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Außenpolitik Weimarer Republik

Außenpolitik Weimarer Republik

 Außenpolitik der Weimarer Republik
geprägt vom Versailler Vertrag 1919
➡internationale Isolation
→ Deutschland verfügt über keine Machtmitt

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Außenpolitik der Weimarer Republik/ wichtige Verträge; Ära Stresemann

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Außenpolitik der Weimarer Republik geprägt vom Versailler Vertrag 1919 ➡internationale Isolation → Deutschland verfügt über keine Machtmittel für aktive Aussenpolitik Hauptziel: Revision des Versailler Vertrags ● ERFÜLLUNGSPOLITIK Bestimmungen des Versailler Vertrags erfüllen, Siegermächten Grenzen der Leistungsfähigkeit zeigen REVISIONSPOLITIK Offene Bestrebung zur Revision/ Verminderung der Bestimmungen des Versailler Vertrags vertrag von rapallo 1922 • Weimarer Republik und Sowjetunion • gegenseitiger Verzicht auf Reparationszahlungen • Aufnahme politischer und wirtschaftlicher Beziehungen -> Weimarer Republik gewinnt aussenpolitischen Handlungsspielraum, erste Überwindung internationale Isolation • geheime militärische Kooperation (Weimarer Republik nutzt sowjetisches Gebiet für Übungen mit schweren Waffen, die laut Versailler Vertrag verboten sind) Ära stresemann (Aussenminister Gustav stresemann 1923-1929) Vertrags- und Verständigungspolitik: setzt auf Verständigung, Aussöhnung dawes-plan 1924 • (west) alliierte Reparationskommission unter Vorsitz des Ökonomen Charles Dawes beschliesst 08/1924 Dawes-Plan zur Neuregelung der Reparationszahlungen • Zahlungen abhängig von deutscher Wirtschaftskraft (1 Milliarde Reichsmark jährlich, ab 1928 2,5 Milliarden) FOLGEN: • Wirtschaftsaufschwung, "Goldene Zwanziger" Stabilisierung der deutschen Wirtschaft macht sie kreditwürdig ➡ Abhängigkeit der Weimarer Republik von US-Krediten (! Weltwirtschaftskrise) vertraege von locarno 1925 Weimarer Republik + Frankreich, Belgien, Deutschland, Polen, Tschechoslowakei Garantiemächte GB, Italien • Deutschland, Frankreich und Belgien garantieren Unverletzlichkeit der Westgrenze • keine Anerkennung der deutschen Ostgrenze -> Frankreich schliesst Defensivverträge mit Polen/CSSR: falls Deutschland einen der Vertragspartner angreift wird der andere einmarschieren • Streitigkeiten (um Ostgrenze) sollen vor Schiedsgerichten geklärt werden, nicht militärisch FOLGEN • Anerkennung der Weimarer Republik als gleichberechtigter Verhandlungspartner • Überwindung der internationalen Isolation Deutschlands Aufnahme Weimarer Republik in den Völkerbund...

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1926 young-plan 1929 • neuer Plan für Reparationen, unter Leitung von Owen Young Festlegung der Reparationssumme auf 112 Milliarden Reichsmark • zu zahlen in Raten bis 1988 (durchschnittliche Jahresrate 2 Milliarden Reichsmark) ● ● • Aufhebung ausländischer Kontrolle, z.B. Reichsbank wieder vollständig souverän • Räumung des Rheinlandes durch Alliierte Ausnutzung für rechte Propaganda: Beschwerde über lange Laufzeit/Belastung nachfolgender Generationen ● konferenz von lausanne 1932 • Belastung der deutschen Wirtschaft durch Weltwirtschaftskrise 1929 ● • Juni 1931: Hoover-Moratorium ➡ Erklärung des US-Präsidenten Hoover, dass Reparationszahlungen/Kreditschulden für ein Jahr ausgesetzt werden, wegen Weltwirtschaftskrise Deflationspolitik unter Brüning verschärft wirtschaftliche Situation in Deutschland -> Argument für deutsche Zahlungsunfähigkeit Konferenz in Lausanne (Schweiz) 1932 mit Deutschland, GB, Frankreich, SUA Streichung aller Reparationszahlungen Deutschlands bis auf Abschlusszahlung von 3 Milliarden Reichsmark • keine Streichung Art. 231/ Militärbestimmungen -> Rechte empfanden Konferenz als unzureichende Revision