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Bertold Brecht

Bertold Brecht

 „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft,
hat schon verloren."
Bertold Brecht Gliederung
• Wer ist Bertold Brecht überhaupt??
• Kindhe
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„Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren." Bertold Brecht Gliederung • Wer ist Bertold Brecht überhaupt?? • Kindheit und Jugend • Seine Frühwerke und die Anfänge des epischen Theaters (1919-1933) • Exilzeit (1933 - 1947) • Das Parabelstück „Der gute Mensch von Sezuan" • Ende Wer ist Bertold Brecht überhaupt? Kindheit und Jugend Deutsch Skript Zitat vorlesen um diesen guten Herrn geht es heute auch (WEITER) was ihr heute über ihn erfahren werdet ist... (WEITER) Wer ist Bertold Brecht überhaupt? Er war Schriftsteller und Regisseur und war einer der bedeutendsten Autoren der Arbeiterliteratur zur Zeit der Weimarer Republik. Er war auch einer der wichtigsten Vertreter der neuen Sachlichkeit und einer der einflussreichsten deutschen Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Er schrieb insgesamt 30 Theaterstücke, über 2500 Gedichte und Lieder, drei Romane, mehrere Dramen- und Romanfragmente sowie über 150 Prosaarbeiten ebenso wie Tagebücher und Briefe. Außerdem gilt er als Begründer des „epischen Theaters". Bekannte Werke von ihm sind zum Beispiel „Die Dreigroschenoper“, „Mutter Courage und ihre Kinder“, „Herr Puntila und sein Knecht Matti" und „Der kaukasische Kreidekreis". (WEITER) Kindheit und Jugend Sein Vater hieß Bertold Friedrich Brecht und arbeitete als Direktor in der kaufmännischen Abteilung und konnte aufgrund seiner sozialen Stellung und wegen seines Einkommens der Familie ein materiell unbeschwerliches Leben ermöglichen. Seine Mutter Sophie Brecht war Dienstmädchen. Er hatte auch einen Bruder namens... Brecht wurde protestantisch erzogen. Von 1904 bis 1908...

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besuchte er eine Volksschule doch er langweilte sich dort. Als er von 1908 bis 1917 ein Gymnasium besuchte war er ein guter Schüler. (WEITER) Neben Schule bekam er Klavier-, Geigen- und Gitarrenunterricht und er bekam schon frühzeitig Herzbeschwerden. Brecht ging früher schon gerne Theater und Bildete sich vor allem durch die Literatur von Rilke, Rimbaud, Hauptmann, Wedekind und auch durch die Bibel. Er fiel als Schüler vor allem durch ein selbstständiges und kritisches Denken auf. Er war gegen seine Lehrer und deren Denkweise. Niemand konnte ihn zu einem „nützlichen“ und braven Schüler erziehen. Mit 16 veröffentlichte er schon erfolgreich Gedichte und war der Mittelpunkt der sogenannten „Brecht-Clique" In diesem Freundeskreis trug er seine Gedichte vor und hat sich dabei selbst mit der Gitarre begleitet, jedoch war er nicht der beste Sänger. (WEITER) Seine erste Veröffentlichung war „Die Ernte“ in der Schülerzeitung mit seinem Schulfreund im Alter von 15. Er veröffentlichte den größten Teil der Beiträge selbst (Gedichte, Prosatexte, eintaktiges Drama ) und er vervielfältigte „Die Ernte“. Nach 1914 (Beginn WW1 ) bringt er Texte von ihm in lokale und regionale Medien ( ließ nach als er nicht mehr patriotisch schrieb ). 1915 hatte die Schüler einen Aufsatz über das Thema „Süß und ehrevoll ist es für das Vaterland zu sterben“. Dieser Meinung war Brecht überhaupt nicht, denn er wertete den Ausspruch als Zwecks Propaganda und startete einen kleinen Schulskandal. Mit seinem Aufsatz wurde er fast von der Schule verwiesen. (WEITER) 1917 erlangte er ein Notabitur ( so können Abiturienten auch Kriegsdienst leisten). Er studierte formal Medizin & Philosophie doch er besucht kaum medizinische Vorlesungen. ein Fokus lag auf dem Seminar zur Gegenwartsliteratur ( Artur Kutscher ). Dort lernt er Frank Wedekind, Otto Zarek und Hannes Jobst kennen und knüpft eine lockere Beziehung mit der Medizinstudentin Hedda Kuhn. Es entstehen einige seiner bekannten Gedichte: „Legende vom toten Soldaten" 1918 im Oktober war er im Militärdienst im Augsburger Reservelazarett und begann eine Beziehung mit Paula Banholzer. 1918 im November ( Ende WW1 ) nimmt er das Studium nicht wieder auf. Im Februar 1919 sucht er Lion Feuchtwanger auf und zeigt ihm seine erste Fassung von ,,Trommel in der Nacht“ Im Oktober 1919 schreibt er schließlich Theaterkritiken für die Augsburger USPD- Zeitung. Er hatte jedoch Probleme mit dem Theater aufgrund von Polemik. (Polemik ist ein scharfer Meinungsstreit im Rahmen politischer, literarischer oder wissenschaftlicher Diskussionen.) -> Beleidigungsprozess (WEITER) Im Februar 1920 reiste er schließlich nach Berlin und knüpfte neue Kontakte 1920 im März kehrt er nach dem Kapp-Putsch nach München zurück. ( Der Kapp-Putsch vom 13. März 1920 war ein nach 100 Stunden gescheiterter konterrevolutionärer Putschversuch gegen die nach der Novemberrevolution geschaffene Weimarer Republik.) Im Dezember 1920 beginnt er eine Liebesbeziehung mit Marianne Zoff ohne seine vorherige Beziehung mit Paula Banholzer zu beenden. 1921 werden beide von ihm schwanger. Es gab aber keine Geburt aufgrund von einer Fehlgeburt oder Abtreibung 1921 arbeitet er an „Im Dickicht der Städte" und an einer Reihe von Filmprojekten welche aber nicht verkauft wurden. Im September bring er die Seeräubererzählung in einer überregionalen Zeitschrift unter. (WEITER) Frühwerke und Anfänge des epischen Theaters 1920 starb Brechts Mutter und er sog nach München. Er heiratete Marianne Zoff 1922 und arbeitete in München als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. 1922 erhielt er auch den Kleist Preis für seine Komödie (Trommeln in der Nacht, Baal, Im Dickicht). Danach rückte er in die erste Reihe der Dramatiker. Wenige Monate nach der Hochzeit wurde seine Tochter Hanne im November geboren und wurde unter dem Namen Hanne Hiob als Schauspielerin bekannt. Er begann irgendwann ernsthaft in Abendkursen Marxismus zu studieren. Seine Werke zu dieser Zeit zeigten sich zwar sozialkritisch aber nicht marxistisch. 1926 wurde ,,Mann ist Mann" in Darmstadt Uraufgeführt und Brecht stellt somit ein Gleichnis für die Manipulierbarkeit der Persönlichkeit unter kapitalistischen Verhältnissen auf. Während den Proben zur Berliner Aufführung von „Trommeln in der Nacht" 1922 lernte er die Schauspielerin Helene Weigel kennen. Sie bekamen am 3. November 1924 ihren Sohn Stefan. Seine Scheidung mit Marianne Zoff war 1927 und er heiratete 2 Jahre später mit Helene Waigel. 1930 bekamen sie ihre gemeinsame Tochter. An der ,,Dreigroschenoper" arbeitete er bis zum Jahr 1928 und das nach den Motiven der alten englischen „Beggars Opera“ ( 1728 ). In der Oper spiegelte er seine Ansicht der bürgerlichen Gesellschaft: Ausbeuterordnung, die auf Verbrechen beruht und ständig neue Verbrechen hervorbringt, um weiterleben zu können. Nach der Uraufführung in Berlin feierte Brecht mit dieser Oper den größten Erfolg der Weimarer Republik. Das Stück stellt die erste konsequente Durchführung seiner Theorie vom „epischen Theater dar. Daraufhin wurde er nicht nur in Deutschland bekannt. Brecht bekannte sich irgendwann zum Sozialismus und schrieb eine Reihe von Lehrstücken wie beispielsweise „Die Maßnahme“( 1930 ), „Der Jasager“ und „Der Neinsager". Er schrieb außerdem von 1928 bis zur Machtergreifung Hitlers mehrere musikalische Dramen wie die Literaturoper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahogonny" ( 1930). Zu dem Film ,,Kuhle Wampe“ schrieb er das „Solidaritätslied“, dass den Kampf der Arbeiter gegen die Ausbeutung und gegen den Faschismus unterstützen sollte. (WEITER) Brecht war Gegner Hitlers und floh nach dem Reichtagsbrand 1933 über Prag und Wien in die Schweiz. Dort traf er sich mit Heinrich und Thomas Mann sowie mit Lion Feuchtwanger und Arnold Zweig. Ihm war die Schweiz zu teuer und siedelte nach Paris über, dann in ein kleines Bauernhaus an der dänischen Küste bei Svendborg. Dort lebte er bis 1939. Brecht wollte die Wahrheit über den Faschismus verbreiten und die Anleitung zum antifaschistischen Handeln geben. Jedoch wurden seine Bücher im Mai 1933 offiziell in Deutschland verboten und verbrannt. 1935 wurde ihm die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reichs aberkannt 1934 veröffentlicht er den „Dreigroschenroman“, die epische Verarbeitung der ,,Dreigroschenoper“. In den Jahren des Exils arbeitete er in verschiedenen Emigrantenzeitschriften mit, wie „Die Sammlung“ und „Die neue Weltbühne“ Er hat schon lange einen Trennungsstrich zu seinem vorherigen Leben gezogen und schreibt ein Autobiographisches Gesicht „Verjagt mit gutem Grund". 1933 1938 schrieb Brecht seine bedeutendsten Dramen, diese sind „Das Leben des Galilei", ,,Mutter Courage“ und „Der gute Mensch von Sezuan". Die Svendborger Gedichte leiteten eine neue Periode der Brecht'schen Lyrik ein und es entstanden Satiren, Lehr- und Warngedichte, die die Kriegsvorbereitungen aufdecken und nach einem Zeichen des Wiederstandes suchen. Über Schweden, Finnland und die Sowjetunion gelangt Brecht 1941 nach Kalifornien, wo er in der Nähe Hollywoods lebt. Er trifft dort den Dichter Lion Feuchtwager wieder und freundet sich mit Charlie Chaplin an. Seine drei Dramen werden in der Zwischenzeit in Zürich Uraufgeführt. Im Dezember 1947 kehrt er nach Europa zurück (WEITER) Das Werk ,,Der gute Mensch von Sezuan" ist erstmals 1941 erschienen und wurde 1943 in Zürich Uraufgeführt. Es eines der bekanntesten Werke Brechts und ein klassisches Beispiel für das epische Theater Das Stück besteht aus zehn Szenen, einem Vorspiel, sieben Zwischenspielen, einem Epilog in Versform und sechs Liedern (WEITER) In dem Buch geht es um die Hauptperson Shen Te. Die Prostituierte Shen Te wird von den Göttern als einzig guter Mensch in der chinesischen Provinz Sezuan ausgemacht. Die Götter schenken ihr Geld, nachdem Shen Te sie bei sich aufgenommen hat, aber Shen Tes Nächstenliebe treibt sie fast in den Ruin. Um sich zu schützen, gibt sie vor, ihr eigener Vetter zu sein. Irgendwann kommt das ganze ans Licht doch die Götter hätten auch nicht gewusst wie anders zu handeln wäre. (WEITER) Im Allgemeinen versteht man unter einer Parabel eine lehrhafte Erzählung. Sie ist also der Fabel und dem Gleichnis nah. Die Parabel ist eine lehrhafte Dichtung, in der eine allgemeingültige, sittliche Wahrheit an einem Beispiel veranschaulicht wird. Die Zuschauer bzw. Leser sollen das Daliegende auf ihre Verhältnisse anwenden können und einen kritischen Blick darauf bekommen. Durch die drei Götter erfährt der Leser um welche Lehre es sich handelt. Sie gehen dem Gerücht nach, dass in der Welt, so wie sie jetzt ist, kein Mensch gleichzeitig gut sein kann und menschenwürdig leben könnte. Diese Frage wird an Shen Tes Leben untersucht. Ihre Existenz gleicht der Situation des Menschen in einer kapitalistischen Gesellschaft. Es zeigt sich ein Wechselspiel zwischen dem guten und der sozialen Wirklichkeit. Shen Te steht hier für den Menschen, dem es nicht gelingt, gut zu sein und deshalb muss sie Shui Ta erfinden. (WEITER) Die Doppelrolle der Hauptfigur stellt den Grundkonflikt zwischen Nächstenliebe und Eigenliebe dar. Stilistisch gibt es mehrere Aufteilungen: Die Umgangssprache, lyrische Passagen und parodistische Songtexte wechseln sich ab. Das Stück hat ein offenes Ende und wird unterschiedlich gedeutet. Brecht Episches Theater arbeitet mit Verfremdungseffekten, die nicht auf das Mitfühlen des Zuschauers zielen, sondern auf ein Selberdenken.

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Er veröffentlichte den größten Teil der Beiträge selbst (Gedichte, Prosatexte, eintaktiges Drama ) und er vervielfältigte „Die Ernte“. Nach 1914 (Beginn WW1 ) bringt er Texte von ihm in lokale und regionale Medien ( ließ nach als er nicht mehr patriotisch schrieb ). 1915 hatte die Schüler einen Aufsatz über das Thema „Süß und ehrevoll ist es für das Vaterland zu sterben“. Dieser Meinung war Brecht überhaupt nicht, denn er wertete den Ausspruch als Zwecks Propaganda und startete einen kleinen Schulskandal. Mit seinem Aufsatz wurde er fast von der Schule verwiesen. (WEITER) 1917 erlangte er ein Notabitur ( so können Abiturienten auch Kriegsdienst leisten). Er studierte formal Medizin & Philosophie doch er besucht kaum medizinische Vorlesungen. ein Fokus lag auf dem Seminar zur Gegenwartsliteratur ( Artur Kutscher ). Dort lernt er Frank Wedekind, Otto Zarek und Hannes Jobst kennen und knüpft eine lockere Beziehung mit der Medizinstudentin Hedda Kuhn. Es entstehen einige seiner bekannten Gedichte: „Legende vom toten Soldaten" 1918 im Oktober war er im Militärdienst im Augsburger Reservelazarett und begann eine Beziehung mit Paula Banholzer. 1918 im November ( Ende WW1 ) nimmt er das Studium nicht wieder auf. Im Februar 1919 sucht er Lion Feuchtwanger auf und zeigt ihm seine erste Fassung von ,,Trommel in der Nacht“ Im Oktober 1919 schreibt er schließlich Theaterkritiken für die Augsburger USPD- Zeitung. Er hatte jedoch Probleme mit dem Theater aufgrund von Polemik. (Polemik ist ein scharfer Meinungsstreit im Rahmen politischer, literarischer oder wissenschaftlicher Diskussionen.) -> Beleidigungsprozess (WEITER) Im Februar 1920 reiste er schließlich nach Berlin und knüpfte neue Kontakte 1920 im März kehrt er nach dem Kapp-Putsch nach München zurück. ( Der Kapp-Putsch vom 13. März 1920 war ein nach 100 Stunden gescheiterter konterrevolutionärer Putschversuch gegen die nach der Novemberrevolution geschaffene Weimarer Republik.) Im Dezember 1920 beginnt er eine Liebesbeziehung mit Marianne Zoff ohne seine vorherige Beziehung mit Paula Banholzer zu beenden. 1921 werden beide von ihm schwanger. Es gab aber keine Geburt aufgrund von einer Fehlgeburt oder Abtreibung 1921 arbeitet er an „Im Dickicht der Städte" und an einer Reihe von Filmprojekten welche aber nicht verkauft wurden. Im September bring er die Seeräubererzählung in einer überregionalen Zeitschrift unter. (WEITER) Frühwerke und Anfänge des epischen Theaters 1920 starb Brechts Mutter und er sog nach München. Er heiratete Marianne Zoff 1922 und arbeitete in München als Dramaturg an den Münchner Kammerspielen. 1922 erhielt er auch den Kleist Preis für seine Komödie (Trommeln in der Nacht, Baal, Im Dickicht). Danach rückte er in die erste Reihe der Dramatiker. Wenige Monate nach der Hochzeit wurde seine Tochter Hanne im November geboren und wurde unter dem Namen Hanne Hiob als Schauspielerin bekannt. Er begann irgendwann ernsthaft in Abendkursen Marxismus zu studieren. Seine Werke zu dieser Zeit zeigten sich zwar sozialkritisch aber nicht marxistisch. 1926 wurde ,,Mann ist Mann" in Darmstadt Uraufgeführt und Brecht stellt somit ein Gleichnis für die Manipulierbarkeit der Persönlichkeit unter kapitalistischen Verhältnissen auf. Während den Proben zur Berliner Aufführung von „Trommeln in der Nacht" 1922 lernte er die Schauspielerin Helene Weigel kennen. Sie bekamen am 3. November 1924 ihren Sohn Stefan. Seine Scheidung mit Marianne Zoff war 1927 und er heiratete 2 Jahre später mit Helene Waigel. 1930 bekamen sie ihre gemeinsame Tochter. An der ,,Dreigroschenoper" arbeitete er bis zum Jahr 1928 und das nach den Motiven der alten englischen „Beggars Opera“ ( 1728 ). In der Oper spiegelte er seine Ansicht der bürgerlichen Gesellschaft: Ausbeuterordnung, die auf Verbrechen beruht und ständig neue Verbrechen hervorbringt, um weiterleben zu können. Nach der Uraufführung in Berlin feierte Brecht mit dieser Oper den größten Erfolg der Weimarer Republik. Das Stück stellt die erste konsequente Durchführung seiner Theorie vom „epischen Theater dar. Daraufhin wurde er nicht nur in Deutschland bekannt. Brecht bekannte sich irgendwann zum Sozialismus und schrieb eine Reihe von Lehrstücken wie beispielsweise „Die Maßnahme“( 1930 ), „Der Jasager“ und „Der Neinsager". Er schrieb außerdem von 1928 bis zur Machtergreifung Hitlers mehrere musikalische Dramen wie die Literaturoper „Aufstieg und Fall der Stadt Mahogonny" ( 1930). Zu dem Film ,,Kuhle Wampe“ schrieb er das „Solidaritätslied“, dass den Kampf der Arbeiter gegen die Ausbeutung und gegen den Faschismus unterstützen sollte. (WEITER) Brecht war Gegner Hitlers und floh nach dem Reichtagsbrand 1933 über Prag und Wien in die Schweiz. Dort traf er sich mit Heinrich und Thomas Mann sowie mit Lion Feuchtwanger und Arnold Zweig. Ihm war die Schweiz zu teuer und siedelte nach Paris über, dann in ein kleines Bauernhaus an der dänischen Küste bei Svendborg. Dort lebte er bis 1939. Brecht wollte die Wahrheit über den Faschismus verbreiten und die Anleitung zum antifaschistischen Handeln geben. Jedoch wurden seine Bücher im Mai 1933 offiziell in Deutschland verboten und verbrannt. 1935 wurde ihm die Staatsbürgerschaft des Deutschen Reichs aberkannt 1934 veröffentlicht er den „Dreigroschenroman“, die epische Verarbeitung der ,,Dreigroschenoper“. In den Jahren des Exils arbeitete er in verschiedenen Emigrantenzeitschriften mit, wie „Die Sammlung“ und „Die neue Weltbühne“ Er hat schon lange einen Trennungsstrich zu seinem vorherigen Leben gezogen und schreibt ein Autobiographisches Gesicht „Verjagt mit gutem Grund". 1933 1938 schrieb Brecht seine bedeutendsten Dramen, diese sind „Das Leben des Galilei", ,,Mutter Courage“ und „Der gute Mensch von Sezuan". 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Die Prostituierte Shen Te wird von den Göttern als einzig guter Mensch in der chinesischen Provinz Sezuan ausgemacht. Die Götter schenken ihr Geld, nachdem Shen Te sie bei sich aufgenommen hat, aber Shen Tes Nächstenliebe treibt sie fast in den Ruin. Um sich zu schützen, gibt sie vor, ihr eigener Vetter zu sein. Irgendwann kommt das ganze ans Licht doch die Götter hätten auch nicht gewusst wie anders zu handeln wäre. (WEITER) Im Allgemeinen versteht man unter einer Parabel eine lehrhafte Erzählung. Sie ist also der Fabel und dem Gleichnis nah. Die Parabel ist eine lehrhafte Dichtung, in der eine allgemeingültige, sittliche Wahrheit an einem Beispiel veranschaulicht wird. Die Zuschauer bzw. Leser sollen das Daliegende auf ihre Verhältnisse anwenden können und einen kritischen Blick darauf bekommen. Durch die drei Götter erfährt der Leser um welche Lehre es sich handelt. Sie gehen dem Gerücht nach, dass in der Welt, so wie sie jetzt ist, kein Mensch gleichzeitig gut sein kann und menschenwürdig leben könnte. Diese Frage wird an Shen Tes Leben untersucht. Ihre Existenz gleicht der Situation des Menschen in einer kapitalistischen Gesellschaft. Es zeigt sich ein Wechselspiel zwischen dem guten und der sozialen Wirklichkeit. Shen Te steht hier für den Menschen, dem es nicht gelingt, gut zu sein und deshalb muss sie Shui Ta erfinden. (WEITER) Die Doppelrolle der Hauptfigur stellt den Grundkonflikt zwischen Nächstenliebe und Eigenliebe dar. Stilistisch gibt es mehrere Aufteilungen: Die Umgangssprache, lyrische Passagen und parodistische Songtexte wechseln sich ab. Das Stück hat ein offenes Ende und wird unterschiedlich gedeutet. Brecht Episches Theater arbeitet mit Verfremdungseffekten, die nicht auf das Mitfühlen des Zuschauers zielen, sondern auf ein Selberdenken.