Folgen und Diagnose von Albinismus
Die Albinismus-Symptome können weitreichende Folgen für die Betroffenen haben:
- Helle bis weiße Haut- und Haarfarbe, die zu sozialer Ausgrenzung führen kann
- Mittlere bis starke Einschränkungen des Sehvermögens
- Erhöhtes Hautkrebsrisiko bei okulokutanem Albinismus
Die Diagnose von Albinismus kann oft schon durch eine Sichtdiagnose erfolgen, insbesondere bei Kleinkindern mit auffällig heller Haut und farbloser Behaarung. Ein Arzt kann zusätzlich eine durchsichtige Iris feststellen, auch wenn die Augenfarbe nicht immer rot sein muss.
Example: Bei der Untersuchung eines Säuglings mit Verdacht auf Albinismus achtet der Arzt besonders auf die Pigmentierung der Haut, Haare und Augen sowie auf mögliche Anzeichen von Sehstörungen.
Zur Bestätigung der Diagnose kann ein Gentest durchgeführt werden, der die spezifische genetische Mutation nachweist.
Highlight: Die Häufigkeit Albinismus liegt bei etwa 1:17.000 Menschen, wobei die Erkrankung sowohl Menschen als auch Tiere betreffen kann.
Die Albinismus Vererbung folgt einem autosomal-rezessiven Erbgang. Das bedeutet, dass die Erkrankung unabhängig vom Geschlecht vererbt werden kann und das mutierte Gen auf einem Autosom liegt. Da es sich um ein rezessives Allel handelt, tritt Albinismus nur in manchen Generationen auf.





