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Klinische Psychologie: Angststörungen

Klinische Psychologie: Angststörungen

 2.PSYCHOLOGIEKLAUSUR KLINISCHE PSYCHOLOGIE
1. KLINISCHE PSYCHOLOGIE
1.1 normales vs. abnormales Verhalten
1.2
Klassifikationssysteme
1.2.1

Klinische Psychologie: Angststörungen

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Amelie Oberstadt

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Lernzettel umfasst: - Normalitätsbegriffe - Klassifikationssysteme - Angststörungen anhand des DSM-5 - Drei-Komponenten-Modell der Angst -ABC-Modell nach A.Ellis - Rational-emotive Therapie (ABC-DE) - Zwei-Faktoren-Theorie der Angst

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2.PSYCHOLOGIEKLAUSUR KLINISCHE PSYCHOLOGIE 1. KLINISCHE PSYCHOLOGIE 1.1 normales vs. abnormales Verhalten 1.2 Klassifikationssysteme 1.2.1 Eigenschaften & Funktionen 1.2.2 Stärken & Schwächen 1.3 psychologische Diagnostik ANGSTSTÖRUNGEN 2.1 Angst vs. Angsstörungen 2.2 Störung mit Trennungsangst 2.3 Selektiver Mutismus 2.4 Spezifische Phobie 2.5 Soziale Angststörung (soziale Phobie) 2.6 Panikstörung 2.7 Panikattacke 2.8 Agoraphobie 29 Generalisierte Angststörung. 2.10 Substanz-/Medikamentinduzierte Angststörung 2.11 Angststörung aufgrund eines anderen medizinischen Krankheitsfaktors 2.12 Andere näher bezeichnete Angststörung 2.13 Nicht näher bezeichnete Angststörung 2.14 Zwangsstörung 3. KOGNITIVISMUS, 3.1 Drei-Komponentenmodell der Angst 32 ABC-Modell 3.3 Kognitive (Verhaltens-) Therapie 3.3.1 Rational-emotive Therapie 3.3.2 Methoden der kognitiven Verhaltenstherapie 3.3.2.1 Verdeckte Konditionierung 3.3.2.2 Verdecktes Modelllernen 3.3.2.3 Gedankenstopp 3.3.2.4 Fünf-Spalten - Übung 3.3.2.5 Symptomtagebuch 3.3.2.6 Lippenbremse 4. BEHAVIORISMUS 4.1 Zwei - Faktoren-Theorie der Angst 1. klinische psychologie 1.1 NORMALES VS. ABNORMALES VERHALTEN 1.IDEALNORM "normal" als ein Zustand einer vordefinierten Vollkommenheit basierend auf Definition von Gesundheit der WHO 2. STATISTISCHE NORMB ein Mensch ist "normal", wenn er sich in einem bestimmten Bereich um den Mittelwert eines Merkmals befindet. SOZIALE NORMB Gesellschaftliche Werte und Normen SUBJEKTIVE NORME Von dem Individuum ist selbst festgelegt, was als „normal" und was als SFINKTIONALE NOR so lange man seine zugetragenen Funktionen /Aufgaben erfüllen kann, gilt man als normal" KRITIK mithilfe der Normalitätsbegriffe kann man keine psychischen Störungen diagnostizieren Muss man beispielsweise allen Normalitätsbegriffen um normal zu sein? Idealnorm, subjektive und soziale Norm sehr diffuse Begriffe 1.2 klassifikationssysteme. KLASSIFIKATION" ist die Einordnung von Phänomenen, die bestimmte Merkmale haben, in ein nach Klassengegliedertes System. gemeinsame Symptom Syndrom Diagnose 1.2.1 EIGENSCHAFTEN & FUNKTIONEN Klassifizierung von Störungsbildern in Kategorien Rückschlüsse von...

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Symptomen auf das Syndrom es wird messbar & beweisbar gemacht um welche psychische Störung es sich handelt legt fest was "normal" / "gesund" und was "abnormal "/"krank" ist Berücksichtigung der Testgütekriterien: Operationalisierung, Interrater -Reliabilität (verschiedene Diagnostiker kommen zu derselben Diagnose, Trennschärfe zwischen allen Kriterien, Kriterienorientierung) DSM-V bezieht sich ausschließlich auf psychische Störungen amerikanisches Klassifikationssysten, 'Diagnostische und Statistische Manual Psychischer Störungen" Diagnose kriterien Anleitung für Fachpersonal (Laien können damit keine Diagnose stellen) erstellt klinische Profile Berücksichtigung genetischer & neurophysiologischer Befunde Risiko- & prognostische Faktoren Komorbiditat inwiefern tritt die Störung in Verbindung mit anderen Störungen auf ?) Diagnosebezeichnungen & Codierungsziffern harmonisieren mit ICD-10 ICD-10 beinhaltet alle menschlichen Krankheiten internationales Klassifikationssystem der WHO International Classification of Diseases I ICD-10 1.2.2 STÄRKEN & SCHWACHEN VORTEILE Wissenschaftlichkeit STÖRUNG objektive Beurteilung durch Standar- disierung & Operationalisierung (z. B. Kriterien) Interrater - Reliabilität / Therapeuten - übergreifend hilfreich für anschließende Therapie Es bedarf einer multimodalen Diagnostik DSM-V GEFAHREN Individualität der Patienten geht verloren. Psy- chische Störung als "Stempel/Stigmatisierung genaue Feststellung über Komorbidität geht über Statistische Daten hinaus Kriterien teilweise allgemein & vage formuliert Trennung zwischen desund" & "krank" (z. B. an- steigender Trend psychischer Störungen in den letzten Jahren) Was ist mit bezüglich der Kriterien auf der Schwelle liegen Schwellenwerten"? Patienten, die 1.3 PSYCHOLOGISCHE DIAGNOSTIK MULTIMODALE DIAGNOSTIK Einbezug verschiedener Datenebenen (psychologisch, biologisch, sozial), Datenquellen (Selbstbeurtei len, Fremdbeurteilung Fragebogen, Interviews, Beobachtungen), Konstrukte & Verfahren minimiert den Einfluss von Fehlerquellen DIFFERENTIALDIAGNOSTIK Abgrenzung gegenüber anderen Diagnosen (Zusatzkriterien) KOMORBIDITÄTSPRINZIP simultane & komorbide Diagnose mehrere Diagnosen gleichzeitig möglich fachbegriffe EPIDEMIOLOGIES Wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Verbreitung sowie den Ursachen und Folgen von Krankheiten (z. B. psychischen Störungen) befasst. PRAVALENZ Rate der zu einem bestimmten Zeitpunkt oder in einem bestimmten Zeitabschnitt an einer bestimmten Krankheit Erkrankten. ATIOLOGIE Lehre von Ursachen einer Krankheit KOMORBIDITATE Begleiterkrankungen (z. B. psychische Störung, die häufig mit anderen psychischen Störungen auftritt. 2.1 ANGST VS. ANGSTSTÖRUNGEN ANGSTSTÖRUNGEN unterscheiden sich von einer dem Entwicklungsalter angemessenen normalen Furcht oder Angst → stärker ausgeprägt & dauern länger an lunangemessen) treten persistierend auf (über längeren Zeiträume anhaltend) → ca 6 Monate + > gehen mit exzessiven Furcht- & Angstreaktionen, sowie entsprechenden Verhaltensauffälligkeiten einher › Verursachen klinisch bedeutsames Leiden und /oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen, anderen wichtigen Funktionsbereichen ANGST > natürlich, angemessen, Sinnvoll schützende Funktion Überlebensmechanismus Angst ist sehr wichtig, sie bewahrt uns vor Gefahr, schützt den Körper, verleitet uns zu Vorsicht 2.2 STÖRUNG MIT TRENNUNGSANGST furchtsame Längstliche Reaktion, wenn Trennung von engen Bezugspersonen bevorsteht /erfolgt anhaltende Furcht /Angst, dass Bezugspersonen etwas zustoßen könnte andauernder Widerwillen oder Weigerung allein auszugehen körperliche Symptome /Beschwerden (Herzklopfen, Schwindel, etc.) wenn Trennung bevorsteht /erfolgt 2. angststörungen WEITERE INFORMATIONEN: > nach Trennung von Bezugsperson sozialer Rückzug, Apathie, Trauer, Konzentrationsschwierigkeiten > Dauer 18 Jahre mind. 4 Wochen; 18 Jahre → > mind. 6 Monate die häufigste Angststörung bei Kindern <12 Jahren Seltener Beginn in der Adoleszenz Entwicklung häufig nach belastenden Lebensereignissen (Verlust einer Bezugsperson → Tod, Trennung...). > 2.3 SELEKTIVER MUTISMUS andauernde Unfähigkeit in sozialen Situationen zu sprechen, in denen das Sprechen erwartet wird beeinträchtigt die Schulischen/beruflichen Leistungen oder die soziale Kommunikation nicht auf fehlende sprachliche Kenntnisse zurückzuführen WEITERE INFORMATIONEN: zugehörige Merkmale: übermäßige Schüchternheit, Angst vor Befangenheit in soz. Situationen, soziale Isolierung / Rückzug, Anhänglichkeit, zwanghafte Verhaltensweisen, Negativismus, Hutanfälle relativ seltene Störung Beginn sehr früh Imeist vor 5. Lebensjahr) Risikofaktoren: Negative Affektivität (Neurotizismus); Verhaltenshemmung, Schüchternheit /soziale Isolation der Eltern > hohe Komorbidität (Soziale Angststörung) > > >

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