Grundlagen des Klonens: Geschichte und Wissenschaftliche Entwicklung
Das Künstliche Klonen hat sich von einer Science-Fiction-Vorstellung zu einer wissenschaftlichen Realität entwickelt. Unter Klonen versteht man die ungeschlechtliche Vermehrung von Lebewesen, die genetisch identisch zu ihren Vorfahren sind. Das Natürliche Klonen kommt in der Natur bei einzelligen Organismen wie Amöben oder bei der Entstehung eineiiger Zwillinge vor.
Definition: Das Technische Klonen bezeichnet die künstliche Herstellung eines Organismus mit identischen genetischen Informationen eines bereits existierenden Lebewesens.
In der Wissenschaft unterscheidet man zwei Hauptformen: Das Reproduktive Klonen zielt auf die Erzeugung eines vollständigen Organismus ab, während das Therapeutische Klonen der Gewinnung von Stammzellen für medizinische Zwecke dient. Ein wichtiger Aspekt ist die Abgrenzung zur Gentechnik - während das Klonen auf die identische Kopie abzielt, versucht die Gentechnik, genetische Informationen gezielt zu verändern.
Die Geschichte des Klonens begann mit Hans Spemann, der Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals erfolgreich Salamander-Embryonen teilte. Ein bedeutender Durchbruch gelang in den 1960er Jahren, als John Gurdons Forschergruppe Experimente mit Fröschen durchführte. Sie transferierten Zellkerne aus Körperzellen in entkernte Eizellen - ein Verfahren, das später beim Reproduktiven Klonen weiterentwickelt wurde.











