Motive des sportlichen Handelns
Motive im Sport sind situationsüberdauernde Beweggründe, die unser sportliches Handeln antreiben. Wenn ein Sportler mit dem Motiv "körperliche Fitness" lange ohne Pause schwimmt oder jemand mit "Leistungsmotiv" nach genauen Zeitvorgaben trainiert, zeigt sich das jeweilige Motiv in konkretem Verhalten.
Gabler unterscheidet drei Hauptbereiche der Motive im Sport:
- Bezogen auf das Sporttreiben selbst (z.B. Freude an Bewegung, Risiko, Spannung)
- Bezogen auf das Ergebnis des Sporttreibens (z.B. Leistung als Selbstbestätigung)
- Bezogen auf das Sporttreiben als Mittel für weitere Zwecke (z.B. Gesundheit, Fitness)
Jeder dieser Bereiche kann entweder ichbezogen sein oder im sozialen Kontext stehen. So kann beispielsweise das Leistungsmotiv sowohl der Selbstbestätigung dienen als auch auf soziale Anerkennung oder Prestige abzielen.
💡 Wusstest du? Jedes Motiv hat zwei Ausprägungen: Hoffnung auf Erfolg oder Furcht vor Misserfolg. Erfolgszuversichtliche Menschen suchen mittelschwere Herausforderungen, während misserfolgsängstliche Personen sehr leichte oder sehr schwere Aufgaben bevorzugen.







