Deutsche Literaturepochen und ihre Analyse
Die wichtigsten literarischen Epochen des 18. und 19. Jahrhunderts prägten die deutsche Literaturgeschichte maßgeblich. Der Sturm und Drang kennzeichnete sich durch eine emotionale Auflehnung gegen gesellschaftliche Normen. In dieser Zeit entwickelte sich das bürgerliche Selbstbewusstsein, während das Deutsche Reich zunehmend zentralisiert wurde.
Definition: Der Sturm und Drang war eine literarische Bewegung, die sich durch Emotionalität, Naturverbundenheit und den Genius-Gedanken auszeichnete.
Die Weimarer Klassik orientierte sich stark an antiken Vorbildern. Während der napoleonischen Kriege und der preußischen Reformen strebten Autoren nach dem Ideal der "schönen Seele". Die Romantik folgte als Reaktion auf die Aufklärung und die französische Revolution. Sie zeichnete sich durch eine Hinwendung zum Gefühlsleben und zur Fantasie aus.
Der Vormärz war geprägt von politischen Umwälzungen und dem Streben nach demokratischen Rechten. Die Literatur dieser Zeit thematisierte soziale Ungerechtigkeiten und forderte politische Veränderungen. Der Realismus fokussierte sich auf die neutrale Darstellung des bürgerlichen Lebens vor dem Hintergrund der Industrialisierung.
Highlight: Die Analyse pragmatischer Texte spielt im Deutsch Abitur eine zentrale Rolle. Besonders wichtig ist die strukturierte Herangehensweise bei der Textanalyse.



































