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Grundlagen der Pädagogik

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die Grundstruktur von Erziehung: Bestandteile erzieherischer Handlungen (31/08)
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- Grundstruktur von Erziehung - Was ist Erziehung? - 10 Säulen nach Tschöpe - Scheffler -Erziehungsbedürftigkeit - Stellungnahme, Fallanalyse - Sozialisation, Personalisation, Enkulturation

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Klausur-Lernzettel: Grundlagen der die Grundstruktur von Erziehung: Bestandteile erzieherischer Handlungen (31/08) zu erziehende Person Kinder Erziehungsnotwendigkeit nimmt mit steigend em Alter ab Erzieherische Handlungen → Mittel der Erziehung_→ rationales, planbares, verantwortbares Handeln grundlegende ungewissheit über Erfolg der Mittel sozialisation •Prozess der Beein- flussung ohne explizite Absicht pädagogik erziehende Person zunächst Eltern ↓ pädagogisches Personal- Einführung /Grundlagen Inhaltsfeld + Klausur i Intentionen = Absichten Handlung = erzieherisch, wenn Absicht vorhanden ist • Bezogen auf durch die Handlung erreichtes ziel allumfassende existenzielle Fürsorge · professionelle Bereiche (institutionalisiert, gesellschaftlich) Erziehungszweck ·beinhaltet ethische Dimension •urteilskraft entwickeln weitergabe der werteorientierung Was ist Erziehung?: Definition nach Klaus Hurrelmann (09/09) „Erziehung ist die soziale Interaktion zwischen Menschen, bei der ein Erwachsener planvoll und zielgerichtet versucht, bei einem Kind unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und der persönlichen Eigenart des Kindes erwünschtes Verhalten zu entfalten oder zu stärken. Erziehung ist ein Bestandteil des umfassenden Sozialisationsprozesses; der Bestandteil nämlich, bei dem von Erwachsenen versucht wird, bewusst in den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern einzugreifen mit dem Ziel, sie zu selbstständigen, leistungsfähigen und verantwortungsvollen Menschen zu bilden." die 10 säulen nach TSCHÖPE-SCHEFFLer: erziehungswissenschaftliche Grundlegung (30/09, 05/10) Struktur Regeln & Konsequenzen Verlässlichkeit, kontinuität, Handlungssicherheit Kooperation Miteinander/Teilhabe & Teilnahme Einbeziehen des Kindes Förderung 1: einseitige (über-) Förderung übertriebene Leistungen 2: mangelnde Förderung vorenthaltung von welt- & Lebenszu- sammenhängen Beliebigkeit kleine klare Orientierung unsicherheit & inkonsequenz Entwicklungsfördernd unterstützung Förderung Herstellung von welt- & Lebenszusammenhang unterstützung des Neugier verhalten Entwicklungshemmend Ablehnung Dirigismus Einschränkung der Autonomie kind eigenständiger Mensch Zuwendung Emotionale wärme Begegnung des Kindes mit eigener Anteilnahme Achtung Akzeptanz der Individualität Anvertrauen von selbstständigkeit zu / Abwendung_ 1: emotionale kälte offene Ablehnung, Desinteresse 2: emotionale überhitzung → Missbrauch, über nütung Missachtung_ geringe schätzung, Gewalt zur Intervention physis cher/psy Schicher Druck ! Hinweise zum Umgang mit Tschöpe-Schefflers Theorie! 1: Niemand kann alle 5 entwicklungsförderliche...

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Säulen immer erfüllen eine völlig perfekte Erziehung ist utopisch/unmenschlich stattdessen solite man versuchen, die 5 entwicklungshemmenden säulen möglichst zu vermeiden → Mittelweg finden 2: ABER die Theorie bietet eine Grundlage, kann neue Perspektiven eröffnen und zur kritischen Selbstreflexion anregen ziel: in der Zukunft Fehler vermeiden und Handlungen verbessern Der Mensch... ein Gehirnwesen · spezielle HirnStruktur macht Menschen lernfähig & erzienbar Funktionen des Gehirns sind ihrer Entfaltung auf Anregung & Lernhilfe seitens der Umwelt angewiesen →macht Menschen in hohem Maße lern- & erziehungsbedürftig • emotionale zuwendung & anregende umwelt aktivieren/bewahren jene Nervenbahnen, die im Falle ● Folgerungen zur Erziehungsbedürftigkeit des Menschen aus natur- & geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen (16/11) ein we sen ohne ausreichende Instinkte instinktarmut ermöglicht enorme Leinfähigkeit & Erziehbarkeit des Menschen wäre menschliches verhalten durch instinkte festgelegt, wäre Erziehung nicht möglich • weil die menschliche Lebensweise instinktiv nicht geregelt wird, ist der Mensch auf lernen & Erzienung angewiesen; er muss die zum Leben notwendigen vernaltensweisen, die die Natur nur unzureichend hervorgebracht hat, im Laufe seines Lebens erst erlernen. ● ● ungenügender Erfahrung aufgrund von mangeln dem Gebrauch absterben werden. Diese Tatsache macht die enorme Bedeutung der frühen Entwicklungsanreize deutlich. • In der Welt offenheit des Menschen liegt einer seits seine Lern- & Erzienungsfähigkeit begründet, andererseits muss er das Leben in der welt sowie die aktive Gestaltung seiner Umweit durch Erzienung erst erlernen. ein Wesen, das biologisch mangelhaft ausgest a Het ist organische Unspezialisiert heit & Unfertigkeit des Menschen sowie seine Instinktreduktion & die spezielle Struktur des Goßhirns ermöglichen seine enorme lemn fähigkeit & Erziehbarkeit die Fähigkeit zur vielseitigen verwendung der organe muss durch Lernen und Erziehung erst entwickelt werden intellektuelle Fähigkeiten entfalten sich organisch nicht von selbst, sondern benötigen Anregung und Lernhilfe von außen • als „Kulturwesen" muss der Mensch durch Erzienung lernen, in seiner Kultur zu leben bzw. KUHUV zu schaffen & ändern zu können • die noch nicht auf bestimmte Ziele gerichteten und im überschuss vorhandenen Antriebskräfte des Menschen müssen über Lernvorgänge geregelt und in kulturelle Bahnen gelenkt werden institutionen sind von größter Bedeutung · schaffung von Institutionen ist sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft wichtig: a)der Einzelne kann nur durch sie seine spezifisch menschlichen verhaltensweisen entwickeln blauch die Gesellschaft kann nur durch Institutionen weiter bestehen & sich ernevern ... ein wesen, das zu früh zur Welt kommt • in der Eigentümlichkeit des Geburtszustandes des Menschen liegen seine enorme Lernfähigkeit & Erziehbarkeit begründet → das, was die Natur nur unzureichend hervor gebracht hat, nämlich die menschliche Lebensweise, muss der Mensch im „, sozialen Hutterschoß" erlernen ein Kulturwesen •um in einer Kultur leben zu können, muss der Mensch die jeweilige kulturelle lebensweise erlernen dabei kommt es bei Erziehung vor allem auf den Erwerb von Kulturtechniken an, welche die Ernaltung & weitergabe der jeweiligen Kultur ermöglichen • durch lernen & Erziehung muss au ch die Fähigkeit zu produktiven Neuschaffung & zur veränderung von Kulturellen verhältnissen vermittelt werden ein soziales wesen • um mit anderen Menschen zusammenleben zu können, müssen über Erziehung die für dies notwendigen sozialen verhaltensregeln erlemt werden • neben der Anpassung an soziale Lebensformen soll Erziehung zur Neverung & veränderung sczialer verhältnisse befähigen →FAZIT: Die aufgezeigten naturwissenschaftlichen, geistes- & sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen belegen, dass der Mensch in einem hohen Maße lern- & erziehungsfähig ist sowie im vergleich mit anderen lebewesen besonders stark auf Lernen & Erziehung angewiesen. In der heutigen Zeit besteht die Notwendigkeit des lemens für den Menschen lebenslang. Kulturelle & gesellschaftliche Lebensbedingungen wandeln sich ständig & jedem Menschen wird ein lebenslängliches um- & weiterlernen abveriangt. How to Stellungnahme: Einleitungssatz: Thema/Streitfrage nennen (auf Text beziehen) Hauptteil: Nennen des eigenen Standpunktes - - Argumente gegeneinander abwägen → Beispiele Standpunkt erläutern (aufgrund der Argumente) · Fazit: kurze Zusammenfassung Eine Fallanalyse durchführen Einleitungssatz sowie Beantwortung der W- Fragen ^: konkrete Beschreibung des Falls 2: Identifikation von „Ankerplätzen" → Erläuterung mit der Theorie 3: KURZ zentrale & relevante Aspekte der anzuwendenen Theorie erläutern kurzes Heranzie hen für die folgende Analyse 4: Verbindung der Theorie mit konkreten Text bezügen zum Fall verhältnis von direkten Zitaten & Paraphrasen wählen 5: Grenzen der Theorie / Falls aufzeigen, wo Theorie/ Fall nicht hinreichen a sind Pädagogik EF GK 1. HJ „Wissen, wovon man spricht" - Grundbegriffe der Pädagogik Schaubild zu den Begriffen Sozialisation, Personalisation und Enkulturation Gesellschaft Sozialisation - Sozialisation = veränderung vom Kind zum Er- wachsenen Hineinwachsen des Individuum in umgebende kultur währenddessen: Beibehalten der van Gesellschaft gebilligten Verhaltensweisen (Anpassung) - Endergebnis des Entwicklungs- prozess = sozialisierter Mensch weitertradieren der KuHur durch Sozialisierungsprozess ,,Hineinwachsen" in die KUHur Pö Erziehung ● Individuum November 2021 Personalisation - Personalisation = vorgang der Entfaltung " Ausbildung & Lernen der Person- werdung" kritische Distanz, Autonomie, veränderung von gesellschaftl. verhältnissen - Erziehung unterstützt: Entfaltung des Personseins Personilationshilfe →Mensch hat einmalige, unver- wechselbare persönlickeit •u.a: selbstbestimmung, Distan- zierungsfähigkeit, Ent- Scheidungsfähigkeit, veränderung, verantwortungs- bewusstsein Enkulturation - Enkulturation = Vorgang des Erlernens der Kultur + übernahme jeweiliger kultureller 8 Lebensweisen Mensch wird immer in einer Kultur sein Erlernen der eigenen kulturellen Lebensweise Anpassung an jeweils gegebene Kultur + Fähigkeit produktivem Neusch affen /verän- derung von verhältnissen - Erziehung = Hilfestellung" zum Erlernen von Kultur Enkulturationshilfe Ermöglichung: Erhaltung & weitergabe der jeweiligen Kultur • Organisation von Lernprozessen Befähig+ Mensch, Lebensverhältnisse zu ändern

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Diese Tatsache macht die enorme Bedeutung der frühen Entwicklungsanreize deutlich. • In der Welt offenheit des Menschen liegt einer seits seine Lern- & Erzienungsfähigkeit begründet, andererseits muss er das Leben in der welt sowie die aktive Gestaltung seiner Umweit durch Erzienung erst erlernen. ein Wesen, das biologisch mangelhaft ausgest a Het ist organische Unspezialisiert heit & Unfertigkeit des Menschen sowie seine Instinktreduktion & die spezielle Struktur des Goßhirns ermöglichen seine enorme lemn fähigkeit & Erziehbarkeit die Fähigkeit zur vielseitigen verwendung der organe muss durch Lernen und Erziehung erst entwickelt werden intellektuelle Fähigkeiten entfalten sich organisch nicht von selbst, sondern benötigen Anregung und Lernhilfe von außen • als „Kulturwesen" muss der Mensch durch Erzienung lernen, in seiner Kultur zu leben bzw. KUHUV zu schaffen & ändern zu können • die noch nicht auf bestimmte Ziele gerichteten und im überschuss vorhandenen Antriebskräfte des Menschen müssen über Lernvorgänge geregelt und in kulturelle Bahnen gelenkt werden institutionen sind von größter Bedeutung · schaffung von Institutionen ist sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft wichtig: a)der Einzelne kann nur durch sie seine spezifisch menschlichen verhaltensweisen entwickeln blauch die Gesellschaft kann nur durch Institutionen weiter bestehen & sich ernevern ... ein wesen, das zu früh zur Welt kommt • in der Eigentümlichkeit des Geburtszustandes des Menschen liegen seine enorme Lernfähigkeit & Erziehbarkeit begründet → das, was die Natur nur unzureichend hervor gebracht hat, nämlich die menschliche Lebensweise, muss der Mensch im „, sozialen Hutterschoß" erlernen ein Kulturwesen •um in einer Kultur leben zu können, muss der Mensch die jeweilige kulturelle lebensweise erlernen dabei kommt es bei Erziehung vor allem auf den Erwerb von Kulturtechniken an, welche die Ernaltung & weitergabe der jeweiligen Kultur ermöglichen • durch lernen & Erziehung muss au ch die Fähigkeit zu produktiven Neuschaffung & zur veränderung von Kulturellen verhältnissen vermittelt werden ein soziales wesen • um mit anderen Menschen zusammenleben zu können, müssen über Erziehung die für dies notwendigen sozialen verhaltensregeln erlemt werden • neben der Anpassung an soziale Lebensformen soll Erziehung zur Neverung & veränderung sczialer verhältnisse befähigen →FAZIT: Die aufgezeigten naturwissenschaftlichen, geistes- & sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen belegen, dass der Mensch in einem hohen Maße lern- & erziehungsfähig ist sowie im vergleich mit anderen lebewesen besonders stark auf Lernen & Erziehung angewiesen. In der heutigen Zeit besteht die Notwendigkeit des lemens für den Menschen lebenslang. Kulturelle & gesellschaftliche Lebensbedingungen wandeln sich ständig & jedem Menschen wird ein lebenslängliches um- & weiterlernen abveriangt. How to Stellungnahme: Einleitungssatz: Thema/Streitfrage nennen (auf Text beziehen) Hauptteil: Nennen des eigenen Standpunktes - - Argumente gegeneinander abwägen → Beispiele Standpunkt erläutern (aufgrund der Argumente) · Fazit: kurze Zusammenfassung Eine Fallanalyse durchführen Einleitungssatz sowie Beantwortung der W- Fragen ^: konkrete Beschreibung des Falls 2: Identifikation von „Ankerplätzen" → Erläuterung mit der Theorie 3: KURZ zentrale & relevante Aspekte der anzuwendenen Theorie erläutern kurzes Heranzie hen für die folgende Analyse 4: Verbindung der Theorie mit konkreten Text bezügen zum Fall verhältnis von direkten Zitaten & Paraphrasen wählen 5: Grenzen der Theorie / Falls aufzeigen, wo Theorie/ Fall nicht hinreichen a sind Pädagogik EF GK 1. HJ „Wissen, wovon man spricht" - Grundbegriffe der Pädagogik Schaubild zu den Begriffen Sozialisation, Personalisation und Enkulturation Gesellschaft Sozialisation - Sozialisation = veränderung vom Kind zum Er- wachsenen Hineinwachsen des Individuum in umgebende kultur währenddessen: Beibehalten der van Gesellschaft gebilligten Verhaltensweisen (Anpassung) - Endergebnis des Entwicklungs- prozess = sozialisierter Mensch weitertradieren der KuHur durch Sozialisierungsprozess ,,Hineinwachsen" in die KUHur Pö Erziehung ● Individuum November 2021 Personalisation - Personalisation = vorgang der Entfaltung " Ausbildung & Lernen der Person- werdung" kritische Distanz, Autonomie, veränderung von gesellschaftl. verhältnissen - Erziehung unterstützt: Entfaltung des Personseins Personilationshilfe →Mensch hat einmalige, unver- wechselbare persönlickeit •u.a: selbstbestimmung, Distan- zierungsfähigkeit, Ent- Scheidungsfähigkeit, veränderung, verantwortungs- bewusstsein Enkulturation - Enkulturation = Vorgang des Erlernens der Kultur + übernahme jeweiliger kultureller 8 Lebensweisen Mensch wird immer in einer Kultur sein Erlernen der eigenen kulturellen Lebensweise Anpassung an jeweils gegebene Kultur + Fähigkeit produktivem Neusch affen /verän- derung von verhältnissen - Erziehung = Hilfestellung" zum Erlernen von Kultur Enkulturationshilfe Ermöglichung: Erhaltung & weitergabe der jeweiligen Kultur • Organisation von Lernprozessen Befähig+ Mensch, Lebensverhältnisse zu ändern