Grundbegriffe der DNA und Zelltypen
Die DNA (Desoxyribonukleinsäure) ist der Träger unserer Erbinformation. Sie liegt natürlicherweise als Doppelhelix vor, die aus zwei Polynukleotidsträngen besteht, die durch Basenpaarung zusammengehalten werden. Die Reihenfolge der Basen nennt man Basensequenz.
Die DNA-Basen sind komplementär zueinander - Adenin paart sich mit Thymin und Guanin mit Cytosin. Bei der DNA-Replikation wird die DNA identisch verdoppelt, wobei DNA-Polymerase die angelagerten Nukleotide verknüpft und ein Primer (kurzes RNA-Stück) als Startpunkt dient.
Eukaryoten sind Organismen wie wir Menschen, deren Zellen einen echten Zellkern besitzen, der von einer Doppelmembran umgeben ist und die DNA enthält. Im Gegensatz dazu haben Prokaryoten (Bakterien und Archäen) keinen Zellkern - ihre DNA liegt als ringförmiges Chromosom frei im Zellplasma.
💡 Merkhilfe: Der Unterschied zwischen DNA und RNA ist unter anderem, dass DNA Thymin enthält, während RNA statt Thymin die Base Uracil besitzt. Außerdem ist DNA doppelsträngig, RNA dagegen meist einzelsträngig.









