Strophe 3-4: Ankunft im göttlichen Hafen
In den abschließenden Terzetten des Sonetts vollzieht sich eine Wende. Das lyrische Ich erreicht den ersehnten Hafen, der den Tod und die Erlösung durch Gott symbolisiert.
Quote: "Steig aus du müder Geist, steig aus! wir sind am Lande!"
Dieser Ausruf markiert den Übergang vom irdischen Leben zur göttlichen Sphäre. Die Interpretation legt nahe, dass das lyrische Ich hier die Befreiung von den Leiden des Lebens erfährt.
Die letzte Strophe enthält einen deutlichen Abschied von der "verfluchte[n] Welt". Der Kontrast zwischen der stürmischen See des Lebens und dem friedvollen "Vaterland" wird besonders hervorgehoben.
Definition: Das "ewig-lichte Schloß" am Ende des Gedichts ist eine Metapher für den Himmel oder das Paradies.
Die sprachlichen Mittel in diesem Teil des Gedichts unterstreichen die Erlösung und den Frieden, den das lyrische Ich nun findet. Die Gedichtanalyse zeigt, wie Gryphius hier typische Elemente der barocken Dichtung einsetzt, um die Vergänglichkeit des Irdischen und die Ewigkeit des Göttlichen gegenüberzustellen.





