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Otto von Bismarck

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Ziele
einheitliches Deutschland unter preußischer
Führung (Hegemonie Preußens)
- Aufrechterhaltung
Kräftegleichgewichts
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Otto von Bismarck Ziele einheitliches Deutschland unter preußischer Führung (Hegemonie Preußens) - Aufrechterhaltung Kräftegleichgewichts Verlauf d. friedenssichernden zw. europ. Großmächten Mitglied d. preußischen Landtags -> konservatives Lager (Verfechter der Monarchie, Anhänger des Königs) - politisches Engagement Bismarcks durch preußischen König Friedrich Wilhelm IV. gelobt - 1850: nach Frankfurt a. Main entsandt -> Interessen Preußens beim Deutschen Bund vertreten - 1858: Machtübernahme durch Wilhelm 1. - Wilhelm I. will mithilfe von Steuergeld das Heer aufrüsten, Parlament will das verhindern -> Heereskonflikt -1862: Ernennung zum Ministerpräsidenten u. Außenminister Preußens (u.a. um Heereskonflikt zu lösen) Das deutsche Kaiserreich Grundlagen Mittel Eisen und Blut (Führen von Kriegen) - Diplomatische Beziehungen und Verhandlungen - hartes Vorgehen gg. politische Opposition -1862: "Eisen-und-Blut"-Rede -> Krieg führen für Vorherrschaft Preußens - Anwenden der "Lückentheorie": Ablehnen eines Vorschlags des Königs durch Parlament in Verfassung nicht vorgesehen -> König kann unabhängig entscheiden - 1866: Bruderkrieg (Preußen vs. Österreich) -> Sieg für Preußen aufgrund Heeresaufrüstung -> Dreiteilung: Norddeutscher Bund unter Führung Preußens, Süddeutsche Staaten, Österreich - 1870: durch geschickte Winkelzüge Bismarcks: Kriegserklärung Frankreichs an Preußen - gemeinsames Kämpfen und Siegen gegen Frankreich -> Nationalbewusstsein, Vereinigung - 18. Januar 1871: Ausrufung d. deutsch. Kaiserreichs unter Führung Preußens & Kaiser Wilhelm I. - Bismarck: Ernennung zum Reichskanzler des deutschen Kaiserreichs - föderalistischer Bundesstaat - konstitutionelle Monarchie - Kaiser an oberster Stelle - konzipiert von Reichskanzler Bismarck Kaiser und Kanzler Probleme - Macht ungleich verteilt - Volk hat wenig Mitspracherecht - keine vollständige Gewaltenteilung - wenig...

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Kontrolle Kaiser: Ausfertigung und Verkündung d. Reichsgesetze, Ernennen d. Reichskanzlers Reichskanzler: Vorsitz im Bundesrat, Gegenzeichnung d. Anordnungen und Verfügungen -> Kooperation bis Abhängigkeit bzgl. Gesetzgebung Charakter Bismarcks - "ehrlicher Markler" - kein Expansionsbestreben -friedenssicherndes Handeln - hinterlistig (geheimes Zweitbündnis) - manipulativ Außenpolitik - erklärt Deutschland für saturiert (keine weiteren Gebiete, Kolonien in Afrika, Krieg, Expansion) -> in Entscheidungen enorm eingeschränkt, geprägt un abhängig von autonomer Entwicklung des sich verändernden und ins globale erweiternden Staatensystems Verhinderung des Verbünden v. Frankreich mit anderen Staaten gegen Deutschland - Verhinderung zwei-Fronten-Krieg -> Knüpfen von Bündnissen durch Bismarck, Frankreich isolieren (da Angst vor Rache) - Benutzen von Konflikten anderer Staaten, um eigene Position zu stärken, nicht daran arbeiten wie Frieden schließen sondern wie möglichen Krieg selbst nicht verlieren - 1873: Drei-Kaiser-Abkommen (Deutschland, Österreich-Ungarn, Russland) - 1878: Berliner Kongress (Russland, GB, Deutschland, Österrreich-Ungarn, Italien, Osmanisches Reich) -> Bismarck als "ehrlicher Markler" (Vermitteln zw. Russland und anderen Staate bzgl. Gebietsbeanspruchung d. Osmanischen Reichs) - 1879: Zweibund (Deutschland, Österreich-Ungarn) -> später Dreibund mit Italien - 1881: Dreikaiserbund (Deutschland, Österreich-Ungarn, Russland) - 1887: Rückversicherungsvertrag (Deutschland, Russland) Innenpolitik · 1875: Kulturkampf: Ziel = Trennung von Kirche und Staat -> Vorgehen gegen katholische Zentrumspartei - Katholizismus für ihn nicht mit protestantischem Kaiserreich vereinbar - Maßnahmen: Kanzelparagraph, Schulaufsichtsgesetz, Verbot des Jesuitenordens, Brotkorbgesetz, Klostergesetz, Einführung der Zivilehe - liberaler Freihandel durch Einführung Schutzzölle aufgegeben -> Unterstützung durch Konservative und Zentrumspartei -> Kulturkampf beendet zweiter Gegner: Sozialdemokraten (da große, mächtige Gruppe, wachsende Arbeiterbewegung, wollen Revolution) - Bismarck macht Sozialisten für Attentatversuche auf Kaiser Wilhelm I. verantwortlich -> Auflösung Reichstag - 1878: Sozialistengesetze -> Verbot von sozialdemokratischer Beteiligung an Vereinen u. Versammlungen (da nach Kanzler Monarchie gefährdet) - aber auch Sozialgesetzgebung: Einführung Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung Ende Bismarcks - 1888: Tod von Wilhelm I. -> Machtübernahme durch Wilhelm 11: - Weltpolitik -> Kolonialpolitik "Platz an der Sonne" (= auf Augenhöhe mit anderen Weltmächten) - außenpolitische Gründe: Nichterneuerung des Rückversicherungsvertrags mit Russland - innenpolitische Gründe: Sozialpolitik - persönliche Gründe: persönl. Führungsanspruch Wilhelms, Unterschiede in Bildung & Charakter - 1890: Bismarck erhält Entlassungsurkunde

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