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Metropolisierung & Marginalisierung

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 Megastädte:
- mindestens 5,8 oder 10 Millionen Einwohner bzw.,
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Megastädte: - mindestens 5,8 oder 10 Millionen Einwohner bzw., - Einwohnerdichte: mind. 2000 Einwohner/km2 & monozentrischer Struktur, bzw. - Polyzentrischer Struktur: megaurbane Regionen Metropolisierung & Marginalisierung - -> Unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung? Metropole Mehr als 1 Millionen Einwohner Megastadt Mehr als 10 Millionen Einwohner Erdkunde Lernzettel Metastädte: - mehr als 20 Millionen Einwohner Pull-Faktoren: Städte - Qualitativ bessere & mehr Arbeitsplätze - mehr Bildungsmöglichkeiten - bessere Infrastruktur, Verkehrsverbindung bessere Mobilität, Sicherheit Metropole: - Hauptstadt, bzw. politischer, gesellschaftlicher & wirtschaftlicher Mittelpunkt eines Landes - mehr & bessere Chancen -> Arbeit, Bildung, Versorgung - bessere Lebensverhältnisse Internationalisierung Ursachen für das Wachstum der Megastädte (S. 218-219) - durch Verstädterung (Land-Stadtflucht) wandert Bevölkerung aus den peripheren Räumen ab (Brain-Drain) & in die Städte ein (Brain-Gain) - aufgrund verschiedener Pull- Faktoren der Städte -> rufen eine (fiktive) Attraktivität hervor - & Push-Faktoren der ländlichen Regionen -> lassen diese unattraktiv erscheinen Folgen - hohen Zunahme der Bevölkerungszahl - chaotischen Bevölkerungsbewegungen - räumlichen Ausdehnung der Stadt - bessere Aufstiegschancen -> viele berufliche Perspektiven (tertiärer Sektor) - Ausländische Investoren -> Arbeitsplätze politische Bewegungen ,,Freiheit" persönliche Entfaltung -> mehr Perspektiven Erfüllung aller Grundbedürfnissen Gefühl von ,,Urbanität" Agglomerationsräume: regionale Konzentration von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Einwohnern, Arbeitsplätzen & dazugehöriger Infrastruktur - bestehen in der Regel aus einer größeren Stadt (monozentrischer Agglomerationsraum) oder mehreren solchen Städten (polyzentrischer Agglomerationsraum) Wachstumsrate: Growth rate = present - past past • hoher HDI-Wert -> geringe Wachstumsrate • niedriger HDI-Wert -> hohe Wachstumsrate Metastadt Mehr als 20 Millionen Einwohner <<2.LK-Klausur>> Push-Faktoren: Land - qualitativ schlechtere & insgesamt weniger Arbeitsplätze -> Arbeitslosigkeit weniger Bildungsmöglichkeiten schlechte Lebensverhältnisse & Zukunftsperspektive -> Infrastruktur, Grund...

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Bedürfnisse, Verkehrsanbindungen, Wohnraum schlechte Mobilität - keine Krankenversorgung & Versorgung 10.11.2022 ökologische Katastrophen wenig Freizeitangebote weniger Wohnraum -> geringe Bebauungsdichte weniger soziale Kontakte Um die Größe einer Megastadt festzulegen, fehlt ein eindeutiges Kriterium zur Abgrenzung. So kommt es zu unterschiedlichen Größenangaben & Bevölkerungszahlen - und damit zu unterschiedlichen Ranglisten. Problematisch ist auch die Vergleichbarkeit der Daten, die sich aus Zahlen der regionalen Bevölkerungsregister oder aus Hochrechnung und Schätzungen zusammensetzen. Die statistischen Angaben beziehen sich einmal auf die eigentliche Stadt, ein anderes Mal auf städtische Agglomeration Primatstädte Primatstadt => Unter einer Primatstadt versteht man eine Stadt, welche hinsichtlich der Aspekte der Bevölkerungszahl, der Wirtschaftskraft & der politischen Macht, alle anderen Städte des Landes übertrifft. wird ermittelt durch den Primacy-Index -> Primatstadt? Quotient zwischen der Einwohnerzahl der größten & zweitgrößten Stadt des Landes -> größer 2 = Primatstadt -> kleiner 2 = keine (Vormachtstellung). Vorteile persönliche Kontakte internationale Wettbewerbsfähigkeit - enges Zusammenspiel von Politik, Administration & Wirtschaft Hauptverwaltung an einem Ort (Ballung) - Aufstiegsmöglichkeiten -> Bildungs-/ Kulturangebote - Verkehrsdrehscheibe - Lagevorteil -> hohe Zentralität/ Erreichbarkeit - hohe Verfügbarkeit (pol./ Unternehmen) - Informationsdichte - hohe Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen Metacity >10 Mio. Einw. entwickeln sich manchmal zu >5; 8 oder 10 Mio. Einw. >2000 Einw./km² monozentrische Struktur messbar durch polyzentrischer Agglomerationsraum Erdbeben Tsunami Wirbelstürme Primacy Index demographische P. gliedert sich in Primatstadt sogenannte gesellschaftl., pol. u. wirtschaftl. Mittelpunkt eines Landes laut Definition >2/3 in pol., wirtschaftl. Funktionen Entwicklungs- & Schwellenländer z. B. natürliche Gefahren funktionale P. belegbar durch Megastadt Gefährdung durch globale Risikoräume menschlich verursachte Gefahren z. B. Invasion in Smog Terror Risikoräume ist werden bezeichnet als häufig unterstützt Push-und Pullfaktoren natürliches Bevölkerungswachstum wachsen immens durch Metropole Prozess führt zur Herausbildung von Primatstädte - Dominanz in allen Bereichen (S. 220-221) - spielen durch ihre demographische und wirtschaftliche Dominanz eine wichtige Rolle im Weltmarkt wegen hoher -> Dominanz entsteht durch die demographischen Bedingungen in solchen Städten - die Bildung solcher Primatstädte hat sowohl negative, als auch positive Folgen -> Entzugseffekte (negativer Effekt für die Peripherie durch Abwanderung) -> Ausbreitungseffekte (positiver Effekt durch Ausdehnung des Zentrums) - können durch enorme Größe & hohe Bevölkerungsdichte z.B. ein großes Bildungsangebot oder eine gut ausgebaute Infrastruktur vorweisen geprägt durch erfordert Lösungsansätze z. B. rural-urbane Migration Metropolisierung Marginalisierung unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung führt zur Demographischer Primatstadtcharakter => wenn die Einwohnerzahl der Primatstadt höher ist als bei dem Rest der Städten des Landes Funktionaler Primatstadtcharakter => Die Stadt ist anderen Städten des Landes wirtschaftlich, kulturell, politisch & infrastrukturell überlegen/dominant. => Sowohl die Quantität, als auch die Qualität ist besser. => Es gibt bessere Standortfaktoren führen zu von Nachteile einseitige Konzentration auf Hauptstadt Region - Abhängigkeit von einer Metropole - hohe Kosten - starkes Gefälle zwischen den armen ländlichen Regionen und reichen städtischen Räumen Vernachlässigung - Polarisation & sozial räumliche Disparitäten steigen - - Risiko: „Überfüllung der Stadt" durch zu starke Urbanisierung - hohe Vulnerabilität, z.B. bei Naturgefahren Prozess führt zur Herausbildung Slumaufwertung/ Verkehrs- Emissions- Slumsanierung regulierung reduktion keine Teilhabe am formellen gesellschaftl., pol., wirtschaftl. Leben der Stadt Marginalviertel Vulnerabilität weisen auf Informeller Sektor erhöht die gefährdet Regier- und Steuerbarkeit geprägt durch stehen im Kontrast zu Ⓒwestermann 31345E Gated Communities räumlich eng beieinander über das Stadtbild verteilt Fragmentierung Concept- Map Marginalisierung in Megastädten z.B. Mumbai Slum => Elendsviertel/innerstädtisches Notquartier, durch heruntergekommene Bausubstanz gekennzeichnet Marginalisierung => wirtschaftliche, soziale & räumliche Ausgrenzung eines Teil der Bevölkerung Stärken - besseres Image des Standortes (für Wohlhabende) - kostenlose/billige Wohnmöglichkeiten für die ärmere Bevölkerung -> keine Mieten - durch billige Produktion => Stärkung der Wirtschaft(skraft) -> viele kleine Betriebe - Unternehmen: günstige Produktions Bedingungen - Slumtourismus traditionelle Arbeit bleibt erhalten; z.B. Töpfern Marginalisierung in Megastädten (S. 222-225) - findet häufig in Metropolen, Megastädten etc. statt -> durch enorme Zuwanderung in die Städte wird ein gewisser Teil der Bevölkerung vom wirtschaftlich- politischen Leben ausgeschlossen - untere Sozialschichten leben häufig in Marginalsiedlungen & arbeiten aufgrund des Ausschlusses im informellen Sektor Marginalsiedlungen existieren nur semilegal und wurden illegal erbaut -> unhygienische Umstände -> aufgrund der unzureichenden Infrastruktur unterversorgt besetzen potentiell bebaubare Fläche -> häufiges Anstreben sie abzureißen (z.B. für den sozialen Wohungsbau) - Kriminalitätsrisiko in Marginalsiedlungen -> Bildung Gated Communities (Abschotten aus Angst vor Kriminalität & der Teilhabe an der Wirtschaft und einem öffentlichen Leben) - Die somit entstehende Fragmentierung (segregierte Stadtfragmente mit unterschiedlichem globalen Integrationsgrad) bewirkt ein starkes Konfliktpotenzial im innerstädtischen Raum & im Umland Plastik, Leder Toplerware Schattenwirtschaft bildet Grundlage for größere Unternehmen höchele Bevölkerigedichte der Welt Bevölkerungszahl 600 000 - 1 Mio, auf 2 kom ² selentliche, bzw. Gemeinschafts- latrinen mit Bezahlung keine sanitaren/versorgungs- technischen Einrichtungen Leben in hell und Dieck Leben / Arbeiten auf engetem Raum mit zahlreichen som. dogradnollet von der stadt /reichen Bestheering Pegel vom Lehrer verdrechter Fluss weiteres wichtiges leiden unter Armat Lebensbedingungen Schwächen sozialen & wirtschaftlichen Aufstiegschancen Schlagstöcke Oberfälle viel Gewalt gegen Skumbewohne- keine Autorität (im Sinne von Gesetz, Reglering) -> nur sehr schwierig durch Arbeit im informellen Sektor keine Versicherungen, Gesundheitsvorsorge, Registrierung, finanziellen Rücklagen,... - Soziale Segregation keine wirtschaftliche/politische Teilhabe - Verlust des Besitzers/Unterkunft durch Vertreibung -> unsichere Lebensverhältnisse Keine Elektr Bität - kaum Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, z.B. Wahlen - kaum Kontrolle möglich (Stadtverwaltung) Gewalt, Konflikte -> mangelnde Kontrolle - unzureichende Infrastruktur; kaum Gesundheitsversorgung/Bildungsmöglichkeiten - Wasserverschmutzung; kaum Hygiene Überflutungsgefahr 82% im informellen Selfor beschädigt Wasserversorging duch Behrloch Oberschwemmungsgefahr Brandbomben Dharavi (Mumbai) Hanufakturen Höhenlage knopp Über N.V. Bebauung sehr schlecht, kaum bis gar nicht ausgebaut außeret dicht begledelibe Hätten Infrastrukter ´enge & dreckige wege jede Hütte (Hous) besteht in den meisten Fällen aus nur einem Raum mehrere Schulen 12,5m² for 612 Personen Slumanlage entlang Bleenbahnlinie & offenem Land (einge Wemmt zwischen 2 Bahntrassen) Über 100 Tempel, Hoecheen und Kirchen A Krankenhaus infrastrukturelle Unleversorging Fragmentierung Fragmentierung: nebeneinander räumlich segregierte Stadtfragmente mit unterschiedlichem globalem Integrationsgrad. Ein Indikator für Fragmentierung ist in vielen Entwicklungsländern die ungleiche Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Dienstleistungen, z.B. Trinkwasser demographisch Abschottung von Privilegierten (Gated Communities) zunehmende Desintegration (Marginalviertel) sozioökonomische Disparitäten Fragmentierung Elendsviertel & Gated Communities in Buenos Aires Ursachen Verlust der Regierbarkeit Globalisierungsprozess - Privatisierung - Neoliberalismus (Markt -> freier Lauf) - reiche Bevölkerung möchte ihre Sicherheit, Reichtum & Lebensstil sichern -> Gated Communities Marginalisierung & Überlebensnotwendigkeiten lassen Armutsviertel - steigende Desorganisation & Destabilisierung entstehen Folgen - zunehmende Desintegration Expansion informelle Siedlungen & Wirtschaft Abschottung von Privilegierten - Zunahme sozioökonomischen & ökologischen Konfliktpotenzials steigende Verwundbarkeit - Verlust der Regierbarkeit - sozioökonomische Disparitäten (Stadt <-> Land) steigende Desorganisation & Destabilisierung Wachstum der Megastadt Veränderungen im Stadtbild Globalisierungsprozess/ Marginalisierungsprozess -> Metropolisierung & Marginalisierung wirtschaftlich Abgrenzung & Sicherung des Lebensstils, Reichtums Entstehen von Gated Communities :↓ moderne Hauptgeschäftszentren Shopping Malls Zunahme von sozioökonomischen & ökologischen Konfliktpotenzials Sitze von Global Players 28. Oktober 22 Marginalisierung & Überlebensnotwendigkeit Entstehen von Marginalvierteln (Slums) Expansion informeller Siedlungen/Wirtschaft traditionelle Märkte Wohnen U @ Oberschicht Mittelschicht Unterschicht Mischzone (Unter-, Mittel- und Oberschicht) sozialer Wohnungsbau Marginalviertel (Spanisch: Zona Marginal/ Portugiesisch: Favela) Ⓒwestermann 31353E U Zugangsbeschränkte Wohnkomplexe (Spanisch: Barrio Cerrado/Portugiesisch: Condominio Fechado) ▲ urban, innerstädtisch ▲ suburban, randstädtisch mit integrierter Infrastruktur Arbeiten, Freizeit historisches Stadtzentrum und moderne City-Erweiterung traditionelles Industriegebiet zentral, innerstädtisch peripher, randstädtisch ehemalig, jetzt konsolidie M10 Modell der lateinamerikanischen Stadt neues Industriegebiet Einkaufs- und Freizeitzentrum (Mall), Büropark Umland Megacity & Marginalviertel Probleme - starkes Bevölkerungswachstum -> starke Expansion -> Suche nach Arbeit & schlechte Lebensverhältnisse - Eltern wegen Arbeit kaum zu Hause -> Kinder sich selbst überlassen Kernaussagen wenige Kontaktpunkte zw. Ober- und Unterschicht Marginalviertel (Favelas) über die Stadt verteilt & Gated Communities (Barrios Cerrados) mit Zugangsbeschränkung z.B. Konzentration auf Wohnviertel der Oberschicht - Ringstraße & Schachbrettmuster - Flughafen außerhalb - neue Industriegebiete außerhalb; alte Industriegebiete verlaufen vertikal durch die Stadt & Eisenbahnnetz historische Zentrum in der Stadtmitte mit sektoraler Erweiterung - vorhandene Fragmentierung mit Trennung der einzelnen Bereiche - häufig ungeklärte Besitzverhältnisse -> behindert Ausbau der Infrastruktur Erklärung Fragmentierung -> Gated Communities (Abschottung), Marginalviertel -> Disparitäten (sozioökonomisch) Globalisierung -> sehr schneller Urbanisierungsprozess (schnelles Städtewachstum) - Verlust von Regierbarkeit auf dem Land/außerhalb kein Wasser, Elektrizität oder Straßen Abwasser wird in Meere & Flüsse geleitet -> nur 15 % geklärt -> Krankheiten & Umweltverschmutzung Das Modell der lateinamerikanischen Stadt Anwendbarkeit bessere Infrastruktur für Oberschicht - Unterschichten in der Nähe der Industrie => Raumbezug: Lateinamerika Grenzen - Wasser wird in unregelmäßigen Abständen geliefert -> Ausgaben offenen Zisternen -> durch lange & schwierige Anfahrt sehr teuer (das 10-fache des regulären Wasserpreises in Lima) - keine Trinkwasserversorgung & Abwasserentsorgung -> Fäkalien versickern unkontrolliert -> Insekten & Krankheit; (krank = kein Geld) geringe Zusammenarbeit aller beteiligten Institutionen -> fehlende gemeinsame Vision Entwicklungsprozesse der Stadt - Generalisierung der Stadt Kritik - Konzentration auf den ,,Ist-Zustand"; Vernachlässigung der hist. Entwicklung - Kinder tragen schon früh zum Einkommen bei -> kein oder umregelmäßiger Schulbesuch -> keine Möglichkeit aus der Armut zu entkommen. (immer an die nächste Generation weitergegeben -> hineingeboren) Übernutzung der Wasservorräte im ganzen Land -> Mangel & kaum Regeneration möglich -> Grundwasserentnahme notwendig kaum Grünflächen (1,5 m²/ Person) -> mind. 9 m²/ Person von Weltgesundheitsorganisation empfohlen - Megastädte sind zumeist Risikogebiete (hohe Vulnerabilität), da Naturgefahren und Ressourcenengpässe in ihnen besonders viele Menschen betreffen können. - Auch kleine Ereignisse können wie beim Domino-Effekt zum Ausfall von Produktionsfällen führen. Zentrumsnah: gehobene Wohnbebauung, mit zunehmender Distanz sinkt der sozioökonomische Stand Lösungsstrategien in Megastädten und Metropolen (S. 230/231) Es gibt verschiedene Konzepte um die Probleme (Verkehrsprobleme, Emissionsprobleme, Marginalisierung) in den Ballungsgebieten zu beheben: o Konzept 1: VerkehrsminimierungdurchFahrbegrenzungen(Ulaanbaatar) o Konzept2: VerkehrsminimierungdurchFahrgebührendieinsÖPVN reinvestiert werden (Singapur) ertungfürdieBiogasherstellungdurchdasAnlegenvon Müllhalden unter o Konzept3: Müllve Grünflächen zur Methanbildung (Sao Paulo) o Konzept4: Verbesserungder ArchitekturfüreinenverringertenglobalenStromverbrauch (Union of Architects) -weitere Ideen >Schulsysteme -> gleichzeitig Arbeiten & Bildung >Netzte fangen Küstennebel auf -> mehrer 100 Liter/Tag >Aufbereitung von Flusswasser zu Trinkwasser >Trockentoiletten >an Trockenheit angepasste Pflanzen >Fortbildungen >Hilfe zur Selbsthilfe o Konzept 5: Aufbesserungvon Slumsdurchpolitische Aufmerksamkeit, Kooperationmit NGOs und Pilotprojekte (Slum-upgrading)

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Megastädte: - mindestens 5,8 oder 10 Millionen Einwohner bzw., - Einwohnerdichte: mind. 2000 Einwohner/km2 & monozentrischer Struktur, bzw. - Polyzentrischer Struktur: megaurbane Regionen Metropolisierung & Marginalisierung - -> Unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung? Metropole Mehr als 1 Millionen Einwohner Megastadt Mehr als 10 Millionen Einwohner Erdkunde Lernzettel Metastädte: - mehr als 20 Millionen Einwohner Pull-Faktoren: Städte - Qualitativ bessere & mehr Arbeitsplätze - mehr Bildungsmöglichkeiten - bessere Infrastruktur, Verkehrsverbindung bessere Mobilität, Sicherheit Metropole: - Hauptstadt, bzw. politischer, gesellschaftlicher & wirtschaftlicher Mittelpunkt eines Landes - mehr & bessere Chancen -> Arbeit, Bildung, Versorgung - bessere Lebensverhältnisse Internationalisierung Ursachen für das Wachstum der Megastädte (S. 218-219) - durch Verstädterung (Land-Stadtflucht) wandert Bevölkerung aus den peripheren Räumen ab (Brain-Drain) & in die Städte ein (Brain-Gain) - aufgrund verschiedener Pull- Faktoren der Städte -> rufen eine (fiktive) Attraktivität hervor - & Push-Faktoren der ländlichen Regionen -> lassen diese unattraktiv erscheinen Folgen - hohen Zunahme der Bevölkerungszahl - chaotischen Bevölkerungsbewegungen - räumlichen Ausdehnung der Stadt - bessere Aufstiegschancen -> viele berufliche Perspektiven (tertiärer Sektor) - Ausländische Investoren -> Arbeitsplätze politische Bewegungen ,,Freiheit" persönliche Entfaltung -> mehr Perspektiven Erfüllung aller Grundbedürfnissen Gefühl von ,,Urbanität" Agglomerationsräume: regionale Konzentration von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, Einwohnern, Arbeitsplätzen & dazugehöriger Infrastruktur - bestehen in der Regel aus einer größeren Stadt (monozentrischer Agglomerationsraum) oder mehreren solchen Städten (polyzentrischer Agglomerationsraum) Wachstumsrate: Growth rate = present - past past • hoher HDI-Wert -> geringe Wachstumsrate • niedriger HDI-Wert -> hohe Wachstumsrate Metastadt Mehr als 20 Millionen Einwohner <<2.LK-Klausur>> Push-Faktoren: Land - qualitativ schlechtere & insgesamt weniger Arbeitsplätze -> Arbeitslosigkeit weniger Bildungsmöglichkeiten schlechte Lebensverhältnisse & Zukunftsperspektive -> Infrastruktur, Grund...

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Bedürfnisse, Verkehrsanbindungen, Wohnraum schlechte Mobilität - keine Krankenversorgung & Versorgung 10.11.2022 ökologische Katastrophen wenig Freizeitangebote weniger Wohnraum -> geringe Bebauungsdichte weniger soziale Kontakte Um die Größe einer Megastadt festzulegen, fehlt ein eindeutiges Kriterium zur Abgrenzung. So kommt es zu unterschiedlichen Größenangaben & Bevölkerungszahlen - und damit zu unterschiedlichen Ranglisten. Problematisch ist auch die Vergleichbarkeit der Daten, die sich aus Zahlen der regionalen Bevölkerungsregister oder aus Hochrechnung und Schätzungen zusammensetzen. Die statistischen Angaben beziehen sich einmal auf die eigentliche Stadt, ein anderes Mal auf städtische Agglomeration Primatstädte Primatstadt => Unter einer Primatstadt versteht man eine Stadt, welche hinsichtlich der Aspekte der Bevölkerungszahl, der Wirtschaftskraft & der politischen Macht, alle anderen Städte des Landes übertrifft. wird ermittelt durch den Primacy-Index -> Primatstadt? Quotient zwischen der Einwohnerzahl der größten & zweitgrößten Stadt des Landes -> größer 2 = Primatstadt -> kleiner 2 = keine (Vormachtstellung). Vorteile persönliche Kontakte internationale Wettbewerbsfähigkeit - enges Zusammenspiel von Politik, Administration & Wirtschaft Hauptverwaltung an einem Ort (Ballung) - Aufstiegsmöglichkeiten -> Bildungs-/ Kulturangebote - Verkehrsdrehscheibe - Lagevorteil -> hohe Zentralität/ Erreichbarkeit - hohe Verfügbarkeit (pol./ Unternehmen) - Informationsdichte - hohe Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen Metacity >10 Mio. Einw. entwickeln sich manchmal zu >5; 8 oder 10 Mio. Einw. >2000 Einw./km² monozentrische Struktur messbar durch polyzentrischer Agglomerationsraum Erdbeben Tsunami Wirbelstürme Primacy Index demographische P. gliedert sich in Primatstadt sogenannte gesellschaftl., pol. u. wirtschaftl. Mittelpunkt eines Landes laut Definition >2/3 in pol., wirtschaftl. Funktionen Entwicklungs- & Schwellenländer z. B. natürliche Gefahren funktionale P. belegbar durch Megastadt Gefährdung durch globale Risikoräume menschlich verursachte Gefahren z. B. Invasion in Smog Terror Risikoräume ist werden bezeichnet als häufig unterstützt Push-und Pullfaktoren natürliches Bevölkerungswachstum wachsen immens durch Metropole Prozess führt zur Herausbildung von Primatstädte - Dominanz in allen Bereichen (S. 220-221) - spielen durch ihre demographische und wirtschaftliche Dominanz eine wichtige Rolle im Weltmarkt wegen hoher -> Dominanz entsteht durch die demographischen Bedingungen in solchen Städten - die Bildung solcher Primatstädte hat sowohl negative, als auch positive Folgen -> Entzugseffekte (negativer Effekt für die Peripherie durch Abwanderung) -> Ausbreitungseffekte (positiver Effekt durch Ausdehnung des Zentrums) - können durch enorme Größe & hohe Bevölkerungsdichte z.B. ein großes Bildungsangebot oder eine gut ausgebaute Infrastruktur vorweisen geprägt durch erfordert Lösungsansätze z. B. rural-urbane Migration Metropolisierung Marginalisierung unvermeidliche Prozesse im Rahmen einer weltweiten Verstädterung führt zur Demographischer Primatstadtcharakter => wenn die Einwohnerzahl der Primatstadt höher ist als bei dem Rest der Städten des Landes Funktionaler Primatstadtcharakter => Die Stadt ist anderen Städten des Landes wirtschaftlich, kulturell, politisch & infrastrukturell überlegen/dominant. => Sowohl die Quantität, als auch die Qualität ist besser. => Es gibt bessere Standortfaktoren führen zu von Nachteile einseitige Konzentration auf Hauptstadt Region - Abhängigkeit von einer Metropole - hohe Kosten - starkes Gefälle zwischen den armen ländlichen Regionen und reichen städtischen Räumen Vernachlässigung - Polarisation & sozial räumliche Disparitäten steigen - - Risiko: „Überfüllung der Stadt" durch zu starke Urbanisierung - hohe Vulnerabilität, z.B. bei Naturgefahren Prozess führt zur Herausbildung Slumaufwertung/ Verkehrs- Emissions- Slumsanierung regulierung reduktion keine Teilhabe am formellen gesellschaftl., pol., wirtschaftl. Leben der Stadt Marginalviertel Vulnerabilität weisen auf Informeller Sektor erhöht die gefährdet Regier- und Steuerbarkeit geprägt durch stehen im Kontrast zu Ⓒwestermann 31345E Gated Communities räumlich eng beieinander über das Stadtbild verteilt Fragmentierung Concept- Map Marginalisierung in Megastädten z.B. Mumbai Slum => Elendsviertel/innerstädtisches Notquartier, durch heruntergekommene Bausubstanz gekennzeichnet Marginalisierung => wirtschaftliche, soziale & räumliche Ausgrenzung eines Teil der Bevölkerung Stärken - besseres Image des Standortes (für Wohlhabende) - kostenlose/billige Wohnmöglichkeiten für die ärmere Bevölkerung -> keine Mieten - durch billige Produktion => Stärkung der Wirtschaft(skraft) -> viele kleine Betriebe - Unternehmen: günstige Produktions Bedingungen - Slumtourismus traditionelle Arbeit bleibt erhalten; z.B. 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Wahlen - kaum Kontrolle möglich (Stadtverwaltung) Gewalt, Konflikte -> mangelnde Kontrolle - unzureichende Infrastruktur; kaum Gesundheitsversorgung/Bildungsmöglichkeiten - Wasserverschmutzung; kaum Hygiene Überflutungsgefahr 82% im informellen Selfor beschädigt Wasserversorging duch Behrloch Oberschwemmungsgefahr Brandbomben Dharavi (Mumbai) Hanufakturen Höhenlage knopp Über N.V. Bebauung sehr schlecht, kaum bis gar nicht ausgebaut außeret dicht begledelibe Hätten Infrastrukter ´enge & dreckige wege jede Hütte (Hous) besteht in den meisten Fällen aus nur einem Raum mehrere Schulen 12,5m² for 612 Personen Slumanlage entlang Bleenbahnlinie & offenem Land (einge Wemmt zwischen 2 Bahntrassen) Über 100 Tempel, Hoecheen und Kirchen A Krankenhaus infrastrukturelle Unleversorging Fragmentierung Fragmentierung: nebeneinander räumlich segregierte Stadtfragmente mit unterschiedlichem globalem Integrationsgrad. Ein Indikator für Fragmentierung ist in vielen Entwicklungsländern die ungleiche Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Dienstleistungen, z.B. Trinkwasser demographisch Abschottung von Privilegierten (Gated Communities) zunehmende Desintegration (Marginalviertel) sozioökonomische Disparitäten Fragmentierung Elendsviertel & Gated Communities in Buenos Aires Ursachen Verlust der Regierbarkeit Globalisierungsprozess - Privatisierung - Neoliberalismus (Markt -> freier Lauf) - reiche Bevölkerung möchte ihre Sicherheit, Reichtum & Lebensstil sichern -> Gated Communities Marginalisierung & Überlebensnotwendigkeiten lassen Armutsviertel - steigende Desorganisation & Destabilisierung entstehen Folgen - zunehmende Desintegration Expansion informelle Siedlungen & Wirtschaft Abschottung von Privilegierten - Zunahme sozioökonomischen & ökologischen Konfliktpotenzials steigende Verwundbarkeit - Verlust der Regierbarkeit - sozioökonomische Disparitäten (Stadt <-> Land) steigende Desorganisation & Destabilisierung Wachstum der Megastadt Veränderungen im Stadtbild Globalisierungsprozess/ Marginalisierungsprozess -> Metropolisierung & Marginalisierung wirtschaftlich Abgrenzung & Sicherung des Lebensstils, Reichtums Entstehen von Gated Communities :↓ moderne Hauptgeschäftszentren Shopping Malls Zunahme von sozioökonomischen & ökologischen Konfliktpotenzials Sitze von Global Players 28. Oktober 22 Marginalisierung & Überlebensnotwendigkeit Entstehen von Marginalvierteln (Slums) Expansion informeller Siedlungen/Wirtschaft traditionelle Märkte Wohnen U @ Oberschicht Mittelschicht Unterschicht Mischzone (Unter-, Mittel- und Oberschicht) sozialer Wohnungsbau Marginalviertel (Spanisch: Zona Marginal/ Portugiesisch: Favela) Ⓒwestermann 31353E U Zugangsbeschränkte Wohnkomplexe (Spanisch: Barrio Cerrado/Portugiesisch: Condominio Fechado) ▲ urban, innerstädtisch ▲ suburban, randstädtisch mit integrierter Infrastruktur Arbeiten, Freizeit historisches Stadtzentrum und moderne City-Erweiterung traditionelles Industriegebiet zentral, innerstädtisch peripher, randstädtisch ehemalig, jetzt konsolidie M10 Modell der lateinamerikanischen Stadt neues Industriegebiet Einkaufs- und Freizeitzentrum (Mall), Büropark Umland Megacity & Marginalviertel Probleme - starkes Bevölkerungswachstum -> starke Expansion -> Suche nach Arbeit & schlechte Lebensverhältnisse - Eltern wegen Arbeit kaum zu Hause -> Kinder sich selbst überlassen Kernaussagen wenige Kontaktpunkte zw. 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Entwicklung - Kinder tragen schon früh zum Einkommen bei -> kein oder umregelmäßiger Schulbesuch -> keine Möglichkeit aus der Armut zu entkommen. (immer an die nächste Generation weitergegeben -> hineingeboren) Übernutzung der Wasservorräte im ganzen Land -> Mangel & kaum Regeneration möglich -> Grundwasserentnahme notwendig kaum Grünflächen (1,5 m²/ Person) -> mind. 9 m²/ Person von Weltgesundheitsorganisation empfohlen - Megastädte sind zumeist Risikogebiete (hohe Vulnerabilität), da Naturgefahren und Ressourcenengpässe in ihnen besonders viele Menschen betreffen können. - Auch kleine Ereignisse können wie beim Domino-Effekt zum Ausfall von Produktionsfällen führen. Zentrumsnah: gehobene Wohnbebauung, mit zunehmender Distanz sinkt der sozioökonomische Stand Lösungsstrategien in Megastädten und Metropolen (S. 230/231) Es gibt verschiedene Konzepte um die Probleme (Verkehrsprobleme, Emissionsprobleme, Marginalisierung) in den Ballungsgebieten zu beheben: o Konzept 1: VerkehrsminimierungdurchFahrbegrenzungen(Ulaanbaatar) o Konzept2: VerkehrsminimierungdurchFahrgebührendieinsÖPVN reinvestiert werden (Singapur) ertungfürdieBiogasherstellungdurchdasAnlegenvon Müllhalden unter o Konzept3: Müllve Grünflächen zur Methanbildung (Sao Paulo) o Konzept4: Verbesserungder ArchitekturfüreinenverringertenglobalenStromverbrauch (Union of Architects) -weitere Ideen >Schulsysteme -> gleichzeitig Arbeiten & Bildung >Netzte fangen Küstennebel auf -> mehrer 100 Liter/Tag >Aufbereitung von Flusswasser zu Trinkwasser >Trockentoiletten >an Trockenheit angepasste Pflanzen >Fortbildungen >Hilfe zur Selbsthilfe o Konzept 5: Aufbesserungvon Slumsdurchpolitische Aufmerksamkeit, Kooperationmit NGOs und Pilotprojekte (Slum-upgrading)