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Leistungsstruktur in Sportspielen

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 Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig?
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Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig? Funktion und Begriff der Leistungsstruktur Die Leistungsstruktur ist der innere Aufbau notwendiger, wechselseitig bedingter und optimal ausgeprägter Faktoren für den Vollzug und das Ergebnis einer sportlichen Leistung (objektiv z. B. Zeiten, Weiten; objektiv und subjektiv z.B. Turnen) SPIELLEISTUNG abhängig von: Leistungsvorbereitung, -voraussetzungen und -realisierung ↓ Strukturebenen der theoretischen und praktischen Ausbildung 1. Struktur der Wettkampfleistung Ebene der Leistungsrealisation ↓ 2. Struktur der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft ↓ Ebene der Leistungsvoraussetzungen 3. Struktur des Trainings ↓ Ebene der Leistungsvorbereitung 1 Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig? zu 1: Struktur der Wettkampfleistung/Spielleistung (Charakteristika) 1 → Spielleistung = vor allem Mannschaftsleistung - taktische Konzepte (Ziel, Aufstellung), Regeln - gegenseitiges Verstehen / Wechselbeziehungen (Ein-/Unterordnung) - beste/optimale Einzelleistung - Kampfgeist - Einstellung auf Gegner/äußere Bedingungen 2 vorwiegend azyklische Bewegungsmuster - alternativer Entscheidungscharakter sportlicher Handlungen - variables, anwendbares technisch/taktisches Repertoire - Beobachtung des Mit-/Gegenspieler →Antizipation 3 → Auseinandersetzung mit gegnerischer Mannschaft (direkte/indirekte Einwirkungen) - hohe Spielschnelligkeit mit situationsgerechtem Rhythmuswechsel - Besiegen eines Gegners, gutes Ergebnis - kämpferischer Einsatz mit Mobilisations- und Steigerungsfähigkeiten - Verhinderung von Handlungserfolgen des Gegners → erfolgreiches eigenes Handeln Wichtigste Faktoren für eine gute Spielleistung individuelle technisch/taktische Leistungen →Realisierung individueller spieltechnischer Spielaufgaben (geplant, situationsbedingt) Teil der kollektiven Handlungsleistung kollektive technisch/taktische Leistungen Realisierung mannschaftstaktischer Spielaufgaben (geplant, situationsbedingt) von zwei oder mehreren Einzelspielern Angriffs-, Abwehrleistungen Realisierung des Spielgedankens, Verhinderung des Angriff- erfolgs der gegnerischen Mannschaft und Erfolg des eigenen Angriffs Zielgerichtete Gestaltung des Ausbildungsprozesses ausgehend...

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von Entwicklungstendenzen (weltbester Spielleistungen) ,,Allgemeine" Voraussetzungen: - anwachsendes Niveau der Spielerpersönlichkeiten Hinsichtlich offensive / moderne Spielauffassung - ansteigendes positionsspezifisches Können - verstärkte Spielkollektivität, ständiges Ein- und Unterordnen - Flexibilität für das Positionsspielwechsel - erhöhte individuelle Leistungsfähigkeit - hohe Spielhandlungsfähigkeit - situationsgerechter Rhythmuswechsel - hoher kämpferischer Einsatz - Zuspielen, Annehmen des Balles - Abwehr/Stören gegnerischer Aktivitäten - Dribbling, Freilaufen, ... - Mann-, Raumdeckung, kombinierte Abwehrsysteme - Angriffspositionsspiel, Konterangriff, Positionswechsel - Standards, ... - für den speziellen Gegner erarbeitete Spielkonzepte (Angriff/Abwehr - einzelner Spieler/Mannschaft) - voller Einsatz jedes Einzelnen 2 Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig? zu 2: Struktur der Leistungsfähigkeit/-bereitschaft Spielfähigkeit/Voraussetzungen individuelle Leistungsfähigkeiten 1 - ideologisch-moralischer u. psychischer Faktor 2 - technisch-taktischer Faktor 3 - Koordinativer Faktor 4 - Konditioneller Faktor 5 - Konstitutioneller Faktor kollektive Leistungsfähigkeiten 6 - Kollektive Taktik 7 - Mannschaftsformation 8 - Kampfkraft des Kollektivs ? abhängig von: - materielle Bedingungen - äußere Bedingungen - pädagogische Führung (Training) Alle anderen Leistungsfaktoren müssen ständig durch Abstimmung/Nuancierung bei der Vervollkommnung helfen. Ausbildung = Hauptanliegen in der Schule / im Training Steigerung der komplexen Spielleistung > Individuelle Leistungsfähigkeiten < 1 - ideologisch-moralischer und psychischer Leistungsfaktor → für bestmögliche Spielleistung erforderliche allgemeine und spezifische Persönlichkeitsqualitäten, im Sinne eines Sportlerkollektivs durch: - Wissen, Verständnis - Motivation für regelmäßige, intensive sportliche Tätigkeit - disziplinierter Einsatz für die Mannschaft - emotionale Erlebnisse - optimale Gestaltung des Lebensregimes 2 - technisch-taktischer Leistungsfaktor → Handlungsqualitäten für zielgerichtete, effektive Realisierung des Spielgedankens - Technikausprägung als Grundlage für die zweckmäßige, ökonomische Lösung einer taktischen Aufgabe - Wertung am Nutzeffekt/Ergebnis - Ausbildung spieltechnischer Grundfertigkeiten → individuell- oder kollektiv-taktisch (weiter) entwickeln Zusammenführung zum einheitlichen technik-taktischen Faktor 3 Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig? 3- koordinativer Leistungsfaktor ➜ handlungsregulative Mechanismen (Steuerung/Regelung) des zweckmäßigen, ökonomischen, effektiven nerval-muskulären Zusammenwirkens - für vielseitige Bewegungsausbildung = Leistungsvoraussetzung → rationelle und variable Leistungen möglich (differenziert möglich) besondere: Differenzierungsfähigkeit; Reaktionsfähigkeit; Umstellungsfähigkeit; Orientierungsfähigkeit; Kopplungsfähigkeit 4 - konditioneller Leistungsfaktor → Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit - Ausbildung durch motorische Tätigkeit (spezielle Trainingsbelastung - Wechsel Belastung/Erholung ← besondere: - Schnellkraft (Sprung-, Wurf-, Schlagkraft) - Schnelligkeit (Antritt, Beschleunigung, azyklische Bewegungsschnelligkeit) - Ausdauer (Schnelligkeitsausdauer mit Intervallcharakter=Intervallausdauer) 6 - kollektive Taktik → zielorientiertes, zweckmäßiges Zusammenwirken individuelle 5 - konstitutioneller Leistungsfaktor → anlage-, entwicklungsbedingte Besonderheiten des Körperbaus und der Organfunktionen besondere: überdurchschnittliche Körperhöhe z. B. im Volley- und Basketball; günstige Hebelverhältnisse; Links- oder Beidseitigkeit Leistungsvoraussetzungen/ Spielerpersönlichkeiten > Kollektive Leistungsfähigkeiten < Einfügen, Ein-, Unterordnen abhängig von: Kondition, Spieltechnik, Wissen, intellektuelle Fähigkeiten, Persönlichkeitsentwicklung, Einstellungen, Verhaltensweisen, ... Belastung → Anpassung → Niveauerhöhung → Leistungssteigerung A Kooperatives Zusammenwirken = Ergebnis aus Bewegung, biologischen, psychischen und intellektuellen Einflussfaktoren Ergebnis spezielle Spielkonzeption/ Spielstrategie Gruppen- und Mannschaftstaktik 4 Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig? 7 - Mannschaftsformation → Struktur der Spielerein- und -zuordnung in die Spielkonzeption, für optimale Realisierung - Berücksichtigung spiel- und positionsspezifischer Aufgaben - Berücksichtigung aller anderen individuellen Leistungsfaktoren - funktionsspezifisch zu einer Mannschaft formiert - flexible Grundausbildung → Findung einer positionsspezifischen Eignung - Führungsspieler Besonderheiten: - eigene hohe Spielerfähigkeiten - spezielle sozialpsychische Voraussetzungen zur führenden Um- und Durchsetzung mannschaftstaktischer Aufgaben - psychisch-moralischer Motivator - Spielerautoritäten mit positiven sozialen Kontakten zu Mitspielern - Vorbilder im Trainings- und Wettkampfverhalten - starke Identifizierung mit dem Wettkampfziel 8 - Kampkraft der Mannschaft → Ausprägungsgrad des Niveaus und der Wirksamkeit kollektiver Einstellungen und Verhaltensweisen → Realisierung Wettkampfleistung - Einstellung jedes Spielers zur Mannschaft → bedingungslose Bereitschaft für die Ein- und Unterordnung für den Mannschaftserfolg - unbedingter Wille 5

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Ausbildung = Hauptanliegen in der Schule / im Training Steigerung der komplexen Spielleistung > Individuelle Leistungsfähigkeiten < 1 - ideologisch-moralischer und psychischer Leistungsfaktor → für bestmögliche Spielleistung erforderliche allgemeine und spezifische Persönlichkeitsqualitäten, im Sinne eines Sportlerkollektivs durch: - Wissen, Verständnis - Motivation für regelmäßige, intensive sportliche Tätigkeit - disziplinierter Einsatz für die Mannschaft - emotionale Erlebnisse - optimale Gestaltung des Lebensregimes 2 - technisch-taktischer Leistungsfaktor → Handlungsqualitäten für zielgerichtete, effektive Realisierung des Spielgedankens - Technikausprägung als Grundlage für die zweckmäßige, ökonomische Lösung einer taktischen Aufgabe - Wertung am Nutzeffekt/Ergebnis - Ausbildung spieltechnischer Grundfertigkeiten → individuell- oder kollektiv-taktisch (weiter) entwickeln Zusammenführung zum einheitlichen technik-taktischen Faktor 3 Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig? 3- koordinativer Leistungsfaktor ➜ handlungsregulative Mechanismen (Steuerung/Regelung) des zweckmäßigen, ökonomischen, effektiven nerval-muskulären Zusammenwirkens - für vielseitige Bewegungsausbildung = Leistungsvoraussetzung → rationelle und variable Leistungen möglich (differenziert möglich) besondere: Differenzierungsfähigkeit; Reaktionsfähigkeit; Umstellungsfähigkeit; Orientierungsfähigkeit; Kopplungsfähigkeit 4 - konditioneller Leistungsfaktor → Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichkeit - Ausbildung durch motorische Tätigkeit (spezielle Trainingsbelastung - Wechsel Belastung/Erholung ← besondere: - Schnellkraft (Sprung-, Wurf-, Schlagkraft) - Schnelligkeit (Antritt, Beschleunigung, azyklische Bewegungsschnelligkeit) - Ausdauer (Schnelligkeitsausdauer mit Intervallcharakter=Intervallausdauer) 6 - kollektive Taktik → zielorientiertes, zweckmäßiges Zusammenwirken individuelle 5 - konstitutioneller Leistungsfaktor → anlage-, entwicklungsbedingte Besonderheiten des Körperbaus und der Organfunktionen besondere: überdurchschnittliche Körperhöhe z. B. im Volley- und Basketball; günstige Hebelverhältnisse; Links- oder Beidseitigkeit Leistungsvoraussetzungen/ Spielerpersönlichkeiten > Kollektive Leistungsfähigkeiten < Einfügen, Ein-, Unterordnen abhängig von: Kondition, Spieltechnik, Wissen, intellektuelle Fähigkeiten, Persönlichkeitsentwicklung, Einstellungen, Verhaltensweisen, ... Belastung → Anpassung → Niveauerhöhung → Leistungssteigerung A Kooperatives Zusammenwirken = Ergebnis aus Bewegung, biologischen, psychischen und intellektuellen Einflussfaktoren Ergebnis spezielle Spielkonzeption/ Spielstrategie Gruppen- und Mannschaftstaktik 4 Leistungsstruktur in den Sportspielen - Wovon ist eine Leistung in den Sportspielen abhängig? 7 - Mannschaftsformation → Struktur der Spielerein- und -zuordnung in die Spielkonzeption, für optimale Realisierung - Berücksichtigung spiel- und positionsspezifischer Aufgaben - Berücksichtigung aller anderen individuellen Leistungsfaktoren - funktionsspezifisch zu einer Mannschaft formiert - flexible Grundausbildung → Findung einer positionsspezifischen Eignung - Führungsspieler Besonderheiten: - eigene hohe Spielerfähigkeiten - spezielle sozialpsychische Voraussetzungen zur führenden Um- und Durchsetzung mannschaftstaktischer Aufgaben - psychisch-moralischer Motivator - Spielerautoritäten mit positiven sozialen Kontakten zu Mitspielern - Vorbilder im Trainings- und Wettkampfverhalten - starke Identifizierung mit dem Wettkampfziel 8 - Kampkraft der Mannschaft → Ausprägungsgrad des Niveaus und der Wirksamkeit kollektiver Einstellungen und Verhaltensweisen → Realisierung Wettkampfleistung - Einstellung jedes Spielers zur Mannschaft → bedingungslose Bereitschaft für die Ein- und Unterordnung für den Mannschaftserfolg - unbedingter Wille 5