen zum Pessach nach Jerusalem pilgerte und die Konfrontation zwar nicht ausdrücklich suchte, ihr aber auch nicht auswich, indem er vor der Gefahr geflüchtet wäre er eine Botschaft vertrat, die viele religiöse, aber auch nichtreligiöse Menschen provozierte; denn er predigte einerseits Gewaltlosigkeit und forderte andererseits gegen Eigennutz, Intoleranz, Machtmissbrauch... vorzugehen; er beklagte außerdem den mangelnden Respekt vor Gott und vor den Menschen untereinander, vor allem Armen gegenüber, wodurch die Zahl seiner Gegner größer wurde ● historisch kaum bestreitbares Datum Zeitraum: zwischen 26&36, als Pontius Pilatus römischer Stadthalter in der Provinz Judäa war ● Theologische Aspekte der Kreuzigung • Tod am Kreuz als "Sühnopfer" für menschliche Schuld Befreiung aus der Gefangenschaft des Todes ● Notwendiges Leiden des gerechten in einer ungerechten Welt Verdeutlichung des Glaubens, dass Gott auch dann noch, wenn das Leiden scheinbar sinnlos ist, verborgen anwesend bleibt und den Menschen zwar nicht vor Leid, aber im Leid bewahrt Begegnung mit einem solidarischen Gott, der das Leid nicht will, sondern alle auffordert, wo immer möglich, das Leid zu bekämpfen, indem die leidverursachenden Strukturen bekämpft werden Drei Dimensionen der Auferstehung Jesu Gott: Erneuerung des Bundes mit den Menschen (die Kirche als neues, größeres Volk Jesu). Er erweist sich als Gott des Lebens- von der Schöpfung bis zum Sieg über die Macht des Todes. = Gott ist stärker als der Tod Jesus: Er hat Anteil an der Macht Gottes, denn die Auferstehung ist seine Bestätigung durch Gott, die Schande des Kreuzes ist getilgt, nachdem ihn Gott "erhöht" und damit "verherrlicht" hat. Das Leid hat ein Ende. = Jesus als Vermittler des Geistes Gottes Menschen: Die Auferstehung weckt die Hoffnung, dass auch alle Menschen, zur Auferstehung bestimmt sind, da sie von Gott von der Macht der Schuld und des Todes befreit wurden. = Hoffnung auf Auferstehung Bekenntnis des Glaubens Nicht zuletzt aufgrund der Erfahrung, der Jünger, Jesus sei von den Toten auferstanden, wurden ihm Würdenamen und Hoheitstitel verliehen, die in den Evangelien zum Teil auch schon dem vorösterlichen Jesus während seines Wirkens in den Mund gelegt oder von außen an ihn herangetragen wurden. Hoheitstitel Auch in den sogenannten "Ich-bin-Worten" des Johannesevangeliums soll der einzigartige Rang Jesu zum Ausdruck kommen, da sie: ... an die Selbstoffenbarung Gottes am brennenden Dornenbusch erinnern JHWH Jahwe: "Ich bin der "ICH BIN DA"") Die Hymnen zeigen in den Briefen des NT mit ihrer feierlichen Sprache, welches Ansehen Jesus bereits nach seinem Tod genoss. -Kyrios (Herr) Hoheitstitel: Auferstehung Gott als barmherziger Richter- Hoffnung auf ein ewiges Leben -Messias ● = Grundlage für den Glauben an das Christentum > symbolisiert die Erlösung durch Gott, das ewige Leben& die Nähe zu Gott meint nicht das wiederbeleben eines Leichnams oder die Rückkehr in diese Welt endgültiges Aufgenommenwerden von Gott • Leben in Gottes Herrlichkeit -Sohn Gottes Auferweckung: Wirken Gottes Auferstehung: Aktivität Jesu > Kreuzigung wird Symbol für eine neue Religion Gott ist sich nicht zu schade zu sterben > keine Angst zu sterben Q1.4 Jesus nachfolgen Jesus- wie geht es weiter? -Menschensohn Jesus ist für viele auch heute noch ein Vorbild. 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Jesus sagte in Lukas 9, 23: "Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach." So etwas wie einen "Halb-Jünger" gibt es sich. Wie die Jünger zeigten, kann niemand Christus durch die Stärke seiner eigenen Willenskraft folgen. Die Pharisäer waren gute Beispiele für Personen, die Gott durch ihre eigene Stärke gehorchen wollten. Ihre eigenen Anstrengungen führten aber nur zu Arroganz und Verzerrung des tatsächlichen Sinns von Gottes Gesetz > Christus zu folgen bedeutet, die Wahrheit, die wir aus seinem Wort lernen, anzuwenden und so zu leben, als würde Jesus persönlich neben uns wandeln Q2.1 Gottesrede- angemessen von Gott sprechen Rede über Gott Nach jüdisch-christlichem Verständnis kann Gott nicht vollständig erfasst werden; dennoch muss man von ihm reden, wenn man an Gott glaubt. Dafür gibt es den Begriff "analog". Gemeint ist: Wir verwenden Begriffe, die zugleich Ähnliches und Verschiedenes beinhalten. 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Gott übersteigt unser begreifen • Das Sprechen von Gott gestaltet sich schwierig, da er unsichtbar ist und unsere Sprache& Vorstellungskraft nicht ausreicht, um ihn genau zu erfassen. "Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde" (Ex 20, 4) Das goldene Kalb (Ex 31,18-33,6) Gottesbild: Einerseits gibt sich Gott zu erkennen, andererseits verschwindet er wieder, entzieht er sich der Wahrnehmung durch den Menschen. Moses hatte im "brennenden Dornenbusch" eine Gottesbegegnung, die aber dennoch so geheimnisvoll war, dass Moses selbst immer wieder in Zweifel kam, ob er noch auf dem "richtigen Weg" zu Gott sei. Obwohl das Volk Israel die Befreiung aus Ägypten erfahren hatte, zweifelt er jetzt an der Existenz dieses Gottes, schafft sich seinen eigenen (neuen) Gott: "Gold" steht für Sicherheit, die aus Reichtum resultiert. Wer viel Geld hat, kann sich alles erlauben. Das Kalb steht für Materialismus und für Stärke. Denn das Kalb ist jung, verkörpert auch sexuelle Potenz und körperliche Kraft. Die biblische Botschaft übt massive Kritik an dieser Gottesvorstellung. Gott verleiht Sicherheit, ohne dass es dazu materieller Dinge bedarf. Der Mensch soll ihm vertrauen, auch wenn vieles dagegen zu sprechen scheint. GOTT IST DA!