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Analyse Sprachvarietäten

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 Analyse zu ,,Juhu, niemand versteht mich!"
Im vorliegenden Text ,, Juhu, niemand versteht mich" veröffentlicht im Jahre 2012, behandelt die

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Analyse zum Text „Juhu, niemand versteht mich !“

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Analyse zu ,,Juhu, niemand versteht mich!" Im vorliegenden Text ,, Juhu, niemand versteht mich" veröffentlicht im Jahre 2012, behandelt die Autorin des Textes Kathrin Langhaus die Wirkung komplexer Äußerungen und Satzkonstruktionen, die sie sowohl anhand eigener Erfahrungen in ihrer Unizeit aber auch mithilfe des Psychologen Alex Bavelas und seinem Experiment erklärt. Der angegebene Text ist ein Sachtext, indem die Autorin der Thematik der Sprachkomplexität nachgeht. Der Text ist 2012 erschienen. Im Kontext beziehungsweise im Vergleich mit anderen ähnlichen Texten, lässt sich erkennen, dass die meisten dieser 2012 erschienen sind, sodass man sagen kann, dass die Thematik der sprachlichen Varietäten zu dem Zeitpunkt von Wichtigkeit war. Kathrin Langhans erklärt, dass viele Studenten ihre Sätze komplexer gestalten, da es sie gebildeter aussehen lässt. Zu dem Thema hat der Psychologe Alex Bavelas untersucht, dass Menschen bei der Auswahl von (in dem Fall) Antworten, mehr Vertrauen und Glauben in die komplexeren Möglichkeiten haben, als in die simpelsten. Im weiteren Verlauf meiner Analyse möchte ich nun noch genauer auf die inhaltliche und sprachliche Gestaltung des Textes eingehen so wie anschließen die Intention des Autors diskutieren. Der Text lässt sich in vier Abschnitte unterteilen und gliedern. Im ersten Abschnitt (Z.1-9) erzählt Kathrin Langhans von ihrer eigenen Unizeit, genauer gesagt von ihrem zweiten Semester. Sie ist glücklich, dass sie bald mit den Seminaren...

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anfangen kann, nachdem sie nun die Vorlesungen beendet hat. Besonders freut sie sich auf die Diskussionen, da diese durchaus interessanter sind als Vorlesungen (Z.1-4). Daraufhin ändert sich ihre Einstellung den hocherwarteten Seminaren gegenüber. Ein Kommilitone äußert sich dermaßen komplex, dass sie am liebsten unsichtbar wäre. Im nächsten Textabschnitt (Z.10-16) erklärt sie, wie unwohl sie sich in dieser Situation gefühlt hat. Sie wollte den Blicken ihrer Professorin entwischen und rutsche deshalb nervös auf ihrem Stuhl hin und her. Der Grund dafür ist, dass sie kein Wort dessen verstanden hatte, was der Kommilitone erläutert hatte (Z. 10-14). Auch ihre Sitznachbarin schien unwissend, betont aber ihren Neid hinsichtlich dieser Äußerung. Sie hatten alle beide das Gefühl, dass sich dieser Kommilitone sehr gut mit dem Thema auskennt. Resultierend daraus entstand eine gewisse Unsicherheit in den Kenntnissen der Damen. In dem dritten Abschnitt (Z.17-26) erläutert Kathrin Langhans die Wirkung und das Prinzip der Verwendung von komplexen Satzstrukturen. Ihr fällt im Zusammenhang damit auf, dass besonders in der Universität viele Studenten ihre Äußerungen dermaßen komplex gestalten, dass sie nicht unbedingt für den Inhalt ihrer Äußerung Anerkennung erhalten, sondern für diese komplexe Ausführung ihrer Gedanken (Z. 17-21). Die meisten, die komplexe Sätze hören und vieles davon nicht verstehen, gehen oft davon aus, dass diese Äußerung eben aufgrund dieser Komplexität richtig und wahr ist. Viele schätzen diese Personen, die sich komplex äußern, als intelligent und gebildet ein, obwohl oft hinter komplexen Satzstrukturen und verwenden Fachworten einfache Inhalte stecken (Z. 22-26). Im weiteren Verlauf ihres Textes macht Kathrin Langhans Gebrauch einer Forschung des Psychologen Alex Favelas, der für seine Kommunikationsforschungen in Kleingruppen bekannt ist. Der vierte Abschnitt (Z.27-46) thematisiert eine Forschung rund um das Thema Komplexität der Sprache. Dabei haben zwei Personen einen Arbeitsauftrag erhalten, der sich mit dem Entwickeln von Kriterien einer gesunden und kranken Gewebzelle beschäftigt. Eine Person hat mithilfe von richtigen Rückmeldung eine simple Lösung für ihre Aufgabe gefunden. Die andere hingegen hat mithilfe von falschen Rückmeldung eine komplexe und durchaus verwirrende Lösung gefunden. Bei ihrem Treffen einigen sich die beide nicht für die verständliche und einfache Lösung sondern für die komplexe und ungenaue. Da die simple Lösung ihnen zu einfach erschien, einigten sie sich auf die komplexe, da diese überzeugender wahr. Diese Forschung belegt die Aussage der Autorin, dass das Verwenden von komplexen Satzstrukturen Intelligenz und gute Bildung repräsentieren. Kathrin Langhans führt den Leser den Leser zunächst durch ein kurzes Alltagsbeispiel in die Thematik ein. Daraufhin macht sie Gebrauch von einer Forschung eines anerkannten Psychologen an einer anerkannten Universität (Stanford Universität), die ihre Äußerungen und Erklärungen untermauern (Z. 27 ff). Somit verwendet sie Autoritätsargumente hinsichtlich ihrer Beobachtungen. Der Sachtext spricht eine weite Bandbreite von Menschen an. Er ist einfach und zu beginn persönlich verfasst, sodass ihn Menschen aller Art lesen können. Somit können ihn sowohl junge als auch alte Menschen lesen, aber auch Menschen die besonderes Interesse an dem Thema haben. Sie erzählt im ersten Teil ihres Textes aus ihrer eigenen Perspektive und reflektiert eigene Ereignisse (Z.1 ff). Im zweite Teil geht es um die Forschung sodass ein Erzähler die Vorgehensweise erläutert (Z.27ff). Auffällig ist, dass der Text recht einfach verfasst ist, und somit sowohl in Umgangssprache aber auch in Fachsprache geschrieben ist. Eine genaue Festlegung ist hier nicht möglich, da besonders die eigenen Ereignisse umgangssprachlich verfasst sind. Die Haltung der Autorin ist sachlich beschreibend. Sie erklärt die Wirkung komplexer Satzstrukturen, indem sie den Verlauf beschreibt (Z. 1-26). Zudem liegen im ganzen Text hypotaktische Satzstellungen vor. Die Verwendung von Hypotaxen ist erklärend und informativ, da die Beigefügten Nebensätze die Aussage des Hauptsatzes unterstreichen. Die Autorin macht des öfteren Gebrauch von Adjektiven, wie beispielsweise trocken und lebhaft, um zum einen den Text interessanter zu gestalten und zum anderen den Gegensatz zu verdeutlichen. Da trocken und lebhaft gegensätzlich sind, betont das die Gegensätzlichkeit von Seminaren und Vorlesungen. Da die Seminare lebhafter sind, erklärt dies ihr besonderes Interesse für diese. In Zeile 13 und 14 liegt ein Teil eines inneren Monologs der Autorin vor. Sie stellt sich die Frage, ob sie die Einzige ist, die nicht weiß was ein Hiatus ist (Z. 13-14). Der Ausschnitt des Monologs hebt eine gewisse Nähe zum Autor hervor und betont zudem die Unsicherheiten Unwohlsein der Autorin in dieser Situation. Die Adjektive. Dienen zudem der besonders detaillierten Beschreibung der Situation. In Zeile 21 ist auffällig, dass die Autorin den Leser miteinbeziehen und sagt, dass WIR das Gefühl haben, dass Menschen die Fachworte benutzen intelligenter sind. Auch das erzeugt Nähe zum Leser und macht gleichzeitig deutlich, dass diese Komplexität alltäglich ist und die meisten diesem auch schon begegnet sind. Dies ist auch die einzige Stelle, an der sie konkret den Leser mit einbezieht. Aufgrund der Verwendung von Forschungsergebnissen und dem Belegen ihrer Aussagen, erzeugt sie ein Vertrauensgefühl bei dem Leser. Als Leser glaubt man einer Vermutung belegt mit anerkannten wissenschaftlichen Beobachtungen mehr als ohne. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kathrin Langhans mithilfe ihres Sachtext, über die Wirkung und den Hergang komplexer Sprache informieren wollte. Dies gelingt ihr aufgrund ihrer persönlichen Erzählung. Die Nähe die damit geschaffen wurde, erzeugt Vertrauen des Lesers ihr gegenüber und macht den Text persönlicher, sodass er interessanter zum Lesen ist. Die vielen Adjektiv und der Gebrauch von Alltagssprache unterstützen das Interesse auch. Im zweiten Teil macht sie Gebrauch von einer anerkannten Forschung des Psychologen Alex Bavelas an der Stanford Universität. Dies untermauert ihre Aussagen und verleiht auch hier Vertrauen in sie. Der Vorgang und das Ergebnis der Forschung sind einfach und verständlich erklärt. Aufgrund dessen bin ich der Meinung, dass Kathrin Langhans die Umsetzung ihrer Absicht gelungen ist. Ich stimme ihr, aufgrund ihrer sowohl persönlichen als auch wissenschaftlichen Belegen zu. Zudem habe ich diese Situation auch schon einige male erlebt, sodass ich da auch aufgrund eigener Erfahrungen nur zustimmen kann.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kathrin Langhans mithilfe ihres Sachtext, über die Wirkung und den Hergang komplexer Sprache informieren wollte. Dies gelingt ihr aufgrund ihrer persönlichen Erzählung. Die Nähe die damit geschaffen wurde, erzeugt Vertrauen des Lesers ihr gegenüber und macht den Text persönlicher, sodass er interessanter zum Lesen ist. Die vielen Adjektiv und der Gebrauch von Alltagssprache unterstützen das Interesse auch. Im zweiten Teil macht sie Gebrauch von einer anerkannten Forschung des Psychologen Alex Bavelas an der Stanford Universität. Dies untermauert ihre Aussagen und verleiht auch hier Vertrauen in sie. Der Vorgang und das Ergebnis der Forschung sind einfach und verständlich erklärt. Aufgrund dessen bin ich der Meinung, dass Kathrin Langhans die Umsetzung ihrer Absicht gelungen ist. Ich stimme ihr, aufgrund ihrer sowohl persönlichen als auch wissenschaftlichen Belegen zu. 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