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Attische Demokratie

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 Lernzettel Geschichte Klausur
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Karolina Kinga

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Also erst mal allgemeine Quellen Einführung wie man das überhaupt macht. Die Polis Athen und dann alles zur attischen Demokratie von den Anfängen bis zum Ende Probleme pro contra und die Perserkriege.

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Lernzettel Geschichte Klausur 1. Quelleneinführung Quellengattung (Brief, Tagebucheintrag, Rede etc. —>Auszug aus Aufsatz eines Historikers etc.) -> Namen? Urheber (z. B. Verfasser des Briefes, ggf. mit Amt, Titel etc.) -> Vorwissen, wer war die Person? Adressaten -> an wen war die Quelle gerichtet? Entstehungsort -> wenn bekannt Datierung -> Differenzierung von Entstehung etc. und Berichterstattung in der Neuzeit Historischer Kontext: Ereignisse/Entwicklungen aus der Zeit vor, ggf. auch Verfasser Datum, wichtig fürs Verständnis Thema -> knappe, erste Zusammenfassung des Themas (Richtwert: Einsatz) Sprache, Ausdruck (Auffälligkeiten) -> Übersetzung? U.a. gehobener Sprachstill etc. Wert der Quelle (Informationsgehalt?) -> z.B. große zeitliche Distanz zwischen Urheber und Ereignis etc. Formulierung Hilfen: Die vorliegende Quelle wurde von [Autor] im Jahr/am [Entstehungszeitpunkt + Ort] verfasst. [Autor] war zu dieser Zeit Anlass war.... Bei der Quelle handelt es sich um [Quellenart], die an [Adressat] gerichtet war. Die Quelle entstand zurzeit ... Thema der Quelle ist ... Bei der verwenden Sprache fällt auf, dass ... [Autor] verfolgte mit seiner [Quellenart] zusammenfassend also die Absicht ... Aus heutiger Sicht ist [Quellenart] wertvoll/nicht wertvoll, weil ... 2. Die Polis Athen Stadtstaat mit eigener politischer Ordnung Gesamtbevölkerung etwa 200.000 - 300.000 ➜ hoher Sklaven Anteil Verhältnismäßig wenige „Mitsprache berechtigte" Bürger in Athen → Frauen, Metöken, Sklaven ausgeschlossen Politik wird von den Adligen dominiert →da sie oftmals die finanziellen Mittel besaßen 3. Attische Demokratie Entwicklung erstreckte sich über 200 Jahre 5. Jahrhundert...

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v. Chr. Vollständig ausgeprägt 3.1 Solonische Reformen + Ausgangslage - (pol.) Macht liegt bei der adligen Oberschicht → Aristokratie Soziales Ungleichgewicht sorgt dafür, dass der Adel Angst hat die Herrschaft durch einen Umsturz zu verlieren, sodass im Jahr 594 v. Chr. ein Archon wird bestimmt wird → Dieser Archon besitzt viel Macht und bekommt die Aufgabe für soziale Reformen zu sorgen → Solon → 594 und 593 v. Chr. solonische Reformen Solonische Reformen sollen wirtschaftliche und soziale Krise lösen neue politische Ordnung → Timokratie Reformen: Verschuldung Kleinbauern wird aufgehoben Schuldknechtschaft verboten versklavte Bauern zurückgekauft (auf Kosten des Staates) → Beseitigung der Verschuldungskrise Einführung der Volksversammlung Einführung der Rat der Fünfhundert Einführung Volksgericht Einstufung der freien Bürger in vier Klassen Bürger in Vermögensklassen eingeteilt: 1. Klasse Fünfhundert Scheffler 2. Klasse Ritter (300 Scheffler) 3. Klasse Hopliten (200 Scheffler) 4. Klasse Theten (Tagelöhner) Rat der 400 gewählt aus den 3 oberen Klassen AREOPAG Das Volk von Athen nur aus der 1. Klasse für 1 Jahr gewählt Volksversammlung 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Metöken, Sklaven, Frauen ohne politische Rechte 3.2 Die Tyrannis des Peisistratos gewählt aus allen 4 Klassen Volksgericht Heer Reiter Hopliten Leichtbewaffnete Matrosen ⇒ im Prinzip Aristokratie beendet und Timokratie eingeführt Fazit zu Solon: Solon schuf mit seinen Reformen die Grundlage der attischen Demokratie. Eine dauerhafte Lösung gelang ihm jedoch nicht. Solonische Reformen nicht ,,perfekt" → Konservative Adlige finden die Reformen gehen zu weit (keine alleinige Herrschaft mehr, Geldverlust durch Schuldenerlass, verarmte Adlige verloren Einfluss) → Kleinbauern finden Reformen müssten viel weiter gehen (Zwangsenteignung der Großgrundbesitzer etc.) ⇒ Bestehende Unzufriedenheit der Bevölkerung Verfassungsverstöße sorgen für Zerfall der Bevölkerung Bildung von 3 rivalisierenden Gruppen, die von einflussreichen Adlelsfamilien geführt werden, → eine der Gruppen ist Peisistratos ⇒ Ab 560 v. Chr. übernimmt er die Akropolis und herrscht allein, was Tyrannis genannt wird Sicherung seiner Herrschaft: Verbannung seiner politischen Gegner Solons Verfassung gilt weiterhin → bloß mit gewissen Einschränkungen Er nimmt Einfluss darauf, wie die Archonten Ämter besetzt werden (vorrangig seine Anhänger, dadurch hatte er alleinige Kontrolle) Beschlagnahmung des Großgrundbesitzes seiner verbannten Gegner → Verteilung an bedürftige Bauern Bau von Tempeln, Straßen, Wasserleitungen sorgt für Arbeit Gute Kredite für Bauern, mit nicht so hohen Zinsen → Erste Regierung in Athen, die etwas für die Bürger macht Wirtschaft wächst höherer Wohlstand innerhalb der Bevölkerung Politische Macht Athens wächst, wirtschaftlicher Aufschwung Tod von Peisistratos: Etwa 528 v. Chr. Seine Söhne Hippias und Hipparchos übernehmen Herrschaft 514 v. Chr.: politisches Klima verschärft sich nach einem Anschlag auf Hipparchas (was eigentlich Hipplas treffen sollte) → Züge einer Gewaltherrschaft Kleisthenes sucht sich daraufhin Hilfe bei den Spartanern und erobert 510 v. Chr. Athen und beendet Peisistratiden-Tyrannis ⇒ Aus heutiger Sicht war Alleinherrschaft nötig, als Übergangsphase von Adelsherrschaft zu einer Demokratie 3.3 Reformen des Kleisthenes (ab 508 -507 v. Chr.) EINTEILUNG ATTIKA Phyle Phyle STADT ATHEN MIT UMLAND Phyle Phyle Phyle Phyle Phyle Phyle Phyle Phyle KÜSTENGEBIET 30 Trittyen Areopag 9 Archonten (I. und II. Klasse) Oberbefehl des Archon Polemarchos 10 Strategen Wahl und Los Wahl I Einteilung nach II III Vermögensklassen IV Phylen Ordnung → Stämme → Politische Durchmischung der unterschiedlichen Herkünfte in der Polis Gemeinschaft → Zerschlagung von politischen Gemeinschaften u.a. adligen Zusammenschlüssen, Bündnisse wurden entkräftet → Jede Phyle sollte alle Gesellschaft schichten und die Verschiedensten Berufe, zudem unterschiedliche Interessen zusammenführen Stärkung der Gemeinden (Demen) ca. 100 Attika wird in 30 Trittyen eingeteilt Per los wurde entschieden wer in welche Phyle kommt Los/1 Tag Prytanie Verbesserungen/Neuheiten Volksversammlung: jeder hatte gleiche rechte alle über 30 Jahre konnten sich für Richteramt bewerben Epistates Rat der 500 (Boulé) (50 pro Phyle) Wahl und Los 1 Phyle/1/10 Jahr Bürger konnten unabhängig ihrer Fähigkeiten Richter werden Volksversammlung Ostrakismos: Scherbengericht → sollte zudem Alleinherrschaft (Tyrannis) vorbeugen Vermögens Klassen bleiben, aber Verfassungsänderungen für mehr Demokratie was Adlige hatten stets Führung der Polis, da nur sie über die notwendigen finanziellen Mittel verfügten Vorbereitung und Leitung Bürgerschaft Athens Einteilung nach 10 Phylen Volksgericht - Los Probleme zentrale politische Institutionen bleiben gleich →Areopag behielt Funktion Archonten Amt nur für 1. + 2. Klasse Adel konnte sich mehr der Politik widmen → 3. +4. Klasse viel es wiederum Schweres sich politisch zu beteiligten da sie nicht einfach ihre Arbeit ausfallen lassen konnten Frauen Sklaven und Metöken wurden keine rechte zugesprochen Volksversammlung schwierig wegen teils großer Distanzen Missbrauch des Ostrakismos, um politische Gegner zu vernichten (destruieren) → Bei Kleisthenes Ordnung spricht man von einer Isonomie. Isonomia (gr. ioovouía, von ïoos ísos, „gleich", und vóμos nómos, „Gesetz“) bezeichnete im antiken Griechenland die politische Gleichheit aller Vollbürger einer Polis vor dem Gesetz. Alle wehrfähigen Bürger hatten das gleiche Rede- und Stimmrecht in der Ekklesia. Korrektheit,,Isonomie“ für Kleisthenische Ordnung: Adelige/vermögende konnten eher Zeit aufbringen, um für sich und ihre Politik zu werben Archonten diese nur auf den beiden obersten Klassen Frauen, Sklaven, Metöken kein Stimmrecht 3.4 Perserkriege (499-448 v. Chr.) Schlacht von Marathon (490) schlug Athenisches Hopliten Heer persische Truppen → Siege bei Salamis und Plataiai sorgten für das Ende der persischen versuche Griechenland zu erobern 3.5 die radikale attische Demokratie (490-429 v. Chr.) vollständige Ausprägung der attischen Demokratie unter Perikles → Perikleisches Zeitalter 461-429 v. Chr. Blütezeit Athens Innenpolitisch: demokratische Verfassung wird vollendet Außenpolitisch: größte Machtentfaltung Perikles aus adliger Familie → nachkomme von Kleisthenes Meister der Redekunst (Rhetorik) → Demagoge (wichtig für seinen politischen Erfolg) Perikles gehört zu einer Gruppe von Bürgern, die gegen konservative Politik sind (dementsprechend Demokraten) → Vorsitzender: ephialtes → „hauptangriffsziel": Areopag (höchster Gerichtshof in Athen) → letzte Institution aus der Aristokratie 461 v. Chr. → Sturz des Areopags → Befugnisse auf Rat der 500 und Volksversammlung übertragen nach Tod von ephialtes (461 v. Chr.) wird Perikles ,,Anführer" → er treibt weitere Demokratisierung an Veränderung der Demokratie → Archonten an für dritte Klasse zulässig → Bezahlung für politische Ämter (Diäten) 4. Attische Demokratie - Ein Vorbild? Pro Volk hat mitbestimmt jeder konnte jedes Organ werden und das sogar ziemlich schnell was Kontrolle der einzelnen Organe untereinander (bis auf Areopag bei Rechtsprechung) effizientes politisches System durch Arbeitsteilung Kontra adelige immer noch privilegierter → konnten wegen ihrer finanziellen Absicherung sich besser an der Politik beteiligen da Diäten immer noch nicht ausgereicht haben möglicherweise nicht alle Richter im Volksgericht sachverständig → waren auch manipulierbar teils sehr weite Wege zu Ekklesia → Phylen sehr weit auseinander Areopag aus beiden oberen Klassen Frauen, Sklaven, Metöken immer noch kein stimmenrecht Fachbegriffe Aristokratie: Adelsherrschaft; Staatsform, bei der die Herrschaft im Besitz des Adels ist Timokratie: Vermögens Herrschaft; Staatsform, in der die Rechte der Bürger nach ihrem Vermögen bemessen werden (Solan) Tyrannis: unumschränkte Alleinherrschaft eines Machthabers über einen Stadtstaat. Tyrann legten zwar ihren adligen Lebensstil, jedoch passte ihre Alleinherrschaft eigentlich nicht zum Grundprinzip der Adelsherrschaft, der Gleichheit unter den adligen. (Peisistratiden) Isonomie: politische Gleichheit aller voll Bürger einer Polis vor dem Gesetz (Kleisthenes). Metöken: fremde ohne politische rechte Schuldknechtschaft: Schuldknechtschaft geriet man, wenn man seine Schulden nicht bezahlen konnte → Abarbeitung; im schlimmsten Fall wurde man Sklave Hopliten: Fußsoldaten Archonten: hohe Beamte; bei Perikles: religiöser Aufgaben, Überwachung Rechtspflege Areopag: höchster Gerichtshof Athens Ostrakismos: Scherbengericht → Verfahren, um zu mächtigem Bürger aus politischen Leben zu verbannen; Abstimmung mit Hilfe von Scherben; wenn weniger als 6000 abgegeben worden waren war die Abstimmung ungültig → Mehrzahl Verbannung 10 Jahre Prytanie: leitender Ausschuss des Rates der 500 Phylen: Verbände, innerhalb der Stämme und des Stadtstaats Diäten: Entschädigungszahlungen für Dienstausfall, um politisch mitzuwirken

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v. Chr. Vollständig ausgeprägt 3.1 Solonische Reformen + Ausgangslage - (pol.) Macht liegt bei der adligen Oberschicht → Aristokratie Soziales Ungleichgewicht sorgt dafür, dass der Adel Angst hat die Herrschaft durch einen Umsturz zu verlieren, sodass im Jahr 594 v. Chr. ein Archon wird bestimmt wird → Dieser Archon besitzt viel Macht und bekommt die Aufgabe für soziale Reformen zu sorgen → Solon → 594 und 593 v. Chr. solonische Reformen Solonische Reformen sollen wirtschaftliche und soziale Krise lösen neue politische Ordnung → Timokratie Reformen: Verschuldung Kleinbauern wird aufgehoben Schuldknechtschaft verboten versklavte Bauern zurückgekauft (auf Kosten des Staates) → Beseitigung der Verschuldungskrise Einführung der Volksversammlung Einführung der Rat der Fünfhundert Einführung Volksgericht Einstufung der freien Bürger in vier Klassen Bürger in Vermögensklassen eingeteilt: 1. Klasse Fünfhundert Scheffler 2. Klasse Ritter (300 Scheffler) 3. Klasse Hopliten (200 Scheffler) 4. Klasse Theten (Tagelöhner) Rat der 400 gewählt aus den 3 oberen Klassen AREOPAG Das Volk von Athen nur aus der 1. Klasse für 1 Jahr gewählt Volksversammlung 1. Klasse 2. Klasse 3. Klasse 4. Klasse Metöken, Sklaven, Frauen ohne politische Rechte 3.2 Die Tyrannis des Peisistratos gewählt aus allen 4 Klassen Volksgericht Heer Reiter Hopliten Leichtbewaffnete Matrosen ⇒ im Prinzip Aristokratie beendet und Timokratie eingeführt Fazit zu Solon: Solon schuf mit seinen Reformen die Grundlage der attischen Demokratie. Eine dauerhafte Lösung gelang ihm jedoch nicht. Solonische Reformen nicht ,,perfekt" → Konservative Adlige finden die Reformen gehen zu weit (keine alleinige Herrschaft mehr, Geldverlust durch Schuldenerlass, verarmte Adlige verloren Einfluss) → Kleinbauern finden Reformen müssten viel weiter gehen (Zwangsenteignung der Großgrundbesitzer etc.) ⇒ Bestehende Unzufriedenheit der Bevölkerung Verfassungsverstöße sorgen für Zerfall der Bevölkerung Bildung von 3 rivalisierenden Gruppen, die von einflussreichen Adlelsfamilien geführt werden, → eine der Gruppen ist Peisistratos ⇒ Ab 560 v. Chr. übernimmt er die Akropolis und herrscht allein, was Tyrannis genannt wird Sicherung seiner Herrschaft: Verbannung seiner politischen Gegner Solons Verfassung gilt weiterhin → bloß mit gewissen Einschränkungen Er nimmt Einfluss darauf, wie die Archonten Ämter besetzt werden (vorrangig seine Anhänger, dadurch hatte er alleinige Kontrolle) Beschlagnahmung des Großgrundbesitzes seiner verbannten Gegner → Verteilung an bedürftige Bauern Bau von Tempeln, Straßen, Wasserleitungen sorgt für Arbeit Gute Kredite für Bauern, mit nicht so hohen Zinsen → Erste Regierung in Athen, die etwas für die Bürger macht Wirtschaft wächst höherer Wohlstand innerhalb der Bevölkerung Politische Macht Athens wächst, wirtschaftlicher Aufschwung Tod von Peisistratos: Etwa 528 v. Chr. Seine Söhne Hippias und Hipparchos übernehmen Herrschaft 514 v. 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Klasse Adel konnte sich mehr der Politik widmen → 3. +4. Klasse viel es wiederum Schweres sich politisch zu beteiligten da sie nicht einfach ihre Arbeit ausfallen lassen konnten Frauen Sklaven und Metöken wurden keine rechte zugesprochen Volksversammlung schwierig wegen teils großer Distanzen Missbrauch des Ostrakismos, um politische Gegner zu vernichten (destruieren) → Bei Kleisthenes Ordnung spricht man von einer Isonomie. Isonomia (gr. ioovouía, von ïoos ísos, „gleich", und vóμos nómos, „Gesetz“) bezeichnete im antiken Griechenland die politische Gleichheit aller Vollbürger einer Polis vor dem Gesetz. Alle wehrfähigen Bürger hatten das gleiche Rede- und Stimmrecht in der Ekklesia. Korrektheit,,Isonomie“ für Kleisthenische Ordnung: Adelige/vermögende konnten eher Zeit aufbringen, um für sich und ihre Politik zu werben Archonten diese nur auf den beiden obersten Klassen Frauen, Sklaven, Metöken kein Stimmrecht 3.4 Perserkriege (499-448 v. Chr.) Schlacht von Marathon (490) schlug Athenisches Hopliten Heer persische Truppen → Siege bei Salamis und Plataiai sorgten für das Ende der persischen versuche Griechenland zu erobern 3.5 die radikale attische Demokratie (490-429 v. Chr.) vollständige Ausprägung der attischen Demokratie unter Perikles → Perikleisches Zeitalter 461-429 v. Chr. Blütezeit Athens Innenpolitisch: demokratische Verfassung wird vollendet Außenpolitisch: größte Machtentfaltung Perikles aus adliger Familie → nachkomme von Kleisthenes Meister der Redekunst (Rhetorik) → Demagoge (wichtig für seinen politischen Erfolg) Perikles gehört zu einer Gruppe von Bürgern, die gegen konservative Politik sind (dementsprechend Demokraten) → Vorsitzender: ephialtes → „hauptangriffsziel": Areopag (höchster Gerichtshof in Athen) → letzte Institution aus der Aristokratie 461 v. Chr. → Sturz des Areopags → Befugnisse auf Rat der 500 und Volksversammlung übertragen nach Tod von ephialtes (461 v. Chr.) wird Perikles ,,Anführer" → er treibt weitere Demokratisierung an Veränderung der Demokratie → Archonten an für dritte Klasse zulässig → Bezahlung für politische Ämter (Diäten) 4. Attische Demokratie - Ein Vorbild? Pro Volk hat mitbestimmt jeder konnte jedes Organ werden und das sogar ziemlich schnell was Kontrolle der einzelnen Organe untereinander (bis auf Areopag bei Rechtsprechung) effizientes politisches System durch Arbeitsteilung Kontra adelige immer noch privilegierter → konnten wegen ihrer finanziellen Absicherung sich besser an der Politik beteiligen da Diäten immer noch nicht ausgereicht haben möglicherweise nicht alle Richter im Volksgericht sachverständig → waren auch manipulierbar teils sehr weite Wege zu Ekklesia → Phylen sehr weit auseinander Areopag aus beiden oberen Klassen Frauen, Sklaven, Metöken immer noch kein stimmenrecht Fachbegriffe Aristokratie: Adelsherrschaft; Staatsform, bei der die Herrschaft im Besitz des Adels ist Timokratie: Vermögens Herrschaft; Staatsform, in der die Rechte der Bürger nach ihrem Vermögen bemessen werden (Solan) Tyrannis: unumschränkte Alleinherrschaft eines Machthabers über einen Stadtstaat. Tyrann legten zwar ihren adligen Lebensstil, jedoch passte ihre Alleinherrschaft eigentlich nicht zum Grundprinzip der Adelsherrschaft, der Gleichheit unter den adligen. (Peisistratiden) Isonomie: politische Gleichheit aller voll Bürger einer Polis vor dem Gesetz (Kleisthenes). Metöken: fremde ohne politische rechte Schuldknechtschaft: Schuldknechtschaft geriet man, wenn man seine Schulden nicht bezahlen konnte → Abarbeitung; im schlimmsten Fall wurde man Sklave Hopliten: Fußsoldaten Archonten: hohe Beamte; bei Perikles: religiöser Aufgaben, Überwachung Rechtspflege Areopag: höchster Gerichtshof Athens Ostrakismos: Scherbengericht → Verfahren, um zu mächtigem Bürger aus politischen Leben zu verbannen; Abstimmung mit Hilfe von Scherben; wenn weniger als 6000 abgegeben worden waren war die Abstimmung ungültig → Mehrzahl Verbannung 10 Jahre Prytanie: leitender Ausschuss des Rates der 500 Phylen: Verbände, innerhalb der Stämme und des Stadtstaats Diäten: Entschädigungszahlungen für Dienstausfall, um politisch mitzuwirken