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Der Besuch der alten Dame: Zusammenfassung

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Der Besuch der alten Dame: Zusammenfassung

 --Informationen zu Güllen und seinen Bürgern.
Güllen
> verwahrlost, zerfallen und ruiniert
(Seite 13/14)
war mal eine Kulturstadt (eine der

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Der Besuch der alten Dame: Allgemeine Zusammenfassung des Dramas, Personencharakterisierungen etc.

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--Informationen zu Güllen und seinen Bürgern. Güllen > verwahrlost, zerfallen und ruiniert (Seite 13/14) war mal eine Kulturstadt (eine der ersten überhaupt), Göhte übernachtete dort, Expresszüge hielten an (Seite 14) > politisch ruiniert, der Pfandbeamte pfändet (Seite 15) pleite, ,,unsere Kassen sind leer" (Seite 16) > „Platz-an-der-Sonne-Hotel" geht bankrott (Seite 16) ,,Die Besuchten": Bewohner Güllens verwahrlost (Seite 13) > arbeitslos & bankrott (Seite 14) ,,alle schäbig gekleidet", der Bürgermeister, Lehrer, III, Pfarrer (Seite 16) niemand bezahlt Steuern (Seite 16) > niemand hat eine Uhr (Seite 18) nur Claire und III werden bei ihrem Namen genannt, die anderen Charaktere werden durchnummeriert oder bei ihrem Beruf genannt es gibt einen Lehrer, Arzt, Bürgermeister, Bahnhofsvorstand, Pfarrer, Maler, Polizist ,,leben" von der Arbeitslosenunterstützung (Suppenanstalt – Seite 14) Das Personenverzeichnis fasst alle Güllener unter der Kategorie „Die Besuchten" (S. 11) zusammen. Ihr gehören Ill mit Frau und Kindern an sowie der Bürgermeister mit seiner Familie, ferner Pfarrer, Lehrer und Polizist. Kleinere Auftritte haben der Arzt ,,Doktor Nüßlin“ (S. 30), ein Maler, ein „Turner“ (S. 40), ein ,,Sigrist" (S. 73) und Fräulein Luise, außerdem zwei Frauen und vier weitere Männer. Sie alle sind zu Beginn „aufs unbeschreiblichste verwahrlost" (S. 13), am Ende treten sie ,,in Abendkleidern und Fräcken" (S. 132) auf. Die Güllener als Kollektiv: Zwar stechen die bereits näher charakterisierten Einzelrollen, wie beispielsweise der Bürgermeister und Frau Ill, in einigen Szenen immer wieder als Figuren mit einem gewissen eigenen Charakter heraus. Größtenteils jedoch stellt sich die Güllener...

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Bürgerschaft als ein in sich geschlossenes Kollektiv dar. Dies wird nicht zuletzt daran deutlich, dass sich die Bürger im Laufe des Stückes immer wieder zu Gruppen zusammenfinden: als „der gemischte Chor und die Jugendgruppe" (S. 28); beim Empfang für Claire im „Goldenen Apostel" (S. 16); wenn sie sich um Ill „scharen“ (S. 83) und so seine Flucht verhindern; beim „Gemeindeanlaß" (S. 119) zu Ills Verurteilung; und als die „zwei Chöre“ (S. 132) bei Claires Abreise. Alfred Ill > 65 Jahre alt, war mal ein Kerl (Seite 18) > schäbig gekleidet (Seite 16) > führt einen Krämerladen > > > soll der Nachfolger des Bürgermeisters werden (Seite 20) war gut mit Claire befreundet er nennt sie „Klara“ (Seite 18) erzählt nichts über die Liebschaft mit Claire erzählt, dass das Leben sie trennte, erwähnt aber die Schwangerschaft und Liebe nicht (Seite 18) > spricht gut über Claire (Seite 19) > als Geld thematisiert wird spricht er Claire mit ihrem Nachnamen an (unpersönlich, als wenn er Claire ausnutzen wollte) > Soll der Stadt Güllen durch Claire Geld besorgen, weil er sie gut kennt (Seite 19) Er wandelt sich vom Lügner und Opportunisten zum Helden des Dramas Claire Zachanassian V 62 Jahre alt, rothaarig, trägt viel Schmuck > Seit einem Flugzeugabsturz, welchen sie als einzige überlebte, trägt sie mehrere Prothesen Als Jugendliche trug sie den Namen Klara Wäscher und lebte in Güllen > Sie hat viele reiche Männer geheiratet, welche ihr zu ihrem Reichtum verhalfen Weltweit bekannte Milliardärin Möchte das die Güllener Alfred Ill Töten, bietet den Bürgern dafür 1 Milliarde (nutzt die Armut des Städtchens Güllen aus) > Hatte ein Liebesverhältnis mit Alfred Ill, welches zerbrach als Claire herausfand, dass sie schwanger von Ill ist. Dieser stritt seine Vaterschaft ab und bestach Zeugen mit 11 Schnaps (Koby und Loby- die Beiden) um seine Aussage zu bestätigen > Das Kind wurde Claire genommen und starb mit wenigen Jahren > Sie möchte Gerechtigkeit durch Ills Tod erlangen > Skrupellos und egoistisch Claires Mutter lief ihrem Vater davon, ihr Vater starb später > Gerechtigkeit liebend Frau Ill: Mathilde Blumhard > Alfred Ill und Mathilde Blumhard haben eine Tochter (Ottilie) und einen Sohn (Karl) > > Sie hatte einen Krämerladen, als sie jung war Auf das Angebot für Gerechtigkeit reagiert sie – wie alle anderen Güllener auch schockiert und emotional, doch schließlich beginnt sie wie die anderen Güllener auch neue Klamotten und andere Gegenstände zu kaufen Der Bürgermeister: steht anfangs zu Alfred Ill und lehnt das Angebot von Claire ab mit der Zeit wandeln sich seine Vorstellungen und die Meinungen der Stadtbewohner und das viele Geld setzt sich gegen seine moralischen Vorstellungen durch im Verlauf des Dramas schlägt er Ill offen vor Selbstmord zu begehen und fängt an Claires Position zu unterstützen Der Lehrer: Der Lehrer muss schon etwas älter sein, denn er arbeitet schon seit zwei Jahrzehnten in Güllen als Lehrer bzw. Direktor > Wie alle Güllener lebt er nicht gerade im Wohlstand, aber es scheint für das Nötigste zu reichen Der Lehrer hat eine gewählte Wortwahl, man merkt, dass er gebildet ist. Teilweise spricht er sehr anspruchsvoll Es ehrt ihn, dass er schon so lange Lehrer am Güllener Gymnasium ist; sein Beruf ist ihm also recht wichtig > Die Freunde des Lehrers sind die bekannten Bürger der Stadt wie der Bürgermeister, der Polizist oder der Pfarrer. Die Gesellschaft bedeutet ihm äußerst viel. > Bei dem Gespräch mit Claire Zachanassian wird deutlich, dass er es abscheulich findet, einen Menschen für Geld und nur der Rache wegen zu töten > Später schwenkt er jedoch auch um und hält sogar eine Rede, in der er sich indirekt, aber eindeutig für die Ermordung Ills einsetzt. Roby & Loby - die Beiden: > Koby heißt mit wirklichem Namen: Jakob Hühnlein Loby heißt mit wirklichem Namen: Ludwig Sparr > Koby und Loby sind ungefähr 60 Jahre alt > Sie ziehen mit Claire Zachanassian durch die Welt und leben dadurch in einem luxuriösen Umfeld > Die beiden sind blind, wodurch sie sich auf ihren Gehör- und Geruchssinn konzentrieren. Sie erkennen Güllen an der Güllener Luft und den Polizisten an seinem Tonfall, der bei allen Polizisten, wie sie sagen, der gleiche ist. > Koby und Loby sind alt, klein und dick. Sie haben dunkle Haare und sind sorgfältig gekleidet, außerdem tragen sie aufgrund des fehlenden Augenlichts Sonnenbrillen. > Die beiden treten nur zusammen auf, sprechen gleichzeitig und wiederholen das Gesagte immer noch ein Mal. Sie verfügen über einen äußerst geringen Wortschatz und ihre Sätze sind kurz und knapp. Die beiden sind in Güllen geboren, bis sie auswanderten: Jakob Hühnlein nach Kanada und Ludwig Sparr nach Australien. Sie gingen fort, nachdem sie im Jahre 1910 von Alfred Ill mit 1l Schnaps bestochen wurden um eine Falschaussage vor Gericht zu machen. Sie schworen mit Klara Wäscher geschlafen zu haben und sorgten auf diese Weise dafür, dass die Vaterschaftsklage gegen Ill aufgehoben wurde. Daraufhin ließ Claire Zachanassian sie suchen, kastrieren und blenden. Trotzdem scheinen sie immer fröhlich zu sein und ohne den anderen nicht auszukommen, sie halten sich immer an den Händen. > Sie leben mit Claire Zachanassian, ihrem Butler Boby, den Gangstern Toby und Roby und Claires jeweiligem Gatten zusammen. Jedoch haben sie keine Bindung zu diesen Personen und vertrauen nur dem anderen Die restliche Umwelt und Gesellschaft scheint sie nicht zu interessieren. Obwohl Koby und Loby eigentlich fröhlich wirken, haben sie (im 3. Akt) Angst vor den beiden Gangstern Toby und Roby. Der Pfarrer: > > Fordert Ill zur Flucht auf (diese scheitert aber) ➜ Insgesamt kann man sagen, dass die Bürger Güllens anfangs sehr stark zu ihrem Freund und Mitbürger Alfred Ill gehalten haben. Doch dann änderten sich ihre Vorstellungen und die Meinungen der Stadtbewohner und das viele Geld setzt sich gegen seine moralischen Vorstellungen durch. Die Bürger hatten auch keine Scheu davor Alfred Ill den Selbstmord vorzuschlagen (Bürgermeister) oder das Volk gegen ihn auszuhetzen (Lehrer, Claire Zachanassian). Fluchtversuch 2. Akt, letzter Auftritt: gescheiterter Fluchtversuch Ill kommt mit einem Koffer zum Bahnhof und will aus Güllen flüchten. Auf dem Weg dahin begegnet er dem Bürgermeister, der ihn grüßt und begleiten will. Dann begleiten ihn plötzlich alle Güllener bis zum Bahnhof und stellen sich dicht um Ill, so dass dieser nicht weitergehen kann. Die Güllener raten III, in Güllen zu bleiben, da es dort am sichersten für ihn sei. Ill weist die Bürger auf ihren wachsenden Konsum, den er als Reichtum bezeichnet, hin. Diese gehen jedoch nicht darauf ein und stellen den Bau neuer Häuser und die Werbeplakate als normal dar. Als der Zug kommt, rufen ihm die Güllener zu, er solle doch endlich in den Zug einsteigen, keiner würde ihn daran hindern. Da die Leute jedoch immer noch dicht aneinander um Ill herum stehen, kann dieser gar nicht einsteigen. Das sagt er den Güllenern auch eindringlich und ruft, dass einer ihn beim Einsteigen zurückhalten würde. Die Güllener tun jedoch so, als ob Ill ungehindert in den Zug steigen könnte und rufen ständig, dass er sich jetzt beeilen müsse, da er den Zug sonst verpassen würde. Der Zug fährt schließlich ohne Ill ab und die Güllener verlassen daraufhin den Bahnhof. Ill bleibt zusammengesunken zurück und ruft "Ich bin verloren!". Der Fluchtversuch scheitert, weil die Güllener Ill gar nicht die Möglichkeit gaben, in den Zug zu steigen, indem sie ihn eingekreist haben. Ill hatte außerdem zu große Angst, um sich einen Weg durch die Menschen zu bahnen, da er befürchtete, jemand würde ihn zurückhalten. Das Verhältnis von Wort und Tat ist folgendermaßen einzuschätzen: Die Dialoge der Güllener stehen im direkten Gegensatz zu ihren Handlungen. Sie sprechen zum Schluss die ganze Zeit davon, dass Ill doch einsteigen könne und sie ihn nicht hindern würden. Gleichzeitig jedoch bilden sie einen Kreis um ihn, stellen sich also regungslos um ihn, so dass Ill nicht in den Zug steigen kann. Bei Ill ist das Verhältnis von Wort und Tat anders. Er spricht genau das aus, was er nicht tun kann (nämlich in den Zug einsteigen). Zusätzliche Notizen und Ideen: Bahnhof (vgl. Akt I, 1. Auftritt: Einheit Güllens; jetzt: Das Kollektiv wendet sich von Ill ab.) Gründe des Scheiterns: Ill hat nicht den Mut, in den Zug einzusteigen; glaubt, dass er von den Güllenern zurückgehalten wird Güllener machen Ill seine aussichtslose Lage bewusst (Australien, Post); Güllener stehen als lebendige Mauer um Ill offen bleibt, wie sich die Güllener verhalten hätten, wenn Ill versuchen würde, in den Zug zu steigen

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> verwahrlost, zerfallen und ruiniert
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So ein schöner Lernzettel 😍😍 super nützlich und hilfreich!

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--Informationen zu Güllen und seinen Bürgern. Güllen > verwahrlost, zerfallen und ruiniert (Seite 13/14) war mal eine Kulturstadt (eine der ersten überhaupt), Göhte übernachtete dort, Expresszüge hielten an (Seite 14) > politisch ruiniert, der Pfandbeamte pfändet (Seite 15) pleite, ,,unsere Kassen sind leer" (Seite 16) > „Platz-an-der-Sonne-Hotel" geht bankrott (Seite 16) ,,Die Besuchten": Bewohner Güllens verwahrlost (Seite 13) > arbeitslos & bankrott (Seite 14) ,,alle schäbig gekleidet", der Bürgermeister, Lehrer, III, Pfarrer (Seite 16) niemand bezahlt Steuern (Seite 16) > niemand hat eine Uhr (Seite 18) nur Claire und III werden bei ihrem Namen genannt, die anderen Charaktere werden durchnummeriert oder bei ihrem Beruf genannt es gibt einen Lehrer, Arzt, Bürgermeister, Bahnhofsvorstand, Pfarrer, Maler, Polizist ,,leben" von der Arbeitslosenunterstützung (Suppenanstalt – Seite 14) Das Personenverzeichnis fasst alle Güllener unter der Kategorie „Die Besuchten" (S. 11) zusammen. Ihr gehören Ill mit Frau und Kindern an sowie der Bürgermeister mit seiner Familie, ferner Pfarrer, Lehrer und Polizist. Kleinere Auftritte haben der Arzt ,,Doktor Nüßlin“ (S. 30), ein Maler, ein „Turner“ (S. 40), ein ,,Sigrist" (S. 73) und Fräulein Luise, außerdem zwei Frauen und vier weitere Männer. Sie alle sind zu Beginn „aufs unbeschreiblichste verwahrlost" (S. 13), am Ende treten sie ,,in Abendkleidern und Fräcken" (S. 132) auf. Die Güllener als Kollektiv: Zwar stechen die bereits näher charakterisierten Einzelrollen, wie beispielsweise der Bürgermeister und Frau Ill, in einigen Szenen immer wieder als Figuren mit einem gewissen eigenen Charakter heraus. Größtenteils jedoch stellt sich die Güllener...

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Bürgerschaft als ein in sich geschlossenes Kollektiv dar. Dies wird nicht zuletzt daran deutlich, dass sich die Bürger im Laufe des Stückes immer wieder zu Gruppen zusammenfinden: als „der gemischte Chor und die Jugendgruppe" (S. 28); beim Empfang für Claire im „Goldenen Apostel" (S. 16); wenn sie sich um Ill „scharen“ (S. 83) und so seine Flucht verhindern; beim „Gemeindeanlaß" (S. 119) zu Ills Verurteilung; und als die „zwei Chöre“ (S. 132) bei Claires Abreise. Alfred Ill > 65 Jahre alt, war mal ein Kerl (Seite 18) > schäbig gekleidet (Seite 16) > führt einen Krämerladen > > > soll der Nachfolger des Bürgermeisters werden (Seite 20) war gut mit Claire befreundet er nennt sie „Klara“ (Seite 18) erzählt nichts über die Liebschaft mit Claire erzählt, dass das Leben sie trennte, erwähnt aber die Schwangerschaft und Liebe nicht (Seite 18) > spricht gut über Claire (Seite 19) > als Geld thematisiert wird spricht er Claire mit ihrem Nachnamen an (unpersönlich, als wenn er Claire ausnutzen wollte) > Soll der Stadt Güllen durch Claire Geld besorgen, weil er sie gut kennt (Seite 19) Er wandelt sich vom Lügner und Opportunisten zum Helden des Dramas Claire Zachanassian V 62 Jahre alt, rothaarig, trägt viel Schmuck > Seit einem Flugzeugabsturz, welchen sie als einzige überlebte, trägt sie mehrere Prothesen Als Jugendliche trug sie den Namen Klara Wäscher und lebte in Güllen > Sie hat viele reiche Männer geheiratet, welche ihr zu ihrem Reichtum verhalfen Weltweit bekannte Milliardärin Möchte das die Güllener Alfred Ill Töten, bietet den Bürgern dafür 1 Milliarde (nutzt die Armut des Städtchens Güllen aus) > Hatte ein Liebesverhältnis mit Alfred Ill, welches zerbrach als Claire herausfand, dass sie schwanger von Ill ist. Dieser stritt seine Vaterschaft ab und bestach Zeugen mit 11 Schnaps (Koby und Loby- die Beiden) um seine Aussage zu bestätigen > Das Kind wurde Claire genommen und starb mit wenigen Jahren > Sie möchte Gerechtigkeit durch Ills Tod erlangen > Skrupellos und egoistisch Claires Mutter lief ihrem Vater davon, ihr Vater starb später > Gerechtigkeit liebend Frau Ill: Mathilde Blumhard > Alfred Ill und Mathilde Blumhard haben eine Tochter (Ottilie) und einen Sohn (Karl) > > Sie hatte einen Krämerladen, als sie jung war Auf das Angebot für Gerechtigkeit reagiert sie – wie alle anderen Güllener auch schockiert und emotional, doch schließlich beginnt sie wie die anderen Güllener auch neue Klamotten und andere Gegenstände zu kaufen Der Bürgermeister: steht anfangs zu Alfred Ill und lehnt das Angebot von Claire ab mit der Zeit wandeln sich seine Vorstellungen und die Meinungen der Stadtbewohner und das viele Geld setzt sich gegen seine moralischen Vorstellungen durch im Verlauf des Dramas schlägt er Ill offen vor Selbstmord zu begehen und fängt an Claires Position zu unterstützen Der Lehrer: Der Lehrer muss schon etwas älter sein, denn er arbeitet schon seit zwei Jahrzehnten in Güllen als Lehrer bzw. Direktor > Wie alle Güllener lebt er nicht gerade im Wohlstand, aber es scheint für das Nötigste zu reichen Der Lehrer hat eine gewählte Wortwahl, man merkt, dass er gebildet ist. Teilweise spricht er sehr anspruchsvoll Es ehrt ihn, dass er schon so lange Lehrer am Güllener Gymnasium ist; sein Beruf ist ihm also recht wichtig > Die Freunde des Lehrers sind die bekannten Bürger der Stadt wie der Bürgermeister, der Polizist oder der Pfarrer. Die Gesellschaft bedeutet ihm äußerst viel. > Bei dem Gespräch mit Claire Zachanassian wird deutlich, dass er es abscheulich findet, einen Menschen für Geld und nur der Rache wegen zu töten > Später schwenkt er jedoch auch um und hält sogar eine Rede, in der er sich indirekt, aber eindeutig für die Ermordung Ills einsetzt. Roby & Loby - die Beiden: > Koby heißt mit wirklichem Namen: Jakob Hühnlein Loby heißt mit wirklichem Namen: Ludwig Sparr > Koby und Loby sind ungefähr 60 Jahre alt > Sie ziehen mit Claire Zachanassian durch die Welt und leben dadurch in einem luxuriösen Umfeld > Die beiden sind blind, wodurch sie sich auf ihren Gehör- und Geruchssinn konzentrieren. Sie erkennen Güllen an der Güllener Luft und den Polizisten an seinem Tonfall, der bei allen Polizisten, wie sie sagen, der gleiche ist. > Koby und Loby sind alt, klein und dick. Sie haben dunkle Haare und sind sorgfältig gekleidet, außerdem tragen sie aufgrund des fehlenden Augenlichts Sonnenbrillen. > Die beiden treten nur zusammen auf, sprechen gleichzeitig und wiederholen das Gesagte immer noch ein Mal. Sie verfügen über einen äußerst geringen Wortschatz und ihre Sätze sind kurz und knapp. Die beiden sind in Güllen geboren, bis sie auswanderten: Jakob Hühnlein nach Kanada und Ludwig Sparr nach Australien. Sie gingen fort, nachdem sie im Jahre 1910 von Alfred Ill mit 1l Schnaps bestochen wurden um eine Falschaussage vor Gericht zu machen. Sie schworen mit Klara Wäscher geschlafen zu haben und sorgten auf diese Weise dafür, dass die Vaterschaftsklage gegen Ill aufgehoben wurde. Daraufhin ließ Claire Zachanassian sie suchen, kastrieren und blenden. Trotzdem scheinen sie immer fröhlich zu sein und ohne den anderen nicht auszukommen, sie halten sich immer an den Händen. > Sie leben mit Claire Zachanassian, ihrem Butler Boby, den Gangstern Toby und Roby und Claires jeweiligem Gatten zusammen. Jedoch haben sie keine Bindung zu diesen Personen und vertrauen nur dem anderen Die restliche Umwelt und Gesellschaft scheint sie nicht zu interessieren. Obwohl Koby und Loby eigentlich fröhlich wirken, haben sie (im 3. Akt) Angst vor den beiden Gangstern Toby und Roby. Der Pfarrer: > > Fordert Ill zur Flucht auf (diese scheitert aber) ➜ Insgesamt kann man sagen, dass die Bürger Güllens anfangs sehr stark zu ihrem Freund und Mitbürger Alfred Ill gehalten haben. Doch dann änderten sich ihre Vorstellungen und die Meinungen der Stadtbewohner und das viele Geld setzt sich gegen seine moralischen Vorstellungen durch. Die Bürger hatten auch keine Scheu davor Alfred Ill den Selbstmord vorzuschlagen (Bürgermeister) oder das Volk gegen ihn auszuhetzen (Lehrer, Claire Zachanassian). Fluchtversuch 2. Akt, letzter Auftritt: gescheiterter Fluchtversuch Ill kommt mit einem Koffer zum Bahnhof und will aus Güllen flüchten. Auf dem Weg dahin begegnet er dem Bürgermeister, der ihn grüßt und begleiten will. Dann begleiten ihn plötzlich alle Güllener bis zum Bahnhof und stellen sich dicht um Ill, so dass dieser nicht weitergehen kann. Die Güllener raten III, in Güllen zu bleiben, da es dort am sichersten für ihn sei. Ill weist die Bürger auf ihren wachsenden Konsum, den er als Reichtum bezeichnet, hin. Diese gehen jedoch nicht darauf ein und stellen den Bau neuer Häuser und die Werbeplakate als normal dar. Als der Zug kommt, rufen ihm die Güllener zu, er solle doch endlich in den Zug einsteigen, keiner würde ihn daran hindern. Da die Leute jedoch immer noch dicht aneinander um Ill herum stehen, kann dieser gar nicht einsteigen. Das sagt er den Güllenern auch eindringlich und ruft, dass einer ihn beim Einsteigen zurückhalten würde. Die Güllener tun jedoch so, als ob Ill ungehindert in den Zug steigen könnte und rufen ständig, dass er sich jetzt beeilen müsse, da er den Zug sonst verpassen würde. Der Zug fährt schließlich ohne Ill ab und die Güllener verlassen daraufhin den Bahnhof. Ill bleibt zusammengesunken zurück und ruft "Ich bin verloren!". Der Fluchtversuch scheitert, weil die Güllener Ill gar nicht die Möglichkeit gaben, in den Zug zu steigen, indem sie ihn eingekreist haben. Ill hatte außerdem zu große Angst, um sich einen Weg durch die Menschen zu bahnen, da er befürchtete, jemand würde ihn zurückhalten. Das Verhältnis von Wort und Tat ist folgendermaßen einzuschätzen: Die Dialoge der Güllener stehen im direkten Gegensatz zu ihren Handlungen. Sie sprechen zum Schluss die ganze Zeit davon, dass Ill doch einsteigen könne und sie ihn nicht hindern würden. Gleichzeitig jedoch bilden sie einen Kreis um ihn, stellen sich also regungslos um ihn, so dass Ill nicht in den Zug steigen kann. Bei Ill ist das Verhältnis von Wort und Tat anders. Er spricht genau das aus, was er nicht tun kann (nämlich in den Zug einsteigen). Zusätzliche Notizen und Ideen: Bahnhof (vgl. Akt I, 1. Auftritt: Einheit Güllens; jetzt: Das Kollektiv wendet sich von Ill ab.) Gründe des Scheiterns: Ill hat nicht den Mut, in den Zug einzusteigen; glaubt, dass er von den Güllenern zurückgehalten wird Güllener machen Ill seine aussichtslose Lage bewusst (Australien, Post); Güllener stehen als lebendige Mauer um Ill offen bleibt, wie sich die Güllener verhalten hätten, wenn Ill versuchen würde, in den Zug zu steigen