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Abitur Lernzettel Nationalsozialismus

Abitur Lernzettel Nationalsozialismus

 Die Weimarer
Republik
Die Heimarer verfassung
• Inkraftsetzung am 14.08.1919 nach einer Mehrheit von 3/4
Verhältnis zwischen zentralstaat u

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kompletter Überblick über den Nationalsozialismus, Fokus auf Innenpolitik, Machtübertragung und Machtfestigung

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Die Weimarer Republik Die Heimarer verfassung • Inkraftsetzung am 14.08.1919 nach einer Mehrheit von 3/4 Verhältnis zwischen zentralstaat und Bundesländer: föderalistische Ordnung (18 Länder →Reichsrat) zentrales organ der Reichsgewalt: vom Volk gewählter Reichstag (Legislative; Kontrolle der Exikutive) Reichsregierung (Exekutive): Reichskanzler, Reichsminister Reichspräsident: Führung der Geschäfte, völkerrechtliche Vertretung, Oberbefehl über Reichswehr, Bemächtigung zur Parlamentsauflösung, Berufung + Entlassung der Reichsregierung, Ermöglichung einer von Parlament und Grundrechten losgelösten Alleinregierung (, Notverordnungen") langer katalog an Grundrechten (nicht einklagbar) Einführung aktives und passives Wahlrecht für Frauen Reichsgerichtshof Reichswehr Reichsrat ↑ Länderparlamente ↑ verhältnisuall Ernennung Oberbefehl Reichspräsident Einspruchsrecht Exekutive § Gesetz- gebung Emnennung Entlassung Entwürfe Ausführung Entwürfe, Beschlüsse Volksentscheid wahlberechtigte Staatsbürger Reichskanzler Reichsminister Vertrauen Auflösung Reichstag Verhältnis- wahl auf 4 Jahre direkte Wahl auf 7 Jahre Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten Hindenburg: Kandidat der nationalen Rechten, ehemaliger kaiserlicher Feldmarshall → Konservative erringen die zentrale Machtposition der Republik 1929: Bündnis der Konservativen mit den Nationalsozialisten →Durchsetzung eines Volksbegehrens gegen die versklavung des deutschen Volkes" •Medien Hugenbergs (DNVP) als Propagand-Forum für Hitler → Ermöglichung des Nazi-Aufstiegs 1931: Zusammenschluss „Harzburger Front" aus nationalsozialistischen verbänden Die Krisenjahre 1920-1923 Spirale der Gewalt": 11 • Rechtsextremismus: Freikorps → politische Morde; Putschversuche Linksextremismus: Versuch der bewaffneten Revolutien; republik feindlich Ruhrbesetzung/-kampf: · Rückstand bei Holz- und Kohlelieferungen → Besetzung des Ruhrgebiets durch Frankreich passiver Widerstand Inflation: Verschuldung im Krieg, Reparationszahlungen, Industrie produktionsrückgang sinkende Einnahmen, Geldentwertung || innenpolitische Spannungen in der Weimarer Republik Versailler Vertrag → Propagierung der Dolchstoßlegende durch die Rechte = Angriff auf SPD ↳ Linke verantwortlich für Kriegsniederlage KPD wirft SPD den Verrat an der Arbeiterschaft vor → politische Radikalisierung etiche gewaltsame Angriffe auf die Republik Kapp-Lüttwitz-Putsch: Angriff durch die...

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rechtsextremistischen Freikorps → Weigerung der Niederschlagung, „Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr" Reichswehr Staat im Staate, entzient sich parlamentarischer Kontrolle Putsch beendet durch Generalstreik der Arbeiterschaft Wahl 6.6.1920: keine Mehrheit der demokratischen Partelen→ Instabilität Finanzierung des passiven Widerstands Leiterzahlung der Gehätter der Beamten, Kredite an stillgelegte Betriebe zur Lohnfortzahlung, Rohstoffersate für eigene Wirtschaft, steuer- und zollausfälle → Deckung durch Druck neuen Geldes → Währungsumlauf nur 19% gedeckt => Hyperinflation Der Hitler-Putsch • Ausnahmezustand in Bayern • NSDAP seit 1920 rasch wachsend → eigener paramilitärischer Verband (,,SA") • Wahl Hitlers zum Führer des „Deutschen Kampfbundes" (Dachorganisation der rechtsextremen Verbände) • Putsch von Hitler gegen das Triumvirat → Ausrufung der Nationalen Revolution (81L1923) => Hitlers Demonstrationszug wird von der bayrischen Polizei mit Gewalt aufgehalten (9.11. 1923) → Urteil: 5 Jahre Festungshaft, weihnachten 1924 entlassen; Verbot von NSDAP und KPD " Stabilisierung der politischen Situation Die Weltwirtschaftskrise von 1929 25.10.1929, Schwarzer Freitag", zusammenbruch der New Yorker Börse 24.03.1930: Bildung des ersten Präsidialkabinetts 16.07.1930: Erlassung einer Notverordnung zur Reichshaushaltsdeckung 18.07.1930: Auflösung der Notverordnung durch den Reichstag, Auflösung des Reichstags durch Hindenburg 14.09.1930: Reichstagswahlen mit NSDAP als zueitstärkster Partei 10.04.1932: Wiederwahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten 30.05.1932: Entlassung des Reichskanzlers Brüning, →Reichskanzler Papen. 20.07.1932:,,Preußenschlag", Absetzung der Regierung (Art. 48) 31.07. 1932: Neuwahlen→ NSDAP stärkste Partei 12.09.1932: Misstrauensvotum gegen Papen, Auflösung des Reichstags 17.11.1932: Entlassung Papen durch Hindenburg 30.01.1933: Ernennung Hitlers zum Reichskanzler 27.02.1933: Reichstagsbrand, Außerkraftsetzung der Grundreente 24.03.1933: Ermächtigungsgesetz, Selbstentmachtung des Parlaments Reichsregierung 1 bringt umstrittene Gesetzesvorlage im Reichstag ein regiert bis zur Neuwahl 60 Tage praktisch unkontrolliert mit Notverordnung Reichstag 2 lehnt Gesetzesvorlage ab 4 verlangt gemäß Art. 54 die Aufhebung der Notverordnung Reichspräsident erlässt auf Wunsch der Regierung die Gesetzesvorlage als Notverordnung nach Art. 48 löst nach Art. 25 den Reichstag auf, setzt Notverordnung wieder in Kraft Wahl der NSDAP / Erfolg der Legalitätstaktik gesellschaftliche und wirtschaftliche Krise → NSDAP als letzte Hoffnung im kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit / allgemeine Not • klassen und milieuübergreifende Radikalisierung Die Weimarer Republik Strukturelle Gefährungen der Weimarer Republik ● Reichswehr Beschränkungen durch den Versailler Vertrag . ,,Staat im Staate" • keine echte Durchsetzung des Primats der Politik • nur formale Loyalität der Spitze zur Weimarer Ver- fassung • Kontinuität der monarchi- schen, antidemokratischen und militaristischen Tradition; innen- und außenpolitisch revanchistische Bestrebungen • Kontinuität der alten Eliten theoretische Loyalität zur Verfassung • aber praktisch: konser- vative, revanchistische Grundhaltung und starker Einfluss durch großen Ermessensspielraum politisch einseitige Justiz Beamte und Justiz ● ● Hitlers, Machtergreifung". passender Begriff ? Pro + • offensichtliche gewaltbereite Tendenzen Eintritt des NSDAP in die Reichsregierung = legal im Rahmen der WRV Hindenburg ernannte Hitler auf Grundlage seines Notverordnungs rechts Kontra- Rechtsextremismus faschistische statt revan- chistische Weltanschauung Reflex auf ,,November- verbrecher" und Dolchstoß- legende . Mord an prominenten Vertretern des verhassten Systems Hitlerputsch Destabilisierung, aber keine ausreichende Massenbasis zum Sturz des Systems WEIMARER REBUPLIK Inflation/Wirtschaft • Verarmung und Unzufrie- denheit der Bevölkerung • Verlust von Vertrauen in das politische System der Weimarer Republik . Weltwirtschaftskrise ● · ● legal zum Reichskanzler NSDAP wurde vom Volk unterstützt (Wahlmehrheit) →legale Machtübertragung Linksextremismus • Ziel: Vollendung der Revolution von 1918 (Diktatur des Proleta- riats, kommunistische Wirt- schafts und Gesellschafts- ordnung) Methode: Lokale Machtbasen durch Putsch oder Politik aus- weiten und zum gewaltsamen Sturz des Systems nutzen Scheitern wegen zu schmaler Basis bei politischer und militäri- scher Übermacht der Gegenseite Republiktragende Parteien: vor- behaltlos: SPD, Zentrum, DDP; mit Vorbehalten: BVP, DVP, (DNVP) Republikfeindliche Parteien: KPD, NSDAP, (DNVP) keine stabile Mehrheit für systemtreue Parteien Koalitionskrisen führen zu Instabilität • Mangelhafte Bereitschaft zur Verantwortung • starke Stellung des Reichspräsidenten Parteiensystem Scheiter der Weimarer Republik Aufstieg der NSDAP • 1932 stärkste Partei im Reichstag • Propaganda und Straßenterror Weltwirtschaftskrise Höhepunkt 1932: 6 Mio. Arbeitslose • Lohnkürzungen Etappen der Machtergreifung 27./28.2.1933 Reichstagsbrandverordnung 23.3. 1933 Ermächtigungsgesetz Bankenzusammenbrüche Juni 1934 Röhm-Putsch 30.1.1933 Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident von Hindenburg 1933/34 Gleichschaltung der Länder Verbot der Parteien Auflösung der Gewerkschaften 2.8.1934 Tod Hindenburgs Beseitigung wichtiger Grundrechte • Neuwahlen: keine absolute Mehrheit • Tag von Potsdam: feierliche Verbindung zwischen Kaiserreich (Hindenburg) und Nationalsozialismus (Hitler) • Gesetzesvorlage im Reichstag: Übertragung der Legislative auf die Regierung • Verlust der Unabhängigkeit der Länder alleinige Staatspartei ist die NSDAP Präsidialregierungen ohne parlamentarische Mehrheit Notverordnungen • Versuch, Hitler in die Koalition einzubinden • Beseitigung der SA als innerparteiliche Konkurrenz • Ermordung führender SA-Mitglieder und anderer politischer Gegner • nachher: Gesetz rechtfertigt Maßnahmen ● • Hitler wird Reichspräsident ● Vereidigung der Reichswehr auf die Person Hitlers einzig zugelassene Gewerkschaft ist die Deutsche Arbeitsfront (DAF) Verfolgung und Ausschal- tung von Kommunisten und Sozialdemokraten Ausschaltung des Reichstages Gleichschaltung auf der Grundlage des Ermächtigungsgesetzes Ausschaltung jeglicher Opposition diktatorische Machtfülle Hitlers als Reichskanzler, Reichspräsident und Oberbefehlshaber Staatsstruktur Ju DES NS-REGIMES Hitlers, Nationaler Sozialismus Volksgemeinschaft": aufwertende Entproletarisierung der Arbeiter, ideologischer Ausschluss des ,, Artfremden" → Aufwertung der zur Gemeinschaft gehörenden •Aufhebung von Klassengegensätzen, sozialen Konflikten und individuellen Ansprüchen auf politische Mitsprache und Rechtssicherheit, Verbot von Kritik und Opposition => Abhehr von den Grundsätzen der europäischen Aufklärung: →verneinung von Gewaltenteilung; Ablehnung von parlamentarischer Kontrolle der Regierung, Preisgebung des Prinzips der Volkssouveränität, Minderung der politischen Rechte des einzelnen Bürgers Führerprinzip Aufstieg der arischen Rasse fordert die Unterordnung aller unter den Willen des Einzelnen → Hitler als charismatischer Führer des,, besten Volkes", gegen den jede Opposition als Verbrechen gilt Partei = Organisation der Volkselite mit der Aufgabe Hitlers willen zu vollziehen und Staat und Volk zu einem Werkzeug in der 11 Hand des Führers zu machen →Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat (1.12.1933) => übernahme der legitimen Machtmittel durch die NSDAP Rechtfertigung des absoluten Machtanspruchs mit der Unfehlbarkeit Hitlers Die ,,Wehrhaftmachung des deutschen Volkes" Ziel Autarkie (Voll- beschäftigung) Mittel ● ● Führerprinzip im Betrieb Vierjahrespläne Aufhebung der Tarif- autonomie staatliche Preis- und Lohnstopps Arbeitsbeschaffungs- programme • Rüstungsprogramme Finanzierung Mefo-Wechsel (Staatsverschuldung) • Arbeitseinsatz ● Reichsarbeitsdienst Eroberungen Durchdringung der staatlichen Einrichtungen • Parteimitglieder besetzen wichtige stellen in Regierung und Verwaltung Schaffung neuer, parallel zur staatlichen Exekutiven arbeitenden Parteiämtern →überlappung von kompetenzen mit staatlichen institutionen Entmachtung der beiden anderen Herrschaftsebenen auf wichtigen politischen Feldern durch Hitler direkt unterstellte ,, Sonderbeauftragte" ● Dynamische Radikalisierung als Politikstil komplexe Regierungsstruktur und Rivalität → danende Mobilisierung um jeden Preis" → fortschreitende Radikalisierung der NS-Funktionsträger Zersetzung des normativen und intitutionellen Machtgefüges → • verstärkung von Hitlers, Amoklauf" in Krieg, Holocaust und Selbstzerstörung keine korrigierenden Machtpositionen Der Aufbau des „Führerstaates" Oberbefehl Wehrmacht Reichstag Adolf Hitler Reichskanzler, Staatsoberhaupt, Führer der NSDAP Staat Reichsregierung Reichsstatthalter 12 Reichsbezirke Länderregierungen Regierungspräsidenten Landräte der Landkreise Bürgermeister der Gemeinden NSDAP Parteikanzlei 18 Reichsleiter der Reichsämter 32 Gauleiter der Reichsgaue Kreisleiter "1 Ortsgruppenleiter Zellenleiter Blockleiter Volksgerichtshof Reichsführer SS Polizei SS Gestapo KZ Volksgenossen erfasst durch die Gliederungen der Partei (z. B. SA, SS, HJ) und ihre angeschlossenen Verbände (z. B. NS Juristenbund, NS Lehrerbund, Deutsches Frauenwerk, NSD Ärztebund, Beamtenbund, Deutsche Arbeitsfront) Herrschaftsinstrumente des NS-Regimes • Führermythos →→ Kollektive Erwartung eines Retters aus der pol./soz. Krise • große unterstützungsbereitschaft der mehrheitlichen Bevölkerung •übernahme aller staatlichen Institutionen Durchdringung der Gesellschaft mit einer effektiven Propaganda Terror-System, das sich zum effizienten SS-Staat entwickelte Polykratie im NS-Herrschaftssystem = Dualismus zwischen Staat und Partei - Kompetenz wirr warr Reichsführung bestand aus einer Gruppe von Einzelpersonen, die aus ihrer persönlichen Beziehung zu Hitler Macht schöpften → politische Entscheidungen hingen vom Zugang zu Hitler ab → Rivalität um Kompeten bei den Unterführern der Partei Die Herrschaftstechnik des NS-Staates Überredung Propaganda • Kontrolle der Überzeugung positive Erscheinungen Beseitigung der Arbeitslosigkeit • Vermittlung eines Gemeinschafts- gefühls freiwillige Einordnung Weibliche Jung- Bevölkerung mädel Lebensalter in Jahren Der Weg des gleichgeschalteten NS-Bürgers Bund Dtsch. Arbeitsdienst Mädel 6 Elternhaus 10 Männliche Bevölkerung Massenmedien • Masseninsze- nierungen 14 Lebensalter in Jahren 6 10 • Selbstdarstellung in den Medien gesteuerte Beeinflussung 18 Höhere Schule Volksschule Lehre 14 18 Hochschule 21 21 Zwang offene Gewalt ● Jung- Hitler-Arbeits- Wehr- Reserve - volk Terror- und Verfol- gungsorgane (Gestapo, SS) • politische Verfolgung Konzentrationslager ● erzwungene Einordnung ,,Die Frau als Erhalterin des Volkes" Beruf Deutsche Arbeitsfront 35 45 Land- Landwehr- jugend dienst dienst Ersatzreserve Ersatzlandwehr sturm Ideologie Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen Holocaust Antisemitismus Führerprinzip Unterordnung & Treue Volksgemeinschaft rechtfertigt rechtfertigt Lebensraum im Osten Ausbreitung rechtfertigt Sozialdarwinismus Sozialdarwinismus Berufung auf Darwins Evolutionstheorie zur Begründung der überlegenheit der Volksgemeinschaft → übertragung der Theorie auf die Gesellschaft → Der stärkere muss sich durchsetzen" → Die arische Rasse sei biologisch dazu bestimmt über andere, , minderwertige Rassen" zu herrschen Grundstein der nationalsozialistischen Rassen theorie Meinung, dass schwächere" Individuen kein Recht auf Leben hätten ↳ zwangssterilisation von Menschen mit Erbkrankheiten oder Behinderungen →Euthanasie: Ermordung eben dieser Blut und Boden-Ideologie → überzeugung, die reine arische Rasse" hätte eine enge verbindung zu ihrem Land Grundlage für einen gesunden staat Ideal: bäuerliche, ländliche Gesellschaft; stadtleben = unnatürlich →gröperes bebiet für Landwirtschaft benötigt Polen und Russen = minderwertig" → umbringen, versklaven, umsiede in Schaffung von Lebensraum im Osten durch Eroberung von Polen und einem Teil der Sowjetunion →verbesserung der selbstversorgung Unabhängigkeit vom Ausland (→ Autarkie) Expansionspolitik = Imperialismus (Vergrößerung des Machtbereichs) =>Schaffung eines germanisch-deutschen Großreichs Antisemitismus Deklarierung der Juden als jüdische Rasse, die trotz biologischer Minderwertigkeit die Welt beherrschen Wolle angebliche Mittel der Juden: Erfindung von Liberalismus, Marxismus, Parlamentarismus Juden laut Hitler Schuld am Versailler Vertrag, an der Niederlage im 1. Weltkrieg un an der Weltwirtschaftskrise Antisemitismus: Arier wehren sich gegen jüdische Weltverschwörung die Tolitarismus: Herrschafts- und Gesellschaftssystem, das von einer mit unfenibarkeits anspruch auftretenden, von oben vorgegebenen Ideologie bestimmt wird. Erfassung und Indoktrination ziel: Schaffung eines einheitlichen, auf den Führerwillen eingeschworenen Volkskörper durch soziale Kontrolle und veltanschauliche Indoktrinierung Mittel: Bündel von Erfassungssystemen → Begleitung der Menschen von der Kindheit an organisatorische Einbindung in möglichst allen Lebensbereichen; engmaschiges überwachungsnetz totaler Anspruch der Nazis im Bezug auf Erziehung / Indoktrination der Jugend (,, die Jugend lemt nur deutsch denken, deutsch handeln") Hitlerjugend als 3. Erziehungsinstanz mit obligatorischer Mitgliedschaft Erfassung der Erwachsenen in Parteiverbänden und -organisationen →keine Zwangsmitgliedschaft, aber harriereförderlich Ausübung von sozialer Kontrolle durch Funktionstränger der NSDAP Lo unmittelbare Eingriffe in das Leben von Einzelpersonen Emanzipation der Frau = vom jüdischen Intellekt erfunden Lo Welt der Frau = Mann, Familie, Kinder, Haus Bestimmung: Nachwuchs für Lebenskampf mit anderen Völkem Führerprinzip Unterordnung unter den Führer, Hitler, welcher uneingeschränkte Macht besitzt, wer anderer Meinung ist als der Führer, 1st ein Verbrecher" ܝܐ Ersatzreligion Jeder Haushalt, jede Institution muss die Anordnungen des Führers umsetzen Volksgemeinschaft Alle, die nicht arischer Abstimmung sind, müssen aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen und bekämpft werden (politisch oppositionelle, Homosexuelle, Juden, Behinderte, Zigeuner, minderwertige Rassen) keine Rechte für die einzelnen Mitglieder der Volksgemeinschaft Propaganda und Kult → herausragende Rolle zur Mobilisierung der Massen organisation/Leitung durch Propagandaministerium (Joseph Goebbels) drei Säulen der staatlichen Propaganda: gleichgeschaltete Massenmedien, zensur des kulturellen Lebens • öffentliche Kundgebungen, Aufmärsche, Massenveranstaltungen usw. ausgeprägter Führerkult (religiöse Formen) Wirkung / Intention: geschickte Ansprache an Wünsche / Emotionen, kultischer Charakter der Massenkundgebungen (Facheln usw.), Hitlers Reden = Ähnlichkeit mit missionarischen Predigten ● Holocaust Etappen der NS-Rassenpolitik 1933-1935: Geschäftsboykott, „Ariernachweis", legalisierte Diskriminierung, Entfernung aus Berufsleben 1935-1938: Nürnberger Rassegesetze, Aberkennung der bürgerlichen Rechte 1938-1942: Reichspogrom, Arisierung jüdischer Geschäfte, Beginn der Deportationen 1942-1945: obligatorischer Judenstern, Chettoisierung, Wannsee-Konferenz, Völkermord Endlösung der Judenfrage" Ausmaß des Völkermords Ermordung von ca. 6 Millionen der weltweit lebenden 17 Millionen, davon mind. 1,5 Millionen jüdische kinder organisatorischer und ideologischer zusammenhang mit dem Mord an anderen Gruppen: ca. 0,5 Mio Sinti/Roma (,, Zigeuner"), 2-3 Mio. polnische und 2-3 Mio russische Zivilisten, 3,3 Mio Sowjetische Kriegsgefangene, mind. 0,1 Mio Behinderte (Euthanasleaktion") Genozid besonders an Juden und Sinti/Roma Grund: Zugehörigkeit zu einer ,, minderwertigen" religiösen bzw. ethnischen Gruppe Abgrenzung von anderen Genoziden durch bürokratisch organisierte und Industrielle Ausführung (Konzentrations und vernichtungslager Auschwitz mit seiner,, Mordfabrik"- Funktion als Symbol) => Singularität Diskriminierung und Boykott • breit angelegte Diffamierungskampagne (z. B. NS-Hetzblatt, Der Stürmer") •1.04.1933: als einmalige Aktion reichsweit organisierter Boykott aller jüdischen kaufleute, Ärzte und Rechtsanwälte • anschließend: administrative Ausschaltung der Juden aus den öffentlichen Lebensbereichen Arier-Paragraph in zahlreichen Gesetzen = Grundlage für Berufsverbote Entrechtung Reichsparteitag 1935: 1. Nürnberger Gesetze → Verleumdungs- und Diffamierungskampagne durch Presseorgane 2. Reichsbürgergesetz -nur Deutschblütige" haben volle politische Rechte Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehe" -Verbot von Mischehen und außerehelichem Verkehr „ Volljuden“: mind. 3 jüdische Großeltern, Bekennung zum Judentum oder in bzw. aus Mischehe stammend; ,,jüdische Mischlinge": <2 jüdische Gr. " Arisierung (Ausschluss & Enteignung) 1938: organisierter Pogrom (9. zu 10.11.) gewaltsames Vorgehen gegen Juden und ihr Eigentum in großem Ausmap →viele Morde, Misshandlungen, Selbstmorde, Zerstörungen anschließend Sühneforderung des Reichs an Juden Zwangsarisierung: Verkaufspflicht jüdischen Besitzes gigantische Umverteilung zugunsten nichtjüdischer konkurrenten, kleiner Nazis, kommunen und ", Volksgenossen" Restriktionen der Folgejahre → Gesellschaftsauschluss bspw. durch Führerscheineinzug, Ausgangsbeschränkung, Judensterne 11 " -

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Pro + • offensichtliche gewaltbereite Tendenzen Eintritt des NSDAP in die Reichsregierung = legal im Rahmen der WRV Hindenburg ernannte Hitler auf Grundlage seines Notverordnungs rechts Kontra- Rechtsextremismus faschistische statt revan- chistische Weltanschauung Reflex auf ,,November- verbrecher" und Dolchstoß- legende . Mord an prominenten Vertretern des verhassten Systems Hitlerputsch Destabilisierung, aber keine ausreichende Massenbasis zum Sturz des Systems WEIMARER REBUPLIK Inflation/Wirtschaft • Verarmung und Unzufrie- denheit der Bevölkerung • Verlust von Vertrauen in das politische System der Weimarer Republik . Weltwirtschaftskrise ● · ● legal zum Reichskanzler NSDAP wurde vom Volk unterstützt (Wahlmehrheit) →legale Machtübertragung Linksextremismus • Ziel: Vollendung der Revolution von 1918 (Diktatur des Proleta- riats, kommunistische Wirt- schafts und Gesellschafts- ordnung) Methode: Lokale Machtbasen durch Putsch oder Politik aus- weiten und zum gewaltsamen Sturz des Systems nutzen Scheitern wegen zu schmaler Basis bei politischer und militäri- scher Übermacht der Gegenseite Republiktragende Parteien: vor- behaltlos: SPD, Zentrum, DDP; mit Vorbehalten: BVP, DVP, (DNVP) Republikfeindliche Parteien: KPD, NSDAP, (DNVP) keine stabile Mehrheit für systemtreue Parteien Koalitionskrisen führen zu Instabilität • Mangelhafte Bereitschaft zur Verantwortung • starke Stellung des Reichspräsidenten Parteiensystem Scheiter der Weimarer Republik Aufstieg der NSDAP • 1932 stärkste Partei im Reichstag • Propaganda und Straßenterror Weltwirtschaftskrise Höhepunkt 1932: 6 Mio. Arbeitslose • Lohnkürzungen Etappen der Machtergreifung 27./28.2.1933 Reichstagsbrandverordnung 23.3. 1933 Ermächtigungsgesetz Bankenzusammenbrüche Juni 1934 Röhm-Putsch 30.1.1933 Ernennung Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident von Hindenburg 1933/34 Gleichschaltung der Länder Verbot der Parteien Auflösung der Gewerkschaften 2.8.1934 Tod Hindenburgs Beseitigung wichtiger Grundrechte • Neuwahlen: keine absolute Mehrheit • Tag von Potsdam: feierliche Verbindung zwischen Kaiserreich (Hindenburg) und Nationalsozialismus (Hitler) • Gesetzesvorlage im Reichstag: Übertragung der Legislative auf die Regierung • Verlust der Unabhängigkeit der Länder alleinige Staatspartei ist die NSDAP Präsidialregierungen ohne parlamentarische Mehrheit Notverordnungen • Versuch, Hitler in die Koalition einzubinden • Beseitigung der SA als innerparteiliche Konkurrenz • Ermordung führender SA-Mitglieder und anderer politischer Gegner • nachher: Gesetz rechtfertigt Maßnahmen ● • Hitler wird Reichspräsident ● Vereidigung der Reichswehr auf die Person Hitlers einzig zugelassene Gewerkschaft ist die Deutsche Arbeitsfront (DAF) Verfolgung und Ausschal- tung von Kommunisten und Sozialdemokraten Ausschaltung des Reichstages Gleichschaltung auf der Grundlage des Ermächtigungsgesetzes Ausschaltung jeglicher Opposition diktatorische Machtfülle Hitlers als Reichskanzler, Reichspräsident und Oberbefehlshaber Staatsstruktur Ju DES NS-REGIMES Hitlers, Nationaler Sozialismus Volksgemeinschaft": aufwertende Entproletarisierung der Arbeiter, ideologischer Ausschluss des ,, Artfremden" → Aufwertung der zur Gemeinschaft gehörenden •Aufhebung von Klassengegensätzen, sozialen Konflikten und individuellen Ansprüchen auf politische Mitsprache und Rechtssicherheit, Verbot von Kritik und Opposition => Abhehr von den Grundsätzen der europäischen Aufklärung: →verneinung von Gewaltenteilung; Ablehnung von parlamentarischer Kontrolle der Regierung, Preisgebung des Prinzips der Volkssouveränität, Minderung der politischen Rechte des einzelnen Bürgers Führerprinzip Aufstieg der arischen Rasse fordert die Unterordnung aller unter den Willen des Einzelnen → Hitler als charismatischer Führer des,, besten Volkes", gegen den jede Opposition als Verbrechen gilt Partei = Organisation der Volkselite mit der Aufgabe Hitlers willen zu vollziehen und Staat und Volk zu einem Werkzeug in der 11 Hand des Führers zu machen →Gesetz zur Sicherung der Einheit von Partei und Staat (1.12.1933) => übernahme der legitimen Machtmittel durch die NSDAP Rechtfertigung des absoluten Machtanspruchs mit der Unfehlbarkeit Hitlers Die ,,Wehrhaftmachung des deutschen Volkes" Ziel Autarkie (Voll- beschäftigung) Mittel ● ● Führerprinzip im Betrieb Vierjahrespläne Aufhebung der Tarif- autonomie staatliche Preis- und Lohnstopps Arbeitsbeschaffungs- programme • Rüstungsprogramme Finanzierung Mefo-Wechsel (Staatsverschuldung) • Arbeitseinsatz ● Reichsarbeitsdienst Eroberungen Durchdringung der staatlichen Einrichtungen • Parteimitglieder besetzen wichtige stellen in Regierung und Verwaltung Schaffung neuer, parallel zur staatlichen Exekutiven arbeitenden Parteiämtern →überlappung von kompetenzen mit staatlichen institutionen Entmachtung der beiden anderen Herrschaftsebenen auf wichtigen politischen Feldern durch Hitler direkt unterstellte ,, Sonderbeauftragte" ● Dynamische Radikalisierung als Politikstil komplexe Regierungsstruktur und Rivalität → danende Mobilisierung um jeden Preis" → fortschreitende Radikalisierung der NS-Funktionsträger Zersetzung des normativen und intitutionellen Machtgefüges → • verstärkung von Hitlers, Amoklauf" in Krieg, Holocaust und Selbstzerstörung keine korrigierenden Machtpositionen Der Aufbau des „Führerstaates" Oberbefehl Wehrmacht Reichstag Adolf Hitler Reichskanzler, Staatsoberhaupt, Führer der NSDAP Staat Reichsregierung Reichsstatthalter 12 Reichsbezirke Länderregierungen Regierungspräsidenten Landräte der Landkreise Bürgermeister der Gemeinden NSDAP Parteikanzlei 18 Reichsleiter der Reichsämter 32 Gauleiter der Reichsgaue Kreisleiter "1 Ortsgruppenleiter Zellenleiter Blockleiter Volksgerichtshof Reichsführer SS Polizei SS Gestapo KZ Volksgenossen erfasst durch die Gliederungen der Partei (z. B. SA, SS, HJ) und ihre angeschlossenen Verbände (z. B. NS Juristenbund, NS Lehrerbund, Deutsches Frauenwerk, NSD Ärztebund, Beamtenbund, Deutsche Arbeitsfront) Herrschaftsinstrumente des NS-Regimes • Führermythos →→ Kollektive Erwartung eines Retters aus der pol./soz. Krise • große unterstützungsbereitschaft der mehrheitlichen Bevölkerung •übernahme aller staatlichen Institutionen Durchdringung der Gesellschaft mit einer effektiven Propaganda Terror-System, das sich zum effizienten SS-Staat entwickelte Polykratie im NS-Herrschaftssystem = Dualismus zwischen Staat und Partei - Kompetenz wirr warr Reichsführung bestand aus einer Gruppe von Einzelpersonen, die aus ihrer persönlichen Beziehung zu Hitler Macht schöpften → politische Entscheidungen hingen vom Zugang zu Hitler ab → Rivalität um Kompeten bei den Unterführern der Partei Die Herrschaftstechnik des NS-Staates Überredung Propaganda • Kontrolle der Überzeugung positive Erscheinungen Beseitigung der Arbeitslosigkeit • Vermittlung eines Gemeinschafts- gefühls freiwillige Einordnung Weibliche Jung- Bevölkerung mädel Lebensalter in Jahren Der Weg des gleichgeschalteten NS-Bürgers Bund Dtsch. Arbeitsdienst Mädel 6 Elternhaus 10 Männliche Bevölkerung Massenmedien • Masseninsze- nierungen 14 Lebensalter in Jahren 6 10 • Selbstdarstellung in den Medien gesteuerte Beeinflussung 18 Höhere Schule Volksschule Lehre 14 18 Hochschule 21 21 Zwang offene Gewalt ● Jung- Hitler-Arbeits- Wehr- Reserve - volk Terror- und Verfol- gungsorgane (Gestapo, SS) • politische Verfolgung Konzentrationslager ● erzwungene Einordnung ,,Die Frau als Erhalterin des Volkes" Beruf Deutsche Arbeitsfront 35 45 Land- Landwehr- jugend dienst dienst Ersatzreserve Ersatzlandwehr sturm Ideologie Ausgrenzung bestimmter Bevölkerungsgruppen Holocaust Antisemitismus Führerprinzip Unterordnung & Treue Volksgemeinschaft rechtfertigt rechtfertigt Lebensraum im Osten Ausbreitung rechtfertigt Sozialdarwinismus Sozialdarwinismus Berufung auf Darwins Evolutionstheorie zur Begründung der überlegenheit der Volksgemeinschaft → übertragung der Theorie auf die Gesellschaft → Der stärkere muss sich durchsetzen" → Die arische Rasse sei biologisch dazu bestimmt über andere, , minderwertige Rassen" zu herrschen Grundstein der nationalsozialistischen Rassen theorie Meinung, dass schwächere" Individuen kein Recht auf Leben hätten ↳ zwangssterilisation von Menschen mit Erbkrankheiten oder Behinderungen →Euthanasie: Ermordung eben dieser Blut und Boden-Ideologie → überzeugung, die reine arische Rasse" hätte eine enge verbindung zu ihrem Land Grundlage für einen gesunden staat Ideal: bäuerliche, ländliche Gesellschaft; stadtleben = unnatürlich →gröperes bebiet für Landwirtschaft benötigt Polen und Russen = minderwertig" → umbringen, versklaven, umsiede in Schaffung von Lebensraum im Osten durch Eroberung von Polen und einem Teil der Sowjetunion →verbesserung der selbstversorgung Unabhängigkeit vom Ausland (→ Autarkie) Expansionspolitik = Imperialismus (Vergrößerung des Machtbereichs) =>Schaffung eines germanisch-deutschen Großreichs Antisemitismus Deklarierung der Juden als jüdische Rasse, die trotz biologischer Minderwertigkeit die Welt beherrschen Wolle angebliche Mittel der Juden: Erfindung von Liberalismus, Marxismus, Parlamentarismus Juden laut Hitler Schuld am Versailler Vertrag, an der Niederlage im 1. Weltkrieg un an der Weltwirtschaftskrise Antisemitismus: Arier wehren sich gegen jüdische Weltverschwörung die Tolitarismus: Herrschafts- und Gesellschaftssystem, das von einer mit unfenibarkeits anspruch auftretenden, von oben vorgegebenen Ideologie bestimmt wird. Erfassung und Indoktrination ziel: Schaffung eines einheitlichen, auf den Führerwillen eingeschworenen Volkskörper durch soziale Kontrolle und veltanschauliche Indoktrinierung Mittel: Bündel von Erfassungssystemen → Begleitung der Menschen von der Kindheit an organisatorische Einbindung in möglichst allen Lebensbereichen; engmaschiges überwachungsnetz totaler Anspruch der Nazis im Bezug auf Erziehung / Indoktrination der Jugend (,, die Jugend lemt nur deutsch denken, deutsch handeln") Hitlerjugend als 3. Erziehungsinstanz mit obligatorischer Mitgliedschaft Erfassung der Erwachsenen in Parteiverbänden und -organisationen →keine Zwangsmitgliedschaft, aber harriereförderlich Ausübung von sozialer Kontrolle durch Funktionstränger der NSDAP Lo unmittelbare Eingriffe in das Leben von Einzelpersonen Emanzipation der Frau = vom jüdischen Intellekt erfunden Lo Welt der Frau = Mann, Familie, Kinder, Haus Bestimmung: Nachwuchs für Lebenskampf mit anderen Völkem Führerprinzip Unterordnung unter den Führer, Hitler, welcher uneingeschränkte Macht besitzt, wer anderer Meinung ist als der Führer, 1st ein Verbrecher" ܝܐ Ersatzreligion Jeder Haushalt, jede Institution muss die Anordnungen des Führers umsetzen Volksgemeinschaft Alle, die nicht arischer Abstimmung sind, müssen aus der Volksgemeinschaft ausgeschlossen und bekämpft werden (politisch oppositionelle, Homosexuelle, Juden, Behinderte, Zigeuner, minderwertige Rassen) keine Rechte für die einzelnen Mitglieder der Volksgemeinschaft Propaganda und Kult → herausragende Rolle zur Mobilisierung der Massen organisation/Leitung durch Propagandaministerium (Joseph Goebbels) drei Säulen der staatlichen Propaganda: gleichgeschaltete Massenmedien, zensur des kulturellen Lebens • öffentliche Kundgebungen, Aufmärsche, Massenveranstaltungen usw. ausgeprägter Führerkult (religiöse Formen) Wirkung / Intention: geschickte Ansprache an Wünsche / Emotionen, kultischer Charakter der Massenkundgebungen (Facheln usw.), Hitlers Reden = Ähnlichkeit mit missionarischen Predigten ● Holocaust Etappen der NS-Rassenpolitik 1933-1935: Geschäftsboykott, „Ariernachweis", legalisierte Diskriminierung, Entfernung aus Berufsleben 1935-1938: Nürnberger Rassegesetze, Aberkennung der bürgerlichen Rechte 1938-1942: Reichspogrom, Arisierung jüdischer Geschäfte, Beginn der Deportationen 1942-1945: obligatorischer Judenstern, Chettoisierung, Wannsee-Konferenz, Völkermord Endlösung der Judenfrage" Ausmaß des Völkermords Ermordung von ca. 6 Millionen der weltweit lebenden 17 Millionen, davon mind. 1,5 Millionen jüdische kinder organisatorischer und ideologischer zusammenhang mit dem Mord an anderen Gruppen: ca. 0,5 Mio Sinti/Roma (,, Zigeuner"), 2-3 Mio. polnische und 2-3 Mio russische Zivilisten, 3,3 Mio Sowjetische Kriegsgefangene, mind. 0,1 Mio Behinderte (Euthanasleaktion") Genozid besonders an Juden und Sinti/Roma Grund: Zugehörigkeit zu einer ,, minderwertigen" religiösen bzw. ethnischen Gruppe Abgrenzung von anderen Genoziden durch bürokratisch organisierte und Industrielle Ausführung (Konzentrations und vernichtungslager Auschwitz mit seiner,, Mordfabrik"- Funktion als Symbol) => Singularität Diskriminierung und Boykott • breit angelegte Diffamierungskampagne (z. B. NS-Hetzblatt, Der Stürmer") •1.04.1933: als einmalige Aktion reichsweit organisierter Boykott aller jüdischen kaufleute, Ärzte und Rechtsanwälte • anschließend: administrative Ausschaltung der Juden aus den öffentlichen Lebensbereichen Arier-Paragraph in zahlreichen Gesetzen = Grundlage für Berufsverbote Entrechtung Reichsparteitag 1935: 1. Nürnberger Gesetze → Verleumdungs- und Diffamierungskampagne durch Presseorgane 2. Reichsbürgergesetz -nur Deutschblütige" haben volle politische Rechte Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehe" -Verbot von Mischehen und außerehelichem Verkehr „ Volljuden“: mind. 3 jüdische Großeltern, Bekennung zum Judentum oder in bzw. aus Mischehe stammend; ,,jüdische Mischlinge": <2 jüdische Gr. " Arisierung (Ausschluss & Enteignung) 1938: organisierter Pogrom (9. zu 10.11.) gewaltsames Vorgehen gegen Juden und ihr Eigentum in großem Ausmap →viele Morde, Misshandlungen, Selbstmorde, Zerstörungen anschließend Sühneforderung des Reichs an Juden Zwangsarisierung: Verkaufspflicht jüdischen Besitzes gigantische Umverteilung zugunsten nichtjüdischer konkurrenten, kleiner Nazis, kommunen und ", Volksgenossen" Restriktionen der Folgejahre → Gesellschaftsauschluss bspw. durch Führerscheineinzug, Ausgangsbeschränkung, Judensterne 11 " -