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Abitur Lernzettel: Amerikanische Revolution 12.1 - Geschichte LK

Abitur Lernzettel: Amerikanische Revolution 12.1 - Geschichte LK

 Geschichte LK - Abitur 2022
Lernzettel
12.1.: Amerikanische Revolution
Kernmodul: Krisen
Merkmale historischer Krisen nach Rudolf Vierhaus

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Geschichte LK - Abitur 2022 Lernzettel 12.1.: Amerikanische Revolution Kernmodul: Krisen Merkmale historischer Krisen nach Rudolf Vierhaus (S. 14) • Unregelmäßiger Verlauf → Beschleunigungen, Verzögerungen, Aufstauungen, Ablauf nicht deutlich erkennbar Abläufe sind datierbar (Start, Höhepunkt, Wendepunkt, Ende) ● • Komplexer Charakter → Krisenhafte Entwicklungen in Lebensbereichen machen nicht gleich Krise aus, sondern erst das Zusammentreffen von ähnlichen Erscheinungen in mehreren Lebensbereichen (wirken wechselseitig aufeinander) Krisenbewusstsein (entsteht durch komplexen Charakter) → Betroffene bemerken eine Veränderung ohne eine Übersicht über Ausmaß/Folgen zu haben und können sich dies auch nicht erklären, sie fühlen sich verunsichert (Gewohnte Zustand existiert nicht mehr) Objektiver Charakter → Vierhaus kritisiert hier das mangelnde Krisenbewusstsein der Bevölkerung: Es müssen tatsächliche strukturelle Veränderungen feststellbar sein um von Krise zu sprechen ● Offenheit mit der Krise → keine zielgerichteten Abläufe sondern Entwicklungen mit alternativen Möglichkeiten; Krisen entwickeln eigene Dynamik und sind somit von Betroffenen nicht lenkbar: In Krise geratene Gesellschaft geht in jedem Fall verändert aus ihr hervor ● Auslöser sind nach Vierhaus nicht Naturale Ursachen, sondern ökonomische Ursachen → z.B. Währungszerfall, Preisinflationen, etc.: führt zu Vertrauensverlust und/oder Verarmung der Menschen, wodurch eine Abwanderung erzwungen wird • Auslöser können ebenfalls soziale Ursachen sein, die wiederum politische Auswirkungen mit sich bringt (z.B. Überbevölkerung, demographische Katastrophen, Klassen-/Rassenkonflikte, etc.) Weitere Ursache ist direkte politische Ursache wie z.B. Verschleierung internationaler Beziehungen, Korruption, Sturz von Regierungen, etc... Kernmodul: Revolutionen Was sind Revolutionen? • Keine eindeutige Definition ● Beteiligung der Eliten welche Änderung im System fordern →...

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Oft wollen diese nicht sofort einen ,,Umsturz“ sondern haben konservative Ziele ● Unkontrollierbare Dynamiken werden freigesetzt → Sehr hohe Beteiligung des Volkes als eigenständige Akteure führt dazu • Ideologien und Weltanschauungen, wie z.B. Forderung nach Freiheiten und Menschenrechten (Amerikanische & Französische Revolution) • Veränderungen durch Revolution sind meist dauerhaft (z.B. völlig neue Regierung/ Regierende/System...) • Gegenrevolutionen lösen gewaltsame Kämpfe aus (Gegenrevolution gab es nicht bei Amerikanischer Revolution) Kernmodul: Modernisierung • Prozesse der Modernisierung verlaufen selten konfliktfrei → Folge: Revolutionen, Krisen, Umbrüche, Revolten Verhältnis von Modernisierung und Demokratisierung ist im Falle der Amerikanischen Revolution zwiespältig → Einerseits: Neuer Typ von Staat wurde von Gründungsvätern geschaffen → Andererseits: Große Teile des Volkes wurden stets ausgegrenzt, wie „Indianer“ wurden verdrängt, Sklaverei bestand fort und Afroamerikaner keine gleichen Rechte • Technische Modernisierung ist nicht gut/schlecht aber führt z.B. zu Umweltverschmutzung, Katastrophen wie durch AKW Tschernobyl... → Führt nicht immer unbedingt zu freier Gesellschaft • Gesellschaftlicher Wandel; Säkularisierung (Trennung Kirche und Staat) → A. Rev.; Einerseits: Ende der Revolution klare Trennung Kirche und Staat → Andererseits: protestantische christliche Kirchen (-bis Heute) stets enormer Einfluss Pflichtmodul: Amerikanische Revolution - 1760-1783 Die Ausgangslage: Kleine Gruppen von Siedlern wanderten in die britischen Besitzungen ein (alle verschiedene Intentionen) ● • Herbst 1620: „Pilgrim Fathers" (Pilgerväter) segelten mit dem Schiff Mayflower nach Nordamerika und gründeten die Stadt Plymouth → Gemeinschaft waren die Puritaner ● → Die Puritaner: waren streng gläubig und Vergnügen war verboten, strebsam und fleißig, Bildung hoher Stellenwert, kirchliche Hierarchien wie in England lehnten sie dennoch ab, anfangs gab es Sklaverei (war nicht notwenig) Gründe für Auswanderung der Puritaner nach Amerika: „Church of England“ war zu stark katholisch geprägt, suche nach wirtschaftlichen Erfolg und Neuanfang auf anderem Kontinent In Philadelphia ließen sich Quäker nieder (Sekte gegründet von William Penn), sie waren Tolerant und Pazifisten (lehnten Krieg ab/friedlich) → Philadelphia wurde zu einem wohlhabenden und intellektuellen Bürgertum Die britische Sprache dominierte dennoch in der Öffentlichkeit (man musste Englisch können) Im Süden wurden schwarze Afroamerikaner zu Zwangsarbeit auf Plantagen versklavt Der Mayflower Compact - 11. November 1620: • War das erste Regierungsdokument der Kolonie Plymouth (entworfen von Pilgrim Fathers) Entscheidend war der Grundsatz dass die Gleichheit zwischen den Menschen geachtet werden soll, → Neue Kolonie sollte zur Ehre Gottes und Englischen Königs gegründet werden Regierung sollte gerechte und gleiche Gesetze erlassen und eine Verfassung ins Leben rufen Weltbild - Göttliches Weltbild: - Gott steht über allem - Glauben ist der Mittelpunkt - König wird von Gott erwählt -> christlicher Glauben muss verbreitet werden Ziele - Verbreitung des christlichen Glaubens - Zusammenschließung zu einer politischen Körperschaft - Aufbau einer Kolonie: - Unterwerfung & Gehorsam - Aufstellung gerechter & gleicher Gesetze - Verfügungen, Beschlüsse, Verfassungen, Ämter Die Ursprünge & Verlauf des Konflikts: Der French and Indian War“ 1754-1763: → Kolonialmächte GB, FRA, SPA kämpften um Vorherrschaft in Nordamerika (Unterstützung von jeweiligen Verbündeten) → Britische Siedler wollten sich in einem Gebiet ausbreiten, in dem bisher in erster Linie Franzosen lebten; Briten überschreiten Appalachen Grenzgebiet → Beide Seiten wurden von Indianervölkern unterstützt (vertraten eigene Interessen) • Guerillakrieg; besonders grausam • Briten gewannen, trotz schlechter Kriegsführung → Im Frieden von Paris 1763 erhielt GB die Vormachtstellung → GB hohe Verschuldung durch Krieg (Kolonien sollen dafür gerade stehen) → Siedler sind immer noch Engländer = Steuerpflichtig GB beschließt Erhöhung der Steuern der Kolonisten und führt neue Zölle ein → Immer mehr Unruhen und Konflikt entsteht • 1764: Sugar Act (Zölle für Zucker) • 1765: Stamp Act (Zölle für Stempel) → „no taxation without representation“ wird von Kolonien gefordert, die nicht im britischen Parlament vertreten sind (Stamp Act Congress 1765) Boykottierung britischer Ware durch Sons of Liberty Sons of Liberty protestierten gegen in Boston stationierte britische Truppen → Es kam zu versehentlichen Schüssen (Boston Massaker 05. März 1770) ● Boston Tea Party 16. Dezember 1773 galt als Wendepunkt im Konflikt zwischen Kolonien und Mutterland → Letztendlicher Auslöser für Amerikanische Revolution → Tee Importe wurden boykottiert (Ware wird nicht mehr gekauft) → Warfen Tee ins Hafenbecken ● Perspektiven der Konfliktparteien: • Neue Formen von Öffentlichkeit entstanden (Kommunikation) Gegenseitiges informieren über bedrohliche britische Schritte → Hoher Grad der Alphabetisierung → Zeitungen, Flugblätter, Versammlungen, etc... Der 1. Kontinentalkongress 05. Sep.-26. Okt. 1774: • Kolonisten versammelten sich in Philadelphia → Kongress repräsentierte alle 13 Kolonien • Beschlossen wurden Maßnahmen gegen das Einquartierungsgesetz Wichtige Themen: Solidaritätserklärung aller Kolonien, Verhängung einjähriger Export-/Importsperre gegenüber GB • Loyalisten Anhänger der britischen Krone (wollen Konflikt mit GB vermeiden) Patrioten tendieren zu Rebellion ● = =

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Forderung nach Freiheiten und Menschenrechten (Amerikanische & Französische Revolution) • Veränderungen durch Revolution sind meist dauerhaft (z.B. völlig neue Regierung/ Regierende/System...) • Gegenrevolutionen lösen gewaltsame Kämpfe aus (Gegenrevolution gab es nicht bei Amerikanischer Revolution) Kernmodul: Modernisierung • Prozesse der Modernisierung verlaufen selten konfliktfrei → Folge: Revolutionen, Krisen, Umbrüche, Revolten Verhältnis von Modernisierung und Demokratisierung ist im Falle der Amerikanischen Revolution zwiespältig → Einerseits: Neuer Typ von Staat wurde von Gründungsvätern geschaffen → Andererseits: Große Teile des Volkes wurden stets ausgegrenzt, wie „Indianer“ wurden verdrängt, Sklaverei bestand fort und Afroamerikaner keine gleichen Rechte • Technische Modernisierung ist nicht gut/schlecht aber führt z.B. zu Umweltverschmutzung, Katastrophen wie durch AKW Tschernobyl... → Führt nicht immer unbedingt zu freier Gesellschaft • Gesellschaftlicher Wandel; Säkularisierung (Trennung Kirche und Staat) → A. Rev.; Einerseits: Ende der Revolution klare Trennung Kirche und Staat → Andererseits: protestantische christliche Kirchen (-bis Heute) stets enormer Einfluss Pflichtmodul: Amerikanische Revolution - 1760-1783 Die Ausgangslage: Kleine Gruppen von Siedlern wanderten in die britischen Besitzungen ein (alle verschiedene Intentionen) ● • Herbst 1620: „Pilgrim Fathers" (Pilgerväter) segelten mit dem Schiff Mayflower nach Nordamerika und gründeten die Stadt Plymouth → Gemeinschaft waren die Puritaner ● → Die Puritaner: waren streng gläubig und Vergnügen war verboten, strebsam und fleißig, Bildung hoher Stellenwert, kirchliche Hierarchien wie in England lehnten sie dennoch ab, anfangs gab es Sklaverei (war nicht notwenig) Gründe für Auswanderung der Puritaner nach Amerika: „Church of England“ war zu stark katholisch geprägt, suche nach wirtschaftlichen Erfolg und Neuanfang auf anderem Kontinent In Philadelphia ließen sich Quäker nieder (Sekte gegründet von William Penn), sie waren Tolerant und Pazifisten (lehnten Krieg ab/friedlich) → Philadelphia wurde zu einem wohlhabenden und intellektuellen Bürgertum Die britische Sprache dominierte dennoch in der Öffentlichkeit (man musste Englisch können) Im Süden wurden schwarze Afroamerikaner zu Zwangsarbeit auf Plantagen versklavt Der Mayflower Compact - 11. November 1620: • War das erste Regierungsdokument der Kolonie Plymouth (entworfen von Pilgrim Fathers) Entscheidend war der Grundsatz dass die Gleichheit zwischen den Menschen geachtet werden soll, → Neue Kolonie sollte zur Ehre Gottes und Englischen Königs gegründet werden Regierung sollte gerechte und gleiche Gesetze erlassen und eine Verfassung ins Leben rufen Weltbild - Göttliches Weltbild: - Gott steht über allem - Glauben ist der Mittelpunkt - König wird von Gott erwählt -> christlicher Glauben muss verbreitet werden Ziele - Verbreitung des christlichen Glaubens - Zusammenschließung zu einer politischen Körperschaft - Aufbau einer Kolonie: - Unterwerfung & Gehorsam - Aufstellung gerechter & gleicher Gesetze - Verfügungen, Beschlüsse, Verfassungen, Ämter Die Ursprünge & Verlauf des Konflikts: Der French and Indian War“ 1754-1763: → Kolonialmächte GB, FRA, SPA kämpften um Vorherrschaft in Nordamerika (Unterstützung von jeweiligen Verbündeten) → Britische Siedler wollten sich in einem Gebiet ausbreiten, in dem bisher in erster Linie Franzosen lebten; Briten überschreiten Appalachen Grenzgebiet → Beide Seiten wurden von Indianervölkern unterstützt (vertraten eigene Interessen) • Guerillakrieg; besonders grausam • Briten gewannen, trotz schlechter Kriegsführung → Im Frieden von Paris 1763 erhielt GB die Vormachtstellung → GB hohe Verschuldung durch Krieg (Kolonien sollen dafür gerade stehen) → Siedler sind immer noch Engländer = Steuerpflichtig GB beschließt Erhöhung der Steuern der Kolonisten und führt neue Zölle ein → Immer mehr Unruhen und Konflikt entsteht • 1764: Sugar Act (Zölle für Zucker) • 1765: Stamp Act (Zölle für Stempel) → „no taxation without representation“ wird von Kolonien gefordert, die nicht im britischen Parlament vertreten sind (Stamp Act Congress 1765) Boykottierung britischer Ware durch Sons of Liberty Sons of Liberty protestierten gegen in Boston stationierte britische Truppen → Es kam zu versehentlichen Schüssen (Boston Massaker 05. März 1770) ● Boston Tea Party 16. Dezember 1773 galt als Wendepunkt im Konflikt zwischen Kolonien und Mutterland → Letztendlicher Auslöser für Amerikanische Revolution → Tee Importe wurden boykottiert (Ware wird nicht mehr gekauft) → Warfen Tee ins Hafenbecken ● Perspektiven der Konfliktparteien: • Neue Formen von Öffentlichkeit entstanden (Kommunikation) Gegenseitiges informieren über bedrohliche britische Schritte → Hoher Grad der Alphabetisierung → Zeitungen, Flugblätter, Versammlungen, etc... Der 1. Kontinentalkongress 05. Sep.-26. Okt. 1774: • Kolonisten versammelten sich in Philadelphia → Kongress repräsentierte alle 13 Kolonien • Beschlossen wurden Maßnahmen gegen das Einquartierungsgesetz Wichtige Themen: Solidaritätserklärung aller Kolonien, Verhängung einjähriger Export-/Importsperre gegenüber GB • Loyalisten Anhänger der britischen Krone (wollen Konflikt mit GB vermeiden) Patrioten tendieren zu Rebellion ● = =