Beispiele für Selektionstypen in der Natur
Diese Seite analysiert konkrete Beispiele für verschiedene Selektionstypen anhand von afrikanischen Elefanten und Purpurastrilden.
Bei den afrikanischen Elefanten findet eine transformierende Selektion statt. Durch den Selektionsdruck der Wilderei haben stoßzahnlose Elefanten einen Überlebensvorteil. Ihr Anteil in der Population ist von etwa 1% auf 13% gestiegen.
Vocabulary: Transformierende Selektion ist eine Form der gerichteten Selektion, bei der sich durch veränderte Umweltbedingungen ein neues Merkmal durchsetzt.
Die Purpurastrilde zeigen ein Beispiel für disruptive Selektion. Es gibt Vögel mit kleinen und großen Schnäbeln, aber kaum welche mit mittlerer Schnabelgröße. Die unterschiedlichen Schnabelgrößen sind Anpassungen an verschiedene Samenarten.
Definition: Disruptive Selektion fördert extreme Merkmalsausprägungen und wirkt gegen mittlere Formen, was zur Aufspaltung einer Population führen kann.
Die Entstehung stoßzahnloser Elefanten ist auf zufällige Mutationen zurückzuführen. Ihr gestiegener Anteil heute ist eine Folge des Selektionsdrucks durch Wilderei. Dies zeigt, wie menschliche Einflüsse die Evolution beeinflussen können.
Highlight: Die Beispiele verdeutlichen, wie natürliche Selektion in Kombination mit Umweltfaktoren und menschlichen Einflüssen die Entwicklung von Arten prägt.




