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Wahlsysteme Was ist die relative Mehrheitswahl ? Bei der relativen Merhheitswahl zieht über jeden Wahlkreis genau ein Abgeordneter in den Bundestag. Der Kandidat mit den meisten Stimmen gewinnt und die restlichen Stimmen der Mitbewerbern gehen verloren. absolute Merheitwahl Pro Wahlkreis wird ein Kandidat mit absoluter Mehrheit(50 % oder mehr) gewählt und falls dies nicht geschieht reiccht im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit aus. Verhältniswahl Um alle gesellschaftlichen Gruppen abzubilden, geht keine Stimme verloren, weshalb sich die Sitzanzahl proportional zum Stimmanteil verhält. kleiner Partein werden bewusst besser repräsentiert als bei der Mehrheitswahl. Bei der Bundeskanzlerwahl handelt es sich um eine absolute Mehrheitswahl ! In der BRD herrscht die personalisierte Verhältniswahl ! Sie ist ein Mischmodell aus Verhältniswahl und Mehrheitwahl. Es soll die Vorteile beider Methoden miteinander verbinden. Die Wähler haben dabei genau 2 Stimmen. Maßgeblich für die Sitzanteile im Parlament ist die Zweitstimme. Wahlsysteme 1 Erststimme Mit der Erststimme wählt man den Abgeordneten des jeweiligen Landkreises. So soll jeder Landkreis repräsentiert werden. Der Kandidat der am meisten Stimmen vereinen kann, hat das Direktmandat gewonnen und zieht direkt in den Bundestag ein. Zweitstimme Mit der Zweitstimme bestimmt der Wähler gundsätzlich das Kräfteverhältnis der Partein im Budnestag. Sie ist die wichtigere Stimme. Das Stimmensplitting ist möglich, also das abgeben der Stimmen and 2 unterschiedliche Partein. ▼ Fünfprozentsperrklausel Zu den Grundlagen des Deutschen Wahlsystems gehört die 5 Prozent-Hürde. Eine Partei muss mindestens 5...

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