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Piaget Abitur Zusammenfassung

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 Piaget Grundannahmen
-> Piaget vertritt den konstruktivistischen Ansatz
-> Wissen wird nicht passiv, sondern aktiv konstruiert
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Zusammenfassung Piaget Grundannahmen Wichtige Begriffe Schaubild Kognitive Entwicklung Stufenmodell

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Piaget Grundannahmen -> Piaget vertritt den konstruktivistischen Ansatz -> Wissen wird nicht passiv, sondern aktiv konstruiert -> Kinder entwickeln ihr Bild von der Welt, indem sie sich handelnd mit ihrer Umwelt auseinandersetzen -> lernen ist eine aktive, eigenständige Leistung des Kindes -> der Mensch ist erkenntnissuchend -> Menschen entwickeln im Laufe des Lebens bestimmte Denkmuster -> diese kognitiven Strukturen nennt Piaget „Schemata“ -> Schemata entstehen durch Assimilations- und Akkommodationsprozesse -> beides sind Formen der Anpassung an die Umwelt (Adaption) - Assimilation: neue Informationen werden in bereits vorhandene Schemata eingefügt - Akkomodation: vorhandene Schemata werden umstrukturiert -> Immer wenn sich kognitive Ungleichgewichte aufbauen, weil vorhandene kognitive Strukturen nicht mit den neuen Informationen oder Erfahrungen übereinstimmen -> Durch das ständige Wechselspiel von Assimilation und Akkommodation bilden sich immer neue kognitive Gleichgewichtszustände (Äquilibrien) heraus, wobei dann immer ein höheres kognitives Niveau erreicht wird -> Das Streben nach einem Gleichgewicht zwischen vorhandenen Denkstrukturen und neuem Wissen und Erfahrungen ist der Motor der kognitiven Entwicklung -> Wenn die gegenwärtig vorhandenen Fähigkeiten ausreiche, um mit neuen Situationen klarzukommen, bleibt das Gleichgewicht ungestört -> Wenn die gegenwärtig vorhandenen Fähigkeiten nicht ausreichen, um mit neuen Situationen klarzukommen, kommt es zu einer Umstrukturierung der Denkmuster und ein neues Gleichgewicht bildet sich -> auf diese Weise passt das Kind seine kognitiven Strukturen im Laufe seiner Entwicklung immer besser an seine Umwelt an Wichtige Begriffe Animismus: Verlebendigung Deduktives...

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Denken (4. Stufe): von Theorien ausgehen wird Egozentrismus: Grundorientierung des Kindes der eigenen Person, andere Sichtweisen als der eigenen Weise noch nicht begriffen Invarianz: Unveränderlichkeit Irreversibel: nicht umkehrbar Kognitiv: das Denken betreffend Konstanz: Erhaltung z.B. der Menge Operation: logische gedankliche Prozesse Zirkulärreaktion: Wiederholung eines Reaktionsmusters, das damit zur Wiederholung Präoperational: vor den Operationen Reversibel: nicht umkehrbar Schemata: geistige Struktur an Sensomotorisch: auf die Sinne und die Bewegung bezogen Symbolische Repräsentation: Ersetzung eines realen Gegenstandes oder einer realen Handlung durch ein z.B. sprachliches Symbol In-duktives Denken: vom Besonderen zum Allgemeinen Differenzierung: Herausbildung und Ausgliederung immer feinerer Unterteilungen Implikation: Vorannahmen, Vorunterstellungen Kommutativität: Vertauschbarkeit der Glieder einer Summe Schaubild Adaption Anpassung an die Umwelt Assimilation -> neue Informationen werden in bereits vorhandene Schemata eingefügt Säugling Ziel: Kognitive Entwicklung Keine Vorstellung stabiler Objekte in einer realen Welt Erfahrungen mit der Umwelt Kognitiver Konflikt Äquilibration -> zunehmende Komplexität -> inneres Gleichgewicht wiederherstellen Führt zu Ist Voraussetzung für Akkomodation _> Schemata werden umstrukturiert Sensomotorische Schemata Gleichgewicht (Äquilibration) Bild vom Kind Aktiv: setzt sich mit der Umwelt auf der Basis seiner Anlagen aktiv auseinander Kognitive Struktur -> dadurch entstehen Formen des Denkens (Operationen) -> Selbstregulierte und Selbstmotivierte Auseinandersetzung zwischen Kind und Umwelt Ziel: Suche nach Gleichgewicht (Äquilibration) -> Kind als epistemisches Subjekt, das seine Entwicklungsfortschritte selbst macht, auf Basis seiner Anlagen und Erfahrungen Schemata -> zunehmend komplexer werdende Adaption an physikalische und soziale Welt aufeinander aufbauende Stufen -> schrittweise Bildung von Schemata (z.B. laufen, greifen) und Strukturen Begriffliche Schemata Operatorische Schemata Alter Kognitive Reife Logisches Denken mit abstrakten Elementen Kind als Konstrukteur -> Konstruktivismus: Kind eignet sich selbständig neue Denkmuster an „Der Weg ist das Ziel" -> Behaviourismus: Erreichung des Ziels zählt, nicht der Weg dort hin Denkmuster werden also vorgegeben, keine Möglichkeit zur Entfaltung Sensomotorische Stufe 1. Sensomotorische Stufe (bis 2. Lebensjahr) Sinne beziehungsweise Sinneserfahrungen und das sichtbare Verhalten (Motorik) das Denken des Kindes dominieren. -> Erwerb der Objektpermanenz (Gegenstände werden wahrgenommen als Dinge, deren Existenz und Verhalten nicht von der Aktivität und Aufmerksamkeit des Kindes abhängen) -> Fähigkeit angepasst zu reagieren (Kind entdeckt, dass seine Handlungen äußere Ereignisse beeinflussen und beginnt Verhaltensweisen zu zeigen, die aussehen, wie zielgerichtete, kognitiv gesteuerte Aktivitäten) -> Kind bestimmt Dinge durch Manipulation (Kinder verfügt über inneres Abbild eines Gegenstandes unabhängig von der Wahrnehmung oder Handlung - das wird auch durch die Sprachentwicklung erreicht) -> Nachahmungsverhalten: Um nachzuahmen, muss die beobachtete Handlung als innerliches Modell vorhanden sein 1. Phase (1. Lebensmonat) -> sensomotorische Schemata festigen sich und treten in Beziehung zu einander -> Angeborene Reflexmechansimen: Greifen, Saugen -> Nur die Dinge, die man sehen kann, existieren -> nach Verschwinden von Gegenständen kein Suchen nach ihnen -> befindet sich in der Phase des ,,physikalischen Egozentrismus“ -> kann nicht zwischen sich und anderen Gegenständen oder Personen unterscheiden -> alles wird als Teil des eigenen Selbst oder gar nicht wahrgenommen 2. Phase (ca. 1.-4. Monat). -> beginnt sich und seine Umwelt zu unterscheiden -> bildet Zwecks-Mittel-Verhalten aus -> handelt gezielt, z.B. wenn es greift -> aus reflexartigen Bewegungen werden absichtslose Handlungen, Schemata werden jetzt koordiniert -> physikalischer Egozentrismus wird schrittweise überwunden 3. Phase (4.-8. Monat) -> entwickelt Interesse und Freude an den Auswirkungen eigenen Handelns -> wiederholt aktiv Handlungen, um immer wieder das gleiche Ergebnis zu erzielen -> Experimentierphase -> beginnt mit den Augen zu suchen, weiß, dass Dinge, die es nicht sicht, wiederkommen können 4. Phase (8.-12. Monat) -> verhält sich nun gezielt .-> z.B. schreien um die Mutter vom Weggehen abzuhalten -> kann Gesten von ihr verstehen, beginnt diese zu imitieren -> Nachahmungsverhalten -> Handlungsweisen werden häufig aus Spaß und spielerisch wiederholt 5. Phase (12.-18. Monat) -> experimentiert zweckorientiert und entdeckt dabei Alternativen -> verlorene Dinge werden nun gezielt gesucht -> interessiert sich für Außenwelt -> ahmt Dinge und Verhaltensweisen nach -> Nachahmungsverhalten (innerliches Abbild dieser Handlung bei dem Kind kognitiv vorhanden) -> Verstecken spielen 6. Phase (18.-24. Monat). -> besitzt innere symbolische Repräsentation eines Gegenstandes, d.h., dass ein realer Gegenstand kognitiv durch z. B. ein spannendes Symbol ersetzt wird -> ebenso kann es reale Handlung kognitiv durch beispielsweise ein sprachliches Symbol ersetzen -> sprechen ->ansatzweise zunächst denken, bevor es handelt Präoperationale Stufe in dieser Stufe lernt das Kind Operationen, d.h. logische Denkprozesse vorzunehmen Mit dem Symbolsystem Sprache lernt es nun über Gegenstände und Personen ohne deren Anwesenheit zu kommunizieren -> erste mathematische Grundbegriffe (Zahlen, Mengen etc.) -> magisches Denken - keine Unterscheidung zwischen Realität und Fantasie -> Osterhase, Christkind etc. -> Animistisches Denken, Animismus -> Wahrnehmung unbelebter Gegenstände als belebt, Sie habe eine menschliche Seele, fühlen -> finalistische Erklärungen, Finalismus -> alles Geschehen ist zielgerichtet z.B. die Sonne scheint, damit es auf der Erde hell wird, Frau Holle schüttelt die Kissen aus, damit es schneit -> artifizielles Denken -> alles auf der Welt ist von Menschen oder von Gott gemacht -> lernt, dass Dinge und Menschen ihre Identität bewahren, auch wenn sich etwas an ihnen ändert (mit 3 Jahren nicht möglich, mit 6 schon) -> Zentrierung auf ein Merkmal (es kann nur ein Merkmal berücksichtigt werden) -> Umschüttversuch -> Egozentrismus, egozentrische Denkweise -> Schwierigkeit sich in die Perspektive/Lage eines anderen hineinzuversetzen oder andere Meinungen zu berücksichtigen -> Drei-Berge-Versuch -> Entdeckung, dass Gegenstände nicht nur eine beständige Identität haben, sondern dass die Identität von Dingen trotz Veränderung des Aussehens erhalten bleibt -> Überwindung des Egozentrismus wird durch sozialen Austausch, durch Widerspruch, durch Erfahrungen und Speicherung unterschiedlicher Ansichten möglich -> Kind kann Positionen nachvollziehen und Perspektiven wechseln -> egozentrischer Sprachgebrauch

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Denken (4. 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Sensomotorische Stufe (bis 2. Lebensjahr) Sinne beziehungsweise Sinneserfahrungen und das sichtbare Verhalten (Motorik) das Denken des Kindes dominieren. -> Erwerb der Objektpermanenz (Gegenstände werden wahrgenommen als Dinge, deren Existenz und Verhalten nicht von der Aktivität und Aufmerksamkeit des Kindes abhängen) -> Fähigkeit angepasst zu reagieren (Kind entdeckt, dass seine Handlungen äußere Ereignisse beeinflussen und beginnt Verhaltensweisen zu zeigen, die aussehen, wie zielgerichtete, kognitiv gesteuerte Aktivitäten) -> Kind bestimmt Dinge durch Manipulation (Kinder verfügt über inneres Abbild eines Gegenstandes unabhängig von der Wahrnehmung oder Handlung - das wird auch durch die Sprachentwicklung erreicht) -> Nachahmungsverhalten: Um nachzuahmen, muss die beobachtete Handlung als innerliches Modell vorhanden sein 1. Phase (1. 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Monat). -> besitzt innere symbolische Repräsentation eines Gegenstandes, d.h., dass ein realer Gegenstand kognitiv durch z. B. ein spannendes Symbol ersetzt wird -> ebenso kann es reale Handlung kognitiv durch beispielsweise ein sprachliches Symbol ersetzen -> sprechen ->ansatzweise zunächst denken, bevor es handelt Präoperationale Stufe in dieser Stufe lernt das Kind Operationen, d.h. logische Denkprozesse vorzunehmen Mit dem Symbolsystem Sprache lernt es nun über Gegenstände und Personen ohne deren Anwesenheit zu kommunizieren -> erste mathematische Grundbegriffe (Zahlen, Mengen etc.) -> magisches Denken - keine Unterscheidung zwischen Realität und Fantasie -> Osterhase, Christkind etc. -> Animistisches Denken, Animismus -> Wahrnehmung unbelebter Gegenstände als belebt, Sie habe eine menschliche Seele, fühlen -> finalistische Erklärungen, Finalismus -> alles Geschehen ist zielgerichtet z.B. die Sonne scheint, damit es auf der Erde hell wird, Frau Holle schüttelt die Kissen aus, damit es schneit -> artifizielles Denken -> alles auf der Welt ist von Menschen oder von Gott gemacht -> lernt, dass Dinge und Menschen ihre Identität bewahren, auch wenn sich etwas an ihnen ändert (mit 3 Jahren nicht möglich, mit 6 schon) -> Zentrierung auf ein Merkmal (es kann nur ein Merkmal berücksichtigt werden) -> Umschüttversuch -> Egozentrismus, egozentrische Denkweise -> Schwierigkeit sich in die Perspektive/Lage eines anderen hineinzuversetzen oder andere Meinungen zu berücksichtigen -> Drei-Berge-Versuch -> Entdeckung, dass Gegenstände nicht nur eine beständige Identität haben, sondern dass die Identität von Dingen trotz Veränderung des Aussehens erhalten bleibt -> Überwindung des Egozentrismus wird durch sozialen Austausch, durch Widerspruch, durch Erfahrungen und Speicherung unterschiedlicher Ansichten möglich -> Kind kann Positionen nachvollziehen und Perspektiven wechseln -> egozentrischer Sprachgebrauch