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Deutsch Abitur Medien, Lesen, Sprache 2022/21 Hamburg

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 Abitur T4: Sprache, Medien, Lesen
MEDIEN
DEFINITION....
FUNKTIONEN.
GESCHICHTE & MEDIENWANDEL.
1.Kommunikationsrevolution..
2. Kommunikatio

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Abi Erhöhtes Niveau 2021/2022 MEDIEN:Definition,Funktionen&Wirkungsweise,Geschichte,Risiken&Chancen LESEN:Geschichte,heutige Bedeutung,Lesefähigkeit,Analphabetismus,Literatur SPRACHE:Standardsprache&Varietäten,Sprachwandel,Sprachkritik Note:13 P

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Abitur T4: Sprache, Medien, Lesen MEDIEN DEFINITION.... FUNKTIONEN. GESCHICHTE & MEDIENWANDEL. 1.Kommunikationsrevolution.. 2. Kommunikationsrevolution. 3. Kommunikationsrevolution. WIRKUNGSWEISE DER NEUEN MEDIEN RISIKEN DER NEUEN MEDIEN Internet-Mythen........ Ernsthafte Kritik & Risiken.. CHANCEN DER NEUEN MEDIEN. BEGRIFFE LESEN DEFINITION.... GESCHICHTE / /WANDEL... HEUTIGE BEDEUTUNG DES LESENS LESEFÄHIGKEIT/ FUNKTIONALER ANALPHABETISMUS. FUNKTIONEN DER LITERATUR SPRACHE STANDARDSPRACHE UND VARIETÄTEN Dialekte. Jugendsprache (Interne Varietät). Kiezdeutsch (Kanak Sprak) Gendersprache.. SPRACHWANDEL Theorie des Sprachwandels. SPRACHKRITIK MEDIENSPRACHE/SPRACHE DER MODERNEN KOMMUNIKATIONSMEDIEN Einfluss der modernen Kommunikationsmedien auf Standardsprache... MEDIEN DEFINITION Plural von ,,Medium" Lat. Medium=,,Mitte, Mittelpunkt" -1- -1- - 2- -2- -2- - 3- - 3- 4- 4- 4- 5- -6- -7- -7- -7- -7- -8- -8- 9- 10- 10- 10- 10- 11- 11- 12- 12- 12- - 14 - - 14- -1- ● Beschreibt die Gesamtheit aller Kommunikationsmittel, die 1980 verwendet werden Seit 1990er wird unterschieden zwischen Alten & Neuen Medien O Alte Medien ■ FUNKTIONEN ■ ■ O Neue Medien Print-/ Druckmedien (Zeitungen, Bücher) Audio-Visuelle Medien (Film, Fernsehen, Video) Audio-technische Medien (Hörfunk, CD, Hörbücher, Schallplatten, Kassetten) ■ Computer, Internet, Mobiltelefone mit Computerfunktionalität & - konnektivität → sind / können sein multimedial ■ Multimedial = aus mehreren digitalen Medien (Texte, Fotos, Bilder, Audios, Grafiken, Filmen, Animationen) zusammengesetzt Informationen → alle Meinungen zu finden (sachlich bis polarisierend) Nutzer der Medien bestimmten auch ihren Inhalt → wird nur das produziert, was Absatz findet Selbstentscheidung, was/wie konsumiert wird → Staat darf nicht eingreifen Medien erfüllen die „öffentliche Aufgabe" durch: Mitwirken an der öffentlichen / freien Meinungsbildung → Medien als 4. Gewalt & Teil der Demokratie; Neue Form der Beteiligung Medien haben eine ,,Kontrollfunktion" über Machthaber (veröffentlichen Meinungen/Infos, die diese geheim halten wollen) GESCHICHTE & MEDIENWANDEL 1.Kommunikationsrevolution Erfindung des Buchdrucks (Johannes Gutenberg) mit beweglichen Lettern Mitte des 15. Jahrhunderts Auswirkung: Förderung der Verbreitung der Lesefähigkeit, der Entwicklung der Wissenschaft & Kultur, der Entwicklung...

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des Bürgertums, der Öffentlichkeit, der Demokratie -2- 2. Kommunikationsrevolution Entwicklung der Massenmedien (insb. Film & Rundfunk), Elektrifizierung der Medien Wandel von Medien zu Massenmedien Mitte des 19. Jahrhunderts Auswirkungen: ● ● ● ● ● O 3. Kommunikationsrevolution ● Massenmedien konnte Massenpublikum erreichen und bestimmte dadurch ,,die öffentliche Meinung" Veränderung der Medienfunktion (s. Propaganda, Mediendemokratie, Werbung) O Etablierung einer Medienindustrie mit Medienberufen Technische Neuerung: zunehmende Ablösung der der analogen Übertragung durch die digitale Seit 1990er Veränderung zur 2. Kommunikationsrevolution: Massenwirkung (Beeinflussung der öffentlichen Meinung) der Medien geht bei den neuen Medien verloren nicht mehr ganz Deutschland guckt eine Fernsehsendung, denn es gibt die Auswahl zwischen unzähligen Programmen oder auch anderen Austauschorten (Chatrooms, PC- oder Internetspiele) → Segmentierung der medialen Zielgruppen Auswirkung: verbesserte Speichermöglichkeiten & unbeschränkte Konversion aller Formate → Multimedialität & Interaktion wurde zunehmend möglich Extrem schnelle Entwicklung (Bsp: 1997 11% der Bewohner der westlichen Industriestaaten Internetnutzer, 1907: 66%) (schneller als bisherige Entwicklungen) O Folge: Starke kulturpessimistische Prognosen gegenüber den neuen Medien O Risiko der rasanten Entwicklung: Entstehung einer „digitalen Kluft" (alte oder sozialschwache Menschen nutzen das Internet weniger) O Folge: jeder nutzt das Internet, aber nicht jeder kann damit umgehen ■ ■ ■ Souveräne Internetnutzer = Digital Natives (sind mit digitalen Medien aufgewachsen, können diese wie selbstverständlich & sicher nutzen) Weniger souveräne Internetnutzer = Digital Immigrants (lernten Umgang mit digitalen Medien im Erwachsenenalter; haben oftmals keine Kenntnis darüber was Digital Natives im Internet tun → Entfremdung) → Umgang mit Informationen & Inhalten, die Art & Weise der Kommunikation ist unterschiedlich -3- Funktion der Medien hat sich verändert (funktionaler Wandel) & damit hat sich auch ein Wandel der Mediennutzung vollzogen WIRKUNGSWEISE DER NEUEN MEDIEN Framing: Massenmedien bedienen von thematischen Schemata, die vorher erstellt wurden O Bsp: Der Klimawandel wurde immer in den Rahmen der globalen Bedrohung dargestellt; Beiträge, die diesem Rahmen nicht entsprechen, werden nicht wahrgenommen O Schemata oder Rahmen müssen nicht falsch sein, versperren aber Blick auf andere Sichtweisen Verstärkerthese: Medien verändern nicht die Einstellung von Mediennutzern, sie verstärken nur die bereits vorhandenen Einstellungen Emotionale Wirkung bei audio-visuellen Medien: positive Gefühle können ausgelöst werden, aber auch z.B. Angst RISIKEN DER NEUEN MEDIEN Internet-Mythen ,,Kinder sind nicht sicher im Internet" (Pädophilie) O Viel Druck von Politik, dass Schutzmaßnahmen eingeführt werden O Keine empirische Untersuchung, die zeigt das Kinder online unsicherer sind als draußen ,,Kinder haben kein Gefühl für Umgang mit persönlichen Daten" O Digital Natives geben viel über sich preis O Untersuchungen: Jugendliche = sensibel für Schutz der pers. Daten O Konkrete Strategien, mit wem was geteilt wird (Privacy Settings, Kontaktanfragen ablehnen, fiktives Alter) O → je mehr Zeit online, desto kompetenter im Umgang mit Daten Digital Natives mangelt es nicht an Medienkompetenz, haben ein andere Verständnis von Privatsphäre ,,Kein Respekt vor Urheberrecht" O Unklarheit ob illegal oder legal O Verständnis vom Urheberprinzip ist vorhanden -4- ,,Kinder verschwenden ihre Zeit & werden aggressiver" Breite Palette an Spielen wird genutzt Digitale Spiele haben Lerneffekte & sozialen Charakter O ● O O Zusammenhand zwischen Bildschirmgewalt & Aggression kann nicht bestritten werden; Fragen der Kausalität & mitwirkende Faktoren unbeantwortet ,,Generation Internet ist dumm" O Untersuchung: Intelligenz von Kindern steigt von Generation zu Generation, sinkt nicht (standardisierte Tests) o Sammlung von vielen Lernerfahrungen im Netz O Aufbau von Medienkompetenzen = wichtig → eröffnen neue Möglichkeiten um am öffentlichen Diskurs teilzunehmen (Einsetzen von digitalen Technologien für gesellschaftliche / politischer Themen) → Erschweren differenzierte inhaltliche Diskussion über Chancen & Risiken digitaler Medien → Lenken Aufmerksamkeit auf Scheinprobleme → gefährlich, da in anderen Bereichen wirklich Handlungsbedarf herrscht, der dann unerkannt bleibt Ernsthafte Kritik & Risiken ● Sucht / Abhängigkeit Computerspiele fördern die Gewaltbereitschaft von Jugendlichen Jugendliche laufen Gefahr die virtuelle Welt des Internets mit der „Realität“ zu verwechseln → statistische Daten hierfür sind schwach → Begriffe ,,virtuell" & ,,real" werden oft falsch genutzt, so als wären sie Gegensätze → „Virtualität“ = Eigenschaft einer Sache, nicht in der Form zu existieren, in der sie zu existieren scheint, jedoch ihrem Wesen/Wirkung nach einer in dieser Form existierenden Sache zu gleichen ➜ virtuelle Dinge sind nicht physischer Natur, können aber sehr wohl real sein Extreme Emotionale Wirkung insb. bei Kindern → starke Ängste können ausgelöst werden Schutz der Privatsphäre & der persönlichen Daten im Internet, Sicherheit im Netz → ökonomische Interessen großer Firmen (Medienkonzerne, Softwarehersteller) Überwachung(smedium) o Zerstört das Vertrauen in das Internet & das Kommunikationsmedium O Chats, Emails, Fotos werden mitgeschnitten -5-

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Vielen Dank, wirklich hilfreich für mich, da wir gerade genau das Thema in der Schule haben 😁

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Angst RISIKEN DER NEUEN MEDIEN Internet-Mythen ,,Kinder sind nicht sicher im Internet" (Pädophilie) O Viel Druck von Politik, dass Schutzmaßnahmen eingeführt werden O Keine empirische Untersuchung, die zeigt das Kinder online unsicherer sind als draußen ,,Kinder haben kein Gefühl für Umgang mit persönlichen Daten" O Digital Natives geben viel über sich preis O Untersuchungen: Jugendliche = sensibel für Schutz der pers. 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