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Sport Abitur BK 2022

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 ANALYSE UND VERGLEICH VON BEWEGUNGSABLÄUFEN
Biomechanische Betrachtungsweise von Bewegungen
3 Axiome Newtons und deren Bezug auf sportliche

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Hier einmal meine groben Lernzettel für das Abitur 2022. Es ist noch nicht perfekt und noch nicht alles ist drauf. Aber für den Anfang sind alle Themen grob erklärt.

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ANALYSE UND VERGLEICH VON BEWEGUNGSABLÄUFEN Biomechanische Betrachtungsweise von Bewegungen 3 Axiome Newtons und deren Bezug auf sportliche Bewegungen - Biomechanische Prinzipien nach HOCHMUTH Morphologische Betrachtungsweise von Bewegungen Translatorische, rotatorische und zusammengesetzte Bewegungen Phasenstruktur nach MEINEL/SCHNABEL - Vorgaben Qualitative Bewegungsmerkmale nach MEINEL/SCHNABEL Bewegungshandeln als Regelkreismodell Modell der Bewegungskoordination nach MEINEL/SCHNABEL Merkmale und Funktion der Analysatoren Stufen des motorischen Lernens nach MEINEL/SCHNABEL TRAINING UND VERBESSERUNG DER KÖRPERLICHEN FITNESS: AUSDAUER Definition und Struktur von Ausdauer Anatomische und physiologische Grundlagen - Herz-Kreislaufsystem - Energiegewinnung der Muskelzelle Ausdauerfähigkeiten und leistungsbestimmende Faktoren Trainingsmethoden (Dauer-, Intervall- und Wiederholungsmethode) - Trainingswirkungen - Trainingsmittel Trainingsplanung und -gestaltung Test- und Messverfahren Coopertest - Conconitest EMOTIONALE PROZESSE IM SPORT Motive sportlichen Handelns (GABLER/KURZ) Definition Leistungsmotivation Prozessmodell der Leistungsmotivation nach GABLER MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DES SPORTS ZUR FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT Gesundheitsbegriff/Definition WHO Einflussmöglichkeiten auf das psycho-soziale Wohlbefinden / Gesudheitsmodelle Salutogenesemodell nach ANTONOVSKY Risikofaktorenmodell Mögliche positive und negative Auswirkungen des Sports auf die Gesundheit bei Kindern/ Erwachsenen/Senioren Sportverletzungen Ursachen von Sportverletzungen (endogene/exogene Ursachen) - Erstversorgung von Sportverletzungen Prävention von Sportverletzungen Fitnesswahn und Körperkultur Definition Doping Substanzklassen und Dopingmethoden / Wirkung und Risiken (Stimulanzien, Peptidhormone, Narkotika, anabole Substanzen, Beta-2-Agonisten, Betablocker, Blutdoping, Gendoping) - Pro und Contra Doping: Dopingpräventionsansatz der deutschen Sportjugend ANALYSE UND VERGLEICH VON BEWEGUNGSABLÄUFEN BIOMECHANISCHE BETRACHTUNGSWEISE VON BEWEGUNGEN 3 Axiome Newtons und deren Bezug auf sportliche Bewegungen 1. GESETZ 2. GESETZ — Jeder Körper behält seine Geschwindigkeit nach Betrag und Richtung so lange bei, wie er nicht durch äußere Kräfte gezwungen wird, seinen Bewegungszustand zu ändern TRÄGHEITSGESETZ Das Gesetz stellt einen Zusammenhang zwischen den physikalischen Größen Kraft,...

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Beschleunigung & Masse her. Die Formel sieht wie folgt aus: 3. GESETZ BEWEGUNGSSATZ F=m xa (F=Kraft in Newton N, m=Masse in kg, a=Beschleunigung in m/s^2) Wirken nun Kräfte auf einen Körper, können sie zur Beschleunigung des Körpers führen 2. Newtonsche Gesetz ,,lex secunda" Beschleunigung wirkt in Richtung der Kraft ,,Actio" F=ma ACTIO=REACTIO Wirkt ein Körper A auf einen Körper B mit der Kraft F, so wirkt der Körper B auf den Körper A mit einer gleich großen Kraft. Die Richtung der beiden Kräfte sind jedoch entgegengesetzt. 3. Newtonsche Gesetz Reaktionsprinzip Wechselwirkungsprinzip Gegenwirkungsprinzip ,,lex tertia" 2 30 ka ,,Reactio" Biomechanische Prinzipien nach HOCHMUTH Handlungsanweisungen, wie ein Sportler sich verhalten soll, um unter gegebenen Bedingungen einen maximalen Impuls zu erzielen sind allgemeine Kenntnisse über das rationelle Ausnutzen von mechanischen Gesetzen bei sportlichen Bewegungen ...ABER keine Allgemeingültigkeit Gesetze oder Vorschriften! Generell gute Orientierungspunkte. 1. PRINZIP DER ANFANGSKRAFT Eine Körperbewegung mit der eine hohe Endgeschwindigkeit und damit ein größtmöglicher Impuls erreicht werden soll, ist durch eine entgegengesetzte (Aushol-) Bewegung einzuleiten. Durch Ausholbewegungen wird Kraft in der Muskulatur gespeichert. Begründung: Zielbewegung beginnt auf höherem Kraftniveau, wenn die Ausholbewegung abgebremst wird -> Kraftimpuls wird größer 2. PRINZIP DES OPTIMALEN BESCHLEUNIGUNGSWEGES Ziel: Optimale Gestaltung von Auftaktbewegungen! Das Ziel von Wurf-, bzw. Sprungdisziplinen, bei denen es auf hohe Weiten ankommt, ist das Erreichen einer maximalen Endgeschwindigkeit. Die physikalische Voraussetzung dafür ist ein möglich langes einwirken der hohen beschleunigenden Kraft. Möglichst hohe Endgeschwindigkeit <—> möglich großer Impuls ! Ungünstige Gelenk-Winkelstellungen sind zu vermeiden Fxt = mx V 3. PRINZIP DER OPTIMalen TendENZ IM BESCHLEUNIGUNGSVERLAUF Man muss von einer Bewegung wissen, wann und wie die maximale Kraft entfaltet werden kann. Maximale Endgeschwindigkeit -> zu Beginn gering, dann aber immer stärker beschleunigt hohe Geschwindigkeit in möglichst kurzer Zeit -> gleich zu Beginn maximal beschleunigen, danach aber nachlassende Beschleunigung auftritt 4. PRINZIP DER ZEITLICHEN KOORDINATION VON TEILIMPULSEN Um ein Wurfgerät maximal weit werfen oder den Gesamtkörper maximal beschleunigen zu können, müssen die dabei auftretenden Beschleunigungsimpulse der Körperteile zeitlich optimal koordiniert/abgestimmt werden. 5. PRINZIP DER GEGENWIRKUNG Actio est reactio Eine Kraft tritt nie alleine auf! Es besteht zu jeder Kraftwirkung eine entgegengesetzt gerichtete, gleich große Krafteinwirkung. 6. PRINZIP DER IMPULSERHALTUNG Der Impuls eines Körpers ändert sich nur, wenn Kräfte von außen angreifen. Innere Kräfte verändern den Impuls nicht. Bei sportlichen Drehbewegungen wird der durch den Absprung ausgelöste Drehimpuls nach dem Impulserhaltungsgesetz konstant gehalten. Das Massenträgheitsmoment kann durch die Position der Extremitäten variiert werden. Dabei verändert sich die Winkelgeschwindigkeit bei Drehbewegungen in Abhängigkeit von der Entfernung der Massenpunkte des Körpers von der Achse. MORPHOLOGISCHE BETRACHTUNGSWEISE VON BEWEGUNGEN Translatorische, rotatorisch und zusammengesetzte Bewegungen TRANSLATION Man versteht Bewegungen von Körpern, bei denen sich alle Körperpunkte auf Parallelen Bahnen bewegen. Die Bahnen können gerade oder gekrümmt sein. Bei geraden Bahnen wird jeder Punkt parallel um exakt die gleich Strecke verschoben. Z.B. ein Schwimmer, der sich nach dem Abstoßen vom Beckenrand bewegungslos durchs Wasser gleitet. Bei gekrümmten Bahnen wird jeder Punkt im exakt gleichen Bogen verschoben. Z.B. beim Skispringen, vorausgesetzt eines ruhigen Fluges. ROTATION Man versteht Bewegungen von Körpern, bei denen sich die Körperpunkte aus kreisförmigen Bahnen um eine gemeinsame Drehachse bewegen. Rotationen sind erst dann zutreffend beschreibbar, wenn man als Zentrum der Drehung eine Drehachse festlegt. Körperachsen: Körperlängsachse (Longitudinalachse) — Eiskunstlauf Pirouette Körperbreitenachse (Transversalachse) — Felgenumschwung am Reck ●Körpertiefenachse (Sagittalachse) - freies Rad KATEGORISIERUNG VON DREHACHSEN Feste Drehachse - Reckstange, schwingende Ringe Vom Sportler zu stabilisierende Drehachse - - Schulterachse beim Schwingen, Drehwurf Momentan feste Drehachse — Abrollen aus dem Handstand, Abrollen beim Laufen ● Freie Drehachse — Salto ÜBERLAGERUNG VON TRANSLATION UND ROTATION Man findet Beispiele für reine Translationen und reine Rotationen. Meist kommt es jedoch doch zu einer Überlagerung Beispiele: Laufen stellt im Ganzen betrachtet eine Translationsbewegung dar, im Detail sind aber zahlreiche wichtige Rotationen mit zu bedenken: Ellenbogen um die Breitenachse Füße um Fuß-Längsachse 00 8 Körperlängsachse (Longitudinalachse) Körperbreitenachse (Transversalachse) Körpertiefenachse (Sagittalachse)

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Beschleunigung & Masse her. Die Formel sieht wie folgt aus: 3. GESETZ BEWEGUNGSSATZ F=m xa (F=Kraft in Newton N, m=Masse in kg, a=Beschleunigung in m/s^2) Wirken nun Kräfte auf einen Körper, können sie zur Beschleunigung des Körpers führen 2. Newtonsche Gesetz ,,lex secunda" Beschleunigung wirkt in Richtung der Kraft ,,Actio" F=ma ACTIO=REACTIO Wirkt ein Körper A auf einen Körper B mit der Kraft F, so wirkt der Körper B auf den Körper A mit einer gleich großen Kraft. Die Richtung der beiden Kräfte sind jedoch entgegengesetzt. 3. Newtonsche Gesetz Reaktionsprinzip Wechselwirkungsprinzip Gegenwirkungsprinzip ,,lex tertia" 2 30 ka ,,Reactio" Biomechanische Prinzipien nach HOCHMUTH Handlungsanweisungen, wie ein Sportler sich verhalten soll, um unter gegebenen Bedingungen einen maximalen Impuls zu erzielen sind allgemeine Kenntnisse über das rationelle Ausnutzen von mechanischen Gesetzen bei sportlichen Bewegungen ...ABER keine Allgemeingültigkeit Gesetze oder Vorschriften! Generell gute Orientierungspunkte. 1. PRINZIP DER ANFANGSKRAFT Eine Körperbewegung mit der eine hohe Endgeschwindigkeit und damit ein größtmöglicher Impuls erreicht werden soll, ist durch eine entgegengesetzte (Aushol-) Bewegung einzuleiten. Durch Ausholbewegungen wird Kraft in der Muskulatur gespeichert. Begründung: Zielbewegung beginnt auf höherem Kraftniveau, wenn die Ausholbewegung abgebremst wird -> Kraftimpuls wird größer 2. PRINZIP DES OPTIMALEN BESCHLEUNIGUNGSWEGES Ziel: Optimale Gestaltung von Auftaktbewegungen! Das Ziel von Wurf-, bzw. Sprungdisziplinen, bei denen es auf hohe Weiten ankommt, ist das Erreichen einer maximalen Endgeschwindigkeit. Die physikalische Voraussetzung dafür ist ein möglich langes einwirken der hohen beschleunigenden Kraft. Möglichst hohe Endgeschwindigkeit <—> möglich großer Impuls ! Ungünstige Gelenk-Winkelstellungen sind zu vermeiden Fxt = mx V 3. PRINZIP DER OPTIMalen TendENZ IM BESCHLEUNIGUNGSVERLAUF Man muss von einer Bewegung wissen, wann und wie die maximale Kraft entfaltet werden kann. Maximale Endgeschwindigkeit -> zu Beginn gering, dann aber immer stärker beschleunigt hohe Geschwindigkeit in möglichst kurzer Zeit -> gleich zu Beginn maximal beschleunigen, danach aber nachlassende Beschleunigung auftritt 4. PRINZIP DER ZEITLICHEN KOORDINATION VON TEILIMPULSEN Um ein Wurfgerät maximal weit werfen oder den Gesamtkörper maximal beschleunigen zu können, müssen die dabei auftretenden Beschleunigungsimpulse der Körperteile zeitlich optimal koordiniert/abgestimmt werden. 5. PRINZIP DER GEGENWIRKUNG Actio est reactio Eine Kraft tritt nie alleine auf! Es besteht zu jeder Kraftwirkung eine entgegengesetzt gerichtete, gleich große Krafteinwirkung. 6. PRINZIP DER IMPULSERHALTUNG Der Impuls eines Körpers ändert sich nur, wenn Kräfte von außen angreifen. Innere Kräfte verändern den Impuls nicht. Bei sportlichen Drehbewegungen wird der durch den Absprung ausgelöste Drehimpuls nach dem Impulserhaltungsgesetz konstant gehalten. Das Massenträgheitsmoment kann durch die Position der Extremitäten variiert werden. Dabei verändert sich die Winkelgeschwindigkeit bei Drehbewegungen in Abhängigkeit von der Entfernung der Massenpunkte des Körpers von der Achse. MORPHOLOGISCHE BETRACHTUNGSWEISE VON BEWEGUNGEN Translatorische, rotatorisch und zusammengesetzte Bewegungen TRANSLATION Man versteht Bewegungen von Körpern, bei denen sich alle Körperpunkte auf Parallelen Bahnen bewegen. Die Bahnen können gerade oder gekrümmt sein. Bei geraden Bahnen wird jeder Punkt parallel um exakt die gleich Strecke verschoben. Z.B. ein Schwimmer, der sich nach dem Abstoßen vom Beckenrand bewegungslos durchs Wasser gleitet. Bei gekrümmten Bahnen wird jeder Punkt im exakt gleichen Bogen verschoben. Z.B. beim Skispringen, vorausgesetzt eines ruhigen Fluges. ROTATION Man versteht Bewegungen von Körpern, bei denen sich die Körperpunkte aus kreisförmigen Bahnen um eine gemeinsame Drehachse bewegen. Rotationen sind erst dann zutreffend beschreibbar, wenn man als Zentrum der Drehung eine Drehachse festlegt. Körperachsen: Körperlängsachse (Longitudinalachse) — Eiskunstlauf Pirouette Körperbreitenachse (Transversalachse) — Felgenumschwung am Reck ●Körpertiefenachse (Sagittalachse) - freies Rad KATEGORISIERUNG VON DREHACHSEN Feste Drehachse - Reckstange, schwingende Ringe Vom Sportler zu stabilisierende Drehachse - - Schulterachse beim Schwingen, Drehwurf Momentan feste Drehachse — Abrollen aus dem Handstand, Abrollen beim Laufen ● Freie Drehachse — Salto ÜBERLAGERUNG VON TRANSLATION UND ROTATION Man findet Beispiele für reine Translationen und reine Rotationen. Meist kommt es jedoch doch zu einer Überlagerung Beispiele: Laufen stellt im Ganzen betrachtet eine Translationsbewegung dar, im Detail sind aber zahlreiche wichtige Rotationen mit zu bedenken: Ellenbogen um die Breitenachse Füße um Fuß-Längsachse 00 8 Körperlängsachse (Longitudinalachse) Körperbreitenachse (Transversalachse) Körpertiefenachse (Sagittalachse)