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Erdkunde Zusammenfassung Q12.1

Erdkunde Zusammenfassung Q12.1

 Buch 11: s.98/99; s.108/109; s.110/111
Buch 12:
s. 98/99
Erdöl - seine Grenzen und neuen Reserven
s.8/9; s. 10/11; s.32/33; s.34/35; s.36/3

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Themen : Erdöl, Ölsandgewinnung, PET Kreislauf, Recycling, Erneuerbare Energien, Entwicklung, Bevölkerungsentwicklung, Bevölkerungsentwicklung, Demographischer Übergang, Industrie und Entwicklungsländer, Altersstruktur

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Buch 11: s.98/99; s.108/109; s.110/111 Buch 12: s. 98/99 Erdöl - seine Grenzen und neuen Reserven s.8/9; s. 10/11; s.32/33; s.34/35; s.36/37; s.38/39 ● Peak Oil: Das Erdölfördermaximum = Zeitpunkt, ab dem die globale Ölforderung ihr Maximum erreicht hat nicht identisch mit Ende der Ölreserven, aber markiert den Zeitpunkt, ab dem die Ölförderung sich nicht mehr steigen lässt ● Bedarf an Erdöl steigt durch hohes Wirtschaftswachstum in vielen Ländern (v.a. in Schwellenländern) → Ölpreis steigt am Peak Oil solange bis Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht sind Nach Peak Oil, sinkt Ölangebot tendenziell → dauerhaft steigende Ölpreise Ablauf der Ölsandgewinnung und Ölsandaufbereitung im Tagebauverfahren in Alberta 1. Förderung von bitumenhaltigem Gestein 2. Zerkleinerung des Gesteins 3. Zwischenlager 4. Vermischen mit Wasser 5. Zerkleinerung in rotierenden Trommeln 6. Transport in Pipeline 7. Trennung durch Schwerkraft: Sand sinkt ab, Wasser bleibt in Mitte, Bitumen schwimmt auf 8. Wiederaufbereitung vom Wasser 9. 9. Reinigung des Bitumens 10. 493km lange Pipeline nach Saskatchewan 11. Entstehung von flüssigem Öl aus Bitumen mithilfe von 12. Druck, Hitze und speziellen Katalysatoren 12. Raffinerie und Auslieferung 1. Förderung von bitumenhaltigem Gestein 12. Raffinerie und Auslieferung 2. Zerkleinerung des Gesteins 3. Zwischenlager Erdkunde Klausur Q12.1 4. Vermischen 5. Zerkleinerung in mit Wasser rotierenden Trommeln 10. 493 km lange Pipeline nach Saskatchewan 11. Entstehung von flüssigem Öl aus Bitumen mithilfe von Hitze, Druck und speziellen Katalysatoren 9. Reinigung des Bitumens 6. Transport in Pipeline 7. Trennung durch Schwerkraft: Sand sinkt ab, Wasser bleibt...

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in Mitte, Bitumen schwimmt auf Ölsand ist ein Gemisch aus Sand, Wasser und zähflüssigem Erdöl oder Bitumen. In den Regionen, in denen die Ölsande von einer weniger als 75 Meter dicken Sedimentschicht bedeckt sind, findet die Förderung im Tagebau statt. Bei der Förderung unter Tage wird das im Ölsand enthaltene Bitumen durch horizontale Leitungen mittels Wasserdampf erhitzt, verflüssigt und an die Oberfläche gepumpt. Ablauf der Ölsandgewinnung und Ölsandaufbereitung im Tagebauverfahren in Alberta 8. Wiederauf- bereitung von Wasser 6461H Schroedel Neue Reserven - neue Risiken bei konvergenten Erdölquellen peak Oil sehr nah Durch neue technologische Verfahren Förderung von Erdöl aus bislang nicht erschließbaren Quellen Vor allem Nordamerika : Rückgriff auf bislang nicht verschließbaren Quellen Risiken für Umwelt nicht kalkulierbar Für 1 Barrel Öl : 4,5 Barrel Wasser; kann nur teilweise wieder aufarbeitet werden Umwandlung von Bitumen in Erdöl rund 1/6 der gewonnen Energie benötigt 5 mal so viele gase wie bei herkömmlicher Ölgewinnung ● Francking : ● ● ● ● ● S.108 Horizontale Bohrung Verschalung Durchlöcherung des Rohres Entstehung von Rissen Gas tritt ins Bohrloch ein Risiken: Sehr hohes Verkehrsaufkommen, enormer Wasserverbrauch, austretende Chemikalien können Grundwasser verunreinigen Substitution von Rohstoffen = Erdkunde Klausur Q12.1 Wertstoffkreislauf PET (Polyethylenterephthalat) 1. Vorsortierte PET-Flaschen (transparent) 2. Opto-elektronische Farbtrennung → Trennung in PET bunt- transparent und PET klar-transparent 3. Zerkleinern 4. Waschen/Trennen nach Dichte: Trocknen, optoelektronische Farbtrennung 5. PET klar-transparent und PET bunt-transparent 6. Farbsortierte Flakes zur Weiterverarbeitung in den Extruder → Granulat 7. Verwendungszwecke: Bottle-to-Bottle: Preforms, PET Flaschen, Vlies: T-Shirts, Schals, Bademäntel, Becher, Verpackungsbänder PET-Recycling vorsortierte PET-Flaschen (transparent) 000 Gründe zur Rohstoffeinsparung: Umweltprobleme, Konfliktvermeidung und Wirtschaftlichkeit Viele Möglichkeiten für Wiederverwerten & Ersetzen (Substitution) von Rohstoffen, aber: innovative Verfahren und Technologie Voraussetzung Recycling → langfristiger Ablösung erschöpfter Energieträger PET klar PET Klar- transparent Wasserbecken a Auf- nahme und Speicherung des Abwassers, das durch das Bohren entsteht. Waschen/Trennen nach Dichte: Sehr hohes Verkehrs- aufkommen PET bunt- transparent transparent optoelektronische Farbtrennung Risiken enormer Wasser- verbrauch austretende Chemikalien können das Grundwasser verunreinigen opto- elektronische Farbtrennung Horizontale Bohrung Zerkleinern Gastanks eet Trocknen pressoren drücken Verschalung Kickoff-Point Nach dem Eindringen in die Schieferschicht beschreiben die Bohrer einen Bogen in de Honzontale Durchlöcherung des Rohres ◆◆ 6 Fracking-sein Prinzip und seine Risiken Bobrturm Vlies: Bottle-to- T-Shirts, Bottle: Schals, Preforms, Bademäntel PET-Flaschen etc. Fasern Spinnmaschine Granulat Großconta in denen aufbewahrt werden Vorrat an Stutzmittel- flüssigkeit PET bunt- transparent Rivafluss von Erdgas und Durch das Einpressen Entstehung von Rissen Ver- packungs- Becher bänder Tiefzieh- folien Bohrloch ein Extruder Farbsortierte Flakes zur Weiterverarbeitung 6505H Schroedel Wertstoffkreislauf PET (Polyethylenterephthalat) Recycling: Gewinnung von Rohstoffen aus Abfällen, Rückführung in den Wirtschaftskreislauf & die Verarbeitung zu neuen Produkten Voraussetzung: • Sortenreine Sammlung der Wertstoffe Vorteile: • Verminderung der Abfallmenge, Schonung knapp werdender Rohstoffe & Energieeinsparung In Deutschland: Verschiedene Sammelsysteme für Verpackungsabfälle Zwei Grundtypen= Hol- und Bringsystem Holsystem: Gelben Tonnen/Säcke werden Zuhause abgeholt Bringsystem: Wertstoffcontainer oder zu Wertstoffhöfen → Verpackungsabfälle kommen zu Sortieranlagen → Trennung nach den einzelnen Materialarten ● Erdkunde Klausur Q12.1 • Wesentlich fürs Recycling = sorgfältige Sortierung, für Wiederverwertung größtmögliche Sortenreinheit idealfall: Mit Wertstoffkreislauf schließt sich auch Produktionskreislauf ● Altglas → neue Flaschen & Gläser Altpapier neue Papierprodukte Einschmelzung von Aluminium & Weißblech → neuen Dosen • Größten Fortschritt = Kunststoffrecycling, immer bessere Sortiertechnik → sortenreine Sortierfraktionen → hochwertiges Recycling → Ergebnis = Kunststoffgranulat Rohölpreise steigen → Einsatz von recyceltem Kunststoff interessant Kunststoff PET weit fortgeschritten → PET zur Herstellung neuer Getränkeflaschen genutzt • KfZ-Hersteller müssen Altfahrzeuge zurücknehmen, min. 80% muss wiederverwendbar sein Klarschlämme zur Düngung • seit 2006 kostenlose Abgabe von alten Elektronikgeräten bei Sammelstellen ● ● Energie aus Biomasse: Festbrennstoffe = am häufigsten biogenen Brennstoffe Hauptsächliche Nutzung von Holz (Scheitholz, Hackschnitzeln, Hobelspänen, Sägemehl und Holzstaub) Stroh und speziell angebaute einjährige Pflanzen = Häcksel, Ballen oder Pellets Flüssigbrennstoffe: in D. Rapsöl oder Sonnenblumenöl → energetische Nutzung in Dieselmotoren, Pflanzenöle = frei von Schwefel und biologisch voll abbaubar Stärke- & zuckerhaltigen Pflanzen (Getreide) → Alkoholkraftstoff Ethanol → Einsatz in Benzinmotoren • Vergasung aus trockener Biomasse → Herstellung synthetischer Kraftstoffe/ Treibstoff Methanol Gasförmige Brennstoffe und Biogas entstehen dort, wo organisches Material unter Ausschluss von Sauerstoff mikrobiell abgebaut wird. Biogas= mit Wasserdampf gesättigtes Gasgemisch ● • In landwirtschaftlichen Biogasanlage → Fäkalien der Nutztiere, besonders gut = organisches Material, hoher Wassergehalt Biogas in einem Faulbehälter mikrobiell erzeugt → Zwischenspeicherung → energetisch nutzbar S. 110 Erneuerbare Energien Energiequellen oder Energieträger, die sich auf natürliche Weise und innerhalb menschlicher Zeitmaßstäbe erneuern. Stehen im begrifflichen Gegensatz zu fossilem (Kohle, Erdöl, Erdgas) und atomaren (Uran) Energieträgern, die sich im Laufe von Jahrmillionen in geologischen Prozessen gebildet haben = Gründe für Diskussion über Ende des „Kohlenstoffzeitalters": Erschöpfung billiger Erdölreserven & Umweltprobleme bei Nutzung fossiler Brennstoffe Verpflichtung der BR: Emission von Treibhausgasen bis 2020 um 40% zu 1990 reduzieren • Umsetzung durch: erneuerbare Energien: • im Strombereich 30%, 14% im Wärmesektor und 12-15% an Kraftstoffen ● EE = rentabel, Energie der Sonnenstrahlung wird durch Solarmodule → Umwandlung in Strom oder Sammlung durch Kollektoren (Bsp. Warmwasser) • Wind wird nutzbar durch: Rotoren- & Wasserkraft, Strömungs- & Gezeitenkraftwerke Energie aus Biomasse durch Verbrennung von (Holz) oder Vergärung (Silage, Gülle) Erdwärme wird durch geothermische Kraftwerke nutzbar Angebot an EE unterscheidet in Qualität & Quantität, jede Region/Land muss eigenen Energie-Mix finden ● Erdkunde Klausur Q12.1 Merkmale und Unterschiede globaler Entwicklungsunterschiede Eine Erde - mehrere Welten Unterschiede: Kultur, Wirtschaft oder Ideologie → Abgrenzung von Teilräumen der Erde Bsp. ,,Morgenland“ <-> „Abendland" ● Relevanz unterschiedlich bewertet: Global nur begrenzte Rolle, da Energieausbeute durch fossile Träger höher, andererseits Dynamik durch Ausbau in Deutschland (s. Buch) Probleme für weiteren Ausbau = Fragen beim Energietransport & Energiespeicherung Kulturerdteile durch Raumprägende Einflüsse von Religionen und Ideologien, militärische Expansion → kulturell unterschiedlichen Teilräumen der Erde ● Durch Veränderung der territorialen Ausdehnung von Weltmächten + Religionsverbreitung → Abgrenzung der „Kulturerdteile" Durch Kolonialismus, Neokolonialismus und Globalisierung → Veränderung + Infragestellung politisch-gesellschaftlicher Wertordnungen → resultierende Probleme fast täglich in den Nachrichten sichtbar Besuch eines neuen „Kulturerdteils" fühlt sich an wie eine „neue Welt" Verschiedene Welten • Basis = West-Ost Gegensatz des zweiten Weltkriegs →„Erste“ und „Zweite" Welt alle Staaten ohne Macht = ,,Dritte Welt" „Welten" Dritte Welt ändert sich Staaten deren wirtschaftliche Entwicklung dem Weltstandard hinterherhinkte Um Entwicklungsunterschiede (Disparitäten) darzustellen weitere Definitionen von „V Nach Auflösung des Ostblocks → Ökonomie im Vordergrund und Klassifizierung eines Staats anhand des Wachstums ihrer Volkswirtschaften Seit einiger Zeit: Multipolare Welt : neue Länder am Weltmarkt bzw in Weltpolitik Politische Lager nach dem 2. Weltkrieg (1950er-Jahre) Gliederung der Erde nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten (seit 1960er-Jahre) Einteilung der UNO aufgrund wirtschaftlicher Benachteiligungen (1970er-Jahre) nach Zusammenbruch des sozialistischen Staatenblocks (1990) Wirtschaftliche Aufsteiger (seit 1990er Jahren) S.09 Eine Welt Westmächte Erste Welt Kapitalistische Marktwirtschaft 10697HX Schroedel Gliederungsansätze der Erde im Überblick Industrieländer „Norden" Ostblock Zweite Welt Sozialistische Planwirtschaft ● Vierte Welt (LDC) less developed countries" s.10 Was ist Entwicklung? Schwellenländer „Blockfreie Staaten Dritte Welt Entwicklungsländer / ,developing countries" Fünfte Welt (LLDC) least developed countries" ärmste Länder Multipolare Welt z. B. Aufstieg Chinas besonders förderungswürdig, da niedrigste Werte bei BNE/Einw., Lebensqualität, hohe wirtschaftliche Verwundbarkeit Entwicklungsländer „Süden" NICS: newly industrializing countries" Annäherung oder Überschreitung des „Take-Off", dem Beginn der wirtschaftlichen Eigenständigkeit Kleine Tiger in SO-Asien Anteil der Erwerbstätigen 100% 50% Erdkunde Klausur Q12.1 0% Primär (Agrargesellschaft) Sekundär (Handwerk, Industrie) • Tertiär (Verwaltung, Verkauf) • Quartal (Forschung, IT) Quantitatives Modell von Jean Fourastié : Primärer Sektor Sekundärer Sektor . ,,Eine Welt" = offenes System, Staaten und Unternehmen agieren; Staatsgrenzen spielen keine Rolle Grundlage der weltweiten Verflechtung & Durchmischung in Wirtschaft = Weltumspannende interkontinentale Verkehrs- und Kommunikationsmöglichkeiten Zeit • „Global denken, lokal handeln" ● = nur gemeinsames Handeln aller Staaten kann Zukunft der Menschen auf Dauer sichern, gemeinsame Analyse der globalen Probleme Quartärer Sektor Tertiärer Sektor Modelle wirtschaftlicher Entwicklung • Wirtschaftsstufen-Modelle= Hilfsmittel, um komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu lösen Entwicklung der Menschen in Phasen: → fortschreitende Veränderung → Erschwert durch Vielzahl der Forschungsgegenstände, bsp. durch sozioökonomische Komponenten Schroedel Beobachtungen der Industriestaaten, Veränderungen beim Berufsspektrum, dienen der Einordnung in prognostizierte Entwicklung von Agrar- zu Dienstleistungsgesellschaft 10692HX 1

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in Mitte, Bitumen schwimmt auf Ölsand ist ein Gemisch aus Sand, Wasser und zähflüssigem Erdöl oder Bitumen. In den Regionen, in denen die Ölsande von einer weniger als 75 Meter dicken Sedimentschicht bedeckt sind, findet die Förderung im Tagebau statt. Bei der Förderung unter Tage wird das im Ölsand enthaltene Bitumen durch horizontale Leitungen mittels Wasserdampf erhitzt, verflüssigt und an die Oberfläche gepumpt. Ablauf der Ölsandgewinnung und Ölsandaufbereitung im Tagebauverfahren in Alberta 8. Wiederauf- bereitung von Wasser 6461H Schroedel Neue Reserven - neue Risiken bei konvergenten Erdölquellen peak Oil sehr nah Durch neue technologische Verfahren Förderung von Erdöl aus bislang nicht erschließbaren Quellen Vor allem Nordamerika : Rückgriff auf bislang nicht verschließbaren Quellen Risiken für Umwelt nicht kalkulierbar Für 1 Barrel Öl : 4,5 Barrel Wasser; kann nur teilweise wieder aufarbeitet werden Umwandlung von Bitumen in Erdöl rund 1/6 der gewonnen Energie benötigt 5 mal so viele gase wie bei herkömmlicher Ölgewinnung ● Francking : ● ● ● ● ● S.108 Horizontale Bohrung Verschalung Durchlöcherung des Rohres Entstehung von Rissen Gas tritt ins Bohrloch ein Risiken: Sehr hohes Verkehrsaufkommen, enormer Wasserverbrauch, austretende Chemikalien können Grundwasser verunreinigen Substitution von Rohstoffen = Erdkunde Klausur Q12.1 Wertstoffkreislauf PET (Polyethylenterephthalat) 1. Vorsortierte PET-Flaschen (transparent) 2. Opto-elektronische Farbtrennung → Trennung in PET bunt- transparent und PET klar-transparent 3. Zerkleinern 4. Waschen/Trennen nach Dichte: Trocknen, optoelektronische Farbtrennung 5. PET klar-transparent und PET bunt-transparent 6. Farbsortierte Flakes zur Weiterverarbeitung in den Extruder → Granulat 7. Verwendungszwecke: Bottle-to-Bottle: Preforms, PET Flaschen, Vlies: T-Shirts, Schals, Bademäntel, Becher, Verpackungsbänder PET-Recycling vorsortierte PET-Flaschen (transparent) 000 Gründe zur Rohstoffeinsparung: Umweltprobleme, Konfliktvermeidung und Wirtschaftlichkeit Viele Möglichkeiten für Wiederverwerten & Ersetzen (Substitution) von Rohstoffen, aber: innovative Verfahren und Technologie Voraussetzung Recycling → langfristiger Ablösung erschöpfter Energieträger PET klar PET Klar- transparent Wasserbecken a Auf- nahme und Speicherung des Abwassers, das durch das Bohren entsteht. Waschen/Trennen nach Dichte: Sehr hohes Verkehrs- aufkommen PET bunt- transparent transparent optoelektronische Farbtrennung Risiken enormer Wasser- verbrauch austretende Chemikalien können das Grundwasser verunreinigen opto- elektronische Farbtrennung Horizontale Bohrung Zerkleinern Gastanks eet Trocknen pressoren drücken Verschalung Kickoff-Point Nach dem Eindringen in die Schieferschicht beschreiben die Bohrer einen Bogen in de Honzontale Durchlöcherung des Rohres ◆◆ 6 Fracking-sein Prinzip und seine Risiken Bobrturm Vlies: Bottle-to- T-Shirts, Bottle: Schals, Preforms, Bademäntel PET-Flaschen etc. Fasern Spinnmaschine Granulat Großconta in denen aufbewahrt werden Vorrat an Stutzmittel- flüssigkeit PET bunt- transparent Rivafluss von Erdgas und Durch das Einpressen Entstehung von Rissen Ver- packungs- Becher bänder Tiefzieh- folien Bohrloch ein Extruder Farbsortierte Flakes zur Weiterverarbeitung 6505H Schroedel Wertstoffkreislauf PET (Polyethylenterephthalat) Recycling: Gewinnung von Rohstoffen aus Abfällen, Rückführung in den Wirtschaftskreislauf & die Verarbeitung zu neuen Produkten Voraussetzung: • Sortenreine Sammlung der Wertstoffe Vorteile: • Verminderung der Abfallmenge, Schonung knapp werdender Rohstoffe & Energieeinsparung In Deutschland: Verschiedene Sammelsysteme für Verpackungsabfälle Zwei Grundtypen= Hol- und Bringsystem Holsystem: Gelben Tonnen/Säcke werden Zuhause abgeholt Bringsystem: Wertstoffcontainer oder zu Wertstoffhöfen → Verpackungsabfälle kommen zu Sortieranlagen → Trennung nach den einzelnen Materialarten ● Erdkunde Klausur Q12.1 • Wesentlich fürs Recycling = sorgfältige Sortierung, für Wiederverwertung größtmögliche Sortenreinheit idealfall: Mit Wertstoffkreislauf schließt sich auch Produktionskreislauf ● Altglas → neue Flaschen & Gläser Altpapier neue Papierprodukte Einschmelzung von Aluminium & Weißblech → neuen Dosen • Größten Fortschritt = Kunststoffrecycling, immer bessere Sortiertechnik → sortenreine Sortierfraktionen → hochwertiges Recycling → Ergebnis = Kunststoffgranulat Rohölpreise steigen → Einsatz von recyceltem Kunststoff interessant Kunststoff PET weit fortgeschritten → PET zur Herstellung neuer Getränkeflaschen genutzt • KfZ-Hersteller müssen Altfahrzeuge zurücknehmen, min. 80% muss wiederverwendbar sein Klarschlämme zur Düngung • seit 2006 kostenlose Abgabe von alten Elektronikgeräten bei Sammelstellen ● ● Energie aus Biomasse: Festbrennstoffe = am häufigsten biogenen Brennstoffe Hauptsächliche Nutzung von Holz (Scheitholz, Hackschnitzeln, Hobelspänen, Sägemehl und Holzstaub) Stroh und speziell angebaute einjährige Pflanzen = Häcksel, Ballen oder Pellets Flüssigbrennstoffe: in D. Rapsöl oder Sonnenblumenöl → energetische Nutzung in Dieselmotoren, Pflanzenöle = frei von Schwefel und biologisch voll abbaubar Stärke- & zuckerhaltigen Pflanzen (Getreide) → Alkoholkraftstoff Ethanol → Einsatz in Benzinmotoren • Vergasung aus trockener Biomasse → Herstellung synthetischer Kraftstoffe/ Treibstoff Methanol Gasförmige Brennstoffe und Biogas entstehen dort, wo organisches Material unter Ausschluss von Sauerstoff mikrobiell abgebaut wird. Biogas= mit Wasserdampf gesättigtes Gasgemisch ● • In landwirtschaftlichen Biogasanlage → Fäkalien der Nutztiere, besonders gut = organisches Material, hoher Wassergehalt Biogas in einem Faulbehälter mikrobiell erzeugt → Zwischenspeicherung → energetisch nutzbar S. 110 Erneuerbare Energien Energiequellen oder Energieträger, die sich auf natürliche Weise und innerhalb menschlicher Zeitmaßstäbe erneuern. Stehen im begrifflichen Gegensatz zu fossilem (Kohle, Erdöl, Erdgas) und atomaren (Uran) Energieträgern, die sich im Laufe von Jahrmillionen in geologischen Prozessen gebildet haben = Gründe für Diskussion über Ende des „Kohlenstoffzeitalters": Erschöpfung billiger Erdölreserven & Umweltprobleme bei Nutzung fossiler Brennstoffe Verpflichtung der BR: Emission von Treibhausgasen bis 2020 um 40% zu 1990 reduzieren • Umsetzung durch: erneuerbare Energien: • im Strombereich 30%, 14% im Wärmesektor und 12-15% an Kraftstoffen ● EE = rentabel, Energie der Sonnenstrahlung wird durch Solarmodule → Umwandlung in Strom oder Sammlung durch Kollektoren (Bsp. Warmwasser) • Wind wird nutzbar durch: Rotoren- & Wasserkraft, Strömungs- & Gezeitenkraftwerke Energie aus Biomasse durch Verbrennung von (Holz) oder Vergärung (Silage, Gülle) Erdwärme wird durch geothermische Kraftwerke nutzbar Angebot an EE unterscheidet in Qualität & Quantität, jede Region/Land muss eigenen Energie-Mix finden ● Erdkunde Klausur Q12.1 Merkmale und Unterschiede globaler Entwicklungsunterschiede Eine Erde - mehrere Welten Unterschiede: Kultur, Wirtschaft oder Ideologie → Abgrenzung von Teilräumen der Erde Bsp. ,,Morgenland“ <-> „Abendland" ● Relevanz unterschiedlich bewertet: Global nur begrenzte Rolle, da Energieausbeute durch fossile Träger höher, andererseits Dynamik durch Ausbau in Deutschland (s. 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Weltkrieg (1950er-Jahre) Gliederung der Erde nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten (seit 1960er-Jahre) Einteilung der UNO aufgrund wirtschaftlicher Benachteiligungen (1970er-Jahre) nach Zusammenbruch des sozialistischen Staatenblocks (1990) Wirtschaftliche Aufsteiger (seit 1990er Jahren) S.09 Eine Welt Westmächte Erste Welt Kapitalistische Marktwirtschaft 10697HX Schroedel Gliederungsansätze der Erde im Überblick Industrieländer „Norden" Ostblock Zweite Welt Sozialistische Planwirtschaft ● Vierte Welt (LDC) less developed countries" s.10 Was ist Entwicklung? Schwellenländer „Blockfreie Staaten Dritte Welt Entwicklungsländer / ,developing countries" Fünfte Welt (LLDC) least developed countries" ärmste Länder Multipolare Welt z. B. 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