Seite 2: Familiäre Spannungen und Enthüllungen
Auf dieser Seite werden die komplexen familiären Beziehungen und die allmähliche Enthüllung der Wahrheit über Arnold detailliert beschrieben. Der Ich-Erzähler berichtet von einem Foto Arnolds als fröhliches Baby, das die Mutter zum Weinen bringt. Dies weckt Neidgefühle beim Ich-Erzähler, da er selbst nur auf wenigen, ausschnitthaften Fotos zu sehen ist.
In einer "Aussprache" erfährt der Ich-Erzähler die Wahrheit über Arnolds Verschwinden. Entgegen der früheren Erzählung, Arnold sei verhungert, wird nun offenbart, dass die Mutter ihn aus Angst vor russischen Soldaten einer fremden Frau übergeben hat. Diese Enthüllung löst bei der Mutter starke Schuldgefühle aus.
Der Ich-Erzähler beschreibt die "von Schuld und Scham vergiftete Atmosphäre" in der Familie und seine eigenen, unerklärlichen Gefühle von Schuld und Scham. Die Eltern versuchen, ihre Schuldgefühle durch Arbeit zu bewältigen - die Mutter im Haushalt, der Vater in verschiedenen beruflichen Unternehmungen.
Quote: "Ich verspürte Schuld und Scham, ohne die Ursache dafür zu kennen."
Highlight: Die Suche nach Arnold mithilfe des Roten Kreuzes führt zur Entdeckung des Findelkindes 2307, dessen Verwandtschaft mit der Familie jedoch als unwahrscheinlich eingestuft wird.









