Deutsch /

Corpus Delicti

Corpus Delicti

 Corpus Delicti
-Kapitel Zusammenfassung-
Kapitel 1- Das Vorwort
Das Vorwort stammt aus dem Buch „Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitim

Kommentare (3)

Teilen

Speichern

439

Corpus Delicti

user profile picture

Cecile

24 Followers
 

Deutsch

 

11/12

Lernzettel

Kapitelzusammenfassung

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Corpus Delicti -Kapitel Zusammenfassung- Kapitel 1- Das Vorwort Das Vorwort stammt aus dem Buch „Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitimation" von Heinrich Kramer. Es führt aus, worin Gesundheit besteht und dass dies der erstrebenswerte Zustand des Menschen ist. Daher müsse die Politik Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass jeder Mensch diesem Ziel, der Gesundheit, folge. Jeder andere Zustand wäre bereits seinerseits eine Krankheit. Kapitel 2 - Das Urteil Ein Urteil gegen Mia Holl wird vorgestellt. In diesem ist zunächst die Anwesenheit erfasst und anschließend wird Mia im Anklagepunkt, der methodenfeindlichen Umtriebe in Tateinheit mit der Vorbereitung eines terroristischen Krieges, schuldig gesprochen. Sie wird zum Einfrieren auf unbestimmte Zeit verurteilt. Kapitel 3-Mitten am Tag, in der Mitte des Jahrhunderts Das Kapitel beginnt mit einer Beschreibung der Landschaft. Es wird eine idyllische Kombination von Natur und Stadt beschrieben, frei von Umweltverschmutzungen der Vergangenheit. Die Handlung findet in einem Gerichtssaal statt. Die Richterin Sophie, der Vertreter des öffentlichen Interesses Bell und der Vertreter des privaten Interesses Rosentreter verhandeln verschiedene strafrechtliche Fälle. Zunächst werden zwei Fälle erörtert, ein Bagatelldelikt bezüglich des Überschreitens des erlaubten Koffeinlimits und eine Kindesmisshandlung durch Unterlassen von erforderlichen Gesundheitsuntersuchungen. Währenddessen betritt der Journalist Heinrich Kramer den Saal. Der nächste Fall handelt von Mia Holl, welche nach Unterlagen des Gerichts Meldepflichten hinsichtlich von Gesundheitsmesswerten verletzt hat. Kramer zeigt ein deutliches Interesse an diesem Fall,...

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Alternativer Bildtext:

während das Gericht sich darauf einigt, anstatt einer Strafe ein Hilfsangebot zu unterbreiten. Kapitel 4-Pfeffer In einem Wohnhaus stehen drei Frauen, Lizzie, die Pollsche und Driss, beieinander und unterhalten sich. Eine der Frauen, Lizzie, erzählt, wie sie fürchtete, ihre Tochter wäre erkältet, obwohl diese Erkrankung ausgerottet sei. Zur Erleichterung der Frauen stellte sich heraus, dass ihr Kind lediglich mit Pfeffer gespielt hatte. Kramer betritt das Wohnhaus, welches aufgrund seiner hygienischen Bedingungen der Selbstverwaltung unterliegt und begünstigt wird, und wird von den Frauen erkannt als Entwickler dieser sogenannten Wächterhäuser. Er erfährt auf Nachfrage von den Frauen, dass Mia, welche ebenfalls in dem Wohnkomplex lebt, zurückgezogen lebt, während er sich ihrer Wohnung nähert. Kapitel 5 - Die ideale Geliebte Mia führt in Anwesenheit eines lediglich als ideale Geliebte bezeichneten imaginären Gasts einen Monolog über ihren Bruder Moritz. Sie berichtet davon, wie Moritz sie aufgrund ihres naturwissenschaftlichen Denkens ärgerte und sie darauf hinwies, dass auch Mia früher sich für die Liebe interessiert hat. Mia versucht, möglichst viele ihrer Erinnerungen an ihren Bruder zu bewahren, während sie über dessen Tod gemeinsam mit der idealen Geliebten trauert. Kapitel 6 - Eine hübsche Geste Kramer ist bei Mia angekommen und Mia hat ihm die Tür geöffnet. Sie gibt ihm die Schuld am Selbstmord durch Erhängen im Gefängnis ihres Bruders, welche er mit Verweis auf den Unterschied zwischen Schuld und Kausalität zurückweist und die Wohnung betritt. Mia macht deutlich, dass in ihren Augen jeder, welcher kausal für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist, auch die Schuld daran trägt. Kapitel 7- Genetische Fingerabdruck In einem Rückblick wird die Verknüpfung von Moritz, Mia und Kramer beleuchtet. Moritz hatte nach eigenen Aussagen seine Verabredung tot aufgefunden, wurde jedoch aufgrund von DNA-Beweisen der Vergewaltigung und des Mordes an dieser verurteilt. Entgegen dem üblichen Verhalten bestand Moritz jedoch auf seiner Unschuld, welche eine umfangreiche Presseberichterstattung des Falls nach sich zog, an welcher Kramer als Befürworter der Methode maßgeblich beteiligt war. Unter der Belastung des Prozesses hat Mia, deren Verbindung zu Moritz vor der Öffentlichkeit geheim gehalten worden war, gesundheitlich zu leiden. Kapitel 8- Keine verstiegenen Ideologien Wieder in der Gegenwart elaboriert Kramer über die Überlegenheit der Methode. Als positivistische Vernunftlehre wäre sie allen anderen Staats- und Gesellschaftsformen überlegen und die privaten und öffentlichen Interessen würden sich überschneiden. Mia, immer wieder in Selbstgespräche mit der idealen Geliebten abgleitend, besteht auf die Unschuld ihres Bruders wenngleich sie von der Unfehlbarkeit des DNA-Beweises überzeugt ist. Sie verdeutlicht ihre Zerrissenheit zwischen ihrer Zustimmung zum rationalen Positivismus und ihrer Unterstützung zu ihrem Bruder. Kramer möchte Mia für ein Interview zu dem Fall ihres Bruders gewinnen und überzeugt sie davon, den Gesundheitsmaßnahmen wieder nachzukommen, um den Konflikt mit der Methode zu vermeiden. 1 Kapitel 9-Durch Plexiglas In einem erneuten Rückblick besucht Mia Moritz im Gefängnis. Auf Mias Einwand, sie hätte gerne für Moritz eine Frau gefunden, berichtet Moritz, dass er mit der Entwicklung fiktiven idealen Geliebten dies bereits erreicht hätte. Moritz bietet Mia an, sich diese auszuleihen. Mia ist zunächst ablehnend, nimmt dann jedoch das Angebot nach Hinweis auf frühere gemeinsame Traumwelten an. Anschließend übergibt sie Moritz die Angelschnur, mit welcher dieser sich später erhängt, in Kenntnis von Moritz Absichten. Mia verabschiedet sich von Moritz. Kapitel 10- Eine besondere Begabung zum Schmerz Trotz der Absicht, die gesundheitlichen Maßnahmen der Methode wieder aufzunehmen, scheitern Mias Versuche in der Gegenwart wieder. Daraufhin unterhält sie sich mit der idealen Geliebten erneut über Kramer, welche beide für einen fanatischen Anhänger der Methode halten. Kapitel 11 - Bohnendose Mia wird von zwei Sicherheitsbeamten zu einer Untersuchung bei einem Amtsarzt gebracht. Mia wird, oberkörperfrei auf einem Stuhl sitzend, von diesem untersucht. Der Arzt weist Mia auf ihre gute Gesundheit hin und deutet an, es gäbe keinen Grund, die Untersuchungen aus Sorge vor einer Erkrankung auszulassen. Mia, welche sich den Untersuchungen aus anderen Gründen entzogen hatte, ist überrascht von diesem Erklärungsansatz und verabschiedet sich hastig von dem Amtsarzt Kapitel 12-Saftpresse Die Richterin Sophie und Mia sitzen zusammen bei der gerichtlich anberaumten Anhörung. Sophie, welche Mia helfen möchte, weist darauf hin, dass es sich um eine angeordnete Anhörung handelt und Sophie Mia lieber in einem freiwilligen Klärungsgespräch gehört hätte. Sophie erwähnt, dass sie Berichterstatterin in der Verhandlung von Moritz gewesen war und daher Mia kenne. Auch Mia hat Sophie wiedererkannt, gibt dies jedoch nicht zu erkennen. Sophie möchte Mia bei der Bewältigung ihrer Trauer unterstützen und schlägt unter anderem eine Kur vor, welche Mia jedoch entschieden ablehnt. Diese macht sehr deutlich, dass sie zur Bewältigung ihrer Trauer alleine gelassen werden möchte und zugleich niemand, auch nicht sie selbst, ihren Schmerz nachempfinden könne. Kapitel 13 - Nicht dafür gemacht, verstanden zu werden Mias Wut wird in einer fiktiven Handlung beschrieben. Mias Schmerz gleiche dem Gefühl, wenn Mia nachts aufstehe, und unter anderem ein Glasfenster einschlüge und sich an den Glasscherben selbst verletzte. Der Schmerz von Mia entspräche diese Handlungen zu wollen, jedoch stattdessen ruhig im Bett liegen zu bleiben. Kapitel 14 - Privatangelegenheit Das Gespräch zwischen Mia und Sophie wird fortgeführt. Sophie erinnert Mia an die Verpflichtung Mias, Erkrankungen zu vermeiden, da dies die Gemeinschaft belasten würde. Zaghaft wird Mia ein, sie könne eine Krankheit ertragen, diese Ansicht wird jedoch von Sophie abgelehnt. Mia macht deutlich, dass ihr Widerstand nicht aus einer grundsätzlichen Ablehnung der Methode herrührt, sondern ihre Verweigerung von Hilfe lediglich für die beste Bewältigung ihrer Trauer hält. Sophie erklärt sich bereit, auf Zwangsmaßnahmen zu verzichten, wenn Mia zukünftig sämtlichen Gesundheitsmaßnahmen und -untersuchungen nachkommt. Dies schwör Mia nach kurzem Zögern Sophie. Kapitel 15 - Fell und Hörner, erster Teil In einem Rückblick führt Moritz eine zögerliche Mia an ein etwas abgelegenes Flussufer. An diesem Ort trafen sich beide öfter, um ungestörte Unterhaltungen zu führen. Moritz berichtet Mia von seinen neuesten Beziehungen, welche ihm von einem zentralen Paar-Vermittlungssystem organisiert wurden, er jedoch nicht mit voller Ernsthaftigkeit verfolgt. Ebenso amüsiert sich Moritz über Mias Furcht vor Bakterien und Systemhörigkeit. Er berichtet von einem Traum, in welcher eine Stadt vorkommt, die nicht dem Utopie-Ideal von Corpus Delicti entspricht. Während Mia eine solche Stadt ablehnt, ist Moritz von dieser fasziniert. Zu Mias Missfallen beginnt Moritz, eine Zigarette zu rauchen. Kapitel 16-Rauch Wieder in Mias Wohnhaus sitzt Driss, eine der Frauen, welche sich im Treppenhaus miteinander unterhielten, erneut im Treppenhaus. Als Kind wollte Driss ein Leben wie Mia führen und auch jetzt bewundert sie Mia dafür. Während Driss vorgibt, das Treppenhaus zu reinigen, malt sie sich aus, wie Kramer und Mia sich einander näherkommen und eine Liebesbeziehung eingehen. Unvermittelt riecht Driss Rauch und beginnt damit, das Wohnhaus zu alarmieren. Währenddessen liegt Mia mit der idealen Geliebten auf ihrem Sofa und raucht eine Zigarette. Auch Moritz rauchte, und beide kommentieren, dass Mia nun so röche wie Moritz. Kapitel 17 – Keine Güteverhandlung Sophie eröffnet eine Verhandlung mit Staatsanwalt Bell und Mia, während Rosentreter als Zuschauer anwesend ist. Offensichtlich wurde Mia während des Rauchens erwischt und hat damit gegen ihr Versprechen, welches sie Sophie gab, verstoßen. Diese tadelt Mia auch scharf hierfür und verlangt eine Darlegung ihrer Beweggründe. Mia führt aus, dass sie Moritz vermisst und ihm nahe sein möchte. Da Teile der Ausführungen Mia wohl belasten würden, verlangt Bell die Aufnahme dieser Informationen in Mias Akten, dieses Anliegen wird jedoch von Sophie abgelehnt. Sophie bestellt Mia für die weitere Verhandlung Rosentreter als Pflichtverteidiger, und erlässt eine Strafe von zwanzig Tagessätzen gegen Mia aufgrund einer Ordnungswidrigkeit. Kapitel 18- Ein netter Junge Rosentreter stellst sich Mia vor, welche diesen jedoch als unprofessionell wahrnimmt. Rosentreter wäre jemand, der Versuche, allen Menschen zu helfen und damit eigentlich unangenehm für Mia, jedoch ist sie nichtsdestotrotz erleichtert über Rosentreters Hilfe. Er klärt sie darüber auf, dass Mia Gefahr läuft, als Feind der Methode behandelt zu werden, wie ihr Bruder. Daher müssten sie gemeinsam gegen das bisherige Urteil vorgehen. Anfänglich widerstrebend lässt sich Mia von Rosentreter überzeugen, da sie hofft, dieser würde ihr die Ruhe, welche sie sucht, verschaffen und akzeptiert ihn als ihren Pflichtverteidiger. Kapitel 19 - Wächter Mia kehrt in ihre Wohnung zurück, jedoch wird sie bei dem Betreten des Wohnhauses von den drei Frauen abgefangen. Driss, welche den Rauch gemeldet hatte, möchte sich bei Mia entschuldigen. Sie hatte den Rauch gemeldet, da sie einen Brand erwartet hatte und nicht, um Mia in Schwierigkeiten zu bringen. Die anderen beiden Frauen versuchen Mia in ihrem Fehlverhalten zurechtzuweisen. Mia versucht, an den Frauen vorbeizukommen und stößt dabei eine der Frauen um. Obwohl keine weiteren Vorwürfe der Frauen kommen, flieht Mia in ihre Wohnung, während sie sich solche ausmalt. Kapitel 20- In der Kommandozentrale In ihrer Wohnung angekommen, möchte Mia ihr Leben wieder ordnen. Sie beginnt mit ihrem verpflichtenden Trainingsprogramm und sagt der idealen Geliebten, dass Mia anschließend aufräumen und putzen wird und auch bald wieder zur Arbeit gehen wird. Die ideale Geliebte ist jedoch skeptisch und erklärt Mia, dass das Problem, welches Mia habe, sich nicht so leicht lösen lasse. Beide kommen im Gespräch auf ein Zitat Kramers, welches diesen womöglich doch verständnisvoller sein lassen könnte, als dieser vorgibt zu sein. Die ideale Geliebte bewegt anschließend Mia dazu, das Training wieder abzubrechen. Kapitel 21-Recht auf Krankheit In einer Talkshow berichtet Kramer von der Gruppierung R.A.K.,Recht auf Krankheit. Dieses lose Netzwerk wird als Methodenfeind angesehen und Kramer führt auf die Frage, woher diese kämen, aus, dass es sich hierbei nicht nur ausschließlich um wenig gebildete oder unterprivilegierte Menschen handle. Mia, welche die Talkshow im Fernsehen sieht, muss auf Wunsch der idealen Geliebten die Talkshow weiterverfolgen, während Kramer weiter ausführt, dass Methodenfeinde sich auf eine falsche Freiheit beriefen und dabei ein Beispiel anführt, in welchem sich Mia deutlich wiederentdeckt. Mia erkennt, dass Kramer jene Positionen vertritt, welche Mia gegen Moritz verteidigte, während Kramer die Methode als Lösung aller modernen Probleme preist. Kapitel 22- Das Ende vom Fisch Moritz führt Mia in der Vergangenheit erneut in einen nicht desinfizierten und daher verbotenen Wald an das Flussufer. Er genießt es, selbst gefangene Fische zu verzehren und bezeichnet solche Erfahrungen als die einzig echten. Mia denkt, dass Moritz lediglich so handelt, da er um die Sicherheit der Methode weiß, Moritz besteht jedoch darauf, dass die Methode Mia davon abhielte, ihr Leben zu leben. Eine Erkrankung als Kind habe Moritz verdeutlicht, dass der Tod zum Leben gehöre und die Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit eine wichtige Voraussetzung wäre. Zum Unglauben Mias erzählt er von Sibylle, welche ebenso denke wie er und welche er am folgenden Abend treffen und diese Gedanken weiter ausführen werde. Kapitel 23 - Der Hammer Die Gerichtsverhandlung über Mias Anfechtungsantrag beginnt damit, als Sophie Mia aufgrund deren geistigen Abwesenheit tadelt. Sophie, zornig ob des Verhaltens von Mia, zieht mittlerweile eine Depression bei Mia in Betracht, welche Sophie für sehr schlecht hält. Sophie ist erbost über den Anfechtungsantrag und erhöht die Strafe, ohne Mia die Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Auch Rosentreter hält sich bedeckt. Im Anschluss kommt die Richterin auf den Vorwurf des toxischen Verhaltens zu sprechen, auf welchen Rosentreter für die mittlerweile verwirrte Mia auf geständig plädiert. Diese hatte ein anderes Ergebnis erwartet, da sie die Maßnahmen der Methode wieder aufgenommen hatte. Weitere Ausführungen von Mia werden von Rosentreter unterbunden, welcher den Härtefallantrag stellt. Dies verärgert Sophie noch mehr, ebenso wie die Ausführungen Rosentreters, Mia hätte ihren Bruder aufgrund der Methode verloren. Sophie lehnt den Härtefallantrag ab und verurteilt Mia zu zwei Jahren Bewährungsstrafe. Kapitel 24 - Which side are you on Mia ist mit Rosentreter wieder in ihrer Wohnung, die ideale Geliebte ist ebenfalls anwesend. Mia ist von Rosentreter nach Hause geführt worden und fragt diesen nun wütend, warum er vor Gericht so vorgegangen war. Rosentreter skizziert einen Zusammenhang zwischen Folter und Rechtsstaatlichkeit, wobei er die Folter als notwendige Zwischenstufe dieser darstellt. Mia möchte zu ihrem konkreten Fall zurückkommen woraufhin dieser ihr freimütig offenbart, dass er sie gezielt schlecht beraten hat, um die Angelegenheit in die nächsthöhere Instanz zu bringen und eine Meldung beim Methodenschutz zu provozieren. Rosentreter scheint ihren Fall nutzen zu wollen, um gegen die Methode vorzugehen, wofür Mia eine Begründung verlangt. Widerstrebend willigt Rosentreter ein, Mia seine Beweggründe zu erläutern. Kapitel 25 – Unzulässig Rosentreter erklärt Mia, wie er sich in eine Frau verliebt hat, mit welcher er jedoch nicht zusammen sein kann, da ihre Immunsysteme nicht kompatibel sind. Auf Mias Einwand, er solle die Beziehung dann heimlich führen, erwidert Rosentreter, dass ihm dies nicht reiche. Nachdem Mia Rosentreter ein Foto von dem erhängten Moritz gezeigt hat, bietet dieser an, sich im Austausch für Mias Mitwirken Moritz Fall noch einmal anzuschauen und zu versuchen, dessen Unschuld zu beweisen. Dann werden sie von der Türklingel unterbrochen. Kapitel 26-Schnecken Kramer tritt ein. Rosentreter ist besorgt, dass dieser ihr Gespräch belauscht haben könnte und von Rosentreters Absichten wüsste, was dieser jedoch zunächst nicht erkennen lässt. Kramer teilt Mia mit, dass das Interview nicht stattfinden könne und er andere Interessen verfolgen müsse. In einem Wortgefecht mit Rosentreter offenbart Kramer, dass dieser die Absichten Rosentreters tatsächlich erahnt und versucht nun Mia dazu zu bringen, von Moritz zu erzählen. Während Mia widerstrebend von Moritz Naturliebend erzählt, durchsucht Kramer Mias Sachen. Während Mia die Erkrankung von Moritz, Leukämie in der Kindheit erwähnt, wovon weder Kramer noch Rosentreter wussten, findet Kramer das Foto des erhängten Moritz. Zufrieden mit den erlangten Informationen, verlässt Kramer wieder die Wohnung. Kapitel 27- Ambivalenz Mia sinniert über Kramer nach. Die bewundert diesen für seine Art, mit der er zielstrebig auf etwas hinarbeitet. Mia dagegen hat keine festen Positionen, sondern könnte einen endlosen Diskurs mit sich selbst führen. Andererseits schätzt sie Kramers Beteiligung an der Verurteilung von Moritz nicht. Kapitel 28 Ohne zu weinen

Deutsch /

Corpus Delicti

Corpus Delicti

user profile picture

Cecile

24 Followers
 

Deutsch

 

11/12

Lernzettel

Corpus Delicti

Dieser Inhalt ist nur in der Knowunity App verfügbar.

 Corpus Delicti
-Kapitel Zusammenfassung-
Kapitel 1- Das Vorwort
Das Vorwort stammt aus dem Buch „Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitim

App öffnen

Teilen

Speichern

439

Kommentare (3)

X

Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

Kapitelzusammenfassung

Ähnliche Knows

8

Corpus Delicti - Zusammenfassung

Know Corpus Delicti - Zusammenfassung  thumbnail

567

 

11/12/13

12

Corpus Delicti

Know  Corpus Delicti thumbnail

808

 

11/12

12

Corpus Delicti: Ein Prozess

Know Corpus Delicti: Ein Prozess thumbnail

246

 

13

Corpus Delicti von Juli Zeh

Know Corpus Delicti von Juli Zeh thumbnail

201

 

11/12

Mehr

Corpus Delicti -Kapitel Zusammenfassung- Kapitel 1- Das Vorwort Das Vorwort stammt aus dem Buch „Gesundheit als Prinzip staatlicher Legitimation" von Heinrich Kramer. Es führt aus, worin Gesundheit besteht und dass dies der erstrebenswerte Zustand des Menschen ist. Daher müsse die Politik Maßnahmen ergreifen, um sicherzustellen, dass jeder Mensch diesem Ziel, der Gesundheit, folge. Jeder andere Zustand wäre bereits seinerseits eine Krankheit. Kapitel 2 - Das Urteil Ein Urteil gegen Mia Holl wird vorgestellt. In diesem ist zunächst die Anwesenheit erfasst und anschließend wird Mia im Anklagepunkt, der methodenfeindlichen Umtriebe in Tateinheit mit der Vorbereitung eines terroristischen Krieges, schuldig gesprochen. Sie wird zum Einfrieren auf unbestimmte Zeit verurteilt. Kapitel 3-Mitten am Tag, in der Mitte des Jahrhunderts Das Kapitel beginnt mit einer Beschreibung der Landschaft. Es wird eine idyllische Kombination von Natur und Stadt beschrieben, frei von Umweltverschmutzungen der Vergangenheit. Die Handlung findet in einem Gerichtssaal statt. Die Richterin Sophie, der Vertreter des öffentlichen Interesses Bell und der Vertreter des privaten Interesses Rosentreter verhandeln verschiedene strafrechtliche Fälle. Zunächst werden zwei Fälle erörtert, ein Bagatelldelikt bezüglich des Überschreitens des erlaubten Koffeinlimits und eine Kindesmisshandlung durch Unterlassen von erforderlichen Gesundheitsuntersuchungen. Währenddessen betritt der Journalist Heinrich Kramer den Saal. Der nächste Fall handelt von Mia Holl, welche nach Unterlagen des Gerichts Meldepflichten hinsichtlich von Gesundheitsmesswerten verletzt hat. Kramer zeigt ein deutliches Interesse an diesem Fall,...

Nichts passendes dabei? Erkunde andere Fachbereiche.

Mit uns zu mehr Spaß am Lernen

Hilfe bei den Hausaufgaben

Mit dem Fragen-Feature hast du die Möglichkeit, jederzeit Fragen zu stellen und Antworten von anderen Schüler:innen zu erhalten.

Gemeinsam lernen

Mit Knowunity erhältest du Lerninhalte von anderen Schüler:innen auf eine moderne und gewohnte Art und Weise, um bestmöglich zu lernen. Schüler:innen teilen ihr Wissen, tauschen sich aus und helfen sich gegenseitig.

Sicher und geprüft

Ob Zusammenfassungen, Übungen oder Lernzettel - Knowunity kuratiert alle Inhalte und schafft eine sichere Lernumgebung zu der Ihr Kind jederzeit Zugang hat.

App herunterladen

Knowunity

Schule. Endlich Einfach.

App öffnen

Alternativer Bildtext:

während das Gericht sich darauf einigt, anstatt einer Strafe ein Hilfsangebot zu unterbreiten. Kapitel 4-Pfeffer In einem Wohnhaus stehen drei Frauen, Lizzie, die Pollsche und Driss, beieinander und unterhalten sich. Eine der Frauen, Lizzie, erzählt, wie sie fürchtete, ihre Tochter wäre erkältet, obwohl diese Erkrankung ausgerottet sei. Zur Erleichterung der Frauen stellte sich heraus, dass ihr Kind lediglich mit Pfeffer gespielt hatte. Kramer betritt das Wohnhaus, welches aufgrund seiner hygienischen Bedingungen der Selbstverwaltung unterliegt und begünstigt wird, und wird von den Frauen erkannt als Entwickler dieser sogenannten Wächterhäuser. Er erfährt auf Nachfrage von den Frauen, dass Mia, welche ebenfalls in dem Wohnkomplex lebt, zurückgezogen lebt, während er sich ihrer Wohnung nähert. Kapitel 5 - Die ideale Geliebte Mia führt in Anwesenheit eines lediglich als ideale Geliebte bezeichneten imaginären Gasts einen Monolog über ihren Bruder Moritz. Sie berichtet davon, wie Moritz sie aufgrund ihres naturwissenschaftlichen Denkens ärgerte und sie darauf hinwies, dass auch Mia früher sich für die Liebe interessiert hat. Mia versucht, möglichst viele ihrer Erinnerungen an ihren Bruder zu bewahren, während sie über dessen Tod gemeinsam mit der idealen Geliebten trauert. Kapitel 6 - Eine hübsche Geste Kramer ist bei Mia angekommen und Mia hat ihm die Tür geöffnet. Sie gibt ihm die Schuld am Selbstmord durch Erhängen im Gefängnis ihres Bruders, welche er mit Verweis auf den Unterschied zwischen Schuld und Kausalität zurückweist und die Wohnung betritt. Mia macht deutlich, dass in ihren Augen jeder, welcher kausal für den Tod ihres Bruders verantwortlich ist, auch die Schuld daran trägt. Kapitel 7- Genetische Fingerabdruck In einem Rückblick wird die Verknüpfung von Moritz, Mia und Kramer beleuchtet. Moritz hatte nach eigenen Aussagen seine Verabredung tot aufgefunden, wurde jedoch aufgrund von DNA-Beweisen der Vergewaltigung und des Mordes an dieser verurteilt. Entgegen dem üblichen Verhalten bestand Moritz jedoch auf seiner Unschuld, welche eine umfangreiche Presseberichterstattung des Falls nach sich zog, an welcher Kramer als Befürworter der Methode maßgeblich beteiligt war. Unter der Belastung des Prozesses hat Mia, deren Verbindung zu Moritz vor der Öffentlichkeit geheim gehalten worden war, gesundheitlich zu leiden. Kapitel 8- Keine verstiegenen Ideologien Wieder in der Gegenwart elaboriert Kramer über die Überlegenheit der Methode. Als positivistische Vernunftlehre wäre sie allen anderen Staats- und Gesellschaftsformen überlegen und die privaten und öffentlichen Interessen würden sich überschneiden. Mia, immer wieder in Selbstgespräche mit der idealen Geliebten abgleitend, besteht auf die Unschuld ihres Bruders wenngleich sie von der Unfehlbarkeit des DNA-Beweises überzeugt ist. Sie verdeutlicht ihre Zerrissenheit zwischen ihrer Zustimmung zum rationalen Positivismus und ihrer Unterstützung zu ihrem Bruder. Kramer möchte Mia für ein Interview zu dem Fall ihres Bruders gewinnen und überzeugt sie davon, den Gesundheitsmaßnahmen wieder nachzukommen, um den Konflikt mit der Methode zu vermeiden. 1 Kapitel 9-Durch Plexiglas In einem erneuten Rückblick besucht Mia Moritz im Gefängnis. Auf Mias Einwand, sie hätte gerne für Moritz eine Frau gefunden, berichtet Moritz, dass er mit der Entwicklung fiktiven idealen Geliebten dies bereits erreicht hätte. Moritz bietet Mia an, sich diese auszuleihen. Mia ist zunächst ablehnend, nimmt dann jedoch das Angebot nach Hinweis auf frühere gemeinsame Traumwelten an. Anschließend übergibt sie Moritz die Angelschnur, mit welcher dieser sich später erhängt, in Kenntnis von Moritz Absichten. Mia verabschiedet sich von Moritz. Kapitel 10- Eine besondere Begabung zum Schmerz Trotz der Absicht, die gesundheitlichen Maßnahmen der Methode wieder aufzunehmen, scheitern Mias Versuche in der Gegenwart wieder. Daraufhin unterhält sie sich mit der idealen Geliebten erneut über Kramer, welche beide für einen fanatischen Anhänger der Methode halten. Kapitel 11 - Bohnendose Mia wird von zwei Sicherheitsbeamten zu einer Untersuchung bei einem Amtsarzt gebracht. Mia wird, oberkörperfrei auf einem Stuhl sitzend, von diesem untersucht. Der Arzt weist Mia auf ihre gute Gesundheit hin und deutet an, es gäbe keinen Grund, die Untersuchungen aus Sorge vor einer Erkrankung auszulassen. Mia, welche sich den Untersuchungen aus anderen Gründen entzogen hatte, ist überrascht von diesem Erklärungsansatz und verabschiedet sich hastig von dem Amtsarzt Kapitel 12-Saftpresse Die Richterin Sophie und Mia sitzen zusammen bei der gerichtlich anberaumten Anhörung. Sophie, welche Mia helfen möchte, weist darauf hin, dass es sich um eine angeordnete Anhörung handelt und Sophie Mia lieber in einem freiwilligen Klärungsgespräch gehört hätte. Sophie erwähnt, dass sie Berichterstatterin in der Verhandlung von Moritz gewesen war und daher Mia kenne. Auch Mia hat Sophie wiedererkannt, gibt dies jedoch nicht zu erkennen. Sophie möchte Mia bei der Bewältigung ihrer Trauer unterstützen und schlägt unter anderem eine Kur vor, welche Mia jedoch entschieden ablehnt. Diese macht sehr deutlich, dass sie zur Bewältigung ihrer Trauer alleine gelassen werden möchte und zugleich niemand, auch nicht sie selbst, ihren Schmerz nachempfinden könne. Kapitel 13 - Nicht dafür gemacht, verstanden zu werden Mias Wut wird in einer fiktiven Handlung beschrieben. Mias Schmerz gleiche dem Gefühl, wenn Mia nachts aufstehe, und unter anderem ein Glasfenster einschlüge und sich an den Glasscherben selbst verletzte. Der Schmerz von Mia entspräche diese Handlungen zu wollen, jedoch stattdessen ruhig im Bett liegen zu bleiben. Kapitel 14 - Privatangelegenheit Das Gespräch zwischen Mia und Sophie wird fortgeführt. Sophie erinnert Mia an die Verpflichtung Mias, Erkrankungen zu vermeiden, da dies die Gemeinschaft belasten würde. Zaghaft wird Mia ein, sie könne eine Krankheit ertragen, diese Ansicht wird jedoch von Sophie abgelehnt. Mia macht deutlich, dass ihr Widerstand nicht aus einer grundsätzlichen Ablehnung der Methode herrührt, sondern ihre Verweigerung von Hilfe lediglich für die beste Bewältigung ihrer Trauer hält. Sophie erklärt sich bereit, auf Zwangsmaßnahmen zu verzichten, wenn Mia zukünftig sämtlichen Gesundheitsmaßnahmen und -untersuchungen nachkommt. Dies schwör Mia nach kurzem Zögern Sophie. Kapitel 15 - Fell und Hörner, erster Teil In einem Rückblick führt Moritz eine zögerliche Mia an ein etwas abgelegenes Flussufer. An diesem Ort trafen sich beide öfter, um ungestörte Unterhaltungen zu führen. Moritz berichtet Mia von seinen neuesten Beziehungen, welche ihm von einem zentralen Paar-Vermittlungssystem organisiert wurden, er jedoch nicht mit voller Ernsthaftigkeit verfolgt. Ebenso amüsiert sich Moritz über Mias Furcht vor Bakterien und Systemhörigkeit. Er berichtet von einem Traum, in welcher eine Stadt vorkommt, die nicht dem Utopie-Ideal von Corpus Delicti entspricht. Während Mia eine solche Stadt ablehnt, ist Moritz von dieser fasziniert. Zu Mias Missfallen beginnt Moritz, eine Zigarette zu rauchen. Kapitel 16-Rauch Wieder in Mias Wohnhaus sitzt Driss, eine der Frauen, welche sich im Treppenhaus miteinander unterhielten, erneut im Treppenhaus. Als Kind wollte Driss ein Leben wie Mia führen und auch jetzt bewundert sie Mia dafür. Während Driss vorgibt, das Treppenhaus zu reinigen, malt sie sich aus, wie Kramer und Mia sich einander näherkommen und eine Liebesbeziehung eingehen. Unvermittelt riecht Driss Rauch und beginnt damit, das Wohnhaus zu alarmieren. Währenddessen liegt Mia mit der idealen Geliebten auf ihrem Sofa und raucht eine Zigarette. Auch Moritz rauchte, und beide kommentieren, dass Mia nun so röche wie Moritz. Kapitel 17 – Keine Güteverhandlung Sophie eröffnet eine Verhandlung mit Staatsanwalt Bell und Mia, während Rosentreter als Zuschauer anwesend ist. Offensichtlich wurde Mia während des Rauchens erwischt und hat damit gegen ihr Versprechen, welches sie Sophie gab, verstoßen. Diese tadelt Mia auch scharf hierfür und verlangt eine Darlegung ihrer Beweggründe. Mia führt aus, dass sie Moritz vermisst und ihm nahe sein möchte. Da Teile der Ausführungen Mia wohl belasten würden, verlangt Bell die Aufnahme dieser Informationen in Mias Akten, dieses Anliegen wird jedoch von Sophie abgelehnt. Sophie bestellt Mia für die weitere Verhandlung Rosentreter als Pflichtverteidiger, und erlässt eine Strafe von zwanzig Tagessätzen gegen Mia aufgrund einer Ordnungswidrigkeit. Kapitel 18- Ein netter Junge Rosentreter stellst sich Mia vor, welche diesen jedoch als unprofessionell wahrnimmt. Rosentreter wäre jemand, der Versuche, allen Menschen zu helfen und damit eigentlich unangenehm für Mia, jedoch ist sie nichtsdestotrotz erleichtert über Rosentreters Hilfe. Er klärt sie darüber auf, dass Mia Gefahr läuft, als Feind der Methode behandelt zu werden, wie ihr Bruder. Daher müssten sie gemeinsam gegen das bisherige Urteil vorgehen. Anfänglich widerstrebend lässt sich Mia von Rosentreter überzeugen, da sie hofft, dieser würde ihr die Ruhe, welche sie sucht, verschaffen und akzeptiert ihn als ihren Pflichtverteidiger. Kapitel 19 - Wächter Mia kehrt in ihre Wohnung zurück, jedoch wird sie bei dem Betreten des Wohnhauses von den drei Frauen abgefangen. Driss, welche den Rauch gemeldet hatte, möchte sich bei Mia entschuldigen. Sie hatte den Rauch gemeldet, da sie einen Brand erwartet hatte und nicht, um Mia in Schwierigkeiten zu bringen. Die anderen beiden Frauen versuchen Mia in ihrem Fehlverhalten zurechtzuweisen. Mia versucht, an den Frauen vorbeizukommen und stößt dabei eine der Frauen um. Obwohl keine weiteren Vorwürfe der Frauen kommen, flieht Mia in ihre Wohnung, während sie sich solche ausmalt. Kapitel 20- In der Kommandozentrale In ihrer Wohnung angekommen, möchte Mia ihr Leben wieder ordnen. Sie beginnt mit ihrem verpflichtenden Trainingsprogramm und sagt der idealen Geliebten, dass Mia anschließend aufräumen und putzen wird und auch bald wieder zur Arbeit gehen wird. Die ideale Geliebte ist jedoch skeptisch und erklärt Mia, dass das Problem, welches Mia habe, sich nicht so leicht lösen lasse. Beide kommen im Gespräch auf ein Zitat Kramers, welches diesen womöglich doch verständnisvoller sein lassen könnte, als dieser vorgibt zu sein. Die ideale Geliebte bewegt anschließend Mia dazu, das Training wieder abzubrechen. Kapitel 21-Recht auf Krankheit In einer Talkshow berichtet Kramer von der Gruppierung R.A.K.,Recht auf Krankheit. Dieses lose Netzwerk wird als Methodenfeind angesehen und Kramer führt auf die Frage, woher diese kämen, aus, dass es sich hierbei nicht nur ausschließlich um wenig gebildete oder unterprivilegierte Menschen handle. Mia, welche die Talkshow im Fernsehen sieht, muss auf Wunsch der idealen Geliebten die Talkshow weiterverfolgen, während Kramer weiter ausführt, dass Methodenfeinde sich auf eine falsche Freiheit beriefen und dabei ein Beispiel anführt, in welchem sich Mia deutlich wiederentdeckt. Mia erkennt, dass Kramer jene Positionen vertritt, welche Mia gegen Moritz verteidigte, während Kramer die Methode als Lösung aller modernen Probleme preist. Kapitel 22- Das Ende vom Fisch Moritz führt Mia in der Vergangenheit erneut in einen nicht desinfizierten und daher verbotenen Wald an das Flussufer. Er genießt es, selbst gefangene Fische zu verzehren und bezeichnet solche Erfahrungen als die einzig echten. Mia denkt, dass Moritz lediglich so handelt, da er um die Sicherheit der Methode weiß, Moritz besteht jedoch darauf, dass die Methode Mia davon abhielte, ihr Leben zu leben. Eine Erkrankung als Kind habe Moritz verdeutlicht, dass der Tod zum Leben gehöre und die Erkenntnis der eigenen Sterblichkeit eine wichtige Voraussetzung wäre. Zum Unglauben Mias erzählt er von Sibylle, welche ebenso denke wie er und welche er am folgenden Abend treffen und diese Gedanken weiter ausführen werde. Kapitel 23 - Der Hammer Die Gerichtsverhandlung über Mias Anfechtungsantrag beginnt damit, als Sophie Mia aufgrund deren geistigen Abwesenheit tadelt. Sophie, zornig ob des Verhaltens von Mia, zieht mittlerweile eine Depression bei Mia in Betracht, welche Sophie für sehr schlecht hält. Sophie ist erbost über den Anfechtungsantrag und erhöht die Strafe, ohne Mia die Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Auch Rosentreter hält sich bedeckt. Im Anschluss kommt die Richterin auf den Vorwurf des toxischen Verhaltens zu sprechen, auf welchen Rosentreter für die mittlerweile verwirrte Mia auf geständig plädiert. Diese hatte ein anderes Ergebnis erwartet, da sie die Maßnahmen der Methode wieder aufgenommen hatte. Weitere Ausführungen von Mia werden von Rosentreter unterbunden, welcher den Härtefallantrag stellt. Dies verärgert Sophie noch mehr, ebenso wie die Ausführungen Rosentreters, Mia hätte ihren Bruder aufgrund der Methode verloren. Sophie lehnt den Härtefallantrag ab und verurteilt Mia zu zwei Jahren Bewährungsstrafe. Kapitel 24 - Which side are you on Mia ist mit Rosentreter wieder in ihrer Wohnung, die ideale Geliebte ist ebenfalls anwesend. Mia ist von Rosentreter nach Hause geführt worden und fragt diesen nun wütend, warum er vor Gericht so vorgegangen war. Rosentreter skizziert einen Zusammenhang zwischen Folter und Rechtsstaatlichkeit, wobei er die Folter als notwendige Zwischenstufe dieser darstellt. Mia möchte zu ihrem konkreten Fall zurückkommen woraufhin dieser ihr freimütig offenbart, dass er sie gezielt schlecht beraten hat, um die Angelegenheit in die nächsthöhere Instanz zu bringen und eine Meldung beim Methodenschutz zu provozieren. Rosentreter scheint ihren Fall nutzen zu wollen, um gegen die Methode vorzugehen, wofür Mia eine Begründung verlangt. Widerstrebend willigt Rosentreter ein, Mia seine Beweggründe zu erläutern. Kapitel 25 – Unzulässig Rosentreter erklärt Mia, wie er sich in eine Frau verliebt hat, mit welcher er jedoch nicht zusammen sein kann, da ihre Immunsysteme nicht kompatibel sind. Auf Mias Einwand, er solle die Beziehung dann heimlich führen, erwidert Rosentreter, dass ihm dies nicht reiche. Nachdem Mia Rosentreter ein Foto von dem erhängten Moritz gezeigt hat, bietet dieser an, sich im Austausch für Mias Mitwirken Moritz Fall noch einmal anzuschauen und zu versuchen, dessen Unschuld zu beweisen. Dann werden sie von der Türklingel unterbrochen. Kapitel 26-Schnecken Kramer tritt ein. Rosentreter ist besorgt, dass dieser ihr Gespräch belauscht haben könnte und von Rosentreters Absichten wüsste, was dieser jedoch zunächst nicht erkennen lässt. Kramer teilt Mia mit, dass das Interview nicht stattfinden könne und er andere Interessen verfolgen müsse. In einem Wortgefecht mit Rosentreter offenbart Kramer, dass dieser die Absichten Rosentreters tatsächlich erahnt und versucht nun Mia dazu zu bringen, von Moritz zu erzählen. Während Mia widerstrebend von Moritz Naturliebend erzählt, durchsucht Kramer Mias Sachen. Während Mia die Erkrankung von Moritz, Leukämie in der Kindheit erwähnt, wovon weder Kramer noch Rosentreter wussten, findet Kramer das Foto des erhängten Moritz. Zufrieden mit den erlangten Informationen, verlässt Kramer wieder die Wohnung. Kapitel 27- Ambivalenz Mia sinniert über Kramer nach. Die bewundert diesen für seine Art, mit der er zielstrebig auf etwas hinarbeitet. Mia dagegen hat keine festen Positionen, sondern könnte einen endlosen Diskurs mit sich selbst führen. Andererseits schätzt sie Kramers Beteiligung an der Verurteilung von Moritz nicht. Kapitel 28 Ohne zu weinen