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FRÜHBAROCK (1600 - 1650)
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Deutsch Renaissance Mittelalter 750 1500 1550 FRÜHBAROCK (1600 - 1650) historische Einflüsse: Menschenbild, Leitmotive: 1600 Literarisches Leben: Barock 1. BAROCK (1600 – 1720) Sprache und Stil: Gattungen: wichtige Vertreter: 1650 1700 Aufklärung Epochen Sturm & Drang Empfindsamkeit 1750 Klassik Romantik Biedermeier 1800 Vormärz Realismus Naturalismus Moderne 1850 HOCHBAROCK (1650-1720) Nachkriegsliteratur Neue Sachlichkeit Postmoderne Zeitliche Übersicht der Literaturepochen Exilliteratur Dadaismus 1900 Expressionismus DDR-Literatur 1950 2000 Abitur SPÄTBAROCK (1720-1750) Dreißigjähriger Krieg (1618-48) mit verheerenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Handel und Kultur; Umwandlung der gesellschaftlichen Struktur, Herausbildung absolutistischer Höfe und Erstarken des Bürgertums in den Städten; konfessionelle Spannungen; Verarmung weiter Landstriche, prunkvolle Prachtentfaltung weltlicher und kirchlicher Herrscher; Fortschritte in den Wissenschaften lösen den Menschen allmählich aus dem christlich geprägten Erklärungszusammenhang Mensch als Teil der göttlichen Schöpfungsordnung; Hauptthemen/Motive: Krieg, Tod, Vergänglichkeit, Religion, Scheinwelt, Erotik vs. Tugend, Wohlstand vs. Armut, Diesseits vs. Jenseits Dualismus aus Diesseits und Jenseits; Leiderfahrungen prägen Stimmung von Vergeblichkeit und Hinfälligkeit carpe diem →→ „Nutze den Tag" momento mori → ,,Bedenke deines Todes"; Gegensatz zu carpe diem vanitas → Vergänglichkeit, Nichtigkeit, Misserfolg, Begrenztheit im weltlichen Sinne Lyrik als dominierende Gattung, Zwecke der Dichtung: Belehren, Unterhalten, Bewegen Emblem als besondere Form: Verbindung von Text und Bild; Sonett als Form, die für den Ausdruck antithetischen Denkens besonders geeignet ist; kaum persönliche Dichtung, starke Tendenz zu Allgemeingültigkeitsanspruch Sonett, Ode (Lied, Gesang, sehr feierlich und erhaben), Epigramm (kurze Sinn- oder Spottgedichte) Martin Opitz, Paul Fleming, Andreas Gryphius Deutsch 2. AUFKLÄRUNG (1720 - 1800) Hintergründe: Menschenbild: Rationalismus, Selbst- verantwortung u. Mündigkeit Literarisches Leben: Hauptthemen: Figuren: Sprache und Stil: Autoren und Werke: Folgen: Menschenbild: Literarisches Leben: Hauptthemen: Epochen 3. STURM UND DRANG (1765-1785) Hintergründe: Jugendbewegung Sprache und Stil: aufgeklärter Absolutismus; Aufstieg des Bürgertums; Französische Revolution; Naturrecht; Forderung nach Toleranz und Gleichheit vor dem Gesetz Orientierung an der...

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menschlichen Vernunft, Empfindsamkeit als Aufwertung des Gefühls; Mensch als selbstbestimmtes Subjekt, das sein Bewusstsein aus der Entfaltung intellektueller, psychischer und physischer Fähigkeiten gewinnt; autonomes Individuum mit Menschenrechten im Zentrum zunächst Dramen der französischen Klassik als Vorbilder; Entwicklung des freien bürgerlichen Trauerspiels; Ideale und Ideen der Humanität werden in der kritischen Öffentlichkeit diskutiert religiöse Toleranz, Bildung, Humanität, Erkenntnisfähigkeit der Menschen, Ständekritik, Vernunft, Verstand, Moral, Selbstvervollkommnung der aufgeklärte, mündige Mensch tugendhafte Figuren im Kontrast zu Herrschaft und Willkür Abitur Klarheit im Satzbau, Verständlichkeit; Einheit von Ort, Zeit und Handlung; Lehrgedicht; Gedankenlyrik; Empfindsamkeit Gotthold E. Lessing; Immanuel Kant Kritik am Absolutismus und der Vormachtstellung der Kirche Französische Revolution 1789 → Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit US-Amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1776 Kritik an Herrschaftsstrukturen (soziale Ungerechtigkeit); Aufbruchstimmung: kraftvolle Befreiung von gesellschaftlichen Beschränkungen; materielle Not und strenge Moralvorstellungen natürlicher und unverbildeter Mensch, Individualität mit schrankenloser Selbstentfaltung, Mensch als Individuum mit Herz und Verstand (Weiterentwicklung der Aufklärung); Kampf um Freiheit von Regeln und Zwängen; sozial-reformatorische Forderungen: Gleichheit aller Menschen Abkehr von Regelpoetiken; Träger der jungen Bewegung Herz, Natur, Freundschaft, Liebe, Freiheit, politischer Widerstand, Gerechtigkeit, Seele, Ich, Genie, Held Zentrales Motiv: Auseinandersetzung zwischen dem idealistischen Anspruch nach Selbstverwirklichung und der Realität der bürgerlichen Arbeitswelt Leidenschaftlichkeit der Sprache: Ausrufe, Hyperbeln, Metaphern, Kraftausdrücke, Neologismen; Erlebnislyrik: unmittelbarer Ausdruck des Gefühls; einfache Liedform, freie Rhythmen Gattungen Lied, Ballade, Erlebnislyrik Autoren und Werke: Johann W. v. Goethe; Friedrich Schiller Deutsch 4. KLASSIK (1786 – 1805) Epochen WEIMARER KLASSIK (1786-1832) Vereinigung von Aufklärung und Sturm und Drang Ausgleich der Gegensätze zwischen Verstand und Hintergründe: Hauptthemen: Menschenbild: Literarisches Leben: Hauptthemen: Sprache und Stil: Hintergründe: Maß, Gesetz und Formstrenge, die sich in Inhalt, Sprache und Aufbau harmonisch verbinden; komplexe Syntax, reich an rhetorischen Figuren Gattungen: Lied, Ballade, Sonett Autoren und Werke: Goethe, Schiller, Herland, Wieland 5. ROMANTIK (1795 – 1835) Hauptthemen: Konflikte: Figuren: Literarisches Leben: Sprache und Stil: Abitur Gefühl Autoren und Werke: Zeit nach der Französische Revolution, Napoleon; Weimarer Klassik als deutsche klassische Epoche: Beginn mit Goethes Italienreise, Ende mit Schillers Tod; Zusammenarbeit von Goethe und Schiller; Koalitionskriege der allseits gebildete, individuell entfaltete Mensch im Dienst der Menschlichkeit Stoffe, Themen und Formen der Antike als Vorbilder Entwicklung und sittliche Läuterung des Individuums im Denken und Handeln Harmonie, Würde, Humanität, Selbstbestimmung; Abschied vom subjektivistischen Ich-Verständnis des Sturm und Drang; Forderung nach ethischer Vervollkommnung durch Orientierung an der Antike; Erziehung der Menschen als Aufgabe der Kunst Ziel der literarischen Zusammenkünfte: Veredelung des Menschen durch die schöne Kunst; neben literarischer Produktion auch wissenschaftliche, historische und philosophische Studien; Zusammenarbeit von Goethe und Schiller Humanität, Freiheitsidee, Harmonie von Pflicht und Neigung; Ideale des Guten, Wahren und Schönen; Menschlichkeit und Wahrheit Reaktion auf die Französische Revolution; Industrialisierung; zunehmendes Nationalbewusstsein durch Kriege gegen Napoleon; Wiener Kongress: Neuordnung Europas/Beginn der Restauration Romantisierung der Wirklichkeit; Priorität von Gefühl, Leidenschaft, Erleben, Fantasie; Individualität, Subjektivität; Liebe, Freundschaft, Geselligkeit, Abgrenzung vom konformen Spießbürgertum; Mysterium, Dämonen, Irrwitz (Wahnsinn), Aberglaube, Natur als Bereich des Unendlichen, Sehnsucht, Traum, Entgrenzung, Einsamkeit, Vergänglichkeit, Reisen, Wandern, Nacht Fantasie, Nacht, Traum → Tag, Wirklichkeit; Geschichte, Mittelalter, Vergangenheit → Gegenwart; Künstler → (Spieß-)Bürger Blick nach Innen; der Wanderer, Reisende, Heimatlose, Suchende, unabhängige Künstler, Träumer, Außenseiter, Taugenichts Sammlung und Herausgabe von Märchen und Liedern; Integration verschiedener Gattungen und Künste: Volkslied, Kunstlied Blaue Blume als Symbol für die metaphysische Sehnsucht nach dem Fernen/ Unerreichbaren; romantische Ironie: Aufzeigen der Unerreichbarkeit des Absoluten durch Texte, die sich selbst und ihre Entstehungsbedingungen reflektieren oder kommentieren; romantische Chiffren, Symbole, Vokalismus, Reim, fließende Rhythmen Novalis, E.T.A. Hoffmann, Clemens Brentano, Eichendorff Deutsch Hintergründe: 6. VORMÄRZ, JUNGES DEUTSCHLAND, BIEDERMEIER (1815-1848) Wiener Kongress 1815 und Restaurationspolitik, Märzrevolution 1848; zunehmende Einschränkung der Freiheit, Zensur; politisches Aufbegehren; Rückzug ins Private Hauptthemen: Leitmotive: Konflikte: Menschenbild: Literarisches Leben: vorherrschende Themen (Vormärz und Junges Deutschland): vorherrschende Themen Familie, Ordnung und bürgerliche Beschaulichkeit, das Idyllische, (Biedermeier): Unterordnung unter das Schicksal, Verzicht und Entsagung, heile politische Sprache und Stil: Gattungen: Autoren und Werke: Renaissance Mittelalter 750 1500 1550 Barock 1600 gesellschaftliche Zusammenhänge der Zeit (Entstehung der Arbeiterbewegung + Aufstände 1848); Kritik an Monarchie, Religion, Unterdrückung, Armut; Recht, Gerechtigkeit, Emanzipation der Frau Volk, Verfassung, Nationalstaat, Gerechtigkeit, Zensur, Freiheit (Liberalismus) soziale, politische Missstände (Pauperismus Massenarmut); Antihelden; kritischer Blick auf Deutschland Epochen Welt Angst, Flucht, Verfolgung einsetzende wissenschaftlich-empirische Perspektive; Theorien der sozialen und natürlichen Determinierung des Verhaltens ändern das Menschenbild; Forderung nach Mitbestimmung; rationale Haltung und Orientierung an Fakten; Mensch als Produkt natürlicher und gesellschaftlicher Abläufe = Diesseitsorientierung 1650 Junges Deutschland als literarische Bewegung mit liberaler Gesinnung und politischem Engagement; Ziel ist die Meinungsbildung: Presse als Kampfmittel; Aufgabe der Literatur: Kampf gegen soziales Elend und Unterdrückung Literatur soll wirken: Themen und deren Aufbereitung bewusst populär; populärer Stil, einfache und verständliche Sprache; Benutzung von Dialekten; Ironie als Mittel der Kritik, appellativ politische Lyrik, Spottgedicht Theodor Fontane, Heinrich Heine, Annette v. Droste-Hülshoff 1700 Aufklärung Sturm & Drang Empfindsamkeit 1750 Klassik Romantik Biedermeier 1800 Vormärz = Realismus Moderne Naturalismus 1850 Nachkriegsliteratur Neue Sachlichkeit Postmoderne Exilliteratur Dadaismus 1900 Zeitliche Übersicht der Literaturepochen Abitur Expressionismus DDR-Literatur 1950 2000 Deutsch 7. REALISMUS (1848 - 1890) Hintergründe: Hauptthemen: Figuren Literarisches Leben: Sprache und Stil: Gattungen: Autoren und Werke: Theodor Fontane, Gottfried Keller, Theodor Storm 8. NATURALISMUS (1880 – 1900) Hintergründe: Hauptthemen: Sprache und Stil: Menschenbild: Epochen Literarisches Leben: Scheitern der Revolution von 1848; Gründung Deutschen Kaiserreichs 1871, Bismarck Reichskanzler, preußischer Militarismus, Bürgertum als führende Schicht; Verschärfung der Sozialen Frage durch Industrialisierung, Verstädterung; Orientierungslosigkeit durch Verlust von Normen; Hinwendung zur Realität wirklichkeitsnahe Lebensschilderung, Liebe, Vergänglichkeit, Heimat, Naturleben Selbstkritik am Bürgertum Bürger in der alltäglichen Lebensbewältigung, liebenswerte Außenseiter Verbreitung des Lesepublikums: neben gehobener Literatur steigender Bedarf an Unterhaltungsliteratur (Abenteuerromane); Autoren gehören meist zum Bürgertum; Forderung an Literatur: Lebensecht, Wirklichkeitsentsprechung, Zeigen der Alltagswelt detaillierte, gewählte, neutrale (Alltags-)Sprache, Humor, Ironie; "objektive" Schilderung der unmittelbaren Lebenswelt, aber Ausklammerung/Aussparung des Hässlichen/Niederen sowie der Sozialen Frage Proletarisierung der Wirklichkeit Ballade, Gedankenlyrik Abitur Industrialisierung, Proletarisierung, Verschärfung der Sozialen Frage, Anwachsen der Großstädte zu Metropolen; Kritik an gesellschaftlichen Zuständen der Verelendung (Pauperismus); Anknüpfung an politische Perspektive des Vormärz; zum Teil Nähe zu sozialistischen Einstellungen kultureller Epochenbruch: umfassende Sinnkrise und Traditionsbruch erzwingen Suche nach neuen Wegen des sprachlichen und künstlerischen Ausdrucks in allen Künsten Armut, Familienprobleme unterer Schichten, Doppelmoral, Großstadt, dunkle und hässliche Seiten des Lebens, Kriminalität, Alkoholismus; negatives im Vordergrund exakte Darstellung; Alltags-, Umgangssprache, Soziolekt, Dialekt, Sekundenstil (Erzählzeit und erzählte Zeit stimmen überein), realitätsnahe Figurendarstellung mit Analyse determinierender Faktoren; wissenschaftliches Schreiben ohne Idealismus und Wertvorstellungen; Schilderung der dunklen und hässlichen Seite des Lebens Großstadtlyrik drei Faktoren, die den Menschen bestimmen: Vererbung, Milieu und die historischen Umstände; Konsequenz: nicht das einzelne Subjekt ist verantwortlich, sondern die Politik, die die determinierenden Verhältnisse schafft und verändern kann Kunst soll Natur möglichst entsprechen: (Kunst = Natur - x), der Faktor x soll möglichst klein bleiben; Aufgabe der Literatur: Sozialkritik und dadurch Verbesserung menschlicher Lebensverhältnisse Autoren und Werke: Gerhart Hauptmann: Die Weber (Drama), Bahnwärter Thiel (Novelle)

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Cool, mit dem Lernzettel konnte ich mich richtig gut auf meine Klassenarbeit vorbereiten. Danke 👍👍

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Lessing; Immanuel Kant Kritik am Absolutismus und der Vormachtstellung der Kirche Französische Revolution 1789 → Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit US-Amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1776 Kritik an Herrschaftsstrukturen (soziale Ungerechtigkeit); Aufbruchstimmung: kraftvolle Befreiung von gesellschaftlichen Beschränkungen; materielle Not und strenge Moralvorstellungen natürlicher und unverbildeter Mensch, Individualität mit schrankenloser Selbstentfaltung, Mensch als Individuum mit Herz und Verstand (Weiterentwicklung der Aufklärung); Kampf um Freiheit von Regeln und Zwängen; sozial-reformatorische Forderungen: Gleichheit aller Menschen Abkehr von Regelpoetiken; Träger der jungen Bewegung Herz, Natur, Freundschaft, Liebe, Freiheit, politischer Widerstand, Gerechtigkeit, Seele, Ich, Genie, Held Zentrales Motiv: Auseinandersetzung zwischen dem idealistischen Anspruch nach Selbstverwirklichung und der Realität der bürgerlichen Arbeitswelt Leidenschaftlichkeit der Sprache: Ausrufe, Hyperbeln, Metaphern, Kraftausdrücke, Neologismen; Erlebnislyrik: unmittelbarer Ausdruck des Gefühls; einfache Liedform, freie Rhythmen Gattungen Lied, Ballade, Erlebnislyrik Autoren und Werke: Johann W. v. Goethe; Friedrich Schiller Deutsch 4. KLASSIK (1786 – 1805) Epochen WEIMARER KLASSIK (1786-1832) Vereinigung von Aufklärung und Sturm und Drang Ausgleich der Gegensätze zwischen Verstand und Hintergründe: Hauptthemen: Menschenbild: Literarisches Leben: Hauptthemen: Sprache und Stil: Hintergründe: Maß, Gesetz und Formstrenge, die sich in Inhalt, Sprache und Aufbau harmonisch verbinden; komplexe Syntax, reich an rhetorischen Figuren Gattungen: Lied, Ballade, Sonett Autoren und Werke: Goethe, Schiller, Herland, Wieland 5. ROMANTIK (1795 – 1835) Hauptthemen: Konflikte: Figuren: Literarisches Leben: Sprache und Stil: Abitur Gefühl Autoren und Werke: Zeit nach der Französische Revolution, Napoleon; Weimarer Klassik als deutsche klassische Epoche: Beginn mit Goethes Italienreise, Ende mit Schillers Tod; Zusammenarbeit von Goethe und Schiller; Koalitionskriege der allseits gebildete, individuell entfaltete Mensch im Dienst der Menschlichkeit Stoffe, Themen und Formen der Antike als Vorbilder Entwicklung und sittliche Läuterung des Individuums im Denken und Handeln Harmonie, Würde, Humanität, Selbstbestimmung; Abschied vom subjektivistischen Ich-Verständnis des Sturm und Drang; Forderung nach ethischer Vervollkommnung durch Orientierung an der Antike; Erziehung der Menschen als Aufgabe der Kunst Ziel der literarischen Zusammenkünfte: Veredelung des Menschen durch die schöne Kunst; neben literarischer Produktion auch wissenschaftliche, historische und philosophische Studien; Zusammenarbeit von Goethe und Schiller Humanität, Freiheitsidee, Harmonie von Pflicht und Neigung; Ideale des Guten, Wahren und Schönen; Menschlichkeit und Wahrheit Reaktion auf die Französische Revolution; Industrialisierung; zunehmendes Nationalbewusstsein durch Kriege gegen Napoleon; Wiener Kongress: Neuordnung Europas/Beginn der Restauration Romantisierung der Wirklichkeit; Priorität von Gefühl, Leidenschaft, Erleben, Fantasie; Individualität, Subjektivität; Liebe, Freundschaft, Geselligkeit, Abgrenzung vom konformen Spießbürgertum; Mysterium, Dämonen, Irrwitz (Wahnsinn), Aberglaube, Natur als Bereich des Unendlichen, Sehnsucht, Traum, Entgrenzung, Einsamkeit, Vergänglichkeit, Reisen, Wandern, Nacht Fantasie, Nacht, Traum → Tag, Wirklichkeit; Geschichte, Mittelalter, Vergangenheit → Gegenwart; Künstler → (Spieß-)Bürger Blick nach Innen; der Wanderer, Reisende, Heimatlose, Suchende, unabhängige Künstler, Träumer, Außenseiter, Taugenichts Sammlung und Herausgabe von Märchen und Liedern; Integration verschiedener Gattungen und Künste: Volkslied, Kunstlied Blaue Blume als Symbol für die metaphysische Sehnsucht nach dem Fernen/ Unerreichbaren; romantische Ironie: Aufzeigen der Unerreichbarkeit des Absoluten durch Texte, die sich selbst und ihre Entstehungsbedingungen reflektieren oder kommentieren; romantische Chiffren, Symbole, Vokalismus, Reim, fließende Rhythmen Novalis, E.T.A. Hoffmann, Clemens Brentano, Eichendorff Deutsch Hintergründe: 6. VORMÄRZ, JUNGES DEUTSCHLAND, BIEDERMEIER (1815-1848) Wiener Kongress 1815 und Restaurationspolitik, Märzrevolution 1848; zunehmende Einschränkung der Freiheit, Zensur; politisches Aufbegehren; Rückzug ins Private Hauptthemen: Leitmotive: Konflikte: Menschenbild: Literarisches Leben: vorherrschende Themen (Vormärz und Junges Deutschland): vorherrschende Themen Familie, Ordnung und bürgerliche Beschaulichkeit, das Idyllische, (Biedermeier): Unterordnung unter das Schicksal, Verzicht und Entsagung, heile politische Sprache und Stil: Gattungen: Autoren und Werke: Renaissance Mittelalter 750 1500 1550 Barock 1600 gesellschaftliche Zusammenhänge der Zeit (Entstehung der Arbeiterbewegung + Aufstände 1848); Kritik an Monarchie, Religion, Unterdrückung, Armut; Recht, Gerechtigkeit, Emanzipation der Frau Volk, Verfassung, Nationalstaat, Gerechtigkeit, Zensur, Freiheit (Liberalismus) soziale, politische Missstände (Pauperismus Massenarmut); Antihelden; kritischer Blick auf Deutschland Epochen Welt Angst, Flucht, Verfolgung einsetzende wissenschaftlich-empirische Perspektive; Theorien der sozialen und natürlichen Determinierung des Verhaltens ändern das Menschenbild; Forderung nach Mitbestimmung; rationale Haltung und Orientierung an Fakten; Mensch als Produkt natürlicher und gesellschaftlicher Abläufe = Diesseitsorientierung 1650 Junges Deutschland als literarische Bewegung mit liberaler Gesinnung und politischem Engagement; Ziel ist die Meinungsbildung: Presse als Kampfmittel; Aufgabe der Literatur: Kampf gegen soziales Elend und Unterdrückung Literatur soll wirken: Themen und deren Aufbereitung bewusst populär; populärer Stil, einfache und verständliche Sprache; Benutzung von Dialekten; Ironie als Mittel der Kritik, appellativ politische Lyrik, Spottgedicht Theodor Fontane, Heinrich Heine, Annette v. Droste-Hülshoff 1700 Aufklärung Sturm & Drang Empfindsamkeit 1750 Klassik Romantik Biedermeier 1800 Vormärz = Realismus Moderne Naturalismus 1850 Nachkriegsliteratur Neue Sachlichkeit Postmoderne Exilliteratur Dadaismus 1900 Zeitliche Übersicht der Literaturepochen Abitur Expressionismus DDR-Literatur 1950 2000 Deutsch 7. REALISMUS (1848 - 1890) Hintergründe: Hauptthemen: Figuren Literarisches Leben: Sprache und Stil: Gattungen: Autoren und Werke: Theodor Fontane, Gottfried Keller, Theodor Storm 8. NATURALISMUS (1880 – 1900) Hintergründe: Hauptthemen: Sprache und Stil: Menschenbild: Epochen Literarisches Leben: Scheitern der Revolution von 1848; Gründung Deutschen Kaiserreichs 1871, Bismarck Reichskanzler, preußischer Militarismus, Bürgertum als führende Schicht; Verschärfung der Sozialen Frage durch Industrialisierung, Verstädterung; Orientierungslosigkeit durch Verlust von Normen; Hinwendung zur Realität wirklichkeitsnahe Lebensschilderung, Liebe, Vergänglichkeit, Heimat, Naturleben Selbstkritik am Bürgertum Bürger in der alltäglichen Lebensbewältigung, liebenswerte Außenseiter Verbreitung des Lesepublikums: neben gehobener Literatur steigender Bedarf an Unterhaltungsliteratur (Abenteuerromane); Autoren gehören meist zum Bürgertum; Forderung an Literatur: Lebensecht, Wirklichkeitsentsprechung, Zeigen der Alltagswelt detaillierte, gewählte, neutrale (Alltags-)Sprache, Humor, Ironie; "objektive" Schilderung der unmittelbaren Lebenswelt, aber Ausklammerung/Aussparung des Hässlichen/Niederen sowie der Sozialen Frage Proletarisierung der Wirklichkeit Ballade, Gedankenlyrik Abitur Industrialisierung, Proletarisierung, Verschärfung der Sozialen Frage, Anwachsen der Großstädte zu Metropolen; Kritik an gesellschaftlichen Zuständen der Verelendung (Pauperismus); Anknüpfung an politische Perspektive des Vormärz; zum Teil Nähe zu sozialistischen Einstellungen kultureller Epochenbruch: umfassende Sinnkrise und Traditionsbruch erzwingen Suche nach neuen Wegen des sprachlichen und künstlerischen Ausdrucks in allen Künsten Armut, Familienprobleme unterer Schichten, Doppelmoral, Großstadt, dunkle und hässliche Seiten des Lebens, Kriminalität, Alkoholismus; negatives im Vordergrund exakte Darstellung; Alltags-, Umgangssprache, Soziolekt, Dialekt, Sekundenstil (Erzählzeit und erzählte Zeit stimmen überein), realitätsnahe Figurendarstellung mit Analyse determinierender Faktoren; wissenschaftliches Schreiben ohne Idealismus und Wertvorstellungen; Schilderung der dunklen und hässlichen Seite des Lebens Großstadtlyrik drei Faktoren, die den Menschen bestimmen: Vererbung, Milieu und die historischen Umstände; Konsequenz: nicht das einzelne Subjekt ist verantwortlich, sondern die Politik, die die determinierenden Verhältnisse schafft und verändern kann Kunst soll Natur möglichst entsprechen: (Kunst = Natur - x), der Faktor x soll möglichst klein bleiben; Aufgabe der Literatur: Sozialkritik und dadurch Verbesserung menschlicher Lebensverhältnisse Autoren und Werke: Gerhart Hauptmann: Die Weber (Drama), Bahnwärter Thiel (Novelle)