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FRÜHBAROCK (1600-1650)
historische Einflüsse:
Menschenbild,
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Literarisches Leb
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Deutsch Renaissance Mittelalter 750 1500 1550 FRÜHBAROCK (1600-1650) historische Einflüsse: Menschenbild, Leitmotive: 1600 Literarisches Leben: Barock 1. BAROCK (1600 – 1720) Sprache und Stil: Gattungen: wichtige Vertreter: 1650 1700 Aufklärung Epochen Sturm & Drang Empfindsamkeit 1750 Klassik Romantik Biedermeier 1800 Vormärz Realismus Naturalismus Moderne 1850 HOCHBAROCK (1650-1720) Nachkriegsliteratur Neue Sachlichkeit Postmoderne Zeitliche Übersicht der Literaturepochen Exilliteratur Dadaismus 1900 Expressionismus C DDR-Literatur 1950 2000 Abitur SPÄTBAROCK (1720-1750) Dreißigjähriger Krieg (1618-48) mit verheerenden Auswirkungen auf Wirtschaft, Handel und Kultur; Umwandlung der gesellschaftlichen Struktur, Herausbildung absolutistischer Höfe und Erstarken des Bürgertums in den Städten; konfessionelle Spannungen; Verarmung weiter Landstriche, prunkvolle Prachtentfaltung weltlicher und kirchlicher Herrscher; Fortschritte in den Wissenschaften lösen den Menschen allmählich aus dem christlich geprägten Erklärungszusammenhang Mensch als Teil der göttlichen Schöpfungsordnung; Dualismus aus Diesseits und Jenseits; Leiderfahrungen prägen Stimmung von Vergeblichkeit und Hinfälligkeit Hauptthemen/Motive: Krieg, Tod, Vergänglichkeit, Religion, Scheinwelt, Erotik vs. Tugend, Wohlstand vs. Armut, Diesseits vs. Jenseits carpe diem →→ ,,Nutze den Tag" momento mori →→ ,,Bedenke deines Todes"; Gegensatz zu carpe diem vanitas →→ Vergänglichkeit, Nichtigkeit, Misserfolg, Begrenztheit im weltlichen Sinne Lyrik als dominierende Gattung, Zwecke der Dichtung: Belehren, Unterhalten, Bewegen Emblem als besondere Form: Verbindung von Text und Bild; Sonett als Form, die für den Ausdruck antithetischen Denkens besonders geeignet ist; kaum persönliche Dichtung, starke Tendenz zu Allgemeingültigkeitsanspruch Sonett, Ode (Lied, Gesang, sehr feierlich und erhaben), Epigramm (kurze Sinn- oder Spottgedichte) Martin Opitz, Paul Fleming, Andreas Gryphius Deutsch 2. AUFKLÄRUNG (1720 – 1800) Hintergründe: Menschenbild: Rationalismus, Selbst- verantwortung u. Mündigkeit Literarisches Leben: Hauptthemen: Figuren: Sprache und Stil: Autoren und Werke: Folgen: Menschenbild: Literarisches Leben: Hauptthemen: Epochen Sprache und Stil: 3. STURM UND DRANG (1765-1785) Hintergründe: Jugendbewegung aufgeklärter Absolutismus; Aufstieg des Bürgertums; Französische Revolution; Naturrecht; Forderung nach Toleranz und Gleichheit vor dem Gesetz Orientierung an der menschlichen Vernunft, Empfindsamkeit...

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als Aufwertung des Gefühls; Mensch als selbstbestimmtes Subjekt, das sein Bewusstsein aus der Entfaltung intellektueller, psychischer und physischer Fähigkeiten gewinnt; autonomes Individuum mit Menschenrechten im Zentrum zunächst Dramen der französischen Klassik als Vorbilder; Entwicklung des freien bürgerlichen Trauerspiels; Ideale und Ideen der Humanität werden in der kritischen Öffentlichkeit diskutiert religiöse Toleranz, Bildung, Humanität, Erkenntnisfähigkeit der Menschen, Ständekritik, Vernunft, Verstand, Moral, Selbstvervollkommnung der aufgeklärte, mündige Mensch tugendhafte Figuren im Kontrast zu Herrschaft und Willkür Klarheit im Satzbau, Verständlichkeit; Einheit von Ort, Zeit und Handlung; Lehrgedicht; Gedankenlyrik; Empfindsamkeit Gotthold E. Lessing; Immanuel Kant Kritik am Absolutismus und der Vormachtstellung der Kirche Französische Revolution 1789 →→ Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit US-Amerikanische Unabhängigkeitserklärung 1776 Abitur Kritik an Herrschaftsstrukturen (soziale Ungerechtigkeit); Aufbruchstimmung: kraftvolle Befreiung von gesellschaftlichen Beschränkungen; materielle Not und strenge Moralvorstellungen natürlicher und unverbildeter Mensch, Individualität mit schrankenloser Selbstentfaltung, Mensch als Individuum mit Herz und Verstand (Weiterentwicklung der Aufklärung); Kampf um Freiheit von Regeln und Zwängen; sozial-reformatorische Forderungen: Gleichheit aller Menschen Abkehr von Regelpoetiken; Träger der jungen Bewegung Herz, Natur, Freundschaft, Liebe, Freiheit, politischer Widerstand, Gerechtigkeit, Seele, Ich, Genie, Held Zentrales Motiv: Auseinandersetzung zwischen dem idealistischen Anspruch nach Selbstverwirklichung und der Realität der bürgerlichen Arbeitswelt Leidenschaftlichkeit der Sprache: Ausrufe, Hyperbeln, Metaphern, Kraftausdrücke, Neologismen; Erlebnislyrik: unmittelbarer Ausdruck des Gefühls; einfache Liedform, freie Rhythmen Gattungen Lied, Ballade, Erlebnislyrik Autoren und Werke: Johann W. v. Goethe; Friedrich Schiller Deutsch 4. KLASSIK (1786 – 1805) Vereinigung von Aufklärung und Sturm und Drang → Ausgleich der Gegensätze zwischen Verstand und Gefühl Hintergründe: Hauptthemen: Menschenbild: Literarisches Leben: Hauptthemen: Sprache und Stil: Humanität, Freiheitsidee, Harmonie von Pflicht und Neigung; Ideale des Guten, Wahren und Schönen; Menschlichkeit und Wahrheit Maß, Gesetz und Formstrenge, die sich in Inhalt, Sprache und Aufbau harmonisch verbinden; komplexe Syntax, reich an rhetorischen Figuren Gattungen: Lied, Ballade, Sonett Autoren und Werke: Goethe, Schiller, Herland, Wieland Hintergründe: 5. ROMANTIK (1795 – 1835) Hauptthemen: Konflikte: Figuren: Literarisches Leben: Epochen Abitur WEIMARER KLASSIK (1786 – 1832) Sprache und Stil: Zeit nach der Französische Revolution, Napoleon; Weimarer Klassik als deutsche klassische Epoche: Beginn mit Goethes Italienreise, Ende mit Schillers Tod; Zusammenarbeit von Goethe und Schiller; Koalitionskriege Autoren und Werke: der allseits gebildete, individuell entfaltete Mensch im Dienst der Menschlichkeit Stoffe, Themen und Formen der Antike als Vorbilder Humanität, Abschied vom Entwicklung und sittliche Läuterung des Individuums im Denken und Handeln Harmonie, Würde, Selbstbestimmung; subjektivistischen Ich-Verständnis des Sturm und Drang; Forderung nach ethischer Vervollkommnung durch Orientierung an der Antike; Erziehung der Menschen als Aufgabe der Kunst Ziel der literarischen Zusammenkünfte: Veredelung des Menschen durch die schöne Kunst; neben literarischer Produktion auch wissenschaftliche, historische und philosophische Studien; Zusammenarbeit von Goethe und Schiller Reaktion auf die Französische Revolution; Industrialisierung; zunehmendes Nationalbewusstsein durch Kriege gegen Napoleon; Wiener Kongress: Neuordnung Europas/Beginn der Restauration Romantisierung der Wirklichkeit; Priorität von Gefühl, Leidenschaft, Erleben, Fantasie; Individualität, Subjektivität; Liebe, Freundschaft, Geselligkeit, Abgrenzung vom konformen Spießbürgertum; Mysterium, Dämonen, Irrwitz (Wahnsinn), Aberglaube, Natur als Bereich des Unendlichen, Sehnsucht, Traum, Entgrenzung, Einsamkeit, Vergänglichkeit, Reisen, Wandern, Nacht Fantasie, Nacht, Traum → Tag, Wirklichkeit; Geschichte, Mittelalter, Vergangenheit →Gegenwart; Künstler → (Spieß-)Bürger Blick nach Innen; der Wanderer, Reisende, Heimatlose, Suchende, unabhängige Künstler, Träumer, Außenseiter, Taugenichts Sammlung und Herausgabe von Märchen und Liedern; Integration verschiedener Gattungen und Künste: Volkslied, Kunstlied Blaue Blume als Symbol für die metaphysische Sehnsucht nach dem Fernen/ Unerreichbaren; romantische Ironie: Aufzeigen der Unerreichbarkeit des Absoluten durch Texte, die sich selbst und ihre Entstehungsbedingungen reflektieren oder kommentieren; romantische Chiffren, Symbole, Vokalismus, Reim, fließende Rhythmen Novalis, E.T.A. Hoffmann, Clemens Brentano, Eichendorff Deutsch Hintergründe: 6. VORMÄRZ, JUNGES DEUTSCHLAND, BIEDERMEIER (1815 – 1848) Wiener Kongress 1815 und Restaurationspolitik, Märzrevolution 1848; zunehmende Einschränkung der Freiheit, Zensur; politisches Aufbegehren; Rückzug ins Private Hauptthemen: Leitmotive: Konflikte: Menschenbild: Literarisches Leben: vorherrschende Themen (Vormärz und Junges Deutschland): vorherrschende Themen Familie, Ordnung und bürgerliche Beschaulichkeit, das Idyllische, (Biedermeier): Unterordnung unter das Schicksal, Verzicht und Entsagung, heile politische Sprache und Stil: Gattungen: Autoren und Werke: Renaissance Mittelalter 750 1500 1550 Barock 1600 gesellschaftliche Zusammenhänge der Zeit (Entstehung der Arbeiterbewegung + Aufstände 1848); Kritik an Monarchie, Religion, Unterdrückung, Armut; Recht, Gerechtigkeit, Emanzipation der Frau Volk, Verfassung, Nationalstaat, Gerechtigkeit, Zensur, Freiheit (Liberalismus) soziale, politische Missstände (Pauperismus = Massenarmut); Antihelden; kritischer Blick auf Deutschland Epochen Welt Angst, Flucht, Verfolgung einsetzende wissenschaftlich-empirische Perspektive; Theorien der sozialen und natürlichen Determinierung des Verhaltens ändern das Menschenbild; Forderung nach Mitbestimmung; rationale Haltung und Orientierung an Fakten; Mensch als Produkt natürlicher und gesellschaftlicher Abläufe = Diesseitsorientierung Junges Deutschland als literarische Bewegung mit liberaler Gesinnung und politischem Engagement; Ziel ist die Meinungsbildung: Presse als Kampfmittel; Aufgabe der Literatur: Kampf gegen soziales Elend und Unterdrückung 1650 Literatur soll wirken: Themen und deren Aufbereitung bewusst populär; populärer Stil, einfache und verständliche Sprache; Benutzung von Dialekten; Ironie als Mittel der Kritik, appellativ politische Lyrik, Spottgedicht Theodor Fontane, Heinrich Heine, Annette v. Droste-Hülshoff 1700 Aufklärung Sturm & Drang Empfindsamkeit 1750 Klassik Romantik Biedermeier 1800 Vormärz Realismus Moderne Naturalismus 1850 Nachkriegsliteratur Neue Sachlichkeit Postmoderne Exilliteratur Dadaismus 1900 Abitur Expressionismus Zeitliche Übersicht der Literaturepochen DDR-Literatur 1950 2000 Deutsch 7. REALISMUS (1848–1890) Hintergründe: Hauptthemen: Figuren Literarisches Leben: Sprache und Stil: Gattungen: Autoren und Werke: Theodor Fontane, Gottfried Keller, Theodor Storm 8. NATURALISMUS (1880 - 1900) Hintergründe: Hauptthemen: Sprache und Stil: Menschenbild: Epochen Literarisches Leben: Scheitern der Revolution von 1848; Gründung Deutschen Kaiserreichs 1871, Bismarck Reichskanzler, preußischer Militarismus, Bürgertum als führende Schicht; Verschärfung der Sozialen Frage durch Industrialisierung, Verstädterung; Orientierungslosigkeit durch Verlust von Normen; Hinwendung zur Realität wirklichkeitsnahe Lebensschilderung, Liebe, Vergänglichkeit, Heimat, Naturleben Selbstkritik am Bürgertum Bürger in der alltäglichen Lebensbewältigung, liebenswerte Außenseiter Verbreitung des Lesepublikums: neben gehobener Literatur steigender Bedarf an Unterhaltungsliteratur (Abenteuerromane); Autoren gehören meist zum Bürgertum; Forderung an Literatur: Leber echt, Wirk keitsentsprechung, Zeigen der Alltagswelt detaillierte, gewählte, neutrale (Alltags-)Sprache, Humor, Ironie; ,,objektive" Schilderung der unmittelbaren Lebenswelt, aber Ausklammerung/Aussparung des Hässlichen/Niederen sowie der Sozialen Frage → Proletarisierung der Wirklichkeit Ballade, Gedankenlyrik Abitur Industrialisierung, Proletarisierung, Verschärfung der Sozialen Frage, Anwachsen der Großstädte zu Metropolen; Kritik an gesellschaftlichen Zuständen der Verelendung (Pauperismus); Anknüpfung an politische Perspektive des Vormärz; zum Teil Nähe zu sozialistischen Einstellungen kultureller Epochenbruch: umfassende Sinnkrise und Traditionsbruch erzwingen Suche nach neuen Wegen des sprachlichen und künstlerischen Ausdrucks in allen Künsten Armut, Familienprobleme unterer Schichten, Doppelmoral, Großstadt, dunkle und hässliche Seiten des Lebens, Kriminalität, Alkoholismus; negatives im Vordergrund exakte Darstellung; Alltags-, Umgangssprache, Soziolekt, Dialekt, Sekundenstil (Erzählzeit und erzählte Zeit stimmen überein), realitätsnahe Figurendarstellung mit Analyse determinierender Faktoren; wissenschaftliches Schreiben ohne Idealismus und Wertvorstellungen; Schilderung der dunklen und hässlichen Seite des Lebens →→→ Großstadtlyrik drei Faktoren, die den Menschen bestimmen: Vererbung, Milieu und die historischen Umstände; Konsequenz: nicht das einzelne Subjekt ist verantwortlich, sondern die Politik, die die determinierenden Verhältnisse schafft und verändern kann Kunst soll Natur möglichst entsprechen: (Kunst = Natur - x), der Faktor x soll möglichst klein bleiben; Aufgabe der Literatur: Sozialkritik und dadurch Verbesserung menschlicher Lebensverhältnisse Autoren und Werke: Gerhart Hauptmann: Die Weber (Drama), Bahnwärter Thiel (Novelle) Deutsch Epochen 9. MODERNE (1890 – 1933) LITERATUR DER JAHRHUNDERTWENDE keine feste Epoche, sondern verschiedene Strömungen → reagieren alle anders auf die Krisenphänomene und entstehen nebeneinander a. symoblismus (1880 – 1920) Décandence Erschaffen einer eigenen mystischen Welt, keine politische/moralische Agenda, Andeuten einer Wahrheit über Symbolsprache, Abkehr von der ,,alten“ Literatur → auf ins Neue Symbol: Stellvertreter von Beschreibungen, Bereicherung des Handwerks (können auch unsinnlich sein → Sinneswahrnehmungen sollen weitergehen bis zu bisher erlebten) Absicht: Gefühle vermitteln b. Expressionismus (1910 – 1925) Hintergründe: Hauptthemen: Menschenbild: Literarisches Leben: Sprache und Stil: Renaissance Mittelalter 750 1500 Erster Weltkrieg, Verstädterung und Anonymisierung, technischer Fortschritt, erstarrte wilhelminische Gesellschaft, verstärktes Krisenbewusstsein, Sinnkrise Lebens und Vitalkult; Krieg und Pazifismus; Weltende und Apokalypse; Ich-Krise; Tabu (Geisteskranke, Verbrecher, Bettler); Generationenkonflikt; Anonymität, Orientierungslosigkeit vor allem in Großstädten; Visionen vom Weltende Sprach-, Ich- und Sinnkrise und Gefühl der Zerrissenheit in der Gegenwart; Einfluss der Philosophie Nietzsches ,,Gott ist tot" als Grunderfahrung der Sinnkrise; Überforderung des Menschen Autoren und Werke: Jakob van Hoddis: Weltende (Gedicht); Alfred Lichtenstein: Die Dämmerung (Gedicht); Alfred Wolfenstein: Städter (Gedicht) zahlreiche Dichtungsgruppierungen; Ziel der Literatur: Ausbruch aus Konventionen von Kunst und Leben durch Erneuerung und Verwesentlichung des Menschen; häufig: Lyrik als präsente Gattung sprachliche Intensität durch Verknappung von Satz-/Wortgefügen, elliptische Konstruktionen; Suche neuer Sprachbilder/Wortneubildungen, Dynamik, einprägsame Farbmetaphorik; Aufbrechen/Auflösen syntaktischer Regeln im Dienste der Ausdruckskunst Barock 1550 1600 1650 1700 Sturm & Drang Empfindsamkeit Aufklärung Klassik 1750 Romantik Biedermeier 1800 Vormärz Realismus Moderne Naturalismus 1850 Nachkriegsliteratur Neue Sachlichkeit Postmoderne 1900 Abitur Exilliteratur Dadaismus O Expressionismus Zeitliche Übersicht der Literaturepochen DDR-Literatur 1950 2000 Deutsch C. Neue sachlichkeit (1918-1933) Hintergründe: Menschenbild: Literarisches Leben: Hauptthemen: Sprache und Stil: Epochen 2. Sprache und Stil Krisenjahre der Weimarer Republik nach dem Ersten Weltkrieg, goldene Zwanziger" mit Aufschwung und Blüte der Unterhaltungskultur, Beginn der Weltwirtschaftskrise; Machtübernahme der NSDAP 1. Themen und Motive Schwellenzeit-Gefühl (Bewusstsein für einen Übergang in eine neue Zeit); Mensch bestimmt durch Reaktionen auf die Erfahrung des Krieges: Demütigung, endgültige Gewissenhaftigkeit der Brüchigkeit der Existenz und der Traditionen; illusionslose Wahrnehmung des Menschen in den Lebensbedingungen Massenmedien, Medienvielfalt (Hörspiel, Radio, Drehbuch); journalistische und dokumentarische Gebrauchsliteratur; Verknüpfung journalistischer, dokumentarischer und literarischer Anteile; Literatur von Frauen Die Autoren dieser Zeit erlebten sowohl Armut, Leid, den Krieg und seine Folgen als auch ein aufblühendes Großstadtleben. Im Anschluss folgte durch die Weltwirtschaftskrise eine Zeit der Unsicherheit und Arbeitslosigkeit. Hinzu kamen neue Möglichkeiten durch die Massenmedien (Radio, Hörbücher, Fernsehen, Film). All das wird in der Literatur der Neuen Sachlichkeit verarbeitet. Abitur Großstadt, Verarbeitung des Kriegs, Probleme der ,,kleinen Leute" Wiedergabe der Wirklichkeit; meist kühl-distanzierte, einfache, verständliche Sprache; teilweise desillusionierende Ironie 4. Gebrauchslyrik Einzelschicksale aus der Realität der Mittelschicht Desillusionierung nach dem Krieg, Trauma, Verletzung, Tod, falsche Hoffnung Armut, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise, Ausbeutung durch große Konzerne, Austauschbarkeit von Menschen Technik und Erotik greifbare Situationen und Probleme Alltagssprache, leicht verständlich, wenig Metaphern sachlich, kühl, schlicht, dokumentarisch, keine Ausschmückungen oder dekorativen Elemente Stil erzeugt den Effekt eines distanzierten, abgeklärten Erzählers 3. Ziele Literatur soll von allen verstanden werden (Gebrauchsliteratur) durch Sozialkritik und politische Äußerungen zum Umdenken bewegen Der Begriff "Gebrauchslyrik" wurde von Bertolt Brecht eingeführt. Er bezeichnet den neuen Stil der Lyrik, der sich von der veralteten Kunstsprache und gelehrten Metaphorik unterscheiden soll. Die Lyrik der Neuen Sachlichkeit soll zugänglich und verständlich für alle sein sowie brauchbar und greifbar. Deshalb wurden alltagsnahe Situationen und Probleme geschildert, mit denen sich die Leser identifizieren konnten. Es gibt nur wenig Ausschmückungen, die Sprache ist schlicht und einfach gehalten und wirkt häufig sachlich und kühl. Dadurch wirkt das lyrische Ich oftmals distanziert und unbeteiligt. Der Stil ähnelt dem Charakter eines Zeitungsberichts oder einer Reportage. Deutsch Epochen Abitur d. Exilliteratur (1933-1945) Nach der Neuen Sachlichkeit kam es 1933 zur Machtergreifung durch die Nationalsozialisten. Es fanden Bücherverbrennungen statt und viele weibliche und männliche Autoren flüchteten aufgrund ihrer politischen Einstellung und ihrer repräsentativen Werke ins Exil, also ins Ausland. Die Exilliteratur entstand zwischen 1933 und 1945, bis der Zweite Weltkrieg zu Ende ging. Zu den bekanntesten Vertretern gehören Bertolt Brecht, Alfred Döblin, Lion Feuchtwanger und Erich Maria Remarque. Autoren, die dem Regime kritisch gegenüberstehen, aber noch in Deutschland leben, durchleben eine sogenannte "innere Emigration". Sie lehnen sich gegen die politischen Verhältnisse auf, aber verlassen ihr Heimatland dabei nicht. Es gibt keine typischen Merkmale in der Literatur abgesehen von der Ablehnung und Bekämpfung des Nationalsozialismus. Die Autoren wollten andere vor dem Regime warnen und Aufklärung betreiben. Viele Schriftsteller begingen im Exil Selbstmord. Strömungen und ihre Merkmale: → Exil: Autoren, deren Werke aus politischen, rassischen oder sonstigen Gründen verboten war und die daher ins Exil gehen mussten; Verlust des vertrauten Umgangs mit der deutschen Sprache; Krise der kulturellen Identität; Uneinheitlichkeit in Stil und Inhalt Systemkonforme NS-Literatur: Propaganda → Ideologisierung Literatur der Inneren Emigration: nur ver- deckt Kritik, oft auch komplett unpolitisch Exil-Literatur: offene Kritik, Auseinandersetzun- gen mit eigenen Erfahrungen (NS und Exil) → Innere Emigration: Autoren, die NS-Regime ablehnten, aber nicht auswanderten; getarntes Schreiben; meist konservativ in Stil und Form e. Trümmerliteratur / Nachkriegsliteratur (1945-1959) Die Trümmerliteratur wird auch "Nachkriegsliteratur", „Kahlschlag" oder "Literatur der Stunde Null" genannt. Auslöser der Bewegung war die Kapitulation Deutschlands am 8. Mai 1945. Es wurde sich des Nazi- Regimes entledigt, das Militär wurde abgebaut und die Demokratisierung Deutschlands setzte ein. Die Exilautoren kehrten zurück und die Autoren, die in Deutschland geblieben waren, schwankten zwischen Verdrängung und dem Aufarbeiten der NS-Zeit in ihren Werken. Die stehen vor der Aufgabe, in Auseinandersetzung mit der Schuld am Krieg und Völkermord einen politische, gesellschaftlichen und kulturellen Neuanfang zu finden. Themen: das notvolle Leben nach dem Krieg, Kritik am Krieg, Suche nach eigener Identität, Hoffnung auf bessere Zukunft Lebenserfahrungen im zerstörten Deutschland (Trümmer), Heimkehr und Krieg, Verarbeitung, aber auch Verdrängung des Kriegsgeschehens, Auseinandersetzung mit der Schuldfrage Ziele der Literatur sind es, die Sprache von den idealistisch geprägten Begriffen der Nazis zu befreien und ein realistisches Bild ihrer Gegenwart zu zeichnen, die durch den Krieg zerstört wurde, d.h. Skepsis gegenüber der deutschen Sprache, die vom NS-Regime missbraucht wurde. → unverbrauchte, nüchterne, die Realität nicht verhüllende Sprache, lakonisch-nüchterne Sprache; kurze Formen, die wenig Papier benötigen Figuren: Heimkehrer, Kriegsgefangene wichtige Vertreter: Bertolt Brecht, Wolfgang Borchert, Paul Celan, Günter Grass, Dürrenmatt Deutsch F. Literatur der DDR (1950 - 1989) Hintergründe: Menschenbild: Literarisches Leben: Hauptthemen: Sprache und Stil: Hintergründe: Hauptthemen: Menschenbild: Epochen Literarisches Leben: Sprache und Stil: g. Postmoderne (1980 - 1990) Abitur Gründung der DDR als Teil des totalitär regierten, sozialistischen Machtblocks unter der Herrschaft der Sowjetunion; Abschottung gegenüber dem Westen; Stasi → Kontrolle und Zensur; ab 1985 Stärkung der Bürgerrechtsbewegung; 1989 friedliche Revolution/Mauerfall Sozialismus: Erziehung zum neuen Menschen bzw. zur sozialistischen Persönlichkeit, solidarischen Arbeiters für das Gemeinwohl; Gesellschaft als Ursprung von Rechten im Gegensatz zu den unveräußerlichen Grundrechten des Westens staatlich verordnete Aufbauliteratur; staatlich kontrollierte Ankunftsliteratur; in Folge von Biermanns Ausbürgerung verlassen viele Autoren die DDR; Zensur, Überwachung, verschärfte Produktionsbedingungen, Repressionen durch Stasi Unterdrückung und Zensur staatskritischer Meinungen staatskonforme Literatur des Sozialistischen Realismus: einfache, verständliche Sprache, Idealisierung des Arbeiters, literarische Figuren als Vorbilder; nicht systemkonforme Literatur: subversive Aussageweisungen, die an SED Zensur vorbeikommen: Anspielungen, Verschlüsselungen, Doppeldeutigkeiten Ökologie als neues Thema in der Politik; allmähliche Liberalisierung des Ostblocks durch Gorbatschows; Krisenbewusstsein: atomare, ökologische und soziale Katastrophen treten ein relativierende Infragestellung von Ideologie, Werte und Normen Wahrheit als gesellschaftliches Konstrukt; Pluralität gleichberechtigter Sinnentwürfe; Mensch nicht mehr autonomes Subjekt Literatur als Dienstleistung; Buch als Ware, der Verlag mehr und mehr als Unternehmen; Aufwertung der Unterhaltsamkeit von Literatur und gleichzeitig Relativierung der gesellschaftlich-politischen Funktion der Literatur; Refinanzierungen über Verfilmungen, radikal und für jeden zugänglich Ironie; Metafiktion: Thematisierung der Fiktionalität eines Werkes innerhalb des Werks; Reales und Fantastischen mischen, auf andere Werke anspielen