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Nationalsozialismus

Nationalsozialismus

 NATIONALSOZIALISMUS
FASCHISMUS
Faschismus = Sammelbegriff für rechtsradikale, autoritäre pol. Systeme
vor 1945
In vielen Ländern Europas en

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NATIONALSOZIALISMUS FASCHISMUS Faschismus = Sammelbegriff für rechtsradikale, autoritäre pol. Systeme vor 1945 In vielen Ländern Europas entstanden nach dem 1.Wk rechtsextremistische Gruppierungen Beiden wichtigsten Varianten: italienischer Faschismus u dt. Nationalsozialismus ● Faschismus in Italien 1922-1943/45 1919 bildeten sich erste nationalistische u militaristische Verbände von Frontkämpfern u Kriegsversehrten als ,,Fasci di combattimento" O Unter Führung Benito Mussolinis Unterstützt von Bürgertum, Großindustriellen u der Armee, entstand Massenbewegung, die sich 921 in Partei umwandelte O ,,Paritito Nazionale Fascista" (PNF) 1922 bildete Mussolini nach staatsstreichartigen ,,Marsch auf Rom" ein von Faschisten dominiertes Kabinett 1925/26 errichtete PNF autoritäre Diktatur Merkmale der faschistischen Ideologie Gegenbewegung gegen Parlamentarismus, Liberalismus und Kommunismus; nationalistisch, antiliberal, antiparla- mentarisch, antisozialistisch, expansionistisch; ■ ,,Führerprinzip" als Strukturprinzip von Partei, Staat und Gesellschaft (Lenkung ,,von oben", Dienst ,,von unten"). Merkmale der faschistischen Herrschaft Einparteienstaat (ab 1926) mit gelenkten Plebisziten (Änderungen des Wahlgesetzes) und Einheitsliste; Ausrichtung der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verbände auf die PNF: ,,Gleichschaltung", Zusammen- fassung von Arbeitgebern und -nehmern in hierarchisch gegliederten Korporationen, Beseitigung der Tarifauto- nomie, staatliche Lenkung der Produktion; Unterdrückung der Opposition. Faschistischer Imperialismus u das Ende Mussolinis ● O Mussolini versuchte das Römische Reich wieder zu errichten: O Ziele: Hegemonie (Vorherrschaft) im Mittelmeerraum, Erweiterung des italienischen Kolonialbesitzes Faschismus in Italien (1922-1943/45) Erfolge: Italienisierung Südtirols, Erwerbung von Kolonien, Annäherung an Hitler (,,Achse Berlin-Rom" 1936. Bündnis mit DE 1939) 1943 wurde der ,,Duce" abgesetzt u auf Flucht von kommunistischen Partisanen erschossen (1945) DIKTATUR STALINS IN DER UDSSR 1929-1953 Juli 1918 wurde die RSFSR (Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik) auf der Basis des Sowjetprinzips u der ,,Diktatur des Proletariats" konstituiert ● Mit faktisch unbeschränkter Führungsgewalt...

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des Regierungs- u Parteichefs Mussolini, des ,,Duce" ● Nov. 1921 Gründung des ,,Partito Nazionale Fascista" Doch Rote Armee siegte über ihre Gegner 28.10.1922 Marsch auf Rom" 22.5.1939 Bündnis mit Deutschland 25.7.1943 Verhaftung Mussolinis Umwandlung der revolutio- nären ,,Bewegung" in eine Partei Regierungsübernahme durch die Faschisten Ausdruck des beiderseitigen Expansionismus Zusammenbruch des Faschismus Diktatur der Bolschewiki wurde im Russischen Bürgerkrieg von versch. Antibolschewistischen Gruppierungen (,,Weißen") bedroht Stalinismus Stalins wichtigste Thesen waren: ■ ,,Aufbau des Sozialismus in einem Land": statt Weltrevolution Errichtung des Sozialismus in Russland aus eigener Kraft, ■ ,,Revolution von oben": durch die Partei in Etappen, ■ Pflege des russischen Patriotismus: Begründung des Füh- rungsanspruchs der RSFSR in der UdSSR. Diktatur der ,,Kommunistischen Partei der Sowjetunion" (KPDSU) O Wurde 1921 durch Verbot innerparteilicher Opposition u Gleichschaltung der Gewerkschaften gefestigt Aufstieg Stalins u Entstehung der UdSSR 1922 wurde Stalin Generalsekretär der KPDSU Nach Tod Lenins (1924) war sein Aufstieg zum Alleinherrscher nicht mehr aufzuhalten Schaltete die Opposition aus 1929 war seine Diktatur installiert 1922 schloss sich die RSFSR mit 3 Sowjetrepubliken zur ,,Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken" zsm: O Keine Gewaltenteilung O Führungsanspruch der KPdSu O Hierarchische Struktur u Personalunion der Führung von Staat u ● ● O ● Partei O Diktatur Stalins in der UdSSR (1929-1953) KPDSU 10.7.1918 Bildung der ,,Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik" (RSFSR) Industrialisierung der UdSSR Stalin setzte diese ab 1929 in Fünfjahresplänen um: O Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, Liquidierung des bäuerlichen Mittelstands, durch Enteignung u Verbannung nach Sibirien Aufbau der Schwerindustrie, Rüstungsindustrie 30.12.1922 Bildung der ,,Union der sozialistischen Sowjetrepubliken" (UdSSR) 1929-1953 Diktatur Stalins Konsolidierung der Diktatur der Bolschewiki in Russland ,,demokratischer Zentralismus" (straffe Lenkung) innerhalb der Führung der KPdSU in den Republiken, Führung Russ- lands in der Union Industrialisierung Russlands, Ausschaltung der Opposition, Personenkult O Elektrifizierung des Landes Privilegierung der neuen Schicht der ,,technischen Intelligenz" "Große Säuberung" 1935/36-38 Endabrechnung mit seinen Gegnern nahm er in der „Tschistka“ vor: Liquidierung der Abweichler in der Partei Verhaftung von 8 Mio. Menschen Verschickung von 5-6 Mio. Menschen in Straflager Schauprozesse gegen prominente Revolutionäre Geheimpolizei schüchterte Bevölkerung ein ● Personenkult um Stalin stabilisierte seine Diktatur DEUTSCHER SONDERWEG ● ● O ● Kontroverse in der Geschichtswissenschaft Besagt, dass sich die historische Entwicklung DEs vom europäischen Regelfall unterscheide In dieser Hinsicht sei - im Gegensatz zu Fr u GB - die Entstehung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung nicht linear, sondern über Umwege verlaufen O Aufgrund des konservativ geprägten Kaiserreichs u der NS- Diktatur Aber: Spanien, Italien u Ungarn im 20. Jh. auch Diktaturen NATIONALISMUS ist gegen Fürsten und deutsche Kleinstaaterei gerichtet Nationalismus entsteht als Reaktion auf Französische Revolution. antiständische Befreiungsideologie im frühen 19. Jahrhundert ördert integration nach innen Ausgrenzung von Minderheiten (Juden, Sinti und Roma, nationale Minderheiten) gegen Napoleonische Fremd- herrschaft in Deutschland fördert Abgrenzung und Aggression nach außen negative Feindbilder (z. B. „Erbfeind") rechtfertigt Kriege Im Verein mit konservativen Kräften verfolgt der Nationalismus aggressive expansionistische und rassistische Ziele Imperialistische Kolonialpolitik Erster Weltkrieg Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg Nach Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg ist der Radikalnationalismus delegitimiert NATIONALSOZIALISMUS IN DEUTSCHLAND IDEOLOGIE Nahm sich italienischen Faschismus als Vorbild u knüpfte an ältere völkische Ansichten an Rassenlehre Sozialdarwinismus Antisemitismus ● ● ● ● ● Glaube an Existenz biologisch unterschiedlicher Rassen als Ausgangspunkt → Einteilung der Menschheit in höher- u minderwertige Rassen Germanische Rasse = höchste der arischen Rassen Daneben gibt es minderwertige Rassen (,,Untermenschen") z.B. Slawen Reinerhaltung der Rasse (,,Rassenhygiene") u ihre Vermehrung = grundlegende Ziele Jeder Deutsche musste Ariernachweis erbringen Charles Darwins Evolutionstheorie Darwins Beobachtungen der Tierwelt (,,Kampf ums Dasein", ,,Recht des Stärkeren") wurden auf menschliche Rasse übertragen Unter Nationalsozialisten wurden Juden als Rasse deklariert, als kulturzerstörende Schmarotzer verunglimpft u müssten daher ausgerottet werden Judentum als Sündenbock O Für alles verantwortlich gemacht, was die N. ablehnen (Marxismus, Demokratie, Versailler Vertrag, Niederlage 1.Wk etc.) Lebensraum- ideologie Führerprinzip Dieser Hauptpunkt führte zum größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte, Vernichtung von etwa 6 Mio. Juden Das dt. Volk, im Vergleich zum englischen oder amerikanischen ein ,,Volk ohne Raum", wähnte sich berechtigt, ,,Lebensraum im Osten" zu annektieren O Zumal dort minderwertige Rassen lebten Ziel H: rassisch reines germanisch-dt. Großreich durch Eroberung von ,,Lebensraum im Osten" für das dt. ,,Herrenvolk" → ,,Umvolkungspläne“: Umsiedlung von ,,Deutschblütigen" auf russischen Boden, aber auch Ausbeutung von Landwirtschaft u Rohstoffvorkommen Führer waren ohne Beschränkung alle Bereiche der Politik u des öffentlichen Lebens unterworfen Von niemandem kontrolliert Befriedigte dadurch sein Bedürfnis nach unumschränkter Macht Massen allerdings erfüllten ihr Bedürfnis nach Führung Unterordnung der ,,Volksgemeinschaft" unter Willen des Einzelnen Absoluter Gehorsam geg. Befehlen des Führers Opposition als Verbrechen Führerprinzip auf allen Ebenen: Autorität nach unten, Gehorsam nach oben Antisozialismus, -bolschewismus, -parlamentarismus Führerkult Volksgemein- schaft ● ● ● ● Bilder des ,,Führers" hingen in allen Amtsstuben u auch in Schulräumen Offizieller Gruß, z.B. beim Betreten einer Amtsstube, lautete ,,Heil Hitler" Stand auch unter allen offiziellen Schreiben der Behörden Rechtfertigung des absoluten Machtanspruchs mit angeblicher Unfehlbarkeit H („Führer hat immer recht") u Mit Führermythos (H als vom Schicksal gesandter Retter) Zerrissene dt. Gesellschaft sollte zu einer Volksgemeinschaft zusammengeschmolzen werden Hitler u seine ihm Ergebenen erwarteten absoluten Gehorsam u vollen Einsatz der ,,Volksgenossen" Gemeinschaft derjenigen, die laut NS-Ideologie zum dt. Volk gehören Ausschluss von Juden, Zigeunern u anderen aus rassischen oder pol. Gründen unterwünschten Personengruppen O Behinderte, Homosexuelle, Oppositionelle etc. In geplanten Kriegen sollte diese Haltung den Kampfeswillen steigern Innerhalb ,,Volksgemeinschaft" Streben nach Aufhebung der Klassenunterschiede sowie jeglicher Individualität (,,Du bist nichts, dein Volk ist alles.") Gleichschaltung: Vereine, Berufe u staatl. Einrichtungen wurden auf Idee der Volksg. Zugeschnitten Kinder früh in Hitler-Jugend u nach Ideal der Volksgemeinschaft erzogen Auf einen Blick ■ Beschränkung der Zugehörigkeit auf wertvolle „arische" Deutsche (Exklusion) Aufhebung der Standes- und Klassengegensätze in der „Volksgemeinschaft" (Inklusion) ■ ,,Volksgemeinschaft" Führermythos: Hitler als der vom Schicksal gesandte Retter 4 Hitlers Konzept richtet sich gegen * das „Artfremde", „Undeutsche die christliche Ethik • Menschen- und Bürgerrechte demokratische Prinzipien die Rechte des Individuums NATIONALSOZIALISTISCHER Heilserwartungen an das 1000-jährige „Dritte Reich" als End- punkt der Geschichte Ideologiekomponenten dienten H als Begründung für diktatorische u menschenverachtende Politik O Verwendung technischer Begriffe SELINGG SPRACHGEBRAUCH Ziel der NS-Ideologie: Beeinflussung der Menschen im Sinne der herrschenden Partei zusätzliche Beeinflussung durch Sprachgebrauch: Lia Volk cia Führer gin ›Ja O Vielfache Verwendung von Abkürzungen, um Bekanntheit der Organisationen zu suggerieren Z.B. BDM für Bund Deutscher Mädel, KZ für Konzentrationslager ( Z.B. Gleichschaltung oder Arisierung O Entmenschlichung durch Metaphern aus Tier- u Pflanzenwelt Z.B. Bezeichnung der Juden als Schmarotzer, Parasiten O Verschleierung von Verbrechen durch Euphemismen Z.B. Euthanasie, Endlösung, Sonderbehandlung, Reichskristallnacht, Rassenhygiene O Überhöhung des Nationalsozialismus bzw. Erniedrigung von Gegnern durch Verwendung von Superlativen (höchste Steigerungsform) Z.B. heiligste Empörung, gigantisch, total O Anleihen aus religiösem Sprachgebrauch O O Z.B. Vorsehung, Glaube, Weihe, Opfer, Sieg Heil Entindividualisierung Z.B. der Jude für alle Juden, Menschenmaterial, -masse Ständige Wiederholung von positiv besetzten Begriffen Z.B. Volk ERMÄCHTIGUNGSGESETZ U GLEICHSCHALTUNG Machtübergabe an Hitler 30. Jan 1933 In Hitlers Kabinett neben ihm nur 2 Nationalsozialisten O Wilhelm Frick = Innenminister Hermann Göring = Minister ohne Geschäftsbereich O ,,nationale Konzentration" 9 andere, konservative Minister Nationalsozialismus in Deutschland (1933-1945) 30.1.1933 ,Machtergreifung" 23.3.1933 ,,Ermächtigungs- gesetz" 13.3.1938 Anschluss" Österreichs 9./10.11.1938 Reichspogrom- nacht": organisierte Pogrome 20.1.1942 ,,Wannsee- konferenz" 20.7.1944 Attentat auf Hitler Hitler wird Reichskanzler. Hitler erhält diktatorische Kompetenzen. Höhepunkt der „Revision des Versailler Vertrags" Zerstörung jüdischer Geschäfte und Synagogen wichtige Etappe der Juden- vernichtung Reichskommissar, Als Innenminister in Preußen gründete er eine ,,Hilfspolizei“ u legalisierte Gewalt gegen pol Gegner Scheitern des militärischen Widerstands Waren anfangs irriger Meinung, könnten H u seine Minister ,,einrahmen" u nach ihren Vorstellungen lenken N. selbst bezeichnen Tag als ,,Machtübernahme" u vermeiden dabei Begriff der ,,Machtergreifung" In Nachkriegszeit ,,Machtergreifung" verwendet, um aggressiven Charakter des N. zu betonen u breite Zustimmung des Volks zu verschleiern Eig. Machtübertragung in Tradition der Präsidialkabinette u formal im Rahmen der Verfassung

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Diktatur der ,,Kommunistischen Partei der Sowjetunion" (KPDSU) O Wurde 1921 durch Verbot innerparteilicher Opposition u Gleichschaltung der Gewerkschaften gefestigt Aufstieg Stalins u Entstehung der UdSSR 1922 wurde Stalin Generalsekretär der KPDSU Nach Tod Lenins (1924) war sein Aufstieg zum Alleinherrscher nicht mehr aufzuhalten Schaltete die Opposition aus 1929 war seine Diktatur installiert 1922 schloss sich die RSFSR mit 3 Sowjetrepubliken zur ,,Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken" zsm: O Keine Gewaltenteilung O Führungsanspruch der KPdSu O Hierarchische Struktur u Personalunion der Führung von Staat u ● ● O ● Partei O Diktatur Stalins in der UdSSR (1929-1953) KPDSU 10.7.1918 Bildung der ,,Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik" (RSFSR) Industrialisierung der UdSSR Stalin setzte diese ab 1929 in Fünfjahresplänen um: O Zwangskollektivierung der Landwirtschaft, Liquidierung des bäuerlichen Mittelstands, durch Enteignung u Verbannung nach Sibirien Aufbau der Schwerindustrie, Rüstungsindustrie 30.12.1922 Bildung der ,,Union der sozialistischen Sowjetrepubliken" (UdSSR) 1929-1953 Diktatur Stalins Konsolidierung der Diktatur der Bolschewiki in Russland ,,demokratischer Zentralismus" (straffe Lenkung) innerhalb der Führung der KPdSU in den Republiken, Führung Russ- lands in der Union Industrialisierung Russlands, Ausschaltung der Opposition, Personenkult O Elektrifizierung des Landes Privilegierung der neuen Schicht der ,,technischen Intelligenz" "Große Säuberung" 1935/36-38 Endabrechnung mit seinen Gegnern nahm er in der „Tschistka“ vor: Liquidierung der Abweichler in der Partei Verhaftung von 8 Mio. 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Jahrhundert ördert integration nach innen Ausgrenzung von Minderheiten (Juden, Sinti und Roma, nationale Minderheiten) gegen Napoleonische Fremd- herrschaft in Deutschland fördert Abgrenzung und Aggression nach außen negative Feindbilder (z. 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Großreich durch Eroberung von ,,Lebensraum im Osten" für das dt. ,,Herrenvolk" → ,,Umvolkungspläne“: Umsiedlung von ,,Deutschblütigen" auf russischen Boden, aber auch Ausbeutung von Landwirtschaft u Rohstoffvorkommen Führer waren ohne Beschränkung alle Bereiche der Politik u des öffentlichen Lebens unterworfen Von niemandem kontrolliert Befriedigte dadurch sein Bedürfnis nach unumschränkter Macht Massen allerdings erfüllten ihr Bedürfnis nach Führung Unterordnung der ,,Volksgemeinschaft" unter Willen des Einzelnen Absoluter Gehorsam geg. Befehlen des Führers Opposition als Verbrechen Führerprinzip auf allen Ebenen: Autorität nach unten, Gehorsam nach oben Antisozialismus, -bolschewismus, -parlamentarismus Führerkult Volksgemein- schaft ● ● ● ● Bilder des ,,Führers" hingen in allen Amtsstuben u auch in Schulräumen Offizieller Gruß, z.B. beim Betreten einer Amtsstube, lautete ,,Heil Hitler" Stand auch unter allen offiziellen Schreiben der Behörden Rechtfertigung des absoluten Machtanspruchs mit angeblicher Unfehlbarkeit H („Führer hat immer recht") u Mit Führermythos (H als vom Schicksal gesandter Retter) Zerrissene dt. Gesellschaft sollte zu einer Volksgemeinschaft zusammengeschmolzen werden Hitler u seine ihm Ergebenen erwarteten absoluten Gehorsam u vollen Einsatz der ,,Volksgenossen" Gemeinschaft derjenigen, die laut NS-Ideologie zum dt. Volk gehören Ausschluss von Juden, Zigeunern u anderen aus rassischen oder pol. Gründen unterwünschten Personengruppen O Behinderte, Homosexuelle, Oppositionelle etc. In geplanten Kriegen sollte diese Haltung den Kampfeswillen steigern Innerhalb ,,Volksgemeinschaft" Streben nach Aufhebung der Klassenunterschiede sowie jeglicher Individualität (,,Du bist nichts, dein Volk ist alles.") Gleichschaltung: Vereine, Berufe u staatl. Einrichtungen wurden auf Idee der Volksg. 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Jan 1933 In Hitlers Kabinett neben ihm nur 2 Nationalsozialisten O Wilhelm Frick = Innenminister Hermann Göring = Minister ohne Geschäftsbereich O ,,nationale Konzentration" 9 andere, konservative Minister Nationalsozialismus in Deutschland (1933-1945) 30.1.1933 ,Machtergreifung" 23.3.1933 ,,Ermächtigungs- gesetz" 13.3.1938 Anschluss" Österreichs 9./10.11.1938 Reichspogrom- nacht": organisierte Pogrome 20.1.1942 ,,Wannsee- konferenz" 20.7.1944 Attentat auf Hitler Hitler wird Reichskanzler. Hitler erhält diktatorische Kompetenzen. Höhepunkt der „Revision des Versailler Vertrags" Zerstörung jüdischer Geschäfte und Synagogen wichtige Etappe der Juden- vernichtung Reichskommissar, Als Innenminister in Preußen gründete er eine ,,Hilfspolizei“ u legalisierte Gewalt gegen pol Gegner Scheitern des militärischen Widerstands Waren anfangs irriger Meinung, könnten H u seine Minister ,,einrahmen" u nach ihren Vorstellungen lenken N. selbst bezeichnen Tag als ,,Machtübernahme" u vermeiden dabei Begriff der ,,Machtergreifung" In Nachkriegszeit ,,Machtergreifung" verwendet, um aggressiven Charakter des N. zu betonen u breite Zustimmung des Volks zu verschleiern Eig. Machtübertragung in Tradition der Präsidialkabinette u formal im Rahmen der Verfassung