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Erziehung im Nationalsozialismus

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 Nationalsozialistische Pädagogik - Erziehung im Nationalsozialismus
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Nationalsozialistische Pädagogik - Erziehung im Nationalsozialismus 1. Zentrale Begriffe: Antisemitismus: Abneigung bzw. Feindschaft gegenüber Juden ● Vererbung / Anlagen: Du bist was du bist, keiner kann etwas daran ändern, d.h. ,,die gute Rasse" soll sich vermehren und die ,,schlechte“ soll aussterben Typus: gleichförmige Erziehung, Handlung, Verhalten, etc. in einer bestimmten Gruppe (HJ; BDM) Ideologie: ein gebundenes System -> Weltanschaulichen oder eine politische Theorie sowie Ziel erreichen Rasse: Gruppierung der Bevölkerung, welche sich von bestimmten Merkmalen untereinander unterscheiden Rassenlehre: Menschheit nach bestimmten Kriterien in ,,Rassen“ einzuteilen ● ● 2. Nationalsozialistische Erziehungsziele: körperliche Ertüchtigung: körperliche Gesundheit Abhärtung für das spätere Leben Kraft ➜ Vorbereitung auf den Krieg und das Soldatentum (bei den Jungen) ➜ Vorbereitung auf die Mutterschaft und Hausfrau (bei den Mädchen) ● Charakterbildung: Entschlussfreudigkeit Willenskraft Selbstvertrauen Opferbereitschaft Selbstbeherrschung Gottmenschen Bereitschaft zur absoluten Gehorsamkeit Ideologische Ziele: rassistisches Denken / Glaube an eine Herrenrasse, d.h. Rassesinn und das Rassegefühl muss ins Herz und das Gehirn der ihr anvertrauten Jugend eingebrannt werden Sozialdarwinistisches Denken: Der Stärker hat zu herrschen und darf sich nicht mit dem Schwächeren verschmelzen Entwicklung von Nationalstolz und Nationalgefühl ,,Du bist nichts, dein Volk ist alles!" Führerprinzip: „Führer befiehlt, wir folgen!" Erziehung im NS-Staat: 1. Säule: NS-Staat + zweieinige Erziehung ➜ 1. Instanz: NS-Staat, er gibt die formalen erzieherischen Normen vor ➜ 2. Instanz: Partei, die NSDAP dient als Überwachungsinstanz ➜ haben eine starke Steuerung der Erziehung der Kinder 2. Säule: Familie diese entspricht den Leitideen der Partei und des Staates 3. Schule im...

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Nationalsozialismus: ● 4) 5) ● ● ● ● Formung des Charakters im Sinne des nationalsozialistischen Gedankens und Ideologie nachrangig die Vermittlung von Wissen in allen Fächern wurden die Kinder auf den Krieg vorbereitete durch Fächer wie Biologie wurde ihnen die Rassenlehre und die Erziehung zum Gottmenschen nähergebracht 4. Jugendorganisation HJ & BDM 1) Es ist Pflicht ab dem 14. Lebensjahr der HJ bzw. BDM beizutreten. 2) 3) Dem Führer ist man unterlegen und seinem Befehl ist uneingeschränkt Folge zu leisten. Kameradschaft mit Juden, Kommunisten oder anderen zuständigen Organen ist strengstens untersagt und wird dementsprechend geahndet. Das Wohl der Gemeinschaft hat höhere Priorität als das Individuum. Das Ziel der Jugendorganisation ist aus jedem Jungen einen Mann, und aus jedem Mädchen, eine Mutter zu schaffen. Kinder die nicht der NS-Ideologie entsprachen (Ausländer, Juden, Kinder mit einer Behinderung) wurden aus dem Unterricht ausgeschlossen ➜ da man die „schlechten Gene" aussortieren wollte und sich nur die „guten Gene" vermehren sollten eigene Meinung und Individualität wurde von Kindern unterbunden Sportunterricht war das wichtigste und auch das Schwerpunktfach, da die körperliche Fitness vor der geistlichen Fitness stand ● Folgen (nach Hurrelmann 4. Maxime): ● keine persönliche Identität, da keine eigene Meinung entstehen darf keine Ich-Identitäts-Entwicklung durch Hitler Integration steht im Vordergrund, aber der Volkssinn an erster Stelle keine Balance zwischen Integration und Individualität, da nur die Integration gefördert wird 5. Erziehungsziele der Jungen: Erziehung zum Aktivismus -> Befriedigung des Betätigungsdranges von Jugendlichen (Wettkämpfe und „Zähmung“) -> Leistungserziehung ● Erziehung zum kämpferischen ,,Auslese der Tüchtigsten" -> Wettkämpfe und Leistungsabzeichen ● Integration von beruflichen, technischen und sportlichen Interessen ,,rassische Auslese der Besten" -> Rassenlehre Kampf und Sieg -> Stolz sowie Selbstvertrauen und die Überzeugung anderen überlegen zu sein ● Glaube an die Unbesiegbarkeit Organisationsprinzip sowie Disziplin erwarten binden sich unreflektiert an den ihnen vorgegebene Normen 6. Erziehungsziele der Mädchen: ehrliche Schönheit (keine Schminke, etc.) -> Dreiklang zwischen Körper, Seele & Geist heroische Frau -> stolz und edel, fröhlich und tanzend kein Privatleben -> Gemeinschaft ist höher als ihr eigenes Wohl ● Annahme der Mutterrolle -> besten Gene (von sich) ausbilden und weitergeben sowie die Reinhaltung des Blutes beachten ● 7. Prinzipen zur NS Erziehung: Das Prinzip der Hierarchie: 12.000 Mitglieder jeder hat einen direkten Befehlshaber (Führer) -> direkter Ansprechpartner altersorientiert Führer besitzt absolute Befehlsgewalt Hitler steht an oberster Stelle Autorität & Führung: Führer & Führerinnen haben die absolute Befehlsgewalt Führungspositionen können die erforderlichen Disziplinen fördern Disziplin und Gehorsamkeit sind die Fundamente der HJ eigenen Willen der Jugendlichen wird dem Gesetz untergeordnet Führungsposition: ,,Richtiges Verhalten sollte vorbildlich vorgeführt werden" Führerin im BDM: viele Mädchen sollten in den Genuß der Führerin kommen Aufstieg nach genauen Richtlinien - Führungsvorbereitungsdienst (Mädelschaft) -> Nachwuchslehrgang (Mädelschar) -> weiter Lehrgänge und Weiterbildungen nach und nach Frauen hatten in einem bestimmten Maße Macht, Anerkennung und Mitspracherecht ➜sie hatten jedoch keine eigene Meinung und mussten auch selbst dem Führerprinzip gehorchen Die Uniform der Mädchen: feminine Rolle durch das Tragen des Rockes schlichte Uniform, sollte die natürliche Schönheit der Mädchen wiedergeben einheitliche Uniform -> Stärkung der Gemeinschaft verschiedene Uniformen für verschiedene Wetterlagen Unterdrückung statt Erziehung Selbstführung: strukturelle und organisatorische Lösung Erfahrungen werden für den Führerposten gesammelt -> er wird aus der Gemeinschaft heraus entwickelt Führungsschulen werden vorausgesetzt und müssen auch in regelmäßigen Zeitabständen eingehalten werden Leistung ist der Schlüssel zum Tor

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Nationalsozialismus: ● 4) 5) ● ● ● ● Formung des Charakters im Sinne des nationalsozialistischen Gedankens und Ideologie nachrangig die Vermittlung von Wissen in allen Fächern wurden die Kinder auf den Krieg vorbereitete durch Fächer wie Biologie wurde ihnen die Rassenlehre und die Erziehung zum Gottmenschen nähergebracht 4. Jugendorganisation HJ & BDM 1) Es ist Pflicht ab dem 14. Lebensjahr der HJ bzw. BDM beizutreten. 2) 3) Dem Führer ist man unterlegen und seinem Befehl ist uneingeschränkt Folge zu leisten. Kameradschaft mit Juden, Kommunisten oder anderen zuständigen Organen ist strengstens untersagt und wird dementsprechend geahndet. Das Wohl der Gemeinschaft hat höhere Priorität als das Individuum. Das Ziel der Jugendorganisation ist aus jedem Jungen einen Mann, und aus jedem Mädchen, eine Mutter zu schaffen. Kinder die nicht der NS-Ideologie entsprachen (Ausländer, Juden, Kinder mit einer Behinderung) wurden aus dem Unterricht ausgeschlossen ➜ da man die „schlechten Gene" aussortieren wollte und sich nur die „guten Gene" vermehren sollten eigene Meinung und Individualität wurde von Kindern unterbunden Sportunterricht war das wichtigste und auch das Schwerpunktfach, da die körperliche Fitness vor der geistlichen Fitness stand ● Folgen (nach Hurrelmann 4. Maxime): ● keine persönliche Identität, da keine eigene Meinung entstehen darf keine Ich-Identitäts-Entwicklung durch Hitler Integration steht im Vordergrund, aber der Volkssinn an erster Stelle keine Balance zwischen Integration und Individualität, da nur die Integration gefördert wird 5. Erziehungsziele der Jungen: Erziehung zum Aktivismus -> Befriedigung des Betätigungsdranges von Jugendlichen (Wettkämpfe und „Zähmung“) -> Leistungserziehung ● Erziehung zum kämpferischen ,,Auslese der Tüchtigsten" -> Wettkämpfe und Leistungsabzeichen ● Integration von beruflichen, technischen und sportlichen Interessen ,,rassische Auslese der Besten" -> Rassenlehre Kampf und Sieg -> Stolz sowie Selbstvertrauen und die Überzeugung anderen überlegen zu sein ● Glaube an die Unbesiegbarkeit Organisationsprinzip sowie Disziplin erwarten binden sich unreflektiert an den ihnen vorgegebene Normen 6. Erziehungsziele der Mädchen: ehrliche Schönheit (keine Schminke, etc.) -> Dreiklang zwischen Körper, Seele & Geist heroische Frau -> stolz und edel, fröhlich und tanzend kein Privatleben -> Gemeinschaft ist höher als ihr eigenes Wohl ● Annahme der Mutterrolle -> besten Gene (von sich) ausbilden und weitergeben sowie die Reinhaltung des Blutes beachten ● 7. Prinzipen zur NS Erziehung: Das Prinzip der Hierarchie: 12.000 Mitglieder jeder hat einen direkten Befehlshaber (Führer) -> direkter Ansprechpartner altersorientiert Führer besitzt absolute Befehlsgewalt Hitler steht an oberster Stelle Autorität & Führung: Führer & Führerinnen haben die absolute Befehlsgewalt Führungspositionen können die erforderlichen Disziplinen fördern Disziplin und Gehorsamkeit sind die Fundamente der HJ eigenen Willen der Jugendlichen wird dem Gesetz untergeordnet Führungsposition: ,,Richtiges Verhalten sollte vorbildlich vorgeführt werden" Führerin im BDM: viele Mädchen sollten in den Genuß der Führerin kommen Aufstieg nach genauen Richtlinien - Führungsvorbereitungsdienst (Mädelschaft) -> Nachwuchslehrgang (Mädelschar) -> weiter Lehrgänge und Weiterbildungen nach und nach Frauen hatten in einem bestimmten Maße Macht, Anerkennung und Mitspracherecht ➜sie hatten jedoch keine eigene Meinung und mussten auch selbst dem Führerprinzip gehorchen Die Uniform der Mädchen: feminine Rolle durch das Tragen des Rockes schlichte Uniform, sollte die natürliche Schönheit der Mädchen wiedergeben einheitliche Uniform -> Stärkung der Gemeinschaft verschiedene Uniformen für verschiedene Wetterlagen Unterdrückung statt Erziehung Selbstführung: strukturelle und organisatorische Lösung Erfahrungen werden für den Führerposten gesammelt -> er wird aus der Gemeinschaft heraus entwickelt Führungsschulen werden vorausgesetzt und müssen auch in regelmäßigen Zeitabständen eingehalten werden Leistung ist der Schlüssel zum Tor