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Angeborene Herzfehler

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 Pflege und Beobachtung eines Kindes mit Herzinsuffizienz
Überwachung der Vitalzeichen:
-
Kind sollte ruhig, nicht hungrig sein, nicht durch
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Zusammenfassung angeborene Herzfehler und Pflege und Beobachtungen

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Pflege und Beobachtung eines Kindes mit Herzinsuffizienz Überwachung der Vitalzeichen: - Kind sollte ruhig, nicht hungrig sein, nicht durch andere Faktoren gestört werden Puls und Atmung werden nach Frequenz, Rhythmus und Qualität beurteilt, jeweils eine Minute ausgezählt Herzfrequenz ggf. mit dem Stethoskop auszählen (Extrasystolen bzw. extreme Tachycardien können so besser erkannt werden) Korrekten Sitz der Elektroden regelmäßig prüfen, da die Kinder oft schwitzen und sich einzelne Elektroden lösen können Pulsoxymetriesensor spätestens nach 4 Stunden wechseln, um Druckstellen zu vermeiden Füße und Hände müssen warm sein, 02-Sättigungswerte, die an Hand und Fuß gleichzeitig erhoben werden und stark differieren, können auf eine mangelnde Durchblutung der unteren Körperhälfte hinweisen Bei Aufnahme muss immer der Blutdruck an allen vier Extremitäten gemessen werden Blutdruckwerte immer mit der gleichen Manschette in der passenden Größe messen Es wird immer die Extremität, an der gemessen wurde und der Zustand des Kindes (wach, schläft) mit dokumentiert Jede Abweichung der Vitalparameter muss unverzüglich dem Arzt mitgeteilt werden Eine Sauerstofftherapie darf immer nur auf Anordnung des Arztes durchgeführt werden; die Sauerstoffgabe kann bei einem Neugeborenen den Ductusverschluss bewirken. Dieser kann aber bei einigen Herzfehlern lebensnotwendig sein!! Verbesserte Atmung: Atemnot löst Ängste aus und ist für das Kind eine extrem bedrohliche Situation Auf Dyspnoe und Taychypnoe achten; Atmung muss unterstützt und erleichtert werden 20-30 ° Oberkörperschräglagerung und Thoraxrolle zur Atemerleichterung Bei älteren Kindern Arme seitlich mit Kissen...

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unterlagern Bei Lebervergrößerung sollten sitzende und flache Lagerungen vermieden werden (vergrößerte Leber führt zum Hochpressen des Zwerchfells und erschwert die Atmung zusätzlich) Atemtherapie durch Physiotherapeuten Ruhige Umgebung und Aufregung vermeiden (ohnehin dyspnoeisches Kind kann in eine Krise gelangen) Bei der Fallot'schen Tetralogie kann es zu hypoxischen Krisen kommen (Kinder werden fahlgrau, extrem unruhig bis panisch und schnappen nach Luft), große Kinder nehmen zur Erleichterung eine Hochstellung ein □ Zunahme der arteriellen Sauerstoffsättigung; bei einem Säugling ahmt man die Hockstellung nach, indem man die Knie des Kindes an die Brust presst Kardialer Husten (durch Lungenüberflutung hervorgerufen) belastet das Kind zusätzlich Infekt der oberen Luftwege sollte frühzeitig erkannt werden bzw. Kontakt mit Personen, die an einem Atemwegsinfekt leiden, meiden. Urinausscheidung Flüssigkeit kann bedingt durch erhöhten hydrostatischen Druck nicht mehr ausreichend als Urin ausgeschieden werden Diuretikatherapie Ausscheidung genau dokumentieren und protokollieren Flüssigkeitsbilanz durchführen Ggf. Wirkung der angeordneten Diuretika beobachten Bei Sgl. Wiegen der Windel, ggf. 2 x tgl. Körpergewicht kontrollieren Größere Kinder bzw. Eltern werden auf die Wichtigkeit der Urinausscheidung hingewiesen und gebeten, auf Veränderungen zu achten Ödeme, bes. ein Lungenödem belasten das Kind schwer (Vitalzeichen beobachten) Eine Oligurie oder Anurie kann Hinweis auf eine Minderdurchblutung der Niere sein (z.B. durch einen Verschluss der Aortenisthmusstenose) Stuhlausscheidung Es kann zu Obstipation kommen Bei sehr festem Stuhl, der durch ballststoffreiche und stuhlauflockernde Ernährung nicht beeinflusst werden kann, kann auf ärztliche Anordnung medikamentös unterstützt werden Pressen beim Stuhl absetzen kann sehr anstrengend und erschöpfend für die Kinder sein; es kommt zur Erhöhung des thorakalen Innendrucks; zusätzlich besteht die Gefahr einer Analfissur Kind und/oder Eltern aufklären und beraten Physiologische Körpertemperatur Sehr dystrophe Kinder mit wenig Unterhautfettgewebe neigen zu Hypothermie mit kalten Extremitäten und sehr starkem Schwitzen Körpertemperatur soll im physiologischen liegen, da eine Hypo- oder Hyperthermie zu einer belastenden Situation führt und den Sauerstoffverbrauch erhöhen kann Sehr dystrophe Säuglinge benötigen häufig ein Wärmebett, um die Temperatur stabil zu halten Wegen des Schwitzens empfiehlt sich leichte Kleidung, die nicht eng anliegt, vorzugsweise aus atmungsaktiven Naturmaterialien Bettwäsche, vor allem im Kopfbereich, je nach Bedarf - bei Feuchtigkeit - wechseln Angemessenes Gedeihen Nahrungsaufnahme bedeutet oft Schwerstarbeit Das Problem ist Hunger, der vom Kind aber nur mühsam durch orale Nahrungsaufnahme gestillt werden kann und die dafür aufgewendete Energie zur anschließenden Erschöpfung führen kann - Kind hat einen erhöhten Energiebedarf, der durch Anreicherung der Nahrung (z. B. mit MCT Ölen ausgeglichen werden kann Kind hinsichtlich Trinkverhalten und Trinkfähigkeit beobachten Eine Herzinsuffizienz im Neugeborenenalter ist keine Kontraindikation zum Stillen; eine Trinkschwäche besteht auch bei der Verabreichung von Flaschennahrung Bei Trinkschwäche und Stillwunsch, Muttermilch ggf. abpumpen und sondieren, bei besserem AZ Stillversuche, ggf. erst Stillen, Rest sondieren Viele kleine Mahlzeiten verabreichen Kinder erhalten die Nahrung möglichst direkt nach dem Aufwachen, nicht schreien lassen, damit die Kinder sich nicht erschöpfen Schläft ein Kind zur Mahlzeit, sollte es nicht geweckt, sondern sondiert werden Beim Sondieren, orale Stimulation mit einigen ml Milch durchführen, wenn das Kind wach ist Ggf. Eltern im Sondieren anleiten Ggf. Flüssigkeitsrestriktion notwendig, auf die Einhaltung der Gesamtmenge achten Ggf. müssen Diuretika verabreicht werden (nur nach ärztl. Anordnung) Toleranz der Medikamenteneinnahme Genaue Dosierung und Zeitpunkt der Medikation beachten Wirkung und Nebenwirkung der Medikamente kennen, um bei auftretenden Symptomen entsprechend reagieren zu können In der Einstellungsphase in der Klinik sind engmaschige Vitalzeichenkontrollen und Monitoring notwendig Diuretika und blutdrucksenkende Medikamente nicht gleichzeitig verabreichen; weil ein unverhältnismäßig starker RR-Abfall eintreten kann Kinder je nach Alter motivieren, immer die gesamte Menge einzunehmen Bei Sgl. Ggf. mittels Spritze (Med. gelöst in Tee) langsam in den Mund applizieren Medikamente niemals in die Flasche geben, Kind trinkt evtl. nicht die Gesamtmenge Erbricht ein Kind kurze Zeit nach der Medikamentengabe, muss mit dem Arzt geklärt werden, ob die Gabe wiederholt werden soll Zeichen von Digitalisüberdosierung kennen (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Störungen im Farbsehen, unregelmäßiger Herzschlag) Bei Jugendlichen evtl. mangelnde Compliance - ausführliche Beratung ist notwendig, eigenmächtiges Absetzen der Medikamente oder Veränderung der Dosis kann eine Verschlechterung des AZ zur Folge haben bis zur Notwendigkeit eines stationären Aufenthaltes Angemessene Belastbarkeit Kinder mit Herzinsuffizienz sind ggf. nur bedingt leistungsfähig Das Leistungsvermögen der Kinder muss eingeschätzt werden und Kinder sollten nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefordert werden Pflegemaßnahmen koordinieren, Kind nicht überfordern Ggf. fühlt sich das Kind ausgeschlossen, wenn es nicht mithalten kann Sport- und Freizeitangebote sollten gezielt (ggf. nach Rücksprache mit dem Arzt) ausgewählt werden; Adressen gibt es auch über die Elterninitiative Herzkranke Kinder e.V. Angstminderung Kinder wirken häufig ängstlich (Lebensangst, Atemnot) Kind sollte das Gefühl haben, dass immer jemand da ist Angst ernst nehmen, Gesprächsbereitschaft signalisieren, Angstauslöser herausfinden, ggf. Ablenken, z. B. Entspannungstechniken üben Ggf. ist begleitende psychotherapeutische Hilfe notwendig Akzeptanz der Erkrankung Vor OP's Besichtigung der Intensivstation, Vorbereitung auf die Situation, ggf. auch mit Bildmaterial Ängste ernst nehmen, versuchen diese abzubauen Ggf. Gespräche mit anderen Betroffenen Kontakt zu Selbsthilfegruppen Casemanager sollte vor der Entlassung die notwendige Hilfe organisieren Möglichkeit der familienorientierten Rehabilitation Eltern herzkranker Kinder sind häufig sehr besorgt, brauchen Unterstützung, wie sie mit dem Kind und ggf. weiteren Geschwisterkindern umgehen sollten Angeborene Herzfehler Kleiner und großer ASD Definition : Der Atriumseptumdefekt ist ein Loch in der Herzscheidewand, zwischen den beiden Vorhöfen des Herzens. Er ist der dritthäufigste angeborene Herzfehler. Da der Druck im linken Vorhof höher ist als im rechten, fließt das sauerstoffreiche Blut vom linken Vorhof zurück in den rechten Vorhof. Dies hat zur Folge, dass mehr Blut in den Lungenkreislauf läuft. Symptome: Wird häufig erst im Kindergarten- bis Schulalter erkannt, wenn die Betroffenen Kinder körperlich weniger belastbar sind. Wenn der Defekt größer ist, kann es zu einem vermehrten Blutfluss in der Lungenschlagader kommen und die erzeugt ein typisches Geräusch. Säuglinge leiden oft noch nicht an den Symptomen nur wenn, dass Loch zu groß ist kommt es zu Gedeihstörungen. Therapie: Wenn, dass Loch sich nach einer gewissen Zeit nicht von selber schließt, muss es im Rahmen einer Operation oder einer Herzkatheteruntersuchung geschlossen werden. Die Art der Behandlung hängt von der Größe des Lochs ab. Bei der Operation wird, dass Loch mit Hilfe des Gewebes aus dem Herzbeutel geschlossen. Wenn man aber eine Herzkatheteruntersuchung macht, wird ein Schirmchen in, dass Loch eingesetzt, dies nennt sich interventioneller Verschluss. Kleiner und großer VSD Definition: Bei einem Ventrikelseptumdefekt, kurz VSD, besteht eine pathologische interventrikuläre Verbindung zwischen den beiden Herzkammern. Das Leck ist gewöhnlich im bindegewebigen oberen Viertel der Kammerscheidewand lokalisiert. Das nicht vollständig verschlossene Kammerseptum ermöglicht einen Blutaustausch zwischen den beiden Ventrikeln (Shuntvitium). Die meisten Ventrikelseptumdefekte sind angeboren und werden bereits im Säuglings- und Kindesalter entdeckt. Typische Symptome sind Tachypnoe, vermehrtes Schwitzen und Trinkschwäche sowie Wachstums- und Gedeihstörungen. Geringe Kammerwandöffnungen können sich von selbst verkleinern oder verschließen. Bei größeren VSD ist eine chirurgische Verschlusstechnik erforderlich. Bis ins Erwachsenenalter verbleibende Ventrikelseptumdefekte sind oft Löcher von geringer Ausprägung, bei denen im Kindesalter keine Operationsindikation bestand. Symptome: Die Symptome eines Ventrikelseptumdefekts sind von der Kammerwandöffnung und den Widerstandsverhältnissen im kleinen und großen Kreislauf abhängig. Die meisten mittleren bis großen VSD machen sich früh bemerkbar. Mit Abnahme des pulmonalen Widerstands werden bereits junge Säuglinge im zweiten bis dritten Lebensmonat symptomatisch. Sie schwitzen viel, sind schnell erschöpft und das Trinken fällt schwer. Auffallend sind Gedeihstörungen inklusive niedriger Gewichtszunahme, Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen sowie sich wiederholende bronchopulmonale Infekte. Typisch sind zudem Anzeichen einer Herzinsuffizienz wie thorakale Einziehungen, Hepatomegalie, Tachypnoe, Belastungsdyspnoe und supraventrikuläre oder ventrikuläre Arrhythmien. Bei großen Kammerwandöffnungen kann sich die Herzinsuffizienz schon bei sehr jungen Säuglingen manifestieren. Ein ausgedehnter Links-Rechts-Shunt - aber auch die Kombination mit weiteren Herzfehlern - führt meist zu einer relativ raschen Druckerhöhung in den Lungengefäßen. Infolge nimmt das Shuntvolumen ab und die Beschwerden verbessern sich scheinbar. Diese Phase ist jedoch nur von kurzer Dauer. Bei anhaltend pulmonaler Hypertonie entwickeln die Kinder im Rahmen der Shunt-Umkehr eine Zyanose. Weitere Eisenmenger-Symptome sind Ruhedyspnoe, Hämoptoe, Palpitationen, Synkopen und Hirnabszesse sowie Trommelschlegelfinger, Uhrglasnägel und eine Gingivahypertrophie. Mitunter bildet sich im Krankheitsverlauf eine Stenose im rechtsventrikulären Ausflusstrakt (double chambered right ventricle). Nicht selten entsteht diese Verengung erst nach der korrigierenden Operation. Diese Stenose wird als Morbus Gasul bezeichnet. Therapie: Kleine Ventrikelseptumdefekte, insbesondere muskuläre septale Kammerwandöffnungen, verschließen sich oft spontan während der ersten Lebensjahre und bedürfen keiner Therapie. Sehr kleine Defekte können ohne weitere medikamentöse oder chirurgische Behandlung bestehen bleiben. Bei größeren Defekten ist nur selten mit einer spontanen Heilung zu rechnen. Die Kausaltherapie besteht dann im interventionellen Verschluss der Öffnung zwischen beiden Ventrikeln. Das derzeitige Standardverfahren ist der chirurgische Verschluss unter Zuhilfenahme des kardiopulmonalen Bypasses. Für perimembranöse und muskuläre VSD setzt sich zunehmend das Einbringen von Occluder-Systemen mittels Katheterintervention durch. TOF: Definition: TOF auch Fallot-Tetralogie genannt, ist ein angeborener Herzfehler. Die Fallot-Tetralogie ist eine komplexe, kongenitale Herzfehlbildung, die - wie der Name schon vermuten lässt - aus vier Vitien besteht: einem Ventrikelseptumdefekt (VSD), einer verengten rechtsventrikulären Ausflussbahn (infundibuläre und/oder valvuläre Pulmonalstenose mit teilweise hypoplastischen Pulmonalarterien), einer Hypertrophie des rechten Ventrikels sowie einer Dextro- und Anteposition der Aorta über dem VSD (reitende Aorta). Letztlich sind diese Anomalien keine separaten Einzeldefekte, sondern Folge einer Verlagerung des infundibulären Abschnitts des rechten Herzkammerseptums. Ein Drittel der Patienten hat darüber hinaus noch weitere Komorbiditäten, beispielsweise andere Herzvitien oder Anomalien der Koronararterien, Fehlbildungen im Gastrointestinaltrakt oder Spalten. Chromosomale Aberrationen sind ebenfalls typisch. Hinweisgebende Symptome einer Fallot-Tetralogie sind Zyanose, Dyspnoe beim Füttern, Wachstumsverzögerung und hypoxämische Anfälle. Über dem mittleren und oberen linken Sternalrand ist ein raues Systolikum auskultierbar. Die Behandlung der Vitien erfolgt in aller Regel chirurgisch, meist schon im ersten Lebensjahr. Symptome: Neugeborene mit Fallot-Tetralogie fallen meist sehr schnell mit einer Dyspnoe beim Füttern auf. Das Trinken strengt die Kinder stark an, sodass sie kaum Nahrung zu sich nehmen. Dies führt zu Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen. Charakteristisch ist zudem eine ausgeprägte Zyanose. Durch den Rechts-Links-Shunt vermindert sich das Sauerstoffangebot und Haut und Schleimhäute erscheinen blass-grau bis bläulich. Die Blaufärbung ist vor allem an Händen und Füßen sowie der Mundschleimhaut sichtbar. Des Weiteren können laute systolische Herzgeräusche auskultiert werden. Therapie: Therapeutisches Ziel bei Fallot-Tetralogie ist die anatomische Korrektur der Vitien. An erster Stelle stehen der Verschluss des Ventrikelseptumdefekts und die Beseitigung der Obstruktion der rechtsventrikulären Ausstrombahn. Ist eine primäre Korrekturoperation nicht möglich, können palliative Maßnahmen die pulmonale Durchblutung verbessern. Diese können medikamentös, chirurgisch oder katheterinterventionell erfolgen. Eine eindeutige Präferenz gibt es nicht. Akutbehandlung Bei Neugeborenen mit schwerer Zyanose infolge eines verschlossenen Ductus arteriosus, sollte dieser schnellstmöglich geöffnet und die Lungendurchblutung erhöht werden.

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Urinausscheidung Flüssigkeit kann bedingt durch erhöhten hydrostatischen Druck nicht mehr ausreichend als Urin ausgeschieden werden Diuretikatherapie Ausscheidung genau dokumentieren und protokollieren Flüssigkeitsbilanz durchführen Ggf. Wirkung der angeordneten Diuretika beobachten Bei Sgl. Wiegen der Windel, ggf. 2 x tgl. Körpergewicht kontrollieren Größere Kinder bzw. Eltern werden auf die Wichtigkeit der Urinausscheidung hingewiesen und gebeten, auf Veränderungen zu achten Ödeme, bes. ein Lungenödem belasten das Kind schwer (Vitalzeichen beobachten) Eine Oligurie oder Anurie kann Hinweis auf eine Minderdurchblutung der Niere sein (z.B. durch einen Verschluss der Aortenisthmusstenose) Stuhlausscheidung Es kann zu Obstipation kommen Bei sehr festem Stuhl, der durch ballststoffreiche und stuhlauflockernde Ernährung nicht beeinflusst werden kann, kann auf ärztliche Anordnung medikamentös unterstützt werden Pressen beim Stuhl absetzen kann sehr anstrengend und erschöpfend für die Kinder sein; es kommt zur Erhöhung des thorakalen Innendrucks; zusätzlich besteht die Gefahr einer Analfissur Kind und/oder Eltern aufklären und beraten Physiologische Körpertemperatur Sehr dystrophe Kinder mit wenig Unterhautfettgewebe neigen zu Hypothermie mit kalten Extremitäten und sehr starkem Schwitzen Körpertemperatur soll im physiologischen liegen, da eine Hypo- oder Hyperthermie zu einer belastenden Situation führt und den Sauerstoffverbrauch erhöhen kann Sehr dystrophe Säuglinge benötigen häufig ein Wärmebett, um die Temperatur stabil zu halten Wegen des Schwitzens empfiehlt sich leichte Kleidung, die nicht eng anliegt, vorzugsweise aus atmungsaktiven Naturmaterialien Bettwäsche, vor allem im Kopfbereich, je nach Bedarf - bei Feuchtigkeit - wechseln Angemessenes Gedeihen Nahrungsaufnahme bedeutet oft Schwerstarbeit Das Problem ist Hunger, der vom Kind aber nur mühsam durch orale Nahrungsaufnahme gestillt werden kann und die dafür aufgewendete Energie zur anschließenden Erschöpfung führen kann - Kind hat einen erhöhten Energiebedarf, der durch Anreicherung der Nahrung (z. B. mit MCT Ölen ausgeglichen werden kann Kind hinsichtlich Trinkverhalten und Trinkfähigkeit beobachten Eine Herzinsuffizienz im Neugeborenenalter ist keine Kontraindikation zum Stillen; eine Trinkschwäche besteht auch bei der Verabreichung von Flaschennahrung Bei Trinkschwäche und Stillwunsch, Muttermilch ggf. abpumpen und sondieren, bei besserem AZ Stillversuche, ggf. erst Stillen, Rest sondieren Viele kleine Mahlzeiten verabreichen Kinder erhalten die Nahrung möglichst direkt nach dem Aufwachen, nicht schreien lassen, damit die Kinder sich nicht erschöpfen Schläft ein Kind zur Mahlzeit, sollte es nicht geweckt, sondern sondiert werden Beim Sondieren, orale Stimulation mit einigen ml Milch durchführen, wenn das Kind wach ist Ggf. Eltern im Sondieren anleiten Ggf. Flüssigkeitsrestriktion notwendig, auf die Einhaltung der Gesamtmenge achten Ggf. müssen Diuretika verabreicht werden (nur nach ärztl. Anordnung) Toleranz der Medikamenteneinnahme Genaue Dosierung und Zeitpunkt der Medikation beachten Wirkung und Nebenwirkung der Medikamente kennen, um bei auftretenden Symptomen entsprechend reagieren zu können In der Einstellungsphase in der Klinik sind engmaschige Vitalzeichenkontrollen und Monitoring notwendig Diuretika und blutdrucksenkende Medikamente nicht gleichzeitig verabreichen; weil ein unverhältnismäßig starker RR-Abfall eintreten kann Kinder je nach Alter motivieren, immer die gesamte Menge einzunehmen Bei Sgl. Ggf. mittels Spritze (Med. gelöst in Tee) langsam in den Mund applizieren Medikamente niemals in die Flasche geben, Kind trinkt evtl. nicht die Gesamtmenge Erbricht ein Kind kurze Zeit nach der Medikamentengabe, muss mit dem Arzt geklärt werden, ob die Gabe wiederholt werden soll Zeichen von Digitalisüberdosierung kennen (z.B. Übelkeit, Erbrechen, Störungen im Farbsehen, unregelmäßiger Herzschlag) Bei Jugendlichen evtl. mangelnde Compliance - ausführliche Beratung ist notwendig, eigenmächtiges Absetzen der Medikamente oder Veränderung der Dosis kann eine Verschlechterung des AZ zur Folge haben bis zur Notwendigkeit eines stationären Aufenthaltes Angemessene Belastbarkeit Kinder mit Herzinsuffizienz sind ggf. nur bedingt leistungsfähig Das Leistungsvermögen der Kinder muss eingeschätzt werden und Kinder sollten nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten gefordert werden Pflegemaßnahmen koordinieren, Kind nicht überfordern Ggf. fühlt sich das Kind ausgeschlossen, wenn es nicht mithalten kann Sport- und Freizeitangebote sollten gezielt (ggf. nach Rücksprache mit dem Arzt) ausgewählt werden; Adressen gibt es auch über die Elterninitiative Herzkranke Kinder e.V. Angstminderung Kinder wirken häufig ängstlich (Lebensangst, Atemnot) Kind sollte das Gefühl haben, dass immer jemand da ist Angst ernst nehmen, Gesprächsbereitschaft signalisieren, Angstauslöser herausfinden, ggf. Ablenken, z. B. Entspannungstechniken üben Ggf. ist begleitende psychotherapeutische Hilfe notwendig Akzeptanz der Erkrankung Vor OP's Besichtigung der Intensivstation, Vorbereitung auf die Situation, ggf. auch mit Bildmaterial Ängste ernst nehmen, versuchen diese abzubauen Ggf. Gespräche mit anderen Betroffenen Kontakt zu Selbsthilfegruppen Casemanager sollte vor der Entlassung die notwendige Hilfe organisieren Möglichkeit der familienorientierten Rehabilitation Eltern herzkranker Kinder sind häufig sehr besorgt, brauchen Unterstützung, wie sie mit dem Kind und ggf. weiteren Geschwisterkindern umgehen sollten Angeborene Herzfehler Kleiner und großer ASD Definition : Der Atriumseptumdefekt ist ein Loch in der Herzscheidewand, zwischen den beiden Vorhöfen des Herzens. Er ist der dritthäufigste angeborene Herzfehler. Da der Druck im linken Vorhof höher ist als im rechten, fließt das sauerstoffreiche Blut vom linken Vorhof zurück in den rechten Vorhof. Dies hat zur Folge, dass mehr Blut in den Lungenkreislauf läuft. Symptome: Wird häufig erst im Kindergarten- bis Schulalter erkannt, wenn die Betroffenen Kinder körperlich weniger belastbar sind. Wenn der Defekt größer ist, kann es zu einem vermehrten Blutfluss in der Lungenschlagader kommen und die erzeugt ein typisches Geräusch. Säuglinge leiden oft noch nicht an den Symptomen nur wenn, dass Loch zu groß ist kommt es zu Gedeihstörungen. Therapie: Wenn, dass Loch sich nach einer gewissen Zeit nicht von selber schließt, muss es im Rahmen einer Operation oder einer Herzkatheteruntersuchung geschlossen werden. Die Art der Behandlung hängt von der Größe des Lochs ab. Bei der Operation wird, dass Loch mit Hilfe des Gewebes aus dem Herzbeutel geschlossen. Wenn man aber eine Herzkatheteruntersuchung macht, wird ein Schirmchen in, dass Loch eingesetzt, dies nennt sich interventioneller Verschluss. Kleiner und großer VSD Definition: Bei einem Ventrikelseptumdefekt, kurz VSD, besteht eine pathologische interventrikuläre Verbindung zwischen den beiden Herzkammern. Das Leck ist gewöhnlich im bindegewebigen oberen Viertel der Kammerscheidewand lokalisiert. Das nicht vollständig verschlossene Kammerseptum ermöglicht einen Blutaustausch zwischen den beiden Ventrikeln (Shuntvitium). Die meisten Ventrikelseptumdefekte sind angeboren und werden bereits im Säuglings- und Kindesalter entdeckt. Typische Symptome sind Tachypnoe, vermehrtes Schwitzen und Trinkschwäche sowie Wachstums- und Gedeihstörungen. Geringe Kammerwandöffnungen können sich von selbst verkleinern oder verschließen. Bei größeren VSD ist eine chirurgische Verschlusstechnik erforderlich. Bis ins Erwachsenenalter verbleibende Ventrikelseptumdefekte sind oft Löcher von geringer Ausprägung, bei denen im Kindesalter keine Operationsindikation bestand. Symptome: Die Symptome eines Ventrikelseptumdefekts sind von der Kammerwandöffnung und den Widerstandsverhältnissen im kleinen und großen Kreislauf abhängig. Die meisten mittleren bis großen VSD machen sich früh bemerkbar. Mit Abnahme des pulmonalen Widerstands werden bereits junge Säuglinge im zweiten bis dritten Lebensmonat symptomatisch. Sie schwitzen viel, sind schnell erschöpft und das Trinken fällt schwer. Auffallend sind Gedeihstörungen inklusive niedriger Gewichtszunahme, Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen sowie sich wiederholende bronchopulmonale Infekte. Typisch sind zudem Anzeichen einer Herzinsuffizienz wie thorakale Einziehungen, Hepatomegalie, Tachypnoe, Belastungsdyspnoe und supraventrikuläre oder ventrikuläre Arrhythmien. Bei großen Kammerwandöffnungen kann sich die Herzinsuffizienz schon bei sehr jungen Säuglingen manifestieren. Ein ausgedehnter Links-Rechts-Shunt - aber auch die Kombination mit weiteren Herzfehlern - führt meist zu einer relativ raschen Druckerhöhung in den Lungengefäßen. Infolge nimmt das Shuntvolumen ab und die Beschwerden verbessern sich scheinbar. Diese Phase ist jedoch nur von kurzer Dauer. Bei anhaltend pulmonaler Hypertonie entwickeln die Kinder im Rahmen der Shunt-Umkehr eine Zyanose. Weitere Eisenmenger-Symptome sind Ruhedyspnoe, Hämoptoe, Palpitationen, Synkopen und Hirnabszesse sowie Trommelschlegelfinger, Uhrglasnägel und eine Gingivahypertrophie. Mitunter bildet sich im Krankheitsverlauf eine Stenose im rechtsventrikulären Ausflusstrakt (double chambered right ventricle). Nicht selten entsteht diese Verengung erst nach der korrigierenden Operation. Diese Stenose wird als Morbus Gasul bezeichnet. Therapie: Kleine Ventrikelseptumdefekte, insbesondere muskuläre septale Kammerwandöffnungen, verschließen sich oft spontan während der ersten Lebensjahre und bedürfen keiner Therapie. Sehr kleine Defekte können ohne weitere medikamentöse oder chirurgische Behandlung bestehen bleiben. Bei größeren Defekten ist nur selten mit einer spontanen Heilung zu rechnen. Die Kausaltherapie besteht dann im interventionellen Verschluss der Öffnung zwischen beiden Ventrikeln. Das derzeitige Standardverfahren ist der chirurgische Verschluss unter Zuhilfenahme des kardiopulmonalen Bypasses. Für perimembranöse und muskuläre VSD setzt sich zunehmend das Einbringen von Occluder-Systemen mittels Katheterintervention durch. TOF: Definition: TOF auch Fallot-Tetralogie genannt, ist ein angeborener Herzfehler. Die Fallot-Tetralogie ist eine komplexe, kongenitale Herzfehlbildung, die - wie der Name schon vermuten lässt - aus vier Vitien besteht: einem Ventrikelseptumdefekt (VSD), einer verengten rechtsventrikulären Ausflussbahn (infundibuläre und/oder valvuläre Pulmonalstenose mit teilweise hypoplastischen Pulmonalarterien), einer Hypertrophie des rechten Ventrikels sowie einer Dextro- und Anteposition der Aorta über dem VSD (reitende Aorta). Letztlich sind diese Anomalien keine separaten Einzeldefekte, sondern Folge einer Verlagerung des infundibulären Abschnitts des rechten Herzkammerseptums. Ein Drittel der Patienten hat darüber hinaus noch weitere Komorbiditäten, beispielsweise andere Herzvitien oder Anomalien der Koronararterien, Fehlbildungen im Gastrointestinaltrakt oder Spalten. Chromosomale Aberrationen sind ebenfalls typisch. Hinweisgebende Symptome einer Fallot-Tetralogie sind Zyanose, Dyspnoe beim Füttern, Wachstumsverzögerung und hypoxämische Anfälle. Über dem mittleren und oberen linken Sternalrand ist ein raues Systolikum auskultierbar. Die Behandlung der Vitien erfolgt in aller Regel chirurgisch, meist schon im ersten Lebensjahr. Symptome: Neugeborene mit Fallot-Tetralogie fallen meist sehr schnell mit einer Dyspnoe beim Füttern auf. Das Trinken strengt die Kinder stark an, sodass sie kaum Nahrung zu sich nehmen. Dies führt zu Wachstums- und Entwicklungsverzögerungen. Charakteristisch ist zudem eine ausgeprägte Zyanose. Durch den Rechts-Links-Shunt vermindert sich das Sauerstoffangebot und Haut und Schleimhäute erscheinen blass-grau bis bläulich. Die Blaufärbung ist vor allem an Händen und Füßen sowie der Mundschleimhaut sichtbar. Des Weiteren können laute systolische Herzgeräusche auskultiert werden. Therapie: Therapeutisches Ziel bei Fallot-Tetralogie ist die anatomische Korrektur der Vitien. An erster Stelle stehen der Verschluss des Ventrikelseptumdefekts und die Beseitigung der Obstruktion der rechtsventrikulären Ausstrombahn. Ist eine primäre Korrekturoperation nicht möglich, können palliative Maßnahmen die pulmonale Durchblutung verbessern. Diese können medikamentös, chirurgisch oder katheterinterventionell erfolgen. Eine eindeutige Präferenz gibt es nicht. Akutbehandlung Bei Neugeborenen mit schwerer Zyanose infolge eines verschlossenen Ductus arteriosus, sollte dieser schnellstmöglich geöffnet und die Lungendurchblutung erhöht werden.