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Abiotischer Faktor Wasser

Abiotischer Faktor Wasser

 Standort
Blattaufbau
Stomata
Auswirkungen
auf den
Gasaustausch
bzw.
Wasserhaushalt
Hydrophyten
(Wasserpflanzen)
(Feuchtpflanzen)
leben unte
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Lea Temelkov

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Wasserhaushalt der Pflanzen & die verschiedenen Pflanzenarten

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Standort Blattaufbau Stomata Auswirkungen auf den Gasaustausch bzw. Wasserhaushalt Hydrophyten (Wasserpflanzen) (Feuchtpflanzen) leben untergetaucht feuchte Waldböden, in oder ,,schwimmen“ mit | Sümpfen und Uferzonen dünne, große Blätter, ihren Blättern auf der Wasseroberfläche die oft lebende Haare tragen Schwimmblätter = Aufbau Laubblätter der Mesophyten ● ● untergetauchte Blätter : einschichtige Epidermis mit zarter Kutikula • Stomata (Spaltöffnungen) nur an den Blattoberseiten der Schwimmblätter ● große Interzellularen, die mit einem Durchlüftungsgewebe (Aerenchym) in Verbindung stehen -> durchzieht den gesamten Spross & stellt somit den Gastransport sicher zurückgebildete (fehlende) Wurzeln, da sie gelöstes Kohlenstoffdioxid, Sauerstoff und Mineralstoffe aus dem Wasser aufnehmen können -> an das Leben im Wasser angepasst und Einrichtungen zur Wasserdampfabgabe • Die Aufnahme von gelöstem Kohlenstoffdioxid, Sauerstoff und Mineralstoffen erfolgt durch die gesamte Oberfläche. Beispiele: Tausendblatt, Wasserpest, Hornblatt und Seerose. ● Hygrophyten ● • Blattflächen: mit zahlreichen Wasserspalten (Hydathoden) besetzt -> es kann auch bei hoher Luftfeuchtigkeit Wasser ausgeschieden werden (Guttation) • Stomata : herausgehoben (über Epidermis) -> Einrichtungen zur Erhöhung der Wasserdampfabgabe • Die Wasserabgabe erfolgt oft durch Guttation (Tröpfchenbildung) und der Gasaustausch über die Spaltöffnungen. Problem: Transpiration Wasserspalten, hervorgehobene Stomata, Blatthaare -> sollen Transpirationsdruck aufrechterhalten Beispiele: Farne, Springkraut, Aronstabgewächse und Begonien Xerophyten (Trockenpflanzen) • Standorte mit hoher Sonneneinstrahlung und hohem Wassermangel • kleine Blätter (eingerollt oder fehlen) mit einer mehrschichtigen Epidermis, einer dicken Kutikula (dicht behaart), toten Haaren und oft ein stark verzweigtes Wurzelwerk, das die geringen Wasservorräte im Boden erreichen kann • Skullenz: speichern Wasser in Blättern oder Sprossen • Stomata : in Epidermis eingesenkt -> wirksamste Angepasstheit zur Verringerung des Wasserverlustes durch Einschränkung der Transpiration -> Einrichtungen zur Verringerung der Wasserdampfabgabe • Der Wuchs ist kugel- oder säulenförmig und die Wurzelsysteme reichen meist tief. Beispiele: Kakteen, Lorbeerbaum, Myrte, Heidekraut und Oleander Als Mesophyten bezeichnet man in der Biologie Pflanzen, die an mäßig feuchten Orten vorkommen. Sie nehmen dadurch eine Stellung zwischen Hygrophyten und Xerophyten ein. Somit sind Laubbäume wie die Hainbuche oder die Stieleiche Beispiele für Mesophyten. Bedeutung von Wasser für Pflanzen -> Für welche Prozesse benötigen Pflanzen Wasser? Fotosynthese ● • Zellatmung Pflanzen und Wasser Transportmittel • Lösungsmittel • Quellmittel Reaktionspartner für chemische Reaktionen Wasserhaushalt...

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von Pflanzen Unter dem Wasserhaushalt einer Pflanze werden alle Vorgänge und Abläufe zusammengefasst, die Pflanzen befähigen, an ihren jeweiligen Standorten mit dem vorhandenen Wasserangebot umzugehen. Äußere Einflussfaktoren sind v.a. der Bodentyp, das vorherrschende Klima sowie Geländeform und Bodenfeuchte. Wasseraufnahme -> bei Landpflanzen ● Laubbäume wie die Buche, die mäßig feuchte Standorte bevorzugen, bezeichnet man als Mesophyten. Wurzelsystem Wasser diffundiert passiv entlang eines Konzentrationsgefälles aus dem Boden in den äußeren Zellen der Wurzel (Rhizodermis) Wassergehalt in den Zellen ist geringer als in den grenzenden Bodenschichten Aufgenommene Wasser diffundiert über die Zellwände/Zellplasma bis hin zur Endodermis ATP-verbrauchende Transportvorgänge S. 32/33 dadurch weiterer Wasserdurchtritt wird kontrolliert ↓ Zentralzylinder: Wasser gelangt in langgestreckte Zellen des Xylems der Leitbündel (ziehen sich durch gesamten Pflanzenkörper) Zelldruck Wasserabgabe • Transpiration (Wasserdampfabgabe) Transpiration von Wasser über die Blattoberflächen ist die treibende Kraft für den Wassertransport • trockene Tage: Wassergehalt der Luft niedriger als in den Blattzellen -> Wasserverlust durch Transpiration ● · Unterdruck —> „Strohhalm“ Wasser wir aus dem umgehenden Gewebe gesaugt -> Transpirationssog, der kontinuierlich die Wassersäule von den Wurzeln bis in die Blätter transportiert • trockener Boden : Pflanze verwelkt • Boden mit ausreichend Wasser: Wasserverlust über Transpiration unproblematisch Transpiration richtet sich nach: Temperatur, Lichtintensität, Luftbewegungen, Kohlenstoffdioxid- und Wassergehalt der Luft, Wasser- und Ionengehalt abhängiger

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