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Angepasstheiten von Tieren an ihre Umgebungstemperatur

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Michelle

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Angepasstheiten von Tieren an ihre Umgebungstemperatur

 ANGEPASSTHEITEN VON TIEREN AN IHRE UMGEBUNGSTEMPERATUR
>Temperatur hat einen großen Einfluss auf das Leben der Tiere (Vorkommen und Aktivit

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- Angepasstheiten im Bezug auf gleichwarm und wechselwarm, sowie die Enzymaktivität - Gesamtenergiemsatz und massenspezifischer Energieumsatz bei Tieren

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ANGEPASSTHEITEN VON TIEREN AN IHRE UMGEBUNGSTEMPERATUR >Temperatur hat einen großen Einfluss auf das Leben der Tiere (Vorkommen und Aktivität hängt von ihr ab) →>>> physikalische Reaktionen (z.B. Diffusion) sowie biochemische Reaktionen (z.B. Enzymreaktionen) temperaturabhängig BEI HOMIOTHERMEN TIEREN: > Körpertemperatur bleibt bei ca. 36 °C-40 °C > hohe Wärmeproduktion durch eigenen Stoffwechsel > bei niedrigen bzw. hohen Temperaturen müssen sie ihren Körper mittels biochemischer Reaktionen aufheizen bzw. abkühlen müssen bis zu 90% ihres Gesamtenergieumsatzes aufwenden → können so sehr kalte oder sehr warme Gebiete besiedeln > heizen sich durch Zittern auf und kühlen sich durch Schwitzen ab BEI POIKILOTHERMEN TIEREN: > Körpertemperatur passt sich der Umgebungstemperatur an > keine Wärmeproduktion oder Kühlungsmechanismus > Temperaturregulation: wärmen sich in der Sonne auf, kühlen sich im Schatten ab > besitzen spezielle Proteine die Gefrierung des Blutes verhindern > laut RGT Regel: wechselwarme Tiere können bei niedrigen Temperaturen nicht genügend Stoffwechselenergie aufwenden für Beutefang oder Flucht Enzyme denaturieren und es kann zum Hitzetod oder Kältetod kommen ENZYMAKTIVITÄT: > Temperaturoptimum für Enzymaktivität > zunehmende Temperatur → zunehmende Reaktionsgeschwindigkeit der Enzyme bzw. chemischen Reaktionen > temperaturresistente, wenig empfindliche Polymerasen GESAMTENERGIEUMSATZ UND MASSENSPEZIFISCHER ENERGIEUMSATZ > je höher die Temperatur, desto höher der Energieumsatz → RGT-Regel > große Körper haben (verhältnismäßig zum Volumen) eine kleinere Oberfläche GESAMTENERGIEUMSATZ: > Bezug: "ganzes" Tier > mit zunehmender Körpermasse steigt der Sauerstoffverbrauch Absolut gesehen ist der Energieumsatz bei großen Tieren höher...

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als bei kleinen verhältnismäßig ist der Sauerstoff- verbrauch zur Körpermasse immer gleich MASSENSPEZIFISCHER ENERGIEUMSATZ: > Bezug: ein Gramm oder ein Kilogramm Tier > mit zunehmender Körpermasse sinkt der Energieumsatz Relativ gesehen ist der Energieumsatz bei großen Tieren niedriger als bei kleinen Tieren Energieumsatz gemessen als 104 103, Tier h Sauerstoffverbrauch in ml O₂ ㅎ 101 -2 10 Gesamtenergieumsatz Meerschweinchen Maus -1 Rhesusaffe 10 Ratte 10 0 Katze Wildschwein Schimpanse Hund Pferd H Schwein Ziege Mann Frau Elefant- 10 10 0² Körpermasse in kg Rind 10³ 104 Energieumsatz in 140 120 100 80 60 40 20 0 10-3 Spitzmaus →>>> Bergmann'sche Regel Zwergmaus 10-2 Känguruhmaus Maus massenspezifischer Energieumsatz Eichhörnchen J 10-1 Ratte 700 Kaninchen Katze Hund Schaf Mensch 101 10² Körpermasse in kg. Pferd 105 Elefant 104

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>Temperatur hat einen großen Einfluss auf das Leben der Tiere (Vorkommen und Aktivit

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Y

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

- Angepasstheiten im Bezug auf gleichwarm und wechselwarm, sowie die Enzymaktivität - Gesamtenergiemsatz und massenspezifischer Energieumsatz bei Tieren

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ANGEPASSTHEITEN VON TIEREN AN IHRE UMGEBUNGSTEMPERATUR >Temperatur hat einen großen Einfluss auf das Leben der Tiere (Vorkommen und Aktivität hängt von ihr ab) →>>> physikalische Reaktionen (z.B. Diffusion) sowie biochemische Reaktionen (z.B. Enzymreaktionen) temperaturabhängig BEI HOMIOTHERMEN TIEREN: > Körpertemperatur bleibt bei ca. 36 °C-40 °C > hohe Wärmeproduktion durch eigenen Stoffwechsel > bei niedrigen bzw. hohen Temperaturen müssen sie ihren Körper mittels biochemischer Reaktionen aufheizen bzw. abkühlen müssen bis zu 90% ihres Gesamtenergieumsatzes aufwenden → können so sehr kalte oder sehr warme Gebiete besiedeln > heizen sich durch Zittern auf und kühlen sich durch Schwitzen ab BEI POIKILOTHERMEN TIEREN: > Körpertemperatur passt sich der Umgebungstemperatur an > keine Wärmeproduktion oder Kühlungsmechanismus > Temperaturregulation: wärmen sich in der Sonne auf, kühlen sich im Schatten ab > besitzen spezielle Proteine die Gefrierung des Blutes verhindern > laut RGT Regel: wechselwarme Tiere können bei niedrigen Temperaturen nicht genügend Stoffwechselenergie aufwenden für Beutefang oder Flucht Enzyme denaturieren und es kann zum Hitzetod oder Kältetod kommen ENZYMAKTIVITÄT: > Temperaturoptimum für Enzymaktivität > zunehmende Temperatur → zunehmende Reaktionsgeschwindigkeit der Enzyme bzw. chemischen Reaktionen > temperaturresistente, wenig empfindliche Polymerasen GESAMTENERGIEUMSATZ UND MASSENSPEZIFISCHER ENERGIEUMSATZ > je höher die Temperatur, desto höher der Energieumsatz → RGT-Regel > große Körper haben (verhältnismäßig zum Volumen) eine kleinere Oberfläche GESAMTENERGIEUMSATZ: > Bezug: "ganzes" Tier > mit zunehmender Körpermasse steigt der Sauerstoffverbrauch Absolut gesehen ist der Energieumsatz bei großen Tieren höher...

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