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Widerstand in der NS- Zeit

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 WIDERSTAND IM NATIONALSOZIALISMUS
Gründe für den Widerstand
Es gab:
- politische Gründe (Ablehnung der NS-Ideologie)
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Vasiliki Mpetou

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WIDERSTAND IM NATIONALSOZIALISMUS Gründe für den Widerstand Es gab: - politische Gründe (Ablehnung der NS-Ideologie) • religiöse Gründe (Ablehnung der Euthanasie) ethische Gründe (Ablehnung der Taten im NS- Regime in Bezug auf Juden) Es gab auch verschiedene Formen des Widerstands: • politischer Widerstand - kirchlicher Widerstand • Widerstand der Jugend • Widerstand der Frauen • Widerstand im KZ • bürgerlicher Widerstand militärischer Widerstand Politische Widerstand Nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt wurde, begann die Verfolgung von politischen Gegnern, vor allem der Kommunisten und der Sozialdemokraten. Mit dem Reichstagsbrand im Februar 1933 und dem ,,Gesetz gegen die Neubildung von Parteien" im Juli 1933 wurde die öffentliche Präsenz der Parteien untersagt. Die KPD stand unter Verdacht für den Reichstagsbrand. Daraufhin wurde die Partei zerschlagen und die Führer und Funktionäre verhaftet. Die Kader arbeiten jedoch im Ausland weiter. Ab und an gab es illegale Widerstandszirkel der Partei, die aber größtenteils ebenfalls zerschlagen wurden. Die SPD hatte es mit den Folgen des Reichstagsbrands auch schwer, blieb aber erstmals bestehen. Die SPD stimmte im März 1933 als einzige Partei gegen das Ermächtigungsgesetz. Durch den zunehmenden innenpolitischen Terror gründetet die SPD eine Auslandszentrale in Prag. Sie versuchten durch untergetauchte Gruppen in Deutschland Widerstand zu leisten, was nicht klappte. Kirchliche Widerstand Die Kirche stand dem NS-Staat erstmals positiv gegenüber, da Hitler die Kirche noch als ,,wichtigste Faktoren unseres Volkstums" bezeichnet hatte. Die katholische Kirche bekam durch das Reichskonkordat im Juli 1933 die Rechte auf öffentliche Ausübung und Selbstverwaltung und schwieg deswegen über alle Gewalttaten...

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der Nationalsozialisten in Deutschland. Als das Konkordat gebrochen wurde und gegen Katholiken gehetzt wurde, reagierte Papst Pius XII. Anfang 1937 und klagte Hitler daraufhin an. Man kann hierbei nicht von einem Widerstand der Kirche als solche sprechen, da es meist nur kleinere Gruppen oder Einzelpersonen waren, die Widerstand leisteten. Es gab bspw. Pfarrer, die selbst unter Lebensgefahr öffentlich gegen den Nationalsozialismus Predigten. Widerstand der Jugend Die Mitgliedschaft in der Hitlerjugend und dem Bund Deutscher Mädel wurde 1939 für alle Jugendliche Pflicht. Widerstand gab es jedoch schon vorher von verschiedenen Jugendverbänden aller Art. Diese Verbände wurden von der Polizei, der SS und der Gestapo hart bekämpft. Es gab Verbände die Flugblätter und illegale Zeitungen verbreiteten. Diese Jugendlichen fanden ausreden, wie bspw. Bibelfreizeiten, um bei den verbotenen Zusammenkünften teilzunehmen. Insbesondere in großen Stödten bildeten sich kleinere Gruppen, die eine jugendliche Opposition gegenüber der Hitlerjugend bildeten. Bürgerliche Widerstand Seit ca. 1940 gab eine Widerstandsgruppe namens ,,Kreisauer Kreis", dessen Mitglieder sich schnell vermehrten. Bei den drei Kreisauer Tagungen 1942/43 wurden die ,,Grundsätze für die Neuordnung" ausgearbeitet. Die wichtigsten Forderungen waren: -das Recht auf Arbeit und Eigentum -die Wiederherstellung des Rechtsstaates -Selbstbestimmung -Volksgemeinschaft im Geiste internationaler Toleranz Im Januar 1944 wurde ein Mitglied verraten und der Kreisauer Kreis wurde aufgelöst. Einige Mitglieder beteiligten sich dennoch am Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Widerstand der Frauen Frauen leisteten Widerstand indem sie hauptsächlich politisch Verfolgte oder Juden versteckten, sie mit Nahrungsmitteln und Kleidung versorgten oder ihnen bei der Flucht vor SS und Gestapo halfen. Widerstand im KZ Die Nationalsozialisten wollten eine Konkurrenz zwischen den Häftlingen im KZ schaffen, damit sie sich gegenseitig schwächen. Die Häftlinge leisteten dagegen Widerstand, indem sie sich gegenseitig halfen. Sie unterstützen sich gegenseitig mit Arbeit, Nahrung, Kleidung und Hilfe. Es gab noch die Möglichkeit einer Verweigerungshaltung oder Sabotage.Größere Aufstände gab es jedoch nicht. Militärische Widerstand Dieser Widerstand bestand bspw. aus Kontakt mit den Gegnern, denen Angriffstermine verraten wurden. Die Gegner verloren aber schnell das Interesse wegen der mangelnden Glaubwürdigkeit, da der Angriffstermin immer verschoben wurde. Der Widerstand von militärischer Seite war erfolglos. GEGEN DIKTATUR SEMLTHERESCHA Attentate und Versuche 1936-1944 Es gab ca. 40 geplante und zum Teil auch ausgeführte Attentate, doch alle scheiterten. Die bekanntesten sind: • Georg Elser • Stauffenberg • Die weiße Rose (Widerstandsgruppe) Georg Elser Er bereitete den Anschlag monatelang vor. Elser war gelernter Schreiner und ließ bei seinem Arbeiter, einer Armaturenfabrik, 250 Presspulverstücke mitgehen. Um an Sprengstoff zu gelangen, fängt er beim Steinbruch in Königsbronn zu arbeiten an. Er hatte mitbekommen, dass Hitler am 08.11.1939 eine Gedenkensveranstaltung im Bürgerbräukeller abhalten würde und beschloss die Tat dort zu vollbringen, dementsprechend lebte er ab August 1939 in München um das Attentat im Bürgerbräukeller vorbereiten zu können. In mehreren Nächten vor dem Attentat befestigte Elser die Sprengsätze über dem Renderpult an welchem Hitler seine Rede halten sollte. Am letzten Abend brachte er einen Zeitzünder an, welcher die Sprengkörper zum Zeitpunkt der Rede entzünden sollten. Zeitgleich plante er eine detaillierte Flucht in die Schweiz. Die Bombe sollte um 21:20 explodieren, jedoch war Hitler 13min. vorher (21:07) als geplant fertig und somit erwischte ihn die Explosion nicht. Dabei starben 8 Menschen und 63 wurden verletzt. Elser war nebenbei auf dem Weg in die Schweiz und wurde noch vor der Explosion (20:45) verhaftet aufgrund illegalem Eintritt in die Schweiz. Die Gestapo brachte ihn daraufhin nach München, verhörten und folterten ihn. Er gab die alleinige Tat zu und wird nach mehreren Jahren im KZ noch vor Kriegsende am 09.04.1945 in Dachau hingerichtet. Graf Klaus Schenk von Stauffenberg Stauffenberg war ein Ranghoher SS- Offizier und hatte einen starken Einfluss auf das Ersatzherr. Er und weitere Offiziere konnten durch die drohende Niederlage Deutschlands das Ersatzherr auf ihre Seite ziehen. Er befahl ihnen nach seinem Attentat auf Hitler Deutschland zu besetzen (Operation Walküre). Das Attentat sollte dem SS angehängt werden, um das Besetzen Deutschlands zu rechtfertigen. Am 20.07.1944 trifft er Hitler. Er schleust daraufhin eine Bombe in die Versammlung, die Hitler nur leicht verletzt. Stauffenbergs Komplizen in Berlin zögerten allerdings die Besetzung Deutschlands zu befehligen und das Regime kann auf den Putsch reagieren. Durch die Operation Walküre gelangte es einige wichtige Standorte zu besetzen. Hitler konnte allerdings nicht getötet werden und konnte somit das Besetzen Deutschlands nicht rechtfertigen. Regimetreue Truppen lösen die Besetzung auf, verhafteten Stauffenberg und seine Komplizen und töteten sie dann alle. Ausstellung Die Weiße Rose Gesichter einer Freundschaft Hans Scholl Alexander Schmorell Christoph Probst Sophie Scholl Willi Graf Graf Sha 1934 Die weiße Rose Die weiße Rose war eine Widerstandsbewegung auf fünf Münchener Studenten. Entstanden ist die durch die zwei Geschwister Hans und Sophie Scholl. Diese Mitgleider erlebten die Kriegsverbrechen Deutschlands als Sanitär der Wehrmacht selbst mit. Grund für den Widerstand ist der Widerspruch zwischen den Kriegsverbrechen und ihren christlichen Glauben. Sie haben Widerstand geleistet indem sie Intellektuelle über diese Kriegsverbrechen aufklärten, Flugblätter verteilten in denen man aufgeklärt wird oder schmierten Parolen die gegen Hitler sprachen an bekannte Gebäude. Sie wollten die Menschen gegen die Regierung aufbringen. Am 8.02.1943 werden zwei Mitglieder beim Verteilen von Flugblättern erwischt und von der Gestapo festgenommen. Der Rest der Gruppe wird danach bekannt und alle Mitglieder werden schlussendlich vom Volksgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet.

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Insbesondere in großen Stödten bildeten sich kleinere Gruppen, die eine jugendliche Opposition gegenüber der Hitlerjugend bildeten. Bürgerliche Widerstand Seit ca. 1940 gab eine Widerstandsgruppe namens ,,Kreisauer Kreis", dessen Mitglieder sich schnell vermehrten. Bei den drei Kreisauer Tagungen 1942/43 wurden die ,,Grundsätze für die Neuordnung" ausgearbeitet. Die wichtigsten Forderungen waren: -das Recht auf Arbeit und Eigentum -die Wiederherstellung des Rechtsstaates -Selbstbestimmung -Volksgemeinschaft im Geiste internationaler Toleranz Im Januar 1944 wurde ein Mitglied verraten und der Kreisauer Kreis wurde aufgelöst. Einige Mitglieder beteiligten sich dennoch am Hitler-Attentat am 20. Juli 1944. Widerstand der Frauen Frauen leisteten Widerstand indem sie hauptsächlich politisch Verfolgte oder Juden versteckten, sie mit Nahrungsmitteln und Kleidung versorgten oder ihnen bei der Flucht vor SS und Gestapo halfen. Widerstand im KZ Die Nationalsozialisten wollten eine Konkurrenz zwischen den Häftlingen im KZ schaffen, damit sie sich gegenseitig schwächen. Die Häftlinge leisteten dagegen Widerstand, indem sie sich gegenseitig halfen. Sie unterstützen sich gegenseitig mit Arbeit, Nahrung, Kleidung und Hilfe. Es gab noch die Möglichkeit einer Verweigerungshaltung oder Sabotage.Größere Aufstände gab es jedoch nicht. Militärische Widerstand Dieser Widerstand bestand bspw. aus Kontakt mit den Gegnern, denen Angriffstermine verraten wurden. Die Gegner verloren aber schnell das Interesse wegen der mangelnden Glaubwürdigkeit, da der Angriffstermin immer verschoben wurde. Der Widerstand von militärischer Seite war erfolglos. GEGEN DIKTATUR SEMLTHERESCHA Attentate und Versuche 1936-1944 Es gab ca. 40 geplante und zum Teil auch ausgeführte Attentate, doch alle scheiterten. 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Er schleust daraufhin eine Bombe in die Versammlung, die Hitler nur leicht verletzt. Stauffenbergs Komplizen in Berlin zögerten allerdings die Besetzung Deutschlands zu befehligen und das Regime kann auf den Putsch reagieren. Durch die Operation Walküre gelangte es einige wichtige Standorte zu besetzen. Hitler konnte allerdings nicht getötet werden und konnte somit das Besetzen Deutschlands nicht rechtfertigen. Regimetreue Truppen lösen die Besetzung auf, verhafteten Stauffenberg und seine Komplizen und töteten sie dann alle. Ausstellung Die Weiße Rose Gesichter einer Freundschaft Hans Scholl Alexander Schmorell Christoph Probst Sophie Scholl Willi Graf Graf Sha 1934 Die weiße Rose Die weiße Rose war eine Widerstandsbewegung auf fünf Münchener Studenten. Entstanden ist die durch die zwei Geschwister Hans und Sophie Scholl. Diese Mitgleider erlebten die Kriegsverbrechen Deutschlands als Sanitär der Wehrmacht selbst mit. Grund für den Widerstand ist der Widerspruch zwischen den Kriegsverbrechen und ihren christlichen Glauben. Sie haben Widerstand geleistet indem sie Intellektuelle über diese Kriegsverbrechen aufklärten, Flugblätter verteilten in denen man aufgeklärt wird oder schmierten Parolen die gegen Hitler sprachen an bekannte Gebäude. Sie wollten die Menschen gegen die Regierung aufbringen. Am 8.02.1943 werden zwei Mitglieder beim Verteilen von Flugblättern erwischt und von der Gestapo festgenommen. Der Rest der Gruppe wird danach bekannt und alle Mitglieder werden schlussendlich vom Volksgericht zum Tode verurteilt und hingerichtet.