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Erziehungsbegriff:
Erziehungsbegriff hadh Beyer:
Erzieherisches (pädagogisches) Handeln ist der komplex bedingte Ver-
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Themen (grob) : Erziehungsbegriff, Mündigkeit & Unmündigkeit, Erziehungsbedürftigkeit, Bildung /Bildsamkeit, Das Päd. Verhältnis nach Herman Nohl, Bindung, Anthropologie, Folgen von falscher Erziehung

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- - Erziehungsbegriff: Erziehungsbegriff hadh Beyer: Erzieherisches (pädagogisches) Handeln ist der komplex bedingte Ver- Such einer Person, die Persönlichkeitsentwicklung einer anderen Person in deren Interesse zu fördern" Das erzieherische Handeln ist nach Bever durch folgende Merkmale geliennzeichnet: e • interpersonal: Es findet zwischen mind. zwei Personen statt O intentional: Es wird ein Erziehungsziehl verfolgt. ● • PADAGOGIK . planvoll Die Handlung geschieht nach einem Plan. werteorientiert: Es liegen der Handlung Werte zugrunde. fordernd: Mit der Handlung wird beabsichtigt, einen Lernprozess anzu- stopen Erziehungsbegriff nach Büchin-Wilhelm & yaszus: Erziehung: Bewusste absichtsvolle Handlung- 1 en, die es Kindern und Jugendlichen er- entwicklungsfördende Erziehung möglichen in eine Gesellschaft hineinzu- L wachsen, mit dem Ziel, mündig und selbst I Ständig werden Erziehung wird ver- E standen als personales Verhältnis (...), B interaktives Verhältnis (-), generations be- E Zogenes Verhältnis mehrerer Generatio- nen zueinander (---)" PALITAN 5 А Bearbeitung des eigenen Geistes eigene Sicht auf verschiedene Geschehen Т K SOODULAT-2 P R А Т STRASTVR $ K bei einem Kind unter Berücksichtigung. der Bedürfnisse und der persönlichen und Vatermalle Eigenart des Kindes erwünschtes Verhallen zu entfalten oder zu stärken. Erziehung ist ein Be- Standteil des umfassenden Sozialisation prozesses; der Bestandteil nämlich bei dem von Erwachsenen versucht wird, bewusst in den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern einzugreifen - mit dem Ziel, sie zu Selbstständigen, leistungsfähigen und verant- wortungsvollen Menschen zu bilden. IN Mündigheit & Unmündigkeit: Mündigkeit: -Man kann sich seines Verstandes selbst bedienen Mut eigenen Verstand zu verwenden schwer sich in Mündigheit einzuarbeiten wenige sind Mündig FORDERUNG Erziehungsbegriff nach Klaus Hurrelmann: Eindeutiges ya Erziehung ist die Soziale Interaktion Faum...

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Kind zwischen Menschen, bei der ein Erwach- zur Verantwortung und - sener planvoll und zielgerichtet versucht, Ständigkeit - Zur Übernahme der Mutter- Unmündigkeit: -meist selbst verschuldet -Unvermögen zu bedienen - Schwer sich aus unmündigkeit herauszuarbeiten. - andere für sich handeln lassen man muss dabei nicht denken -unfähig eigenen Verstand zu bedienen, well man ihn niemals den Versuch machen ließ -nicht vorhandene Entschlossenheit selbstverschuldet u. unverschuldet Mündigkeit + Bildung: sich seines Verstandes ohne Leistung eines anderen Bil- Bildung meint Selbstbildung: Man wird nich gebildet, sondern bildet sich. Der Mensch kann nur aus eigenem Entschluss zur dung gelangen (Selbst herstellung), er wird gebildet um seiner Selbst Willen und nicht für den Staat oder die Kirche. Braucht der Mensch Erziehung? Der Mensch ist laut Arnold Gehlen ein Mängelwesen". Anders als Die philosophische Anthropologie (Arnold Gehlens) bei Tieren fehlt ihm die verhaltensleitende Instinut ausstattung der Tiere die ihn schützt. Ohne diese ist er also schutzlos. Der Mensch lebt in einer für sich angepassten Kultur, in der alles "künstlich" auf ihn abgestimmt ist. Das macht den Menschen zu einem Kulturwesen" mit hochgerader Lernfähigkeit, die aus seinen Tätigkeiten resultiert. Biologische Anthropologie (Adolf Portmann) - Mensch braucht ein Jahr um Fähigkeiten zu lernen. typische menschliche Merkmale erlernt der Mensch mit mensch- licher und Lutureller Umwelt -durch Angewiesenheit auf soz. Gemeinschaft für Soz. Kontakte und Umwelteinflüsse offen (=> Bedingung für kulturelles lernen) - Mensch braucht fürsorgliche Pflege und Betreuung päd. Notwendigkeiten u. Möglichkeiten: Hensch braucht Soziale Kontakte (Gemeinschaft) Hensch vor Aufgaben stellen Mensch unterstützung anbieten ~Bildung u. Förderung 7 Betreuung u. Pflege ( Liebe u. Fürsorge) →> Mensch braucht Kultur zum überleben. Erziehungsbedürftigkeit: Da ein Säugling schutzlos auf die Welt kommt und ohne Versor- oder menschliche Fürsorge nicht überleben kann, ist es erziehugsbedür- Prig. Dies bedeutet, dass es jemanden braucht der ihm Liebe u. Forsorge bringt und Lemprozesse durch.2.8. Aufgaben, anregt. Bildung - mit anderen und der Welt in Beziehung setzen - Kompetenzen ->Aneignung wissen - können Selbst- Formung Bildsamkeit: -der Mensch gibt sich selbst eine Form /Bestimmung =>Selbst- Formung eigenes denken - Form" muss nicht zwangsläufig aus biologischen Anlagen kommen durch sprechen. Fühlen, Denken, handeln Persönlichkeitsentwicklung - lernen? hängt 25m 7 Bildung wird gebraucht Erziehungs-erfüllt Bildsamkeit bedürftig- Das päd. Verhältnis nach Herman Nobl 1. Merkmal Erziehung geschieht um des zu Erziehenden Willen. 2. Merkmal Erziehung unterliegt einem historischen Wandel. 3. Merkmae Das päd. Verhältnis ist ein Verhältnis der Wechsel - beziehung. 4. Merlimal: Das päd. Verhältnis hann nicht erzwungen werden. 5. Merkmal: Das päd. Verhältnis shebt danach sich zu lösen. 6. Merlimal: Das päd. Verhältnis muss immer zugleich auf die Ge- genwart, wie auf die Zukunft des Zöglings hin ausgerichtet sein. Bindung Bindung bedeutet enge emotionale Beziehungen aufzubauen und aufrecht zu erhalten , zu vertrauten Personen die Schutz und Unterstützung bieten. Funktion von Bindung: Die Funktion von Bindung die Regolation negativer Gefühle und Unsicherheiten, wenn die eigenen Bewälti- gungsmöglichkeiten als nicht ausreichend erscheinen. ● Anthropologie: Ist die Wissenschaft von Menschen und seiner Entstehung. -befasst sich mit der Erziehbarkeit (Erziehungsfähigkeit) und Lernfähigkeit des Menschen. • Erkenntnisse aus Natur-, Geistes-, und Sozialwissenschaft begründen Notwendigkeit von Erziehung und Lernen Erziehungsbedürftigkeit, Erziehungsbereitschaft und die Erziehungs fähigkeit eines Menschen lässt sich als Voraussetzung für eine humane Entwick Jung begründen 8 . Nach A. Portmann Hensch physiologische Frühgeburt: 9 noch galernt Sinnesorgane funktionieren bereits früh, spezifischen menschlichen Ver- haltensweisen Laufrechte Körperhaltung, Sprache) müssen : erlernen • dem 1. LY wird in der Erziehung eine Schlüsselrolle zugewiesen (Grundlage ist dabei das Herstellen einer Bindung) Nach A Gehlen: Hensch = biologisches Mängelwesen: Er ist organisch unspezialisiert + unfertig + instinut reduziert, besitzt haine Waffen. Angriffs-, Schutz- und lader Fluchtargane. Tiere können aufgrund ihrer Spezianisierung oft erstaunliche Leistung vollbringen, sind jedoch Bau der Hand eignet sich nicht für spizielle Aufga- ben. Ein Hensch kann gerade deshalb lernen, diese vielseitig zu ge- einseltig festgelegt. menschlichen 1. brauchen. werden erreicht erst am Ende des 1. LJ den Entwicklungsstand, den er im Vergleich zu einem echten Säugetier" bei seiner Geburt hat Folgerung: in der Eigentümlichkeit des menschlichen Geburtszustandes liegt seine enorme Lernfähigkelt und Erziehbarkeit begründet • das, was Natur unzureichend hervorgebracht hat, nämlich die menschliche Lebensweise, muss der Mensch im sozialen Hunterschoß" Der Prozess, in dem Lernen geschieht, ist die Erziehung! Unser Gehim ist für das lernen optimiert. Folgerungen: Organische Un spezialisiertheit + unfertigkeit sowie Instinkt reduktion + Spezielle Struktur des Großhirns ermöglichen enorme Lemfähigkeit und Erziehbarkeit Fähigkeit Zur vielseitigen Verwendung der Organe muss durch Lernen und Erziehung erst entwickelt werden Intellektuele Fähigkeiten benötigen Anregung und Lernhilfe Geistes-und Sozialwissenschaftliche Erkenntnisse: Der Mensch ist ein geistiges Wesen, das mit Bewusstsein, Verstand, Erinnerungsvermögen, Begriffssprache Urteils- und Reflexions vermögen ausgestattet ist. Folgerungen: • die Ausstattung des Menschen mit Geist und Vernunft befreit vom Zwang der Natur und ermöglicht enorme (Lern- und Erziehungs- fähigheit • Geistigkeit des Menschen entfaltet sich nicht von selbst, sonder muss durch Lemprozesse und Erziehung] hervorgebracht werden Mensch - Gehirnwesen: • extreme Lernfähigkeit Der Schlüssel zu allem ist das Gehim! Folgerungen: 3 • Spezielle Him struktur macht den Menschen extrem lernfähig er zich bar • Funkhonen des Gehirns sind in ihrer Entfallung auf Anregung und Lernhilfe seitens der Umwelt angewiesen, was den im hohen Haße Lern- und erziehungsbedürftig macht • Verhaltensweisen wie aufrechter Gang Denliver mögen usw. vermag der Mensch nicht von Natur aus", sondern er muss sie durch 2iehung erlernen. Folgen fehlender und unzulänglicher Erziehung: - Auf Erziehung angewiesen Für die optimale Entwicklung braucht ein Mensch Liebe Geborgenheit Schutz, Kommunikation, Nahrung, Zuwendung, Bildung. Fehlende oder unzulängliche Erziehung führt zur Gefährdung bzw. Ver- hinderung der Menschwerdung Schluss folgerung: Der Mensch ist angewiesen auf Lernen und Erziehung! und ● ( Mensch wird nicht als Mensch im humanen Sinne geboren, er wird erst dazu geformt • von Natur aus noch nicht auf eine bestimmte Lebensform festgelegt • von Anfang an auf eine stabile dauerhafte + nicht abreißende emotionale Zuwendung + ausreichende Vermittlung von Reizen angewiesen Ausprägung der menschlichen Lebensweise benötigt langjähige Anreg- ung + Lernhilfe ? Versäumnisse sind später kaum noch ausgleich- bar Lebens form stabilisiert sich in früher Kindheit, später nur noch schwer zu verändern • in den ersten Lebensjahren wird über das Ausmaß seiner späteren Lernfähigkeit + Erziehbarkeit weitgehend vor entschieden

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- - Erziehungsbegriff: Erziehungsbegriff hadh Beyer: Erzieherisches (pädagogisches) Handeln ist der komplex bedingte Ver- Such einer Person, die Persönlichkeitsentwicklung einer anderen Person in deren Interesse zu fördern" Das erzieherische Handeln ist nach Bever durch folgende Merkmale geliennzeichnet: e • interpersonal: Es findet zwischen mind. zwei Personen statt O intentional: Es wird ein Erziehungsziehl verfolgt. ● • PADAGOGIK . planvoll Die Handlung geschieht nach einem Plan. werteorientiert: Es liegen der Handlung Werte zugrunde. fordernd: Mit der Handlung wird beabsichtigt, einen Lernprozess anzu- stopen Erziehungsbegriff nach Büchin-Wilhelm & yaszus: Erziehung: Bewusste absichtsvolle Handlung- 1 en, die es Kindern und Jugendlichen er- entwicklungsfördende Erziehung möglichen in eine Gesellschaft hineinzu- L wachsen, mit dem Ziel, mündig und selbst I Ständig werden Erziehung wird ver- E standen als personales Verhältnis (...), B interaktives Verhältnis (-), generations be- E Zogenes Verhältnis mehrerer Generatio- nen zueinander (---)" PALITAN 5 А Bearbeitung des eigenen Geistes eigene Sicht auf verschiedene Geschehen Т K SOODULAT-2 P R А Т STRASTVR $ K bei einem Kind unter Berücksichtigung. der Bedürfnisse und der persönlichen und Vatermalle Eigenart des Kindes erwünschtes Verhallen zu entfalten oder zu stärken. Erziehung ist ein Be- Standteil des umfassenden Sozialisation prozesses; der Bestandteil nämlich bei dem von Erwachsenen versucht wird, bewusst in den Prozess der Persönlichkeitsentwicklung von Kindern einzugreifen - mit dem Ziel, sie zu Selbstständigen, leistungsfähigen und verant- wortungsvollen Menschen zu bilden. IN Mündigheit & Unmündigkeit: Mündigkeit: -Man kann sich seines Verstandes selbst bedienen Mut eigenen Verstand zu verwenden schwer sich in Mündigheit einzuarbeiten wenige sind Mündig FORDERUNG Erziehungsbegriff nach Klaus Hurrelmann: Eindeutiges ya Erziehung ist die Soziale Interaktion Faum...

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Kind zwischen Menschen, bei der ein Erwach- zur Verantwortung und - sener planvoll und zielgerichtet versucht, Ständigkeit - Zur Übernahme der Mutter- Unmündigkeit: -meist selbst verschuldet -Unvermögen zu bedienen - Schwer sich aus unmündigkeit herauszuarbeiten. - andere für sich handeln lassen man muss dabei nicht denken -unfähig eigenen Verstand zu bedienen, well man ihn niemals den Versuch machen ließ -nicht vorhandene Entschlossenheit selbstverschuldet u. unverschuldet Mündigkeit + Bildung: sich seines Verstandes ohne Leistung eines anderen Bil- Bildung meint Selbstbildung: Man wird nich gebildet, sondern bildet sich. Der Mensch kann nur aus eigenem Entschluss zur dung gelangen (Selbst herstellung), er wird gebildet um seiner Selbst Willen und nicht für den Staat oder die Kirche. Braucht der Mensch Erziehung? Der Mensch ist laut Arnold Gehlen ein Mängelwesen". Anders als Die philosophische Anthropologie (Arnold Gehlens) bei Tieren fehlt ihm die verhaltensleitende Instinut ausstattung der Tiere die ihn schützt. Ohne diese ist er also schutzlos. Der Mensch lebt in einer für sich angepassten Kultur, in der alles "künstlich" auf ihn abgestimmt ist. Das macht den Menschen zu einem Kulturwesen" mit hochgerader Lernfähigkeit, die aus seinen Tätigkeiten resultiert. Biologische Anthropologie (Adolf Portmann) - Mensch braucht ein Jahr um Fähigkeiten zu lernen. typische menschliche Merkmale erlernt der Mensch mit mensch- licher und Lutureller Umwelt -durch Angewiesenheit auf soz. Gemeinschaft für Soz. Kontakte und Umwelteinflüsse offen (=> Bedingung für kulturelles lernen) - Mensch braucht fürsorgliche Pflege und Betreuung päd. Notwendigkeiten u. Möglichkeiten: Hensch braucht Soziale Kontakte (Gemeinschaft) Hensch vor Aufgaben stellen Mensch unterstützung anbieten ~Bildung u. Förderung 7 Betreuung u. Pflege ( Liebe u. Fürsorge) →> Mensch braucht Kultur zum überleben. Erziehungsbedürftigkeit: Da ein Säugling schutzlos auf die Welt kommt und ohne Versor- oder menschliche Fürsorge nicht überleben kann, ist es erziehugsbedür- Prig. Dies bedeutet, dass es jemanden braucht der ihm Liebe u. Forsorge bringt und Lemprozesse durch.2.8. Aufgaben, anregt. Bildung - mit anderen und der Welt in Beziehung setzen - Kompetenzen ->Aneignung wissen - können Selbst- Formung Bildsamkeit: -der Mensch gibt sich selbst eine Form /Bestimmung =>Selbst- Formung eigenes denken - Form" muss nicht zwangsläufig aus biologischen Anlagen kommen durch sprechen. Fühlen, Denken, handeln Persönlichkeitsentwicklung - lernen? hängt 25m 7 Bildung wird gebraucht Erziehungs-erfüllt Bildsamkeit bedürftig- Das päd. Verhältnis nach Herman Nobl 1. Merkmal Erziehung geschieht um des zu Erziehenden Willen. 2. Merkmal Erziehung unterliegt einem historischen Wandel. 3. Merkmae Das päd. Verhältnis ist ein Verhältnis der Wechsel - beziehung. 4. Merlimal: Das päd. Verhältnis hann nicht erzwungen werden. 5. Merkmal: Das päd. Verhältnis shebt danach sich zu lösen. 6. Merlimal: Das päd. Verhältnis muss immer zugleich auf die Ge- genwart, wie auf die Zukunft des Zöglings hin ausgerichtet sein. Bindung Bindung bedeutet enge emotionale Beziehungen aufzubauen und aufrecht zu erhalten , zu vertrauten Personen die Schutz und Unterstützung bieten. Funktion von Bindung: Die Funktion von Bindung die Regolation negativer Gefühle und Unsicherheiten, wenn die eigenen Bewälti- gungsmöglichkeiten als nicht ausreichend erscheinen. ● Anthropologie: Ist die Wissenschaft von Menschen und seiner Entstehung. -befasst sich mit der Erziehbarkeit (Erziehungsfähigkeit) und Lernfähigkeit des Menschen. • Erkenntnisse aus Natur-, Geistes-, und Sozialwissenschaft begründen Notwendigkeit von Erziehung und Lernen Erziehungsbedürftigkeit, Erziehungsbereitschaft und die Erziehungs fähigkeit eines Menschen lässt sich als Voraussetzung für eine humane Entwick Jung begründen 8 . Nach A. Portmann Hensch physiologische Frühgeburt: 9 noch galernt Sinnesorgane funktionieren bereits früh, spezifischen menschlichen Ver- haltensweisen Laufrechte Körperhaltung, Sprache) müssen : erlernen • dem 1. LY wird in der Erziehung eine Schlüsselrolle zugewiesen (Grundlage ist dabei das Herstellen einer Bindung) Nach A Gehlen: Hensch = biologisches Mängelwesen: Er ist organisch unspezialisiert + unfertig + instinut reduziert, besitzt haine Waffen. Angriffs-, Schutz- und lader Fluchtargane. Tiere können aufgrund ihrer Spezianisierung oft erstaunliche Leistung vollbringen, sind jedoch Bau der Hand eignet sich nicht für spizielle Aufga- ben. Ein Hensch kann gerade deshalb lernen, diese vielseitig zu ge- einseltig festgelegt. menschlichen 1. brauchen. werden erreicht erst am Ende des 1. LJ den Entwicklungsstand, den er im Vergleich zu einem echten Säugetier" bei seiner Geburt hat Folgerung: in der Eigentümlichkeit des menschlichen Geburtszustandes liegt seine enorme Lernfähigkelt und Erziehbarkeit begründet • das, was Natur unzureichend hervorgebracht hat, nämlich die menschliche Lebensweise, muss der Mensch im sozialen Hunterschoß" Der Prozess, in dem Lernen geschieht, ist die Erziehung! Unser Gehim ist für das lernen optimiert. Folgerungen: Organische Un spezialisiertheit + unfertigkeit sowie Instinkt reduktion + Spezielle Struktur des Großhirns ermöglichen enorme Lemfähigkeit und Erziehbarkeit Fähigkeit Zur vielseitigen Verwendung der Organe muss durch Lernen und Erziehung erst entwickelt werden Intellektuele Fähigkeiten benötigen Anregung und Lernhilfe Geistes-und Sozialwissenschaftliche Erkenntnisse: Der Mensch ist ein geistiges Wesen, das mit Bewusstsein, Verstand, Erinnerungsvermögen, Begriffssprache Urteils- und Reflexions vermögen ausgestattet ist. Folgerungen: • die Ausstattung des Menschen mit Geist und Vernunft befreit vom Zwang der Natur und ermöglicht enorme (Lern- und Erziehungs- fähigheit • Geistigkeit des Menschen entfaltet sich nicht von selbst, sonder muss durch Lemprozesse und Erziehung] hervorgebracht werden Mensch - Gehirnwesen: • extreme Lernfähigkeit Der Schlüssel zu allem ist das Gehim! Folgerungen: 3 • Spezielle Him struktur macht den Menschen extrem lernfähig er zich bar • Funkhonen des Gehirns sind in ihrer Entfallung auf Anregung und Lernhilfe seitens der Umwelt angewiesen, was den im hohen Haße Lern- und erziehungsbedürftig macht • Verhaltensweisen wie aufrechter Gang Denliver mögen usw. vermag der Mensch nicht von Natur aus", sondern er muss sie durch 2iehung erlernen. Folgen fehlender und unzulänglicher Erziehung: - Auf Erziehung angewiesen Für die optimale Entwicklung braucht ein Mensch Liebe Geborgenheit Schutz, Kommunikation, Nahrung, Zuwendung, Bildung. Fehlende oder unzulängliche Erziehung führt zur Gefährdung bzw. Ver- hinderung der Menschwerdung Schluss folgerung: Der Mensch ist angewiesen auf Lernen und Erziehung! und ● ( Mensch wird nicht als Mensch im humanen Sinne geboren, er wird erst dazu geformt • von Natur aus noch nicht auf eine bestimmte Lebensform festgelegt • von Anfang an auf eine stabile dauerhafte + nicht abreißende emotionale Zuwendung + ausreichende Vermittlung von Reizen angewiesen Ausprägung der menschlichen Lebensweise benötigt langjähige Anreg- ung + Lernhilfe ? Versäumnisse sind später kaum noch ausgleich- bar Lebens form stabilisiert sich in früher Kindheit, später nur noch schwer zu verändern • in den ersten Lebensjahren wird über das Ausmaß seiner späteren Lernfähigkeit + Erziehbarkeit weitgehend vor entschieden