Räumlicher Bau von Molekülen
Dieser Abschnitt befasst sich mit dem räumlichen Bau von Molekülen und führt das Elektronenpaarabstoßungsmodell (EPA-Modell) ein. Das EPA-Modell ist ein wichtiges Konzept, um die dreidimensionale Struktur von Molekülen vorherzusagen.
Das EPA-Modell basiert auf der Abstoßung zwischen Elektronenpaaren. Es werden verschiedene Molekülgeometrien vorgestellt, wie linear, gewinkelt, trigonal planar und tetraedrisch. Diese Geometrien hängen von der Anzahl und Art der Bindungen sowie der Anwesenheit freier Elektronenpaare ab.
Definition: Das Elektronenpaarabstoßungsmodell (EPA-Modell) ist ein Konzept zur Vorhersage des räumlichen Baus von Molekülen, basierend auf der Abstoßung zwischen Elektronenpaaren.
Beispiel: Die Valenzstrichformel von Wasser (H₂O) zeigt eine gewinkelte Struktur aufgrund der zwei bindenden und zwei nicht-bindenden Elektronenpaare am Sauerstoffatom.
Es werden wichtige Regeln des EPA-Modells erläutert:
- Elektronenpaare ordnen sich so an, dass der Abstand zwischen ihnen möglichst groß ist.
- Nicht-bindende Elektronenpaare nehmen mehr Raum ein als bindende Elektronenpaare.
- Mehrfachbindungen benötigen mehr Raum als Einfachbindungen.
Highlight: Das Verständnis des räumlichen Baus von Molekülen ist entscheidend für die Vorhersage ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften.








