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Zusammenfassung christliche Ethik

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 בחדיו Bausteine Ethik Überblick
Allgemeine Faktoren des moralischen Handelns
- Moralische Entwicklung (z. B. Stufenmodell Kohlbergs)
- Einf

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Anna Senfft

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11/12/10

Ausarbeitung

- Überblick - Werte und Normen - christliche Ethik - Die Bergpredigt - Dekalog <-> Bergpredigt - Schritte auf dem Weg zu einer ethischen Urteilsfindung - Grundtypen ethischer Argumentation - Grundformen der Ethik - Der kleine Kathechismus

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בחדיו Bausteine Ethik Überblick Allgemeine Faktoren des moralischen Handelns - Moralische Entwicklung (z. B. Stufenmodell Kohlbergs) - Einflussfaktoren wie gesellschaftliche Moral, Normen, Regeln, Gesetze, Werte - Unterscheidung zwischen Alltags-, Situations- und Konfliktethik - Die Rolle des Erzählens beim moralischen Begründen bzw. Rechtfertigen Grundmodelle ethischen Argumentierens Unterscheidungsmöglichkeiten (z.T. kombinierbar) im Überblick; entscheidend sind/ist bei der - Deontologischen Ethik: unbedingt (normativ) geltende Prinzipien Gesinnungsethik: die Absicht bzw. richtige Einstellung - Teleologische Ethik bzw. konsequentialistischen Ethik(Verantwortungsethik): die Ziele bzw. Folgen des Handelns - Situationsethik: die einmalige Situation, aus der Kriterien abgeleitet wurden -> Zwei Grundmodelle vertieft: Pflichtethik Kants und Utilitarismus Deontologische Pflichtethik Kants - Kategorischer Imperativ als formale Bestimmungshilfe für das sittlich Gute - Guter Wille (unter Aufbietung aller Mittel!) als einziger Maßstab für Verantwortlichkeit Sittlich wertvoll ist nicht das Handeln aus Neigung oder Konvention, sondern das Handeln aus der (mittels der autonomen Vernunft erkannten) Pflicht Utilitarismus - Formel des größtmöglichen Glücks der größtmöglichen Zahl. Daraus ergeben sich: Glücksstreben (Eudämonismus), Konsequentialismus, Nutzenkalkül und ein Sozialprinzip Im Präferenzutilitarismus (Singer): Orientierung an den Interessen von Wesen. Grad des Bewusstseins als Kriterium bei Konflikten wie Abtreibung, da höhere Bewusstseinsformen zu einer höheren Gewichtigkeit von Interessen führen. Ethische Problembereiche - Präzise Beschreibung des ethischen Konflikts z. B. in Bezug auf Wirtschaftsethik, Medienethik, Friedensethik - Kriterien evangelischer Ethik, wie z.B. Beachtung der Ebenbildlichkeit und Mit-Geschöpflichkeit (Würde, Gleichheit, Verantwortlichkeit), Gerechtigkeit/gerechte Verteilung von Gütern und Wissen, Freiheit,...

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Nachhaltigkeit/Schutz der anvertrauten Welt, Wahrhaftigkeit, Friedfertigkeit - Einbezug kirchlicher Verlautbarungen Grundlagen christlicher Ethik Grundlegende Argumentationsfiguren: - Verhältnis von Passivität (Beschenktwerden) und Aktivität, Indikativ (Zuspruch) und Imperativ (Anspruch) - Freiheit und verantwortungsvolles Gestalten dieser Freiheit Eschatologischer Vorbehalt ethischen Handelns und Hoffnung auf Vergebung - Die Bibel präsentiert kein ethisches System: Biblische Impulse und Aspekte mit Blick auf obige - Argumentationsfiguren anwenden - Frage nach christlichem Handeln in der Gesellschaft: unterschiedliche Begründungen bei M. Luther (zwei Regimentenlehre Gottes) und K. Barth („Königsherrschaft Christi") Dekalog Hohe biblische und wirkungsgeschichtliche Wertschätzung des Dekalogs - Unterscheidung und Zusammenhang der zwei Tafeln: Dekalog als Gottes Hilfe für gutes, gerechtes und freies Leben Deutung von Einzelgeboten unter Berücksichtigung des narrativen Rahmens (Präambel) und ihrer ursprünglichen Bedeutung Bergpredigt - Keine historische Rede Jesu, aber wohl viele authentische Worte Jesu - Naherwartung des Gottesreichs als Hintergrund - Komposition mit Indikativ-Imperativ-Struktur und Vaterunser als Zentrum - Antithesen als Erfüllung der Tora - Feindesliebe als (die Moral übersteigendes) Spitzengebot Unterschiedliche Deutungsmodelle Überblick: Moral = Normen und Werte, die in einer Gesellschaft als verbindlich gelten -> Moral ist wandelbar und beruht auf Gewohnheit Ethik = Theorie der Moral, Maßstäbe moralischen Handelns -> gut oder böse? Werte = ethische Zielvorstellung, Grundüberzeugung, welche Einzelne/ Gruppen für erstrebenswert halten -> Bsp.: Freiheit, Treue, Ordnung Normen Ethik = Regeln des menschlichen Verhaltens, die aus Werten abgeleitet sind = Verhaltens- und Rollenerwartungen -> Orientierungshilfe -> abhängig von: Kultur, Religion, Bildung,... - Tugenden = gesellschaftliche Erwartungen, wie man richtig handelt (-> ethisch richtiges Handeln) - Hauptschwerpunkt der Ethik ist es einzelne Tugenden zu begründen und zu rechtfertigen es kommt auf die zugrunde liegenden Werte der Handlung an -> gleiche Handlung kann von jedem unterschiedlich bewertet werden - manchmal hat man nur die Wahl zwischen zwei (ethisch) schlechten Entscheidungen (Dilemmafragen) man braucht Kriterien zur Entscheidung -> Argumente gewichten und Verantwortung übernehmen -> schwierig zu rechtfertigen - Argumente zur Rechtfertigung: · Quantität: Womit schadet man weniger Menschen? · Gesetzeslage: Würde des Menschen ist unantastbar! . Gibt es mehr/weniger wertvolle Leben? · Zeit: Darf man jemanden, der weniger Zeit zum Leben hat opfern? · Schicksal: War es Schicksal und nicht meine Verantwortung? Werte und Normen: mehrere Werte könne zu einer Norm führen: Gleichheit, Gerechtigkeit, Achtung -> ,,Jeder sollte andere ausreden lassen!" mehrere Normen können zu einem Wert führen: „Arbeitgeber darf niemanden ausschließen, weil jemand ein Kopftuch trägt" ,,Bank darf niemanden verbieten dort zu arbeiten, weil diese Person tätowiert ist" -> Tolleranz Werte können sich verändern oder neu entstehen/ verschwinden (individuell oder gesellschaftlich) - jeder Mensch hat seine individuelle Rangordnung von Werten - durch Erziehung der Eltern werden Kindern Normen beigebracht - durch Sozialisation werden ihnen Werte beigebracht Christliche Ethik: 10 Gebote & Dekalog 1. Du sollst keine anderen Götter haben, außer mir. 2. Du sollst kein Gottesbild anbeten. 3. Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen. 4. Du sollst den Feiertag heiligen. 5. Du sollst Vater & Mutter ehren. 6. Du sollst nicht töten. 7. Du sollst nicht Ehebrechen. 8. Du sollst nicht stehlen. 9. Du sollst nicht falsch reden über deinen Nächsten. 10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Hab & Gut. Gebote und Verbote: 1-3: Beziehung Mensch zu Gott 4-10: Beziehung der Menschen zu seinen Mitmenschen Voraussetzung für Leben in Freiheit & Sicherheit Die Bergpredigt - Aufbau und Interpretationen Der Aufbau Einleitung (Mt 5, 1f) A. Die Adressaten 1. Die Seligpreisungen (Mt 5,3-12) 2. Die Aufgaben der Jünger für die Welt (Mt 5,13-16) B. Die größere Gerechtigkeit" 1. Die Erfüllung des Gesetzes (Mt 5,17-20) 2. Die Antithesen (Mt 5,21-48) 3. Die guten Werke (Mt 6,1-18) 4. Grundhaltungen (Mt 6,19-7,11) 5. Die Goldene Regel (Mt 7,12) C. Leben mit der Weisung Jesu (Mt 7,13-27) 1. Die beiden Wege (Mt 7,13) 2. Gute Früchte (Mt 7,15-23) 3. Das Haus auf dem Felsen (Mt 7,24-27) Schlussnotiz (Mt 7,28f) Interpretationsansätze 2. Sündenspiegel - Forderungen -> unerfüllbar - Jesus steigt in Analogie zu Mose auf einen Berg und lehrt seine Jünger -> „Berglehre" - Die Bergpredigt ist eine Sammlung von vielen, vermutlich „echten" Jesusworten - - Kündigt mit Bergpredigt den Anbruch des Reiches Gottes an, d. h. eines Reiches der Liebe - wichtige Bestandteile der Bergpredigt: - Seligpreisungen -> Heilzusage an diejenigen, die unter dieser Welt leiden - Jesus Stellungen zum Gesetz: Antithesen! - Vaterunser - Goldene Regel - Liebesgebot als Grundfrage dieser Neuen Auslegung Für Christen reichen die 10 Gebote 4. Ruf in die Nachfolge - Forderungen = Ethik des Reiches Gottes 1. Radikale Jesus-Ethik Gebote -> erfüllbar - Jesus strebt nach Radikalisierung der Jüdischen Ethik, will dass Jünger in kompromisslose Nachfolge eintreten Zu Gott Die Bergpredigt richtet sich gegen zwei Seiten: 1. Gebote sind Überflüssig -> Erlösung durch Christus 2. Pharisäer -> Auslegung der Tora durch Jesus mit dem Liebesgebot Zwei wichtige Ethische Einsichten: -> es gibt keinen Gottesliebe ohne Nächstenliebe -> es gibt keine Nächstenliebe ohne Gottesliebe -> Grund: Reich-Gottes-Predigt Jesu (Mk. 1,15) keine ethische Anweisung, sondern wollen deutlich machen dass der Mensch den Willen Gottes von sich aus nicht erfüllen kann -> der Mensch ist Sünder -> ist auf Gottes Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung angewiesen 3. Zwei-Stufen-Ethik - Forderungen für die Vollkommenen mit besonderer Frömmigkeit und Gehorsam (Mönche) - Gebote = „evangelische Ratschläge" -> für Leute, die sich für Glauben zurückziehen und vollkommenes Leben führen wollen Liebe Doppelgebot der Liebe 5. Interimsethik - Forderungen in Gewissheit formuliert, dass das Ende der Welt bevorsteht -> Gottesherschaft naht -> nur für Jünger und nur innerhalb christlicher Gemeinde und privaten Bereich; radikalen Forderungen -> keine Gültigkeit im öffentlichen Bereich 7. Zielgebote - Forderungen weiter gesteckt als was tatsächlich erreicht werden kann -> überprägnante Normen 8. Politische Theologie - Forderungen auf neue, vollkommene Gesellschaft ausgerichtet -> nur durch sozialrevolutionäre Veränderung zu verwirklichen -> Konzept einer zu realisierenden neuen Gesellschaftsordnung Zum Mitmenschen -> bis hin zur Feindesliebe 6. Gesinnungsethik Jesu geht es nicht um neue Gesetze und konkrete Anweisungen, sondern um Gesinnung, rechte Herzenseinstellung, innere Haltung 9. Zwei-Reiche-Lehre - Privatperson (Christ) soll versuchen Forderungen der Bergpredigt zu erfüllen - Amtsperson/ im öffentlichen kann Gebote nicht erfüllen -> sonst Anarchie und Chaos - wenn er für andere Verantwortung trägt kann nicht auf Gewalt verzichtet werden -> Trennung Privat- und Amtsperson 10. Utopie - vergleicht Forderungen der Bergpredigt mit Ergebnissen der Weltgeschichte - beruht auf moralischer Schwärmerei -> kann als Utopie abgeschrieben werden -> Utopie = als etwas ohne Standort, also nicht von dieser Welt und daher völlig belanglos für die Politik Bergpredigt Jesus will Gesetze nicht aufheben, sondern neu auflegen -> Er interpretiert die Gesetze neu - Glaube & Gesetz müssen zusammen fungieren (Rechtsschaffung, soll Gemeinschaft stärken) - man soll „über seinen Schatten springen", um die Gesetze so gut es geht einzuhalten Gewaltverzicht (Feindesliebe), keine Rache man soll seine Fehler einsehen -> es ist Strafe genug, sich vor Gott rechtfertigen zu müssen - Kreislauf von Rache muss unterbrochen werden - Feindesliebe -> Hilfe anbieten, jeder ist vor Gesetz gleich man soll nicht schwören, weil man es eh nicht 100% einhalten kann - Selbslos handeln -> man soll nicht nur nach Anerkennung streben -> Gutes tun aus Überzeugung und mit gutem Hintergedanken - Glaube = wichtiges Fundament (schafft Gemeinschaft & Nähe zu Gott) Verbindung Dekalog & Bergpredigt Gebote & Verbote - bilden Grundlage der christlichen Ethik - regeln das Verhalten der Menschen untereinander (auch zu Gott) - Dekalog = Grundlage für Bergpredigt - definiert den Sinn der Liebe, Nähe zu Gott, Nächstenliebe zu den Mitmenschen neu -> Jesus wollte durch die Bergpredigt die Hierarchie aufbrechen, den Kern des Dekalogs jedoch bestehen lassen -> Durch ihn soll die Beziehung zu Gott überdacht werden! Deutungsansätze der Bergpredigt 1. Bergpredigt Ist eine Art Sammlung von Zitaten und Reden von Jesus aus verschiedenen Situationen, mit verschiedenen Kontexten und Zuhörern -> nicht auf alle Menschen bezogen 2. Bergpredigt und dessen „Regeln" sind nur für fromme Christen /Nachfolger Jesu geeignet 3. Bergpredigt gilt für das Leben mit Gott im Reich Gottes und nicht in unserem jetzigen Leben auf der Erde 4. Bergpredigt setzt die Messlatte höher als sie sein muss, um es einfacher zu machen, die eigentlichen Ziele zu erreichen 5. Bergpredigt stellt die Liebe in den Mittelpunkt -> „Liebe und mach in dem Rahmen was du willst" 6. Bergpredigt gilt für alle, denn sie soll den Weg zu Gott weisen 1. Thessalonicher Kapitel 5 Leben im Licht des kommenden Tages Vers 16: Seid allzeit fröhlich Vers 21: prüfet aber alles, und das Gute behaltet

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Barth („Königsherrschaft Christi") Dekalog Hohe biblische und wirkungsgeschichtliche Wertschätzung des Dekalogs - Unterscheidung und Zusammenhang der zwei Tafeln: Dekalog als Gottes Hilfe für gutes, gerechtes und freies Leben Deutung von Einzelgeboten unter Berücksichtigung des narrativen Rahmens (Präambel) und ihrer ursprünglichen Bedeutung Bergpredigt - Keine historische Rede Jesu, aber wohl viele authentische Worte Jesu - Naherwartung des Gottesreichs als Hintergrund - Komposition mit Indikativ-Imperativ-Struktur und Vaterunser als Zentrum - Antithesen als Erfüllung der Tora - Feindesliebe als (die Moral übersteigendes) Spitzengebot Unterschiedliche Deutungsmodelle Überblick: Moral = Normen und Werte, die in einer Gesellschaft als verbindlich gelten -> Moral ist wandelbar und beruht auf Gewohnheit Ethik = Theorie der Moral, Maßstäbe moralischen Handelns -> gut oder böse? Werte = ethische Zielvorstellung, Grundüberzeugung, welche Einzelne/ Gruppen für erstrebenswert halten -> Bsp.: Freiheit, Treue, Ordnung Normen Ethik = Regeln des menschlichen Verhaltens, die aus Werten abgeleitet sind = Verhaltens- und Rollenerwartungen -> Orientierungshilfe -> abhängig von: Kultur, Religion, Bildung,... - Tugenden = gesellschaftliche Erwartungen, wie man richtig handelt (-> ethisch richtiges Handeln) - Hauptschwerpunkt der Ethik ist es einzelne Tugenden zu begründen und zu rechtfertigen es kommt auf die zugrunde liegenden Werte der Handlung an -> gleiche Handlung kann von jedem unterschiedlich bewertet werden - manchmal hat man nur die Wahl zwischen zwei (ethisch) schlechten Entscheidungen (Dilemmafragen) man braucht Kriterien zur Entscheidung -> Argumente gewichten und Verantwortung übernehmen -> schwierig zu rechtfertigen - Argumente zur Rechtfertigung: · Quantität: Womit schadet man weniger Menschen? · Gesetzeslage: Würde des Menschen ist unantastbar! . Gibt es mehr/weniger wertvolle Leben? · Zeit: Darf man jemanden, der weniger Zeit zum Leben hat opfern? · Schicksal: War es Schicksal und nicht meine Verantwortung? Werte und Normen: mehrere Werte könne zu einer Norm führen: Gleichheit, Gerechtigkeit, Achtung -> ,,Jeder sollte andere ausreden lassen!" mehrere Normen können zu einem Wert führen: „Arbeitgeber darf niemanden ausschließen, weil jemand ein Kopftuch trägt" ,,Bank darf niemanden verbieten dort zu arbeiten, weil diese Person tätowiert ist" -> Tolleranz Werte können sich verändern oder neu entstehen/ verschwinden (individuell oder gesellschaftlich) - jeder Mensch hat seine individuelle Rangordnung von Werten - durch Erziehung der Eltern werden Kindern Normen beigebracht - durch Sozialisation werden ihnen Werte beigebracht Christliche Ethik: 10 Gebote & Dekalog 1. Du sollst keine anderen Götter haben, außer mir. 2. Du sollst kein Gottesbild anbeten. 3. Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen. 4. Du sollst den Feiertag heiligen. 5. Du sollst Vater & Mutter ehren. 6. Du sollst nicht töten. 7. Du sollst nicht Ehebrechen. 8. Du sollst nicht stehlen. 9. Du sollst nicht falsch reden über deinen Nächsten. 10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Hab & Gut. Gebote und Verbote: 1-3: Beziehung Mensch zu Gott 4-10: Beziehung der Menschen zu seinen Mitmenschen Voraussetzung für Leben in Freiheit & Sicherheit Die Bergpredigt - Aufbau und Interpretationen Der Aufbau Einleitung (Mt 5, 1f) A. Die Adressaten 1. Die Seligpreisungen (Mt 5,3-12) 2. Die Aufgaben der Jünger für die Welt (Mt 5,13-16) B. Die größere Gerechtigkeit" 1. Die Erfüllung des Gesetzes (Mt 5,17-20) 2. Die Antithesen (Mt 5,21-48) 3. Die guten Werke (Mt 6,1-18) 4. Grundhaltungen (Mt 6,19-7,11) 5. Die Goldene Regel (Mt 7,12) C. Leben mit der Weisung Jesu (Mt 7,13-27) 1. Die beiden Wege (Mt 7,13) 2. Gute Früchte (Mt 7,15-23) 3. Das Haus auf dem Felsen (Mt 7,24-27) Schlussnotiz (Mt 7,28f) Interpretationsansätze 2. Sündenspiegel - Forderungen -> unerfüllbar - Jesus steigt in Analogie zu Mose auf einen Berg und lehrt seine Jünger -> „Berglehre" - Die Bergpredigt ist eine Sammlung von vielen, vermutlich „echten" Jesusworten - - Kündigt mit Bergpredigt den Anbruch des Reiches Gottes an, d. h. eines Reiches der Liebe - wichtige Bestandteile der Bergpredigt: - Seligpreisungen -> Heilzusage an diejenigen, die unter dieser Welt leiden - Jesus Stellungen zum Gesetz: Antithesen! - Vaterunser - Goldene Regel - Liebesgebot als Grundfrage dieser Neuen Auslegung Für Christen reichen die 10 Gebote 4. Ruf in die Nachfolge - Forderungen = Ethik des Reiches Gottes 1. Radikale Jesus-Ethik Gebote -> erfüllbar - Jesus strebt nach Radikalisierung der Jüdischen Ethik, will dass Jünger in kompromisslose Nachfolge eintreten Zu Gott Die Bergpredigt richtet sich gegen zwei Seiten: 1. Gebote sind Überflüssig -> Erlösung durch Christus 2. Pharisäer -> Auslegung der Tora durch Jesus mit dem Liebesgebot Zwei wichtige Ethische Einsichten: -> es gibt keinen Gottesliebe ohne Nächstenliebe -> es gibt keine Nächstenliebe ohne Gottesliebe -> Grund: Reich-Gottes-Predigt Jesu (Mk. 1,15) keine ethische Anweisung, sondern wollen deutlich machen dass der Mensch den Willen Gottes von sich aus nicht erfüllen kann -> der Mensch ist Sünder -> ist auf Gottes Gnade, Barmherzigkeit und Vergebung angewiesen 3. Zwei-Stufen-Ethik - Forderungen für die Vollkommenen mit besonderer Frömmigkeit und Gehorsam (Mönche) - Gebote = „evangelische Ratschläge" -> für Leute, die sich für Glauben zurückziehen und vollkommenes Leben führen wollen Liebe Doppelgebot der Liebe 5. Interimsethik - Forderungen in Gewissheit formuliert, dass das Ende der Welt bevorsteht -> Gottesherschaft naht -> nur für Jünger und nur innerhalb christlicher Gemeinde und privaten Bereich; radikalen Forderungen -> keine Gültigkeit im öffentlichen Bereich 7. 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