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das Holz für morgen Kurzgeschichte

das Holz für morgen Kurzgeschichte

 Analyse und Interpretation
Das Holz für morgen
Von Wolfgang Borchert 1946/47
Inhaltsangabe:
Die Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert aus de

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Johanna

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Analyse und Interpretation Note 1 1.Inhaltsangabe 2.Verhältnisse der Personen, Titel Bedeutung 3. Merkmale/sprachliche Mittel/Analyse

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Analyse und Interpretation Das Holz für morgen Von Wolfgang Borchert 1946/47 Inhaltsangabe: Die Kurzgeschichte von Wolfgang Borchert aus dem Jahr 1946/47 handelt von einem Mann im Alter vom 20 Jahren, der unter seinen Erinnerungen vom Krieg leidet und beschließt sich selbst umzubringen. Doch er bemerkt, dass seine Familie ihn braucht und er sie unterstützen muss. Als der zweite Weltkrieg beendet war, kehrte ein junger Mann wieder nach Hause und sah seine Familie endlich wieder. Er musste als Soldat im Krieg dienen. Dort erlebte er eine sehr schlimme Zeit und kämpft jetzt mit diesen Erinnerungen. Er fühlt sich oft einsam und das auch bei seinen Freunden. Denn seitdem er wieder da ist, lebt er in seiner eigenen Welt. Nachts liegt er wach im Bett, weil die Erinnerungen ihm den Schlaf rauben. Er weint und keiner bemerkt es. In einer Nacht ist es so schlimm, dass er beschließt Selbstmord zu begehen. Er kommt zum Entschluss sich auf dem Dachboden umzubringen. Dort ist er alleine. Dort hat er Ruhe. Am nächsten Morgen geht er zum Dachboden und setzt sich noch kurz auf die Treppe, als er den weißen Strich am Treppengeländer sieht. Er erinnert sich. Denn vor elf Jahren war er am gleichen Ort wie jetzt. Da sauste er mit einer Feile die Treppe hinunter, sodass eine Rille...

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vom Geländer im obersten Stockwerk bis hin zum untersten Stockwerk entstand. Vierzig Mark hatte es gekostet. Doch als er und die anderen Kinder im Haus befragt wurden, sagte er nicht, dass er es war. So musste jede Familie 5 Mark mehr bei der nächsten Mietzahlung zahlen. Jetzt weiß er, dass es falsch war nicht die Wahrheit zu sagen. Er dachte nach, kramte sein letztes Geld aus der Tasche, legte es in einen Zettel und faltete diesen. 22 Mark. Er stand auf und wollte jetzt zum Dachboden gehen um sein Leben zu beenden. Doch da hört er ein Geräusch. Eine Tür ging auf und er hört, dass seine Mutter sagte, dass man das Seifenpulver nicht vergessen soll und dass man ihrem Sohn ausrichten soll, dass er bitte Holz zum Waschen holt. Nun hatte er eine Aufgabe. Raus aus der eigenen Welt und rein in das echte Leben. Seine Familie braucht ihn. Als er das merkt, rennt er die Treppen runter und geht Holz holen. Verhältnisse: Der Protagonist musste in den Krieg ziehen. Dadurch verlor er auch Kontakt zu seinem alten Umfeld. Das Verhältnis zu seiner Mutter ist weiterhin gut und eng. Sie haben eine große Bindung. (Z:13-15; Das war, dass er sah, das seine Mutter, die er liebte, älter wurde und dass er das sah.) Auch zu seinem Vater hat er ein gutes Verhältnis. Der Vater weiß, was er gerne macht und was er nicht so gerne macht. (Z.130/131, Vater sagt, das wird ihm Spaß machen.) Zu Karlheinz muss er damals auch ein gutes und vertrauenvolles Verhältnis gehabt haben. Da Karlheinz ihn nicht verraten hatte, dass er die Rille ins Geländer mit seiner Feile gemacht hat. Seitdem er nach dem Krieg wieder da ist das Verhältnis aus Sicht der Hauptfigur zu seinen Freunden schlechter geworden, da er zwar immer noch mit ihnen lachen kann, aber sich trotzdem sehr alleine fühlt, (Z.15-17; Das war, dass er mit anderen im Zimmer sitzen konnte, mit ihnen lachen konnte und dabei einsamer war als je) Wären die Verhältnisse zu ihm von seinem Umfeld aus jedoch sehr gut, hätten sie merken müssen, dass er Probleme hat und dass es ihm nicht wirklich gut geht. Titel Bedeutung: Der Titel das Holz für morgen beinhaltet zwei Aspekte: einmal das Golz und einmal das Morgen. Das Holz ist das Leitmotiv in der Kurzgeschichte. In der Kurzgeschichte wird das Holz mit der Wäsche und mit dem Geländer in Verbindung gebracht. Holz ist ein Rohstoff der unverzichtbar ist, somit steht er für das Leben bzw. für etwas Lebendes. Unter morgen/für morgen verstehe ich, dass nichts einfach so aufhört, es immer ein morgen gibt und man die Hoffnung nicht aufgeben soll. Merkmale/sprachliche Mittel: Wolfgang Borchert benutzt bei seiner Kurzgeschichte viele sprachliche Mittel wie beispielsweise Anaphern. Dies sieht man in Zeile 12-16 "Das war, dass er nachts weinen konnte, ohne dass die, die er liebte, ihn hörten. Das war, dass er sah, dass seine Mutter, die er liebte, älter wurde und dass er das sah. Das war, dass er mit anderen im Zimmer sitzen konnte, mit ihnen lachen konnte und dabei einsamer denn je war, dass die andere es nicht schießen hörten, wenn er es hörte.“ Diese Anapher verstärkt das aneinandervorbeisein, die Entfremdung zu seinem Umfeld und dass er über Dinge, die für andere völlig fremd sind nachdenkt. In dem Falle sind es die Erlebnisse, die er im Krieg, als er als Soldat diente, erlebt hatte, gemeint. Daraus lässt sich auch schließen, dass keiner aus seinem Umfeld im Krieg als Soldat dienen musste, da sie ihn sonst verstehen würden. In Zeile 7 benutzt Borchert das Wort aneinandervorbeisein. Das ist eine Wortneuschöpfung, auch Neologismus genannt. Dies wiederholt sich noch in Zeile 20 und in Zeile 118. Mit dieser Wortneuschöpfung verdeutlicht er die Verzweiflung des Protagonisten. In Zeile 45-49 benutzt er den Vergleich Das kegelförmige Glasdach über dem Treppenhaus, das von ganz feinem Maschendraht wie von Spinnengewebe durchzogen war, ließ einen blassen Himmel hindurch, der hier oben dicht unter dem Dach am hellsten war. Mit diesem Vergleich ist die Gedankenwelt des Protagonisten gemeint und dass es aus dieser Gedankenwelt kein Entkommen mehr gibt. Der Protagonist hat für seine Tat vor elf Jahren im Treppenhaus Schuldgefühle. Dies erkannt man anhand Zeile 68, wo steht "dabei war ich es". Dieser Satz wiederholt Borchert nochmal in Zeile 76 und in Zeile 99. Das Treppengeländer, welches er demoliert hatte, gibt ihm Halt. Die Rille im Treppengeländer (Zeile 76; tiefe, tiefe Rille) ist auch eine Metapher. Den bei dem Treppengeländer erkenn man immer noch, dass da früher eine Rille war. Es bedeutet, dass auch wenn etwas vergangen ist, die Erinnerung bleibt und diese Erinnerung kann auch für immer bleiben. Auf den Protagonisten bezogen bedeutet es, dass er weiß, dass der Krieg vorbei ist, er aber immer diese Erinnerung im Kopf haben wird. Er hat eine Narbe, die wie beim Treppengeländer für immer bleiben wird. In Zeile 122 benutzt Borchert noch die Metapher des Seifenpulvers. Das Seifenpulver wird dreimal verwendet und besonders durch die Häufung und den Attributen die Borchert verwendet hervorgehoben. Das sieht man beispielsweise in Zeile 123(Dass sie auf keinen Fall das Seifenpulver vergisst.). Seife reinigt und macht alles sauber beziehungsweise weg. Dies ist auch auf den Protagonisten. Denn dieser erfährt bei dem Gespräch von seiner Mutter, seiner Schwester und Seinem Vater, dass er selbst Holz für die Familie holen soll und dass die Familie ihn braucht. Er vergisst seine Selbstmord Gedanken und geht Holz holen. Am Ende der Kurzgeschichte wird nochmal der blasse Himmel und das Glasdach erwähnt. Diese kommen auch schon in Zeile 45/48 vor. Die darauffolgende Zeile (Z. 154/155) beschreibt, dass nur im unteren Teil des Hauses Lampen brennen, da der obere Teil vom Himmel erhellt wird. Es wird ein Kontrast dargestellt. Jeden Tag, alle Tage (Z.155) steht für Hoffnung und dass alles gut wird. Es gibt einen Er-Erzähler, der nur in den Erinnerungen des Protagonisten zum Ich-Erzähler wechselt. Das erzählverhalten ist personal. Die Kurzgeschichte, welche einen geringen Umfang hat, beginnt mit einem direkten Einstieg, sodass der Leser direkt im Geschehen drin ist (Z.1; Er machte die Etagentür hinter sich zu.). Es gibt eine überschaubare Personenanzahl. Dazu haben diese keine Namen und werden nicht als Helden, sondern als Menschen mit Problemen dargestellt. Es wird die Alltagssituationen von vielen Menschen nach dem Krieg dargestellt, da sich viele in derselben Situation befinden. Die Handlung verläuft Zielstrebig auf den Wendepunkt zu. Dieser ist in der Kurzgeschichte das Holz für morgen da, wo der Protagonist seine negativen Gedanken links liegen lässt und merkt, dass seine Familie ihn braucht. Der Ort in der Geschichte wird auch nicht gewechselt, da alle Handlungen im Haus des Protagonisten stattfinden. Die Kurzgeschichte endet offen mit den Worten jeden Tag, alle Tage.

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Dadurch verlor er auch Kontakt zu seinem alten Umfeld. Das Verhältnis zu seiner Mutter ist weiterhin gut und eng. Sie haben eine große Bindung. (Z:13-15; Das war, dass er sah, das seine Mutter, die er liebte, älter wurde und dass er das sah.) Auch zu seinem Vater hat er ein gutes Verhältnis. Der Vater weiß, was er gerne macht und was er nicht so gerne macht. (Z.130/131, Vater sagt, das wird ihm Spaß machen.) Zu Karlheinz muss er damals auch ein gutes und vertrauenvolles Verhältnis gehabt haben. Da Karlheinz ihn nicht verraten hatte, dass er die Rille ins Geländer mit seiner Feile gemacht hat. Seitdem er nach dem Krieg wieder da ist das Verhältnis aus Sicht der Hauptfigur zu seinen Freunden schlechter geworden, da er zwar immer noch mit ihnen lachen kann, aber sich trotzdem sehr alleine fühlt, (Z.15-17; Das war, dass er mit anderen im Zimmer sitzen konnte, mit ihnen lachen konnte und dabei einsamer war als je) Wären die Verhältnisse zu ihm von seinem Umfeld aus jedoch sehr gut, hätten sie merken müssen, dass er Probleme hat und dass es ihm nicht wirklich gut geht. Titel Bedeutung: Der Titel das Holz für morgen beinhaltet zwei Aspekte: einmal das Golz und einmal das Morgen. Das Holz ist das Leitmotiv in der Kurzgeschichte. In der Kurzgeschichte wird das Holz mit der Wäsche und mit dem Geländer in Verbindung gebracht. Holz ist ein Rohstoff der unverzichtbar ist, somit steht er für das Leben bzw. für etwas Lebendes. Unter morgen/für morgen verstehe ich, dass nichts einfach so aufhört, es immer ein morgen gibt und man die Hoffnung nicht aufgeben soll. Merkmale/sprachliche Mittel: Wolfgang Borchert benutzt bei seiner Kurzgeschichte viele sprachliche Mittel wie beispielsweise Anaphern. Dies sieht man in Zeile 12-16 "Das war, dass er nachts weinen konnte, ohne dass die, die er liebte, ihn hörten. Das war, dass er sah, dass seine Mutter, die er liebte, älter wurde und dass er das sah. Das war, dass er mit anderen im Zimmer sitzen konnte, mit ihnen lachen konnte und dabei einsamer denn je war, dass die andere es nicht schießen hörten, wenn er es hörte.“ Diese Anapher verstärkt das aneinandervorbeisein, die Entfremdung zu seinem Umfeld und dass er über Dinge, die für andere völlig fremd sind nachdenkt. In dem Falle sind es die Erlebnisse, die er im Krieg, als er als Soldat diente, erlebt hatte, gemeint. Daraus lässt sich auch schließen, dass keiner aus seinem Umfeld im Krieg als Soldat dienen musste, da sie ihn sonst verstehen würden. In Zeile 7 benutzt Borchert das Wort aneinandervorbeisein. Das ist eine Wortneuschöpfung, auch Neologismus genannt. Dies wiederholt sich noch in Zeile 20 und in Zeile 118. Mit dieser Wortneuschöpfung verdeutlicht er die Verzweiflung des Protagonisten. In Zeile 45-49 benutzt er den Vergleich Das kegelförmige Glasdach über dem Treppenhaus, das von ganz feinem Maschendraht wie von Spinnengewebe durchzogen war, ließ einen blassen Himmel hindurch, der hier oben dicht unter dem Dach am hellsten war. Mit diesem Vergleich ist die Gedankenwelt des Protagonisten gemeint und dass es aus dieser Gedankenwelt kein Entkommen mehr gibt. Der Protagonist hat für seine Tat vor elf Jahren im Treppenhaus Schuldgefühle. Dies erkannt man anhand Zeile 68, wo steht "dabei war ich es". Dieser Satz wiederholt Borchert nochmal in Zeile 76 und in Zeile 99. Das Treppengeländer, welches er demoliert hatte, gibt ihm Halt. Die Rille im Treppengeländer (Zeile 76; tiefe, tiefe Rille) ist auch eine Metapher. Den bei dem Treppengeländer erkenn man immer noch, dass da früher eine Rille war. Es bedeutet, dass auch wenn etwas vergangen ist, die Erinnerung bleibt und diese Erinnerung kann auch für immer bleiben. Auf den Protagonisten bezogen bedeutet es, dass er weiß, dass der Krieg vorbei ist, er aber immer diese Erinnerung im Kopf haben wird. Er hat eine Narbe, die wie beim Treppengeländer für immer bleiben wird. In Zeile 122 benutzt Borchert noch die Metapher des Seifenpulvers. Das Seifenpulver wird dreimal verwendet und besonders durch die Häufung und den Attributen die Borchert verwendet hervorgehoben. Das sieht man beispielsweise in Zeile 123(Dass sie auf keinen Fall das Seifenpulver vergisst.). Seife reinigt und macht alles sauber beziehungsweise weg. Dies ist auch auf den Protagonisten. Denn dieser erfährt bei dem Gespräch von seiner Mutter, seiner Schwester und Seinem Vater, dass er selbst Holz für die Familie holen soll und dass die Familie ihn braucht. Er vergisst seine Selbstmord Gedanken und geht Holz holen. Am Ende der Kurzgeschichte wird nochmal der blasse Himmel und das Glasdach erwähnt. Diese kommen auch schon in Zeile 45/48 vor. Die darauffolgende Zeile (Z. 154/155) beschreibt, dass nur im unteren Teil des Hauses Lampen brennen, da der obere Teil vom Himmel erhellt wird. Es wird ein Kontrast dargestellt. Jeden Tag, alle Tage (Z.155) steht für Hoffnung und dass alles gut wird. Es gibt einen Er-Erzähler, der nur in den Erinnerungen des Protagonisten zum Ich-Erzähler wechselt. Das erzählverhalten ist personal. Die Kurzgeschichte, welche einen geringen Umfang hat, beginnt mit einem direkten Einstieg, sodass der Leser direkt im Geschehen drin ist (Z.1; Er machte die Etagentür hinter sich zu.). Es gibt eine überschaubare Personenanzahl. Dazu haben diese keine Namen und werden nicht als Helden, sondern als Menschen mit Problemen dargestellt. Es wird die Alltagssituationen von vielen Menschen nach dem Krieg dargestellt, da sich viele in derselben Situation befinden. Die Handlung verläuft Zielstrebig auf den Wendepunkt zu. Dieser ist in der Kurzgeschichte das Holz für morgen da, wo der Protagonist seine negativen Gedanken links liegen lässt und merkt, dass seine Familie ihn braucht. Der Ort in der Geschichte wird auch nicht gewechselt, da alle Handlungen im Haus des Protagonisten stattfinden. Die Kurzgeschichte endet offen mit den Worten jeden Tag, alle Tage.