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Die nationalsozialistische Aueßnpolitik

Die nationalsozialistische Aueßnpolitik

 DIE NATIONALSOZIALISTISCHE AUBENPOLITIK...
Friedenspropaganda und Kriegsvorbereitung - die nationalsozialistische
Außenpolitk
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Isolation, Saarland, Wehrpflicht, Rheinland, Österreich, Hitler-Stalin-Pakt, zweite Weltekrieg Übersicht: Außenpolitik Zeitstrahl: Außenpolitik

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DIE NATIONALSOZIALISTISCHE AUBENPOLITIK... Friedenspropaganda und Kriegsvorbereitung - die nationalsozialistische Außenpolitk Der frühere Premierminister und Leiter der britischen Delegation der Versailler. Friedenskonferenz, Lloyd George, schrieb am 17. September 1936: „Ich bin eben von einem Besuch in Deutschland zurückgekehrt. Ich habe jetzt den berühmten deutschen Führer gesehen und auch etliches von dem großen Wechsel, den er. herbeigeführt hat. [...] Zum ersten Mal nach dem Krieg herrscht ein allgemeines. Gefühl der Sicherheit. Die Menschen sind fröhlicher. [...] Die Aufrichtung einer deutschen Hegemonie in. Europa, Ziel und Traum des alten Militarismus vor dem Kriege, liegt nicht einmal am. Horizont des Nationalsozialismus, Deutschlands. Bereitschaft zu einer Invasion in Russland ist nicht größer als die zu einer militärischen Expedition auf den Mond." Wie gelang es Hitler, der seine Ziele schon 1924 in seinem Buch "Mein Kampf". niedergelegt hatte, Deutsche und Ausländer über seine wahren Absichten der „Lebensraumerweiterung" hinwegzutäuschen und unter den Augen der Weltöffentlichkeit den Krieg vorzubereiten? 1933: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus (19. Okt.) 1935: Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht (16. März) 1936: Deutsche Truppen marschieren in das entmilitarisierte Rheinland ein (7. März) Unterstützung Francos im Spanischen Bürgerkrieg (Juli) 1938: Anschluss" Österreichs (März) Einmarsch in das Sudetenland (Sept.) 1939: Hitller erklärt die „Rest-Tschechei" zum Reichsprotektorat Böhmen und Mähren" (März) Deutschland und die Sowjetunion schließen einen Nichtangriffspakt (23. Auf:) Mit dem deutschen Überfall auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg (1. Sept.) Überwindung...

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der außenpolitischen Isolation Schon am 20. Juli 1933 gelang es NS-Deutschland; ein Konkordat mit dem Heiligen Stuhl in Rom - also mit einer hohen moralischen Autorität - abzuschließen. Ebenso spektakulär war bald darauf der Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund. Der Anlass war die Ablehnung der militärischen Gleichberechtigung des Deutschen Reiches durch die zweite Genfer Abrüstungskonferenz. Mit dem Austritt konnte sich Hitler der Kontrolle durch den Völkerbund entziehen und ungehemmt die Aufrüstung vorantreiben.. Während die Großmächte den Frieden durch umfassende und gemeinsame. Abkommen sichern wollten, strebte Hitler nach. bilateralen Abmachungen.. Überraschend für den Westen kam es im Januar 1934 zu einem deutsch- polnischen Nichtangriffspakt, Polen fühlte sich von Anfang an durch NS- Deutschland bedroht und sucht daher auf diesem Wege Sicherheit. Saarland: ,,Nix wie hemm" Am 13. Januar 1935 fiel an der Saar eine wichtige Entscheidung: Die Bevölkerung hatte 15 Jahre nach Abschluss des Versailler Vertrages die Wahl zwischen drei Möglichkeiten: Rückkehr zu Deutschland, Zugehörigkeit zu Frankreich oder weiterhin internationale Verwaltung durch den Völkerbund. 90,3% der stimmberechtigten Saarländer stimmten für die Rückkehr zu Deutschland. Dieses Ergebnis nutzten die Nationalsozialisten propagandistisch als Zustimmung für ihr „neues" Deutschland und als Erfolg ihrer Außenpolitik. Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht Als Frankreich die bisher einjährige militärische Dienstzeit auf zwei Jahre erhöhte, nahm die deutsche Regierung dies am 16. März 1935 zum Vorwand für die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht. Damit verstieß die Regierung Hitler erstmals offen gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages. Die ausländischen Regierungen und der Völkerbund.beließen.es. bei scharten Protesten.. England.schloss mit. Deutschland bereits im Juni 1935 ein Abkommen, . das.der deutschen. Flotte. gegenüber der britischen eine Stärke im Verhältnis von 35:100 zugestand. Damit hatte, England die Bestimmungen des Versailler Vertrages offen missachtet. Und Hitler beteuerte in öffentlichen Reden immer wieder die Friedensliebe des nationalsozialistischen Deutschlands. Einmarsch im Rheinland Die Ohnmacht des Völkerbundes sowie die Uneinigkeit und Unentschlossenheit der Westmächte ermutigten Hitler, seine Politik fortzuführen: Anfang März 1936 gab er - gegen den Rat der Generäle und Diplomaten - der Wehrmacht den Befehl, ins entmilitarisierte Rheinland einzumarschieren. Das war ein Bruch des Locarno- Paktes, in dem Deutschland seine im Versailler Vertrag festgelegten Westgrenzen sowie die Entmilitarisierung des Rheinlandes anerkannt hatte. Zwar protestierte der Völkerbund, doch England lehnte Sanktionen gegen Deutschland ab, um den Frieden nicht zu gefährden. Durch geschickt inszenierte Volksabstimmungen ließ Hitler seine Politik der vollendeten Tatsachen" gutheißen: 92% stimmten dem Austritt aus dem Völkerbund zu. 98,9% bestätigen den Einmarsch ins Rheinland. Hitlers Bundesgenossen Hitler ging offensichtlich bewusst das Risiko kriegerischer Auseinandersetzungen ein. Dabei suchte er die Zusammenarbeit mit dem faschistischen Italien. Die Achsenmächte" Deutschland und Italien; die den bestchenden Status quo verändern wollten, kamen sich näher. In Spanien bot sich den beiden Diktaturen Gelegenheit zur Zusammenarbeit 1936. putschten dort Armeegenerale unter Franco gegen die regierende „Volksfront", einem Zusammenschluss der wichtigsten demokratischen Parteien und der Kommunistischen Partei. Freiwillige aus der ganzen Welt kamen im Spanischen. Bürgerkrieg der republikanischen Regierung zu Hilfe, die Sowjetunion den. Kommunisten mit Waffenlieferungen, Doch deutsche („Legion Condor") und italienische Verbände trugen. wesentlich zum Sieg. Francos.bei. Ebenfalls 1936 schloss Deutschland mit der expansiven Großmacht Japan den. Antikominternpakt - einen gegen die Kommunistische Internationale.gerichteten. Vertrag, der vor allem propagandistisch wirken sollte. Italien trat 1.937 dem Pakt bei, „Anschluss" Österreichs Der erste Versuch der Nationalsozialisten, in Österreich die Macht zu übernehmen, war 1934 noch am Widerstand Mussolinis gescheitert, der am Brenner Truppen aufmarschieren ließ. Seit Gründung der „Achse Berlin-Rom" verstärkte Hitler seinen Druck auf Österreich und zwang schließlich den dortigen Bundeskanzler Schuschnigg, den Nationalsozialisten Seyß-Inquart zum Innenminister zu ernennen: Dieser bat am 11. März 1938 in einem - mit Hitler verabredeten - Hilferuf die deutsche Regierung um militärischen Beistand zur Sicherung von „Ruhe und Ordnung" Wenige Stunden später marschierten deutsche Truppen in Österreich ein. Eine Volksabstimmung im April bestätigte mit über 99% Ja-Stimmen die Vereinigung Deutschlands und Österreichs im Großdeutschen Reich". Das Ausland beließ es erneut bei Protesten. Krieg oder Frieden? Hitler hatte die in Deutschland verhasste. Friedensordnung von Versailles bereits. weitgehend außer Kraft gesetzt. Ermutigt durch seine scheinbar mühelos. errungenen Erfolge, stürzte er Deutschland schon bald darauf in eine neue Krise: Von der Tschechoslowakei forderte er ultimativ. die Abtretung des Sudetenlandes, wo ca. 3,5 Millionen Sudetendeutsche neben ca. 6 Millionen Tschechen und ca. 3 Millionen Slowaken eine beträchtliche deutschsprachige Minderheit bildeten.. Gleichzeitig wies er die Wehrmacht an, sich auf eine Zerschlagung des Nachbarlandes vorzuhereiten, Während Hitler ganz offenkundig eine militärische Konfrontation herbeiführen wollte, setzte der britische Premierminister Chamberlain weiter auf Verhandlungen. Durch Zugeständnisse an Berlin hoffte er, das Deutsche Reich in eine stabile europäische Ordnung einbinden und damit den Frieden sichern zu können. Das britische Kalkül schien aufzugehen: Am 29. September 1938 trat die Münchner Konferenz zusammen, an der Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien teilnahmen. Die Sowjetunion war nicht eingeladen worden. Auf „Vermittlung“ Italiens einigten sich die Mächte darauf, die sudetendeutschen Gebiete dem Deutschen Reich anzugliedern. Am 1. Oktober begann der Einmarsch deutscher Truppen ins Sudetenland. Doch Hitler begnüget sich nicht mit dem Sudetenland: Am 15. März 1939 marschierten deutsche Truppen nach Tschechien ein. Das Land wurde zum „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“ erklärt. Die Slowakei erklärte sich für souverän, unterstellte sich aber gleichzeitig dem Schutz des Deutschen Reiches. 66 ,,Danzig ist nicht das Objekt um das es geht..." Dieser offene Bruch des Münchener Abkommens ließ die Westmächte erkennen, dass ihre Appeasement-Politik gescheitert war: Frankreich und England gaben Garantieerklärungen für die Türkei ab, die in ihrer Existenz bedroht schienen.. Trotzdem forderte Hitler die Rückgabe von Danzig an das Deutsche Reich und den Bau einer exterritorialen Straße und Eisenbahn durch den ,,Korridor" nach. Ostpreußen. - Intern jedoch hatte er die Oberbefehlshaber der Wehrmacht am 23.. Mai 1939 so informiert: „Danzig ist nicht das Objekt, um das es geht. Es handelt sich. für uns um die. Erweiterung des Lebensraums im Osten.". Der Hitler-Stalin-Pakt - Pakt der „Feinde" Um sich den Rücken frei zu halten, war Hitler sogar bereit, sich mit seinem Todfeind, der bolschewistischen Sowjetunion, zu arrangieren. Zuvor waren Verhandlungen zwischen den Westmächten und Stalin an den territorialen Forderungen gescheitert. Selbst Polen misstraute der Sowjetunion und wollte ihren Truppen nicht einmal das militärische Durchmarschrecht gewähren. Am 23: August trat ein, womit niemand gerechnet hatte: Die Sowjetunion und Deutschland schlossen einen Nichtangriffspakt auf die Dauer von zehn Jahren. In einem geheimen Zusatzprotokoll grenzten sie ihre Interessengebiete ab und bestimmten Polen und die baltischen Staaten zur gemeinsamen Beute: Kaum eine Woche später, am 1.September 1939 um 4:45 Uhr, marschierten deutsche Truppen in Polen ein, die Rote Armee überschritt die russisch-polnische Grenze am 17. September. England und Frankreich folgten nach dem Einmarsch der deutschen Truppen ihren Bündnisverpflichtungen und erklärten Deutschland den Krieg. Der zweite Weltkrieg Infolge der langen Kriegsvorbereitungen hatte Hitler am Anfang Erfolge gegen überraschte und nicht hinreichend.gerüstete Gegner. Polen wurde bereits.im. September 1939 überwältigt; 1940 wurden Dänemark, Norwegen, Belgien und Holland besetzt sowie Frankreich niedergeworfen, England blieb unangreifbar, vor allem aufgrund der Unterlegenheit der deutschen Luftwaffe und dem Unvermögen der U-Boote, den Krieg zu entscheiden. 1941 griff Hitler in Nordafrika ein und vereinnahmte Jugoslawien und Griechenland. Im Juni 1941 begann der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Der Kriegseintritt Japans im Dezember 1941 brachte für Deutschland keine Hilfe, während der gleichzeitige Kriegseintritt der USA aufseiten der deutschen Kriegsgegner von entscheidender Bedeutung war. Hitler verfolgte starrsinnig seine Eroberungspläne auch nach dem Untergang der 6. deutschen Armee in Stalingrad im Winter 1942/43, trotz der zunehmenden Bombenangriffe auf deutsche Städte seit 1943 und auch nachdem durch die erfolgreiche Invasion der Amerikaner und Engländer im Juni 1944 in der Normandie der Krieg militärisch längst entschieden war. Am 30. April 1945 beging Hitler Selbstmord, am 7. und 8. Mai kapitulierte die deutsche Wehrmacht, Die vier Siegermächte übernahmen die oberste Regierungsgewalt in Deutschland. Der Krieg hatte ca, 5,25 Millionen Deutsche das Leben gekostet. Insgesamt forderte der Krieg mehr als 55 Millionen Menschenleben: Arbeitsaufträge: 1. Notieren sie wesentliche Ziele, deren Begründungen sowie Ergebnisse der nationalsozialistische Außenpolitik in Form einer Übersicht. 2. Entwickleln sie einen Zeitstrahl, der die Außenpolitik des NS in übersichtlicher. Form darstellt. zu Aufgabe 1) Ziele Austritt aus dem. Völkerbund Saarlands Rückkehr nach Deutschland Wiedereinführung der Wehrpflicht Einmarsch in Rheinland-Pfalz Hitlers Bundesgenossen Anschluss Österreichs Begründungen Anlass dafür war die Ablehnung der militärischen Gleichberechtigung des Deutschen Reiches Saarland hatte drei Möglichkeiten - Rückkehr zu Deutschland Zugehörigkeit zu Frankreich - Verwaltung durch den Völkerbund Frankreich erhöht militärische Dienstzeit Hitler führte seine Politik fort - Bruch des Locarno-Paktes. Ergebnisse Deutschland trat aus dem Völkerbund aus und rüstete sich ungehemmt auf Deutschland wollte Österreich einnehmen Saarländer stimmten für die Rückkehr Nationalsozialisten nutzten das Ergebnis propagandistisch als Zustimmung für ihr neues Deutschland und als Erfolg ihrer Außenpolitik Hitler verstößt erstmals offen gegen dem Versailler Vertrag Völkerbund protestierte England lehnte Sanktionen gegen Deutschland ab um Frieden nicht zu gefährden Hitler ging kriegerische Auseinandersetzungen ein Deutschland trug zum Sieg Francos bei - suchte Zusammenarbeit mit Italien, Spanien, Deutschland schloss den Antikominterpakt mit Japan Japan Pakt wirkte propagandistisch Italien trat dem Pakt bei Versuch der Übernahme scheiterte - Hitler übte Druck aus und zwang Österreichs Bundeskanzler den Nationalsozialisten Seyß- Inquart zum Innenminister zu ernennen - sorgte für einen Hilferuf, wodurch wenige Stunden deutsche Truppen in Deutschland einmarschierten. - Vereinigung zwischen Deutschland und Österreich

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DIE NATIONALSOZIALISTISCHE AUBENPOLITIK... Friedenspropaganda und Kriegsvorbereitung - die nationalsozialistische Außenpolitk Der frühere Premierminister und Leiter der britischen Delegation der Versailler. Friedenskonferenz, Lloyd George, schrieb am 17. September 1936: „Ich bin eben von einem Besuch in Deutschland zurückgekehrt. Ich habe jetzt den berühmten deutschen Führer gesehen und auch etliches von dem großen Wechsel, den er. herbeigeführt hat. [...] Zum ersten Mal nach dem Krieg herrscht ein allgemeines. Gefühl der Sicherheit. Die Menschen sind fröhlicher. [...] Die Aufrichtung einer deutschen Hegemonie in. Europa, Ziel und Traum des alten Militarismus vor dem Kriege, liegt nicht einmal am. Horizont des Nationalsozialismus, Deutschlands. Bereitschaft zu einer Invasion in Russland ist nicht größer als die zu einer militärischen Expedition auf den Mond." Wie gelang es Hitler, der seine Ziele schon 1924 in seinem Buch "Mein Kampf". niedergelegt hatte, Deutsche und Ausländer über seine wahren Absichten der „Lebensraumerweiterung" hinwegzutäuschen und unter den Augen der Weltöffentlichkeit den Krieg vorzubereiten? 1933: Deutschland tritt aus dem Völkerbund aus (19. Okt.) 1935: Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht (16. März) 1936: Deutsche Truppen marschieren in das entmilitarisierte Rheinland ein (7. März) Unterstützung Francos im Spanischen Bürgerkrieg (Juli) 1938: Anschluss" Österreichs (März) Einmarsch in das Sudetenland (Sept.) 1939: Hitller erklärt die „Rest-Tschechei" zum Reichsprotektorat Böhmen und Mähren" (März) Deutschland und die Sowjetunion schließen einen Nichtangriffspakt (23. Auf:) Mit dem deutschen Überfall auf Polen beginnt der Zweite Weltkrieg (1. Sept.) Überwindung...

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der außenpolitischen Isolation Schon am 20. Juli 1933 gelang es NS-Deutschland; ein Konkordat mit dem Heiligen Stuhl in Rom - also mit einer hohen moralischen Autorität - abzuschließen. Ebenso spektakulär war bald darauf der Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund. Der Anlass war die Ablehnung der militärischen Gleichberechtigung des Deutschen Reiches durch die zweite Genfer Abrüstungskonferenz. Mit dem Austritt konnte sich Hitler der Kontrolle durch den Völkerbund entziehen und ungehemmt die Aufrüstung vorantreiben.. Während die Großmächte den Frieden durch umfassende und gemeinsame. Abkommen sichern wollten, strebte Hitler nach. bilateralen Abmachungen.. Überraschend für den Westen kam es im Januar 1934 zu einem deutsch- polnischen Nichtangriffspakt, Polen fühlte sich von Anfang an durch NS- Deutschland bedroht und sucht daher auf diesem Wege Sicherheit. Saarland: ,,Nix wie hemm" Am 13. Januar 1935 fiel an der Saar eine wichtige Entscheidung: Die Bevölkerung hatte 15 Jahre nach Abschluss des Versailler Vertrages die Wahl zwischen drei Möglichkeiten: Rückkehr zu Deutschland, Zugehörigkeit zu Frankreich oder weiterhin internationale Verwaltung durch den Völkerbund. 90,3% der stimmberechtigten Saarländer stimmten für die Rückkehr zu Deutschland. Dieses Ergebnis nutzten die Nationalsozialisten propagandistisch als Zustimmung für ihr „neues" Deutschland und als Erfolg ihrer Außenpolitik. Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht Als Frankreich die bisher einjährige militärische Dienstzeit auf zwei Jahre erhöhte, nahm die deutsche Regierung dies am 16. März 1935 zum Vorwand für die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht. Damit verstieß die Regierung Hitler erstmals offen gegen die Bestimmungen des Versailler Vertrages. Die ausländischen Regierungen und der Völkerbund.beließen.es. bei scharten Protesten.. England.schloss mit. Deutschland bereits im Juni 1935 ein Abkommen, . das.der deutschen. Flotte. gegenüber der britischen eine Stärke im Verhältnis von 35:100 zugestand. Damit hatte, England die Bestimmungen des Versailler Vertrages offen missachtet. Und Hitler beteuerte in öffentlichen Reden immer wieder die Friedensliebe des nationalsozialistischen Deutschlands. Einmarsch im Rheinland Die Ohnmacht des Völkerbundes sowie die Uneinigkeit und Unentschlossenheit der Westmächte ermutigten Hitler, seine Politik fortzuführen: Anfang März 1936 gab er - gegen den Rat der Generäle und Diplomaten - der Wehrmacht den Befehl, ins entmilitarisierte Rheinland einzumarschieren. Das war ein Bruch des Locarno- Paktes, in dem Deutschland seine im Versailler Vertrag festgelegten Westgrenzen sowie die Entmilitarisierung des Rheinlandes anerkannt hatte. Zwar protestierte der Völkerbund, doch England lehnte Sanktionen gegen Deutschland ab, um den Frieden nicht zu gefährden. Durch geschickt inszenierte Volksabstimmungen ließ Hitler seine Politik der vollendeten Tatsachen" gutheißen: 92% stimmten dem Austritt aus dem Völkerbund zu. 98,9% bestätigen den Einmarsch ins Rheinland. Hitlers Bundesgenossen Hitler ging offensichtlich bewusst das Risiko kriegerischer Auseinandersetzungen ein. Dabei suchte er die Zusammenarbeit mit dem faschistischen Italien. Die Achsenmächte" Deutschland und Italien; die den bestchenden Status quo verändern wollten, kamen sich näher. In Spanien bot sich den beiden Diktaturen Gelegenheit zur Zusammenarbeit 1936. putschten dort Armeegenerale unter Franco gegen die regierende „Volksfront", einem Zusammenschluss der wichtigsten demokratischen Parteien und der Kommunistischen Partei. Freiwillige aus der ganzen Welt kamen im Spanischen. Bürgerkrieg der republikanischen Regierung zu Hilfe, die Sowjetunion den. Kommunisten mit Waffenlieferungen, Doch deutsche („Legion Condor") und italienische Verbände trugen. wesentlich zum Sieg. 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Eine Volksabstimmung im April bestätigte mit über 99% Ja-Stimmen die Vereinigung Deutschlands und Österreichs im Großdeutschen Reich". Das Ausland beließ es erneut bei Protesten. Krieg oder Frieden? Hitler hatte die in Deutschland verhasste. Friedensordnung von Versailles bereits. weitgehend außer Kraft gesetzt. Ermutigt durch seine scheinbar mühelos. errungenen Erfolge, stürzte er Deutschland schon bald darauf in eine neue Krise: Von der Tschechoslowakei forderte er ultimativ. die Abtretung des Sudetenlandes, wo ca. 3,5 Millionen Sudetendeutsche neben ca. 6 Millionen Tschechen und ca. 3 Millionen Slowaken eine beträchtliche deutschsprachige Minderheit bildeten.. Gleichzeitig wies er die Wehrmacht an, sich auf eine Zerschlagung des Nachbarlandes vorzuhereiten, Während Hitler ganz offenkundig eine militärische Konfrontation herbeiführen wollte, setzte der britische Premierminister Chamberlain weiter auf Verhandlungen. Durch Zugeständnisse an Berlin hoffte er, das Deutsche Reich in eine stabile europäische Ordnung einbinden und damit den Frieden sichern zu können. Das britische Kalkül schien aufzugehen: Am 29. September 1938 trat die Münchner Konferenz zusammen, an der Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien teilnahmen. Die Sowjetunion war nicht eingeladen worden. Auf „Vermittlung“ Italiens einigten sich die Mächte darauf, die sudetendeutschen Gebiete dem Deutschen Reich anzugliedern. Am 1. Oktober begann der Einmarsch deutscher Truppen ins Sudetenland. Doch Hitler begnüget sich nicht mit dem Sudetenland: Am 15. März 1939 marschierten deutsche Truppen nach Tschechien ein. Das Land wurde zum „Reichsprotektorat Böhmen und Mähren“ erklärt. Die Slowakei erklärte sich für souverän, unterstellte sich aber gleichzeitig dem Schutz des Deutschen Reiches. 66 ,,Danzig ist nicht das Objekt um das es geht..." Dieser offene Bruch des Münchener Abkommens ließ die Westmächte erkennen, dass ihre Appeasement-Politik gescheitert war: Frankreich und England gaben Garantieerklärungen für die Türkei ab, die in ihrer Existenz bedroht schienen.. Trotzdem forderte Hitler die Rückgabe von Danzig an das Deutsche Reich und den Bau einer exterritorialen Straße und Eisenbahn durch den ,,Korridor" nach. Ostpreußen. - Intern jedoch hatte er die Oberbefehlshaber der Wehrmacht am 23.. Mai 1939 so informiert: „Danzig ist nicht das Objekt, um das es geht. Es handelt sich. für uns um die. Erweiterung des Lebensraums im Osten.". Der Hitler-Stalin-Pakt - Pakt der „Feinde" Um sich den Rücken frei zu halten, war Hitler sogar bereit, sich mit seinem Todfeind, der bolschewistischen Sowjetunion, zu arrangieren. Zuvor waren Verhandlungen zwischen den Westmächten und Stalin an den territorialen Forderungen gescheitert. Selbst Polen misstraute der Sowjetunion und wollte ihren Truppen nicht einmal das militärische Durchmarschrecht gewähren. Am 23: August trat ein, womit niemand gerechnet hatte: Die Sowjetunion und Deutschland schlossen einen Nichtangriffspakt auf die Dauer von zehn Jahren. In einem geheimen Zusatzprotokoll grenzten sie ihre Interessengebiete ab und bestimmten Polen und die baltischen Staaten zur gemeinsamen Beute: Kaum eine Woche später, am 1.September 1939 um 4:45 Uhr, marschierten deutsche Truppen in Polen ein, die Rote Armee überschritt die russisch-polnische Grenze am 17. September. England und Frankreich folgten nach dem Einmarsch der deutschen Truppen ihren Bündnisverpflichtungen und erklärten Deutschland den Krieg. Der zweite Weltkrieg Infolge der langen Kriegsvorbereitungen hatte Hitler am Anfang Erfolge gegen überraschte und nicht hinreichend.gerüstete Gegner. Polen wurde bereits.im. September 1939 überwältigt; 1940 wurden Dänemark, Norwegen, Belgien und Holland besetzt sowie Frankreich niedergeworfen, England blieb unangreifbar, vor allem aufgrund der Unterlegenheit der deutschen Luftwaffe und dem Unvermögen der U-Boote, den Krieg zu entscheiden. 1941 griff Hitler in Nordafrika ein und vereinnahmte Jugoslawien und Griechenland. Im Juni 1941 begann der deutsche Angriff auf die Sowjetunion. Der Kriegseintritt Japans im Dezember 1941 brachte für Deutschland keine Hilfe, während der gleichzeitige Kriegseintritt der USA aufseiten der deutschen Kriegsgegner von entscheidender Bedeutung war. Hitler verfolgte starrsinnig seine Eroberungspläne auch nach dem Untergang der 6. deutschen Armee in Stalingrad im Winter 1942/43, trotz der zunehmenden Bombenangriffe auf deutsche Städte seit 1943 und auch nachdem durch die erfolgreiche Invasion der Amerikaner und Engländer im Juni 1944 in der Normandie der Krieg militärisch längst entschieden war. Am 30. April 1945 beging Hitler Selbstmord, am 7. und 8. Mai kapitulierte die deutsche Wehrmacht, Die vier Siegermächte übernahmen die oberste Regierungsgewalt in Deutschland. Der Krieg hatte ca, 5,25 Millionen Deutsche das Leben gekostet. Insgesamt forderte der Krieg mehr als 55 Millionen Menschenleben: Arbeitsaufträge: 1. Notieren sie wesentliche Ziele, deren Begründungen sowie Ergebnisse der nationalsozialistische Außenpolitik in Form einer Übersicht. 2. Entwickleln sie einen Zeitstrahl, der die Außenpolitik des NS in übersichtlicher. Form darstellt. zu Aufgabe 1) Ziele Austritt aus dem. Völkerbund Saarlands Rückkehr nach Deutschland Wiedereinführung der Wehrpflicht Einmarsch in Rheinland-Pfalz Hitlers Bundesgenossen Anschluss Österreichs Begründungen Anlass dafür war die Ablehnung der militärischen Gleichberechtigung des Deutschen Reiches Saarland hatte drei Möglichkeiten - Rückkehr zu Deutschland Zugehörigkeit zu Frankreich - Verwaltung durch den Völkerbund Frankreich erhöht militärische Dienstzeit Hitler führte seine Politik fort - Bruch des Locarno-Paktes. Ergebnisse Deutschland trat aus dem Völkerbund aus und rüstete sich ungehemmt auf Deutschland wollte Österreich einnehmen Saarländer stimmten für die Rückkehr Nationalsozialisten nutzten das Ergebnis propagandistisch als Zustimmung für ihr neues Deutschland und als Erfolg ihrer Außenpolitik Hitler verstößt erstmals offen gegen dem Versailler Vertrag Völkerbund protestierte England lehnte Sanktionen gegen Deutschland ab um Frieden nicht zu gefährden Hitler ging kriegerische Auseinandersetzungen ein Deutschland trug zum Sieg Francos bei - suchte Zusammenarbeit mit Italien, Spanien, Deutschland schloss den Antikominterpakt mit Japan Japan Pakt wirkte propagandistisch Italien trat dem Pakt bei Versuch der Übernahme scheiterte - Hitler übte Druck aus und zwang Österreichs Bundeskanzler den Nationalsozialisten Seyß- Inquart zum Innenminister zu ernennen - sorgte für einen Hilferuf, wodurch wenige Stunden deutsche Truppen in Deutschland einmarschierten. - Vereinigung zwischen Deutschland und Österreich