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Analyse und Erörtern eines pragmatischen Textes

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 Berufliches Gymnasium Abitur Deutsch
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Analyse und Erörterung eines pragmatischen Textes
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Berufliches Gymnasium Abitur Deutsch Aufgabentyp Analyse und Erörterung eines pragmatischen Textes Hinweis zum Aufgabentyp Der Aufgabe liegt ein Sachtext zu Grunde, der zu analysieren und zu erörtern ist. Je nachdem liegt jedoch ein Aufgabenschwerpunkt auf der Analyse oder der Erörterung. Die Textwahl orientiert sich neben Fachspezifischem vor allem auch an gesellschaftlich wichtigen Fragestellungen, die auch für die Berufswelt von Bedeutung sind. Aufgabenschwerpunkt Analyse Operatoren des Analysierens: analysieren, untersuchen, herausarbeiten, gliedern, strukturieren Typische Aufgabenstellungen: • Fassen sie die Aussagen des Textes zusammen • Erläutern Sie die Argumentationsstrategie des Autors und untersuchen Sie in diesem Zusammenhang den Einsatz sprachlicher Mittel • Nehmen Sie zu der Position des Autors kritisch Stellung Arbeitsanweisung eins und zwei Beziehen sich ausschließlich auf den vorgelegten Text. Verlangt wird eine differenzierte Textuntersuchung, die die inhaltliche und sprachliche Ebene miteinbezieht, zudem eine funktionale Analyse der sprachlichen Gestalltungsmittel im Hinblick auf die Argumentationsstrategie des Autors. Dritte Aufgabe zielt auf eine knappe Auseinandersetzung mit der im Text vertretenen Position. Hierzu gehört eine Problematisierung auf dem Hintergrund von Kenntnissen und Erfahrungen sowie die Formulierung eines eigenen Urteils. Hilfe zum Schreiben: Aufgabe 1: Kernaussagen Zusammenfassen: Kurz und Pointiert. Details, wie etwa vom Autor angeführte Beispiele bleiben außen vor. Erwartet wird also die Verdeutlichung des Gedankengerüst des Textes. Aufgabe 2: erläutern / sprachliche Mittel untersuchen: Von kann man sprechen, wenn den Ausführungen ein erkennbares persuasives Verfahren, eine Art Taktik zu Grunde. Die Untersuchung...

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der sprachlichen Mittel verlangt nicht nur deren Benennung, sondern auch die Erklärung ihrer Funktionalität. • Argumentationsstrategie? • Stilistisches Reportoire / Syntax? Argumentationsstrategie Argrumentationstrategie ● Wirkung auf den Leser Aufgabe 3: Stellung nehmen: argumentativ und mit persönlichem Urteil. • Zustimmen? Entgegnen? Fazit? Aufbau: 2 Einleitung Hauptteil Basissatz (Verfasser, Titel, Textsorte, Thema sowie ggf. Erscheinungsort und Jahr) Schritt 1: Zusammenfassung der Informationen der einzelen Textabschnitte in eigenen Worten (Hierzu Text in Sinnabschnitte gliedern) Schritt 2: Aufbau des Textes, z.b nennt der Autor nur Argumente die seine These stützen (lineare Argumentationsstruktur), erwähnt er auch Gegenargumente (dialektisch (antithetische) Argumentationsstruktur). Um die Strategie zu vertsehen können z.b.: die Reihenfolge der Argumente, der gewählte Argumentationstyp, der Wortschatz, Satzbau oder Stil des Textes wichtige Rolle spielen. Oder die Funktion der Argumente hinsichtlich der Intention (Absicht/Ziel) des Autors. Wie vermittelt der Autor sein Anliegen? - Schlüssig oder unschlüssig? Schluss Formulierungshilfen: Hauptteil: 3 Wie wirkt der Titel? Sprache: Sachlich und Informativ, umgangssprachliche Formulierungen sollten vermieden werden. Wörtliche Zitate müssen immer mit Anführungszeichen und Seiten-/ Zeilenangaben, sinngemäße Zitate mit einem ,,Vgl“ kenntlich gemacht werden. Als Tempus wählt man Präsens. Die Nutzung der indirekten Rede ermöglicht es dem Leser der Sachtextanalyse, zwischen dem Gedankengang des Bezugtextes und dem der Analyse zu differenzieren. Wie belegt der Autor seine Thesen? Argumenttentyp (faktisch, normativ, auf Autorität verweisend, analogisierend, indirekt usw. Wendepunkte in der Argumentation? Wie stehen die Argumente/ Thesen im Zusammenhang? Gibt es Wiedersprüche? Welche Positionen/ welche Ansätze/ welche Ideen oder Forderungen werden deutlich hervorgehoben? - Wie ? Analyse und Erklärung rhetorischer Mittel Wirkung und Zielgruppe Keine eignen Meinung Kurze Zusammenfassung der Gesamtaussage des Textes. Der untersuchte Text kann mit Bezug auf die Analyseergebnisse im Hauptteil hinsichtlich seiner Wirkung und der Intention des Autors bewertet werden. Neben der Einschätzung der Vorgehensweise des Autors kann im Schlussteil auch eine persönliche, gut begründete Meinung mit Blick auf Schlüssigkeit und Verständlichkeit des Textes formuliert werden. Fazit kann zustimmend, ablehnend oder ausgewogen ausfallen. Rückführung zur Einleitung Analyse des Argumentationsgangs: Der Autor... 4 Informiert darüber, dass. • Der Autor des Artikels erörtert/ diskutiert ein Pronblem/ Frage setzt sich damit auseinader, bezieht dazu Stellung... • Vertritt die These/ stellt die Behauptung auf, dass... • Verdeutlicht seine These, indem… • Ausgehend von ... behauptet/fordert der Autor, dass • Ausgangspunkt seiner Auseinandersetzung ist die Frage... • Der Autor begründet seine Ansicht damit... • Zu Beginn argumentiert der Autor dahingehend, ndass • Das Argument X soll die Behauptung Y stützen... • Das Beispiel veranschaulicht O Die Bedeutung des Sachverhalts... O Die Schwierigkeiten/ Problematik…... O Die Tragweite der Entwicklung….. • Gibt ein Beispiel, um…... zu.. • Beruft sich auf eine Autorität, sodass • Nutzt hier ein Faktenargument, um zu verdeutlichen, dass • Belegt seine Position mithilfe von ... • Der Autor schränkt zwar ein/gibt zwar zu/ weißt darauf hin, dass Appelliert an.... • Er kritisiert die Tatsache, dass... und wiederhohlt seine Forderung nach... • Auf der Grundlage dieser Argumentation kommt sie am Ende zu dem Schluss, dass • Fasst abschließend zusammen... ● Aufgabenschwerpunkt Erörterung Operatoren des Erörterns: erörtern, diskutieren, (be-) urteilen, (Über-) prüfen, Stellung nehmen, sich auseinandersetzen Typische Aufgabenstellungen: • Arbeiten Sie die Aussagen des Autors heraus, berücksichtigen Sie dabei, wie der Text gestaltet ist. • Setzen Sie sich kritisch mit den Argumenten des Autors auseinander ● Erörtern Sie – über den Text hinausgehend – wie Ökonomie und Ökologie miteinander vereinbart werden Beim Aufgabenschwerpunkt Erörterung steht eine kritische Auseinandersetzung mit den im Text formulierten Auffassungen im Mittelpunkt. Arbeitsanweisung eins bezieht sich darauf zentrale Aussagen auf der Basis der Textgestaltung zu untersuchen. Hier kann die Argumentative Struktur und/ oder die Verwendung sprachlicher Mittel betrachtet werden. Vollständigkeit wird hier nicht erwartet, wohl aber eine funktionale Analyse ausgewählter Gestaltungsmittel im Hinblick auf Schlüssigkeit und Überzeugungskraft der Argumentation. Aus dem Textganzen werden Strukturen, Leitgedanken, zentrale Argumente usw. herausgelöst und in knapper, präziser Formulierung dargestellt. Diese inhaltliche Bestandsaufnahme ist zu verbinden mit einer Analyse der Textgestaltung. Da der Schwerpunkt der Gesamtaufgabe auf dem Erörterungsteil liegt, genügt hier ein exemplarisches Vorgehen (nur das Wesentliche); die Wirkung der sprachlich-formalen Mittel ist gleichwohl zu bestimmen. Arbeitsanweisung zwei soll eine Problematisierung der vorgebrachten Argumente geleistet werden (textbezogen); zielt auf eine argumentative Auseinandersetzung mit den Auffassungen des Autors hin. Ist weniger auf eine Entscheidungsfrage ausgerichtet als auf die Breite der Thematik: Es gilt, Phänomene zu skizzieren sowie Ursachen und Konsequenzen in differenzierter Weise zu reflektieren. Der Operator leitet primär zum linearen – besser sich verzweigenden Erörtern an, das aber auch dialektische Strukturen haben kann. Schließlich ist ein eigener Standpunkt zu formulieren. (Zustimmung?, Ablehnung? Fazit?) - Arbeitsanweisung drei geht perspektivisch über den Text hinaus. Man soll auf Basis des persönlichen Erfahrungshorizonts eigene Überlegungen zu einem pointiert formulierten, 5

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Arbeitsanweisung eins bezieht sich darauf zentrale Aussagen auf der Basis der Textgestaltung zu untersuchen. Hier kann die Argumentative Struktur und/ oder die Verwendung sprachlicher Mittel betrachtet werden. Vollständigkeit wird hier nicht erwartet, wohl aber eine funktionale Analyse ausgewählter Gestaltungsmittel im Hinblick auf Schlüssigkeit und Überzeugungskraft der Argumentation. Aus dem Textganzen werden Strukturen, Leitgedanken, zentrale Argumente usw. herausgelöst und in knapper, präziser Formulierung dargestellt. Diese inhaltliche Bestandsaufnahme ist zu verbinden mit einer Analyse der Textgestaltung. Da der Schwerpunkt der Gesamtaufgabe auf dem Erörterungsteil liegt, genügt hier ein exemplarisches Vorgehen (nur das Wesentliche); die Wirkung der sprachlich-formalen Mittel ist gleichwohl zu bestimmen. Arbeitsanweisung zwei soll eine Problematisierung der vorgebrachten Argumente geleistet werden (textbezogen); zielt auf eine argumentative Auseinandersetzung mit den Auffassungen des Autors hin. Ist weniger auf eine Entscheidungsfrage ausgerichtet als auf die Breite der Thematik: Es gilt, Phänomene zu skizzieren sowie Ursachen und Konsequenzen in differenzierter Weise zu reflektieren. Der Operator leitet primär zum linearen – besser sich verzweigenden Erörtern an, das aber auch dialektische Strukturen haben kann. Schließlich ist ein eigener Standpunkt zu formulieren. (Zustimmung?, Ablehnung? Fazit?) - Arbeitsanweisung drei geht perspektivisch über den Text hinaus. Man soll auf Basis des persönlichen Erfahrungshorizonts eigene Überlegungen zu einem pointiert formulierten, 5