DNA-Aufbau und Proteinbiosynthese
Die DNA (Desoxyribonukleinsäure) ist der Träger unserer Erbinformation. Sie hat die Struktur einer doppelsträngigen, eingedrehten Strickleiter – die bekannte Doppelhelix. Die DNA besteht aus sechs Komponenten: Desoxyribose (Zucker), Phosphatresten und vier verschiedenen Basen (Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin).
Die Basen bilden nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip spezifische Paare: Adenin (A) verbindet sich mit Thymin (T) durch zwei Wasserstoffbrücken, während Guanin (G) und Cytosin (C) durch drei Wasserstoffbrücken verbunden sind. Diese Basenpaare sind komplementär zueinander. Ein Nukleotid – die Grundeinheit der DNA – besteht aus einem Phosphat, einer Desoxyribose und einer Base.
Die Proteinbiosynthese ist der Prozess, bei dem die in der DNA-Sequenz gespeicherte Information in eine Aminosäuresequenz übersetzt wird. Der erste Schritt ist die Transkription, bei der ein Abschnitt der DNA kopiert wird, um eine einzelsträngige Messenger-RNA (mRNA) zu erzeugen. Anders als DNA enthält RNA Ribose statt Desoxyribose und verwendet Uracil statt Thymin.
💡 Prüfungstipp: Die DNA-Basenpaarung (A-T, G-C) ist wie eine verschlüsselte Sprache. Kannst du dir die Paarungen merken, indem du bemerkst, dass die Buchstaben im Alphabet aufeinanderfolgen? A-T und G-C!