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NS-Außenpolitik Hitlers 1933-1939

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Grundlagen, wirtschaftliche/militärische Voraussetzungen, Außenpolitische Schritte, Expansion, Appeasement Politik Chamberlain

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NS-Außenpolitik im Kontext internationaler Beziehungen 1933-1939 Grundlagen der Außenpolitik Hitlers Grundlage • NS-Rassenideologie (Ideologisches Gesamtkonzept) Ziele • Groß- und Weltmachtstellung des Deutschen Reiches Niederwerfung/ Übernahme AUT und CZE Verhinderung der Flankenbedrohung • Eroberung von Lebensraum im Osten, imperiale Raumpolitik Lösung der Raumnot für die deutsche Rasse Instrument • Krieg, Einsatz des Militärs • Doppelstrategie & diplomatische Irreführung • Revision des Versailler Vertrages (knüpfte an Weimar an) • Herrschaft und Durchsetzung der deutsch-arischen Rasse ➤ Sicherung, Erhaltung und Vermehrung der Volksmasse (Volksgemeinschaft und Führerkult) ➤ Rassenantisemitismus, Antikommunismus Sozialdarwinismus ➤ Friedenswille in der Öffentlichkeit (will Vertrauen der europäischen Staaten) ▸ Verstoß gegen VV durch Revision, Aufrüstung, Machterweiterung und Expansion Wirtschaftliche und militärische Voraussetzungen • Allgemeine starke Wirtschaft und Industrieproduktion (Leistungsstärke) 1934 ist Deutschland noch nicht kriegsbereit (ideologisch nicht vorbereitet und viel zu schwach gerüstet) • Hitler zeigt zunächst Friedenswillen und will das Vertrauen der europäischen Staaten, um Zeit zu gewinnen ➤ Gute Vorbereitung der Kriegspolitik Autarkie ▸ Eigenständigkeit und Unabhängigkeit von ausländischen Gütern, Rohstoffen und Nahrungsmitteln • Aufrüstung und hohe Ausgaben für die Reichswehr Armee soll spätestens 1940 einsatzfähig sein. 4% in 1933 zu 50% in 1938 (Industrieproduktion höher als in den Goldenen Zwanzigern) Schuldenbasiert (sollte mit Einnahmen aus besetzten Territorien gedeckt werden) ▸ Mehr Arbeitsplätze = weniger Arbeitslosigkeit (fällt von 6 Mio. in 1932 ➤ auf weniger als 2 Mio. 1936) • Ökonomischer Aufschwung durch Rüstungskonjunktur ➤ Lebensstandard der Menschen trotzdem bescheiden aufgrund einseitiger Stärkung der Wehrindustrie • Mentale...

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Kriegsbereitschaft des Volkes ▪ Erleichterung der Expansion und des späteren Krieges Frankreich jedoch nicht bereit dazu und lehnt ab. ■ Deutschland verlässt die Konferenz und den Völkerbund Flottenabkommen mit GBR in 1935 (Ausbau der Flotte - 100:30) • Ausbau der Luftwaffe und des Heeres • Nichtangriffspakt mit Polen (Januar 1934) Taktik der zweiseitigen Verträge ▸ Vermeidung eines Zweifrontenkrieges (keine franz. Umklammerung mehr) Neue ideologische Stoßrichtung gegen Sowjetunion • Deutschlands Ablehnung des "Ost-Locarno-Vertrags" (vorgeschlagen von Frankreich) --> Vorbereitung auf Hitlers Expansionspolitik Erste außenpolitische Schritte • Ziel: Schaffung günstiger Voraussetzungen für die Durchsetzung der Raumpolitik Revision des Versailler Vertrags . 2. Internationale Abrüstungskonferenz (2.02.-14.02.1933 in Genf) ➤ Forderung militärischer Gleichberechtigung Deutschlands durch Abrüstung der Siegermächte Wiederaufrüstung Grund: FRA verlängert Dienstzeit der Armee und erneuert franz.-belg. Militärabkommen • Hitler erklärt alle Rüstungsbeschränkungen des VV für nichtig • Einführung/ Wiederaufnahme der Wehrpflicht • Beistandsabkommen zwischen FRA, CZE und UdSSR Achse Rom-Berlin und Antikominternpakt Abessinienkrise 1935 ▸ Vertrag Achse Rom-Berlin (1.11.1936) Hitlers Außenpolitik-Charakter --> Massive Brüche des Versailler Vertrages Stresa Front (14. April 1935) • ITA, FRA, GBR treffen sich an der Stresa Front und verpflichten sich, gegen weitere Vertragsbrüche gemeinsam gegen GER vorzugehen Flottenabkommen mit England ➤ Erfolg für Hitler, da sich GBR dem VV widersetzt ("scheint" Aufrüstung zu legitimieren). GBR wollte durch Abkommen die Wiederaufrüstung GERS begrenzen • Antikominternpakt (Ende 1936) Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes durch deutsche Truppen im März 1936 Volksabstimmung über Zugehörigkeit des Saarlandes Expansionen vor dem Zweiten Weltkrieg Der "Anschluss" Österreichs ► Eroberungskrieg zwischen Italien und dem Kaiserreich Abessinien in Ostafrika (Äthiopien) > Verweigerung des Völkerbundes Italien mit Waffen zu beliefern ► Unterstützung seitens Deutschland durch Rohstoffe --> Annäherung Deutschland-Italien (insgeheim Unterstützung Äthiopiens, um Krise zu verlängern) • Verbesserung der Kontakte ab 1936 Expansionistisch Gewaltbereit und rücksichtslos Pragmatisch (Praxisorientiert) Radikale Revisionspolitik geht in Kriegskurs über • Spanischer Bürgerkrieg ► Aufständische (Franco) unterstützt durch Deutschland und Italien (Waffen und Truppenkontingente) vs. Volksfrontregierung Annäherung GER und ITA Spannungen und Krisen bis 1935/36 > Autoritäres Regime unter Engelbert Dollfuß ➤ Verbot von nationalsozialistischer und sozialdemokratischer Partei 1933/34 Mord des Kanzlers bei nationalsozialistischem Putschversuch Maßnahmen für eine autarke Wirtschaft Deutschland und Japan ▸ Zusammenarbeit gegen kommunistische Internationale (Abwehr kommunistischer Aktivitäten) ► Gegenseitige Neutralität bei einem Angriff der Sowjetunion Beitritt Italiens in 1937 • Entstehung des weltpolitischen Dreiecks Berlin-Rom-Tokyo --> Neue Verbündete Deutschlands: Italien, Spanien, Japan Sudetenkrise Von Deutschland provozierte und eskalierte internationale Konflikt • Sudeten in CZE fühlen sich kulturell, wirtschaftlich und politisch benachteiligt. ▸ Internationaler Ausschuss (GER, GBR, ITA, FRA, CZE) > Entscheidung über Volksabstimmungen und Grenzfestlegungen • Räumung des Sudetenlandes (kontrolliert durch CZE) "Der politisch-ideologische Wille von Adolf Hitler zur Aufrüstung hat zu der wirtschaftlichen/ militärischen Situation geführt, die nur im Krieg enden konnte." - Hans Ulrich Thomas Einfluss Hitlers in der Erstellung der neuen Regierung • Forderungen Hitlers (will nationalsozialistische Kontrolle Österreichs) ➤ Fordert Straferlass für Nationalsozialisten Einmarsch deutscher Truppen - Besatzung in 1938 • Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 Erster tatsächlicher Expansionsschritt > Entstehung des "Großdeutschen Reiches" (schon lange zuvor angestrebt) Höhepunkt seiner Popularität • Volksabstimmung über Wiedervereinigung/ staatsrechtliche Eingliederung (10. April 1938) -> 99% Mehrheit (möglicherweise gefälscht) • Anschluss als Testfall für das Verhalten der westlichen Demokratien bezüglich deutscher Expansion Ziele und Gewaltlösung dargelegt im Hoßbachprotokoll (M3) Sicherung der Handelsströme innerhalb des Staates/Europa bei Kriegsfall (+Routen zum Balkan) Erzeugungsschlachten Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt (Hitler-Stalin-Pakt) • UdSSR führt Doppelspiel ▸ Britisch-französisch-sowjetischen Dreibund (+eventuell Polen) ► Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt 23. August 1939 • Ermöglicht Angriff auf Polen ohne die Gefahr eines Zweifrontenkrieges Wechselseitige Neutralität im Kriegsfall • Zusatzprotokoll -> Aufteilung Europas in zwei Interessenssphären • Freiheit Stalins, zu einem günstigen Zeitpunkt ins Geschehen einzugreifen Leistungssteigerung der Bauern mit dem Ziel der Selbstversorgung ➤ Scheitert in GER (Abhängigkeit von ausländischen Nahrungsmitteln bleibt) Ausgleich des deutschen Rohstoffmangels ➤ Abbau einheimischer Rohstoffe auch bei schlechter Qualität Chemische Industrie sollte Rohstoffe durch künstliche Ersatzstoffe ersetzen ➤ Spannungen ▸ Verlangen Gleichberechtigung, Wiedergutmachung von erlittenen Schäden und Autonomie • Offene Forderung nach Eingliederung ins Deutsche Reich • Nutzen der Sudetendeutsche Partei als verlängerter Arm der NSDAP (Vertreter Konrad Henlein) ▸ Spannungen werden weiterhin provoziert Ziel Hitlers: Zerschlagung der gesamten Tschechoslowakei (Gewaltlösung) • England bleibt bei Appeasement Politik, Italien als Vermittler Das Münchener Abkommen (weitere Infos in M5) • Münchener Konferenz der Staats- und Regierungschefs (GER, ITA, FRA, GBR) am 29/30.09.1938 Hitlers Außenpolitik: Schein und Wirklichkeit - Die Doppelstrategie Engster Kreis - Befehlshaber Heer und Marine Radikale Wandlungen in der Innenpolitik ➤ Ausrottung des Marxismus ▸ Einstellungen auf den "Kampf" als einzigen Ausweg Ertüchtigung der Jugend und des Wehrwillens. > Todesstrafe für Volksverrat Straffe und autoritäre Staatsführung Beseitigung der Demokratie Kampf gegen Versailles und Gleichberechtigung im Völkerbund Aufbau der Wehrmacht und politische Macht Annexion (= gewaltsame/ widerrechtliche Aneignung fremden Gebiets) der Resttschechei • Zwangsabtretungen • Zwang zur Annahme eines Vertrages über die Schaffung eines Reichsprotektorates Böhmen und Mähren (15.03.1939) ► Wehrpflicht und vorherige Gehirnwäsche (mehr Kontrolle) ➤ Wehrpflicht als Überparteilich und unpolitisch ➤ Expansion im Osten, neue Exportmöglichkeiten, rücksichtslose Germanisierung Chamberlains Appeasement-Politik (England) (M4) Chamberlain als Personifizierung des Pazifismus (Gewaltablehnung) Erhalt bestehender Einrichtungen > Entlassung aller Sudetendeutschen aus tschechoslowakischem Militär, sofern gewollt • Eingliederung der sudetendeutschen Gebiete in das Deutsche Reich ➤ Umfang und Modalitäten der Abtretung deutsch besiedelter Randgebiete in Böhmen, Mähren und Schlesien (besprochen in der Konferenz) • Internationale Garantie der neuen Grenzen des tschechoslowakischen Staates gegen einen nicht provozierten Angriff Deutsch-englische Nichtangriffserklärung • Deutsch-französischer Nichtangriffspakt folgt im Dezember 1938 ➤ Überrumpelung seiner Gegenspieler (macht Expansion scheinbar einfach) • Einmarsch deutscher Truppen und Entwaffnung der tschechischen Armee März 1939 Angliederung beider Staaten beschränkter Souveränität (eigenes Staatsoberhaupt, Autonomie in Verwaltung, Rechtsprechung und Kultur) • Vertrauensbruch durch weitere territorialer Ansprüche England stellt Appeasement-Politik ein --> Rücksichtslose Eroberungen führ um Ende der Appeasement-Politik in ganz Europa England noch nicht kriegsbereit (kein Geld durch Wirtschaftskrise, nicht vorbereitet auf neue Waffen ➤ Erhaltung der eigenen Weltmachtstellung Hitlers Expansionspolitik Ziele • Entschärfung der Kriegsgefahr Wahrung des internationalen Gleichgewichts • Kollegium europäischer Großmächte (GBR, FRA, ITA, GER) > Soll Europa gemeinschaftlich führen und den Frieden garantieren ➤ Aussperrung der Sowjetunion "Anschluss" Österreichs 1938 Angliederung der sudetendeutschen Gebiete (1938) Randgebiete in Böhmen, Mähren und Schlesien (1938) Annexion der "Resttschechei" (1939) Einmarsch deutscher Truppen ins Memelgebiet (1939) Europa am Vorabend des Krieges • Deutsch-polnische Beziehungen durch Nichtangriffspakt von 1934 gebessert ➤ Jedoch polnische Ablehnung eines Offensivpaktes gegen UdSSR in 1938 • Einmarsch deutscher Truppen ins Memelgebiet (23.3.1939) Verschärfung der Situation Kampfbereitschaft der polnischen Armee • Besetzung und Annexion Albaniens durch Italien, erweitert auf Rumänien und Griechenland • Roosevelt forderte Hitler und Mussolini auf, an internationalen Konferenzen teilzunehmen und keine Überfälle einzuleiten; lehnten es jedoch ab • Aufkündigung des deutsch-britischen Flottenabkommens sowie des deutsch-polnischen Nichtangriffspaktes Rege diplomatische Tätigkeit Grundgedanken und Motive • Versuch der britischen Regierung den europäischen Frieden nach der Machtergreifung Hitlers durch internationale Entspannung zu wahren • Wunsch nach Friedenserhaltung (Premierminister Chamberlain gegen Diktatur) Verhinderung eines weiteren europäischen Krieges • Frieden wird mit Frieden erwidert, Gewalt mit Gewalt • Passive Toleranz Londons gegenüber Deutschland Kapitulation der Resttschechei (M6) Hitler will tschechische Länder durch Wehrmacht besetzen, um dort mitteleuropäischen Frieden zu gewährleisten ➤ Trotzdem bereit, Gewalt einzusetzen Gewaltandrohungen ➤ Falls den Entscheidungen und Anweisungen Hitlers keine Folge. geleistet wird Der Hitler-Stalin-Nichtangriffspakt (M7) * Verzicht auf Angriff, Gewalt etc. → Neutralität beider Seiten * Schlichtungskommission bei Streitigkeiten Dauer von 10 Jahren Fortlaufende Konsultation (Beratung, Besprechung) Zusatzprotokoll (territoriale Umgestaltung-streng geheim) Baltikum: Nördliche Grenze Litauens als Grenze zwischen UdSSR und GER Polen: Linie der Flüsse Narew, Weichsel, San Südosten: UdSSR Interesse an Bessarabien, Desinteresse GER Öffentlichkeit - Deutsches Volk • Plädiert an die Erfahrungen und Emotionen der Bevölkerung > Not, Leid, Elend, Jammer ► Aufgrund eigenen schlechten Erfahrungen soll anderen kein Leid zugefügt werden • Nationalsozialismus als Weltanschauung ➤ Liebe und Treue bezüglich eigenes Volkstum > Respekt der nationalen Rechte anderer Völker ➤ Frieden und Freundschaft Will Wunden des Krieges heilen und sich an den Versailler Vertrag halten ➤ Nur legitime Wege • Friedliche und vertragliche Kommunikation mit anderen Staaten ➤ Mögliche Opfer durch Gewalt stehen nicht im Verhältnis zum möglichen Gewinn Fehleinschätzung Hitlers durch Chamberlain Unterschätzt die Macht des Diktators (falsches Vertrauen) Passives Zuschauen ➤ Hitler kann (Kriegs-) Vorbereitungen treffen Für Frieden werden viele Opfer gebracht (Hitler hat keine "Schmerzgrenze") Fehleinschätzung Chamberlains durch Hitler Hitler denkt, dass die Opferzahlen keine Rolle spielen und Chamberlain immer/ trotzdem noch Frieden will * Passivität Englands als Schwäche

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Internationale Abrüstungskonferenz (2.02.-14.02.1933 in Genf) ➤ Forderung militärischer Gleichberechtigung Deutschlands durch Abrüstung der Siegermächte Wiederaufrüstung Grund: FRA verlängert Dienstzeit der Armee und erneuert franz.-belg. Militärabkommen • Hitler erklärt alle Rüstungsbeschränkungen des VV für nichtig • Einführung/ Wiederaufnahme der Wehrpflicht • Beistandsabkommen zwischen FRA, CZE und UdSSR Achse Rom-Berlin und Antikominternpakt Abessinienkrise 1935 ▸ Vertrag Achse Rom-Berlin (1.11.1936) Hitlers Außenpolitik-Charakter --> Massive Brüche des Versailler Vertrages Stresa Front (14. April 1935) • ITA, FRA, GBR treffen sich an der Stresa Front und verpflichten sich, gegen weitere Vertragsbrüche gemeinsam gegen GER vorzugehen Flottenabkommen mit England ➤ Erfolg für Hitler, da sich GBR dem VV widersetzt ("scheint" Aufrüstung zu legitimieren). GBR wollte durch Abkommen die Wiederaufrüstung GERS begrenzen • Antikominternpakt (Ende 1936) Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes durch deutsche Truppen im März 1936 Volksabstimmung über Zugehörigkeit des Saarlandes Expansionen vor dem Zweiten Weltkrieg Der "Anschluss" Österreichs ► Eroberungskrieg zwischen Italien und dem Kaiserreich Abessinien in Ostafrika (Äthiopien) > Verweigerung des Völkerbundes Italien mit Waffen zu beliefern ► Unterstützung seitens Deutschland durch Rohstoffe --> Annäherung Deutschland-Italien (insgeheim Unterstützung Äthiopiens, um Krise zu verlängern) • Verbesserung der Kontakte ab 1936 Expansionistisch Gewaltbereit und rücksichtslos Pragmatisch (Praxisorientiert) Radikale Revisionspolitik geht in Kriegskurs über • Spanischer Bürgerkrieg ► Aufständische (Franco) unterstützt durch Deutschland und Italien (Waffen und Truppenkontingente) vs. Volksfrontregierung Annäherung GER und ITA Spannungen und Krisen bis 1935/36 > Autoritäres Regime unter Engelbert Dollfuß ➤ Verbot von nationalsozialistischer und sozialdemokratischer Partei 1933/34 Mord des Kanzlers bei nationalsozialistischem Putschversuch Maßnahmen für eine autarke Wirtschaft Deutschland und Japan ▸ Zusammenarbeit gegen kommunistische Internationale (Abwehr kommunistischer Aktivitäten) ► Gegenseitige Neutralität bei einem Angriff der Sowjetunion Beitritt Italiens in 1937 • Entstehung des weltpolitischen Dreiecks Berlin-Rom-Tokyo --> Neue Verbündete Deutschlands: Italien, Spanien, Japan Sudetenkrise Von Deutschland provozierte und eskalierte internationale Konflikt • Sudeten in CZE fühlen sich kulturell, wirtschaftlich und politisch benachteiligt. ▸ Internationaler Ausschuss (GER, GBR, ITA, FRA, CZE) > Entscheidung über Volksabstimmungen und Grenzfestlegungen • Räumung des Sudetenlandes (kontrolliert durch CZE) "Der politisch-ideologische Wille von Adolf Hitler zur Aufrüstung hat zu der wirtschaftlichen/ militärischen Situation geführt, die nur im Krieg enden konnte." - Hans Ulrich Thomas Einfluss Hitlers in der Erstellung der neuen Regierung • Forderungen Hitlers (will nationalsozialistische Kontrolle Österreichs) ➤ Fordert Straferlass für Nationalsozialisten Einmarsch deutscher Truppen - Besatzung in 1938 • Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 Erster tatsächlicher Expansionsschritt > Entstehung des "Großdeutschen Reiches" (schon lange zuvor angestrebt) Höhepunkt seiner Popularität • Volksabstimmung über Wiedervereinigung/ staatsrechtliche Eingliederung (10. April 1938) -> 99% Mehrheit (möglicherweise gefälscht) • Anschluss als Testfall für das Verhalten der westlichen Demokratien bezüglich deutscher Expansion Ziele und Gewaltlösung dargelegt im Hoßbachprotokoll (M3) Sicherung der Handelsströme innerhalb des Staates/Europa bei Kriegsfall (+Routen zum Balkan) Erzeugungsschlachten Der deutsch-sowjetische Nichtangriffspakt (Hitler-Stalin-Pakt) • UdSSR führt Doppelspiel ▸ Britisch-französisch-sowjetischen Dreibund (+eventuell Polen) ► Deutsch-sowjetischer Nichtangriffspakt 23. August 1939 • Ermöglicht Angriff auf Polen ohne die Gefahr eines Zweifrontenkrieges Wechselseitige Neutralität im Kriegsfall • Zusatzprotokoll -> Aufteilung Europas in zwei Interessenssphären • Freiheit Stalins, zu einem günstigen Zeitpunkt ins Geschehen einzugreifen Leistungssteigerung der Bauern mit dem Ziel der Selbstversorgung ➤ Scheitert in GER (Abhängigkeit von ausländischen Nahrungsmitteln bleibt) Ausgleich des deutschen Rohstoffmangels ➤ Abbau einheimischer Rohstoffe auch bei schlechter Qualität Chemische Industrie sollte Rohstoffe durch künstliche Ersatzstoffe ersetzen ➤ Spannungen ▸ Verlangen Gleichberechtigung, Wiedergutmachung von erlittenen Schäden und Autonomie • Offene Forderung nach Eingliederung ins Deutsche Reich • Nutzen der Sudetendeutsche Partei als verlängerter Arm der NSDAP (Vertreter Konrad Henlein) ▸ Spannungen werden weiterhin provoziert Ziel Hitlers: Zerschlagung der gesamten Tschechoslowakei (Gewaltlösung) • England bleibt bei Appeasement Politik, Italien als Vermittler Das Münchener Abkommen (weitere Infos in M5) • Münchener Konferenz der Staats- und Regierungschefs (GER, ITA, FRA, GBR) am 29/30.09.1938 Hitlers Außenpolitik: Schein und Wirklichkeit - Die Doppelstrategie Engster Kreis - Befehlshaber Heer und Marine Radikale Wandlungen in der Innenpolitik ➤ Ausrottung des Marxismus ▸ Einstellungen auf den "Kampf" als einzigen Ausweg Ertüchtigung der Jugend und des Wehrwillens. > Todesstrafe für Volksverrat Straffe und autoritäre Staatsführung Beseitigung der Demokratie Kampf gegen Versailles und Gleichberechtigung im Völkerbund Aufbau der Wehrmacht und politische Macht Annexion (= gewaltsame/ widerrechtliche Aneignung fremden Gebiets) der Resttschechei • Zwangsabtretungen • Zwang zur Annahme eines Vertrages über die Schaffung eines Reichsprotektorates Böhmen und Mähren (15.03.1939) ► Wehrpflicht und vorherige Gehirnwäsche (mehr Kontrolle) ➤ Wehrpflicht als Überparteilich und unpolitisch ➤ Expansion im Osten, neue Exportmöglichkeiten, rücksichtslose Germanisierung Chamberlains Appeasement-Politik (England) (M4) Chamberlain als Personifizierung des Pazifismus (Gewaltablehnung) Erhalt bestehender Einrichtungen > Entlassung aller Sudetendeutschen aus tschechoslowakischem Militär, sofern gewollt • Eingliederung der sudetendeutschen Gebiete in das Deutsche Reich ➤ Umfang und Modalitäten der Abtretung deutsch besiedelter Randgebiete in Böhmen, Mähren und Schlesien (besprochen in der Konferenz) • Internationale Garantie der neuen Grenzen des tschechoslowakischen Staates gegen einen nicht provozierten Angriff Deutsch-englische Nichtangriffserklärung • Deutsch-französischer Nichtangriffspakt folgt im Dezember 1938 ➤ Überrumpelung seiner Gegenspieler (macht Expansion scheinbar einfach) • Einmarsch deutscher Truppen und Entwaffnung der tschechischen Armee März 1939 Angliederung beider Staaten beschränkter Souveränität (eigenes Staatsoberhaupt, Autonomie in Verwaltung, Rechtsprechung und Kultur) • Vertrauensbruch durch weitere territorialer Ansprüche England stellt Appeasement-Politik ein --> Rücksichtslose Eroberungen führ um Ende der Appeasement-Politik in ganz Europa England noch nicht kriegsbereit (kein Geld durch Wirtschaftskrise, nicht vorbereitet auf neue Waffen ➤ Erhaltung der eigenen Weltmachtstellung Hitlers Expansionspolitik Ziele • Entschärfung der Kriegsgefahr Wahrung des internationalen Gleichgewichts • Kollegium europäischer Großmächte (GBR, FRA, ITA, GER) > Soll Europa gemeinschaftlich führen und den Frieden garantieren ➤ Aussperrung der Sowjetunion "Anschluss" Österreichs 1938 Angliederung der sudetendeutschen Gebiete (1938) Randgebiete in Böhmen, Mähren und Schlesien (1938) Annexion der "Resttschechei" (1939) Einmarsch deutscher Truppen ins Memelgebiet (1939) Europa am Vorabend des Krieges • Deutsch-polnische Beziehungen durch Nichtangriffspakt von 1934 gebessert ➤ Jedoch polnische Ablehnung eines Offensivpaktes gegen UdSSR in 1938 • Einmarsch deutscher Truppen ins Memelgebiet (23.3.1939) Verschärfung der Situation Kampfbereitschaft der polnischen Armee • Besetzung und Annexion Albaniens durch Italien, erweitert auf Rumänien und Griechenland • Roosevelt forderte Hitler und Mussolini auf, an internationalen Konferenzen teilzunehmen und keine Überfälle einzuleiten; 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