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Die Reichsgeschichte der Tiere - Pfeffel Analyse

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Die Reichsgeschichte der Tiere - Analyse.
Im folgenden Text wird die Fabel, Die Reichsgeschichte der Tiere" von Gottlieb Konrad Pfeffel,
ers
Die Reichsgeschichte der Tiere - Analyse.
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Die Reichsgeschichte der Tiere - Analyse. Im folgenden Text wird die Fabel, Die Reichsgeschichte der Tiere" von Gottlieb Konrad Pfeffel, erschienen im Jahr 1783, analysiert. Pfeffel übt mit dieser Fabel Kritik an den Menschen aus, die keinerlei Selbstverantwortung in Krisen besitzen und dadurch den weg für einen absolutistischen Herrscher, hier der Charakter Löwe, frei machen. Der nutzt seine stärke und Überlegenheit aus um seiner Willkür freien Lauf zu lassen. Verbindungen können zu den Herrschaftssystemen, in kleineren Ländereien und Gemeinschaften, gezogen werden. Emelie Fokken Die Fabel, Die Reichsgeschichte der Tiere" handelt von einer friedlichen Demokratie der Tiere, die nach einem Streit in Anarchie ohne staatlichen Schutz verfällt. Nach dem Streit der Tiere, bietet sich der Löwe als Diener des Volkes an und möchte die Freiheit der Tiere bewahren. So handelt der Löwe zuerst im Schutze der kleinen Bewohner und richtet sich gegen die Räuber. Die kleineren Tiere garantierten ihn darauf hin die Herrschaftsposition, die seine Nachfolger übernehmen sollten. Sie gaben ihm außerdem das Recht, seine Macht zu teilen und anderen eine Position im Rat zu geben. Nachdem der Löwe die Macht hat führt er Steuern ein und unterdrückt alle die, die Widerstand leisten. Er setzt die schlauen und listigen Raubtiere, die sein Spiel mitspielten als seinen Konrad ein und diese beteiligte sich eigenmächtig an Raubzügen und Unterdrückungen. Die...

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Tiere bemerkten ihren Fehler zu spät, die die sich dem Löwen nicht unterwerfen wollen müssen sich verstecken, da sie sonst bestraft oder gar getötet werden. Die Fabel besitzt 2 Strophen und insgesamt 33 Verse. Sie wurde in einem Kreuzreim verfasst mit dem Schema abab. Die erste Strophe besteht aus 17 Versen und stellt die Ausgangssituation da, dass zerfallen der Demokratie (vgl.V1-4). Der Löwe bietet sein eingreifen an, um die Freiheit zu retten. Er möchte nicht der Herrscher sein, sondern lediglich der Diener der Demokratie, der die schwachen gegen die starken verteidigt (vgl.V. 5-11). So gewinnt er das Vertrauen des niederen Volkes, die ihm nach gelungenen Verteidigungen, das Amt des Chan gaben und es seinem Sohne garantierten es fortzuführen. Sie gaben ihm auch die Macht, andere in Ämter zu erheben, um noch besser beschützt zu sein (vgl.V.11-17). In dieser Strophe kann man erkennen, dass das einfache Volk, in einer Krise, nicht ohne Führung auskommt. Sie benötigen eine Richtung, in die sie jemand lenkt. Gerne geben sie die Freiheit und die Selbstverantwortung auf, um möglichst bequem zu leben. Pfeffel zieht in dieser Strophe zudem Schlüsse zu den Herrschaftssystemen in den kleineren Ländereien, die mit ihrer korrupten Regierung auffallen. Dort herrschen die, mit dem ertragreichsten, größten Land, obwohl oft unklar ist wie diese Personen an ihr Vermögen gelangten. Sie biedern sich im einfachen Volke an, bis sie die gewünschte Position erreichten. Emelie Fokken Die zweite Strophe besteht aus 16 Versen und beinhaltet den Umschwung des Löwen. Da er nun seine gewünschte Machtposition besitzt, versteckt der Löwe seine wahren Absichten nicht mehr. Er setzte sich seine Krone aus Eichen auf, erhob Steuern für die anderen Tiere und wer sich gegen ihn weigerte wurde getötet (vgl.V. 18-21). Der Löwe hat nun die Macht das Land nach seinen Vorstellungen zu formen, keiner kann ihm mehr was anhaben, er ist die oberste Instanz. Die Raubtiere die er zu Anfang noch bekämpfte, schlossen sich seiner an und unterstützten den Löwen. Diese spielen seine List weiter und werden als Dank in den Königlichen Rat aufgenommen (vgl.V.22-24). Später zogen diese eigenständig los und beraubten die schwachen Tiere (vgl.V.26-27). Dem Volk wird der Fehler immer klarer, doch können sie nichts mehr dagegen tun, die einstige Freiheit bleibt verloren und der Löwe regiert weiter in der Anarchie. (Vgl.V.28-31) Er regierte nach seinem Gefallen und der der sich nicht beugen wollte, wird bestraft. (vgl.V.31-33) Auch in der zweiten Strophe wird der Bezug zur Realität deutlich, Pfeffel macht auf die Umstände der absolutistischen Herrschaft aufmerksam. Herrscher die durch Glück zu Reichtum gekommen sind und dann ihre Macht an dem wehrlosen Volk auslassen. Wie hier der Löwe, nach dem Macht erhalt schaltet er auf Eigennutz um, er sieht sich als Individuum und hat selbst die Freiheit im denken und Handeln, die er den anderen genommen hat. Nachfolgend ist also zu sagen, dass die zu Anfang vorgestellte Hypothese zutrifft. Die Tiere haben ihre Demokratie in einer eigen geschaffenen Krise aufgegeben und so den weg für den alleinigen Herrscher geschaffen.