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Die Weltsicht Dürrenmatts - „Die Welt als Labyrinth“

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„Die Welt als Labyrinth” – Zur Weltsicht
Friedrich Dürrenmatts
Aufgabe 2: Fasse den Inhalt des Sachtextes in eigenen Worten
zusammen.
In dem
„Die Welt als Labyrinth” – Zur Weltsicht
Friedrich Dürrenmatts
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Dürrenmatts Weltsicht (6 Punkte)

Eine stichpunktartige Ausarbeitung von Dürrenmatts Weltsicht. In Folge auf die Komödie ,,Die Physiker" (1980) von Dürrenmatt, die wir im Unterricht gelesen haben.

„Die Welt als Labyrinth” – Zur Weltsicht Friedrich Dürrenmatts Aufgabe 2: Fasse den Inhalt des Sachtextes in eigenen Worten zusammen. In dem Sachtext ,,Die Welt als Labyrinth" aus dem Buch,,Philosophie und Naturwissenschaften" geschrieben von Friedrich Dürrenmatt und erscheinen im Jahr 1986, geht es um die Stellung Dürrenmatts zur modernen Welt, sowie die Angst vor denkbaren negativen Folgen der Technik. Dürrenmatt beschreibt das Labyrinth als ein Bild für das Einzelwesen, weil man im Grunde immer alleine und in sich eingeschlossen ist. Im Text wird das Labyrinth als eine Metapher genutzt und bezieht sich auf die Urbanisierung und ihre Probleme. Diese labyrinthische Welt wurde durch die Technik erschaffen, die wir Menschen durch unsere Erfahrungen voranbringen, die wir aber nicht mehr verstehen und über die wir heute nicht wissen, was sie bringen kann. Zum wichtigem gehört, dass die Menschheit zum Teil nicht weiß, wovon die Sachen hergestellt wurden und wie sie funktionieren. Die Technik geht nicht von der Ideologie, sondern von der Wissenschaft aus, die die Welt verändert hat. Die Wissenschaft ist aber abstrakt geworden, weshalb sie wieder Bildhaft dargestellt werden muss. Der Mensch ist in seiner Welt eingeschlossen, die Chaos ist und die vom Zufall reagiert wird, wobei der Mensch das Chaos nicht mehr hinnehmen soll, sondern die Welt ständig in Zweifel zieht. Das Gefühl der Kleinheit leitet sich aus dem heutigen Zustand der Welt...

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Alternativer Bildtext:

ab, sowie der Bürokratisierung und der Technisierung aller Gesellschaftsformen. Die Menschen leben in einer unmoralischen Welt umgeben von Konfliktsituationen, die sie zu moralischen tragischen Entscheidungen zwingen. Die Wissenschaft baut stets Labyrinthe nach und somit kommt sie zu neuen, wobei die Kompliziertheit des Labyrinths wächst. Kurzgefasst wird die Welt mit einem komplizierten Labyrinth verglichen, welches die Unordnung einander verbindet. Menschen hängen von den ungerechten und „Die Welt als Labyrinth” – Zur Weltsicht Friedrich Dürrenmatts Aufgabe 2: Fasse den Inhalt des Sachtextes in eigenen Worten zusammen. In dem Sachtext ,,Die Welt als Labyrinth" aus dem Buch,, Philosophie und Naturwissenschaften" geschrieben von Friedrich Dürrenmatt und erscheinen im Jahr 1986, geht es um die Stellung Dürrenmatts zur modernen Welt, sowie die Angst vor denkbaren negativen Folgen der Technik. Dürrenmatt beschreibt das Labyrinth als ein Bild für das Einzelwesen, weil man im Grunde immer alleine und in sich eingeschlossen ist. Im Text wird das Labyrinth als eine Metapher genutzt und bezieht sich auf die Urbanisierung und ihre Probleme. Diese labyrinthische Welt wurde durch die Technik erschaffen, die wir Menschen durch unsere Erfahrungen voranbringen, die wir aber nicht mehr verstehen und über die wir heute nicht wissen, was sie bringen kann. Zum wichtigem gehört, dass die Menschheit zum Teil nicht weiß, wovon die Sachen hergestellt wurden und wie sie funktionieren. Die Technik geht nicht von der Ideologie, sondern von der Wissenschaft aus, die die Welt verändert hat. Die Wissenschaft ist aber abstrakt geworden, weshalb sie wieder Bildhaft dargestellt werden muss. Der Mensch ist in seiner Welt eingeschlossen, die Chaos ist und die vom Zufall reagiert wird, wobei der Mensch das Chaos nicht mehr hinnehmen soll, sondern die Welt ständig in Zweifel zieht. Das Gefühl der Kleinheit leitet sich aus dem heutigen Zustand der Welt ab, sowie der Bürokratisierung und der Technisierung aller Gesellschaftsformen. Die Menschen leben in einer unmoralischen Welt umgeben von Konfliktsituationen, die sie zu moralischen tragischen Entscheidungen zwingen. Die Wissenschaft baut stets Labyrinthe nach und somit kommt sie zu neuen, wobei die Kompliziertheit des Labyrinths wächst. Kurzgefasst wird die Welt mit einem komplizierten Labyrinth verglichen, welches die Unordnung einander verbindet. Menschen hängen von den ungerechten und unfreien Ordnungen ab, weil diese durch ihre eigene menschliche Natur der Widersprüchlichkeit, die vernünftige Politik von sich abweist, weshalb die Menschheit überhaupt noch an einer Ordnung hängt. Aufgabe 3: Halte stichpunktartig fest, was Dürrenmatts Weltsicht über folgende Begriffe aussagt: 2 a.) Mensch: ist orientierungslos • ist durch Angst oder Tod bedroht. • strebt nach dem Größeren "und ist achtlos vor dessen Gefahren. • ist im Chaos eingeschlossen und wird vom Zufall regiert. • notwendiges, aber schwieriges Streben des Menschen nach Gerechtigkeit. • Abhängigkeit des Menschen von der ihm unverständlichen Technik. b.) Gesellschaft: • jeder Angestellter ist ein Arbeiter der Demokratie entgegen. ● ist gewohnt sich verwalten zu lassen. • Parlament kommt in Versuchung dem Volke vorzuschreiben, wie es zu sein hat. • ist einer vernünftigen Politik nicht fähig. • führte zu einer zivilisierten Wildnis, der gegenüber sich der Mensch wie ein Unmensch verhält. Gesellschaft begreift die Naturkräfte nicht. • Versagen der kommunistischen und kapitalistischen Gesellschaftsordnung. • Alle Gesellschaftsordnungen als ungerechte und gerechte ● "Fehlkonstruktionen". • defizitärer Charakter aller Gesellschaftsordnungen, aber Aussichtslosigkeit von Revolutionen. unfreien Ordnungen ab, weil diese durch ihre eigene menschliche Natur der Widersprüchlichkeit, die vernünftige Politik von sich abweist, weshalb die Menschheit überhaupt noch an einer Ordnung hängt. Aufgabe 3: Halte stichpunktartig fest, was Dürrenmatts Weltsicht über folgende Begriffe aussagt: 2 a.) Mensch: ist orientierungslos • ist durch Angst oder Tod bedroht. • strebt nach dem Größeren " und ist achtlos vor dessen Gefahren. • ist im Chaos eingeschlossen und wird vom Zufall regiert. • notwendiges, aber schwieriges Streben des Menschen nach Gerechtigkeit. • Abhängigkeit des Menschen von der ihm unverständlichen Technik. b.) Gesellschaft: • jeder Angestellter ist ein Arbeiter der Demokratie entgegen. ● ist gewohnt sich verwalten zu lassen. • Parlament kommt in Versuchung dem Volke vorzuschreiben, wie es zu sein hat. • ist einer vernünftigen Politik nicht fähig. • führte zu einer zivilisierten Wildnis, der gegenüber sich der Mensch wie ein Unmensch verhält. Gesellschaft begreift die Naturkräfte nicht. • Versagen der kommunistischen und kapitalistischen Gesellschaftsordnung. • Alle Gesellschaftsordnungen als ungerechte und gerechte ● "Fehlkonstruktionen". • defizitärer Charakter aller Gesellschaftsordnungen, aber Aussichtslosigkeit von Revolutionen. 3 c.) Staat: • Je komplizierter der Staat wird, desto komplizierter wird die Durchführung der Demokratie. • Unüberschaubarkeit des Bürokratischen Systems. • Bevormundung der unkritischen Bürger durch Beamte und Funktionäre. ● Rebellion kann gegen sie nur noch recht haben, was nicht ausschließt, dass sie nicht stets das Rechte tun. muss nicht nur regiert, sondern auch verwaltet werden. Setzt Kritik voraus. • Begreift oft nicht die Tätigkeiten in ihrer ganzen Auswirkung. d.) Ideologien: • Ideologien nur als Mittel an der Macht zu bleiben. • Vorwände an die Macht zu kommen. • Verklären auch die Gewalt: Sie richten her, was sie hingerichtet haben. e.) Wissenschaft: • Steigerung des Labyrinthischen durch Erklärungsversuche der Wissenschaft. ● weitet sich aus, jedoch bleibt die Kompliziertheit. f.) Welt: Welt als Labyrinth. • Unordnung der Welt. • Welt im Umsturz, drohender Untergang. ● • Fehlen jeder individuellen Entscheidungsfreiheit und Verantwortlichkeit, statt dessen Kollektivschuld, Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit der Welt. • Welt wird durch die Physik in mathematischen Formeln wiedergegeben. • Verzweiflung ist eine Antwort, die man auf diese Welt gibt. 3 c.) Staat: • Je komplizierter der Staat wird, desto komplizierter wird die Durchführung der Demokratie. • Unüberschaubarkeit des Bürokratischen Systems. • Bevormundung der unkritischen Bürger durch Beamte und Funktionäre. ● Rebellion kann gegen sie nur noch recht haben, was nicht ausschließt, dass sie nicht stets das Rechte tun. muss nicht nur regiert, sondern auch verwaltet werden. Setzt Kritik voraus. • Begreift oft nicht die Tätigkeiten in ihrer ganzen Auswirkung. d.) Ideologien: • Ideologien nur als Mittel an der Macht zu bleiben. • Vorwände an die Macht zu kommen. • Verklären auch die Gewalt: Sie richten her, was sie hingerichtet haben. e.) Wissenschaft: • Steigerung des Labyrinthischen durch Erklärungsversuche der Wissenschaft. ● weitet sich aus, jedoch bleibt die Kompliziertheit. f.) Welt: Welt als Labyrinth. • Unordnung der Welt. • Welt im Umsturz, drohender Untergang. ● • Fehlen jeder individuellen Entscheidungsfreiheit und Verantwortlichkeit, statt dessen Kollektivschuld, Sinnlosigkeit und Hoffnungslosigkeit der Welt. • Welt wird durch die Physik in mathematischen Formeln wiedergegeben. • Verzweiflung ist eine Antwort, die man auf diese Welt gibt. Aufgabe 4: Ziehe ein abschließendes Fazit. Dürrenmatt ist der Auffassung, das die Welt ein ungeordnetes Gewirr sei, wobei an diesem Zustand keiner allein Schuld sei, sondern sei dies eine kollektive Schuld. Es wirkt das Gefühl der Kleinheit und Ohnmacht des Menschen vor einer chaotischen, nicht zu bewältigenden Welt, welches zwar hingenommen werden muss, jedoch darf es kein Kapitulieren davor geben. Das Gefühl leitet sich aus dem heutigen Zustand der Welt ab, als auch der Bürokratisierung und Technisierung aller Gesellschaftsformen, wobei ich der gleichen Auffassung bin. Die Welt lebt im Chaos, welches tagtäglich von der Menschheit und der Wissenschaft fortregiert wird. Stellungnahme: Welchen Ansichten Dürrenmatts stimmst du zu, welchen widersprichst du? Inwiefern spiegelt sich die hier formulierte Weltsicht auch in dem Drama ,,Die Physiker" wieder? 4 > Ich unterstütze die Meinung von Friedrich Dürrenmatt und bin der gleichen Auffassung, dass die Welt ein ungeordnetes Gewirr sei und vor allem, dass dies eine kollektive Schuld aller sei. Diese kollektive Schuld möchte Dürrenmatt dem Leser vermitteln, indem er eine Distanz zwischen dem Leser und dem Stück bildet, nämlich gibt es zum Beispiel keinen expliziten Helden. Das die Welt im Chaos vorliegt sieht man schon in der ersten Szene: der Inspektor ist vollkommen verwirrt, weil die ganze Ordnung die er kennt (Mörder werden bestraft etc.) in dem Irrenhaus aufgelöst zu sein scheint. Erst im Verlauf des Buches wird auch deutlich, dass es selbst in der Außenwelt keine Ordnung gibt (z.B. Besuch der Familie Rose). Das Irrenhaus dient hierbei als ein Repräsentant der Welt, somit erschließt sich, dass das Irrenhaus chaotisch und vom Zufall,,regiert" wird. Möbius wird mehrmals vom Zufall getroffen: seine beiden Mitkranken sind eigentlich auf ihn angesetzte Wissenschaftler, sowie seine Ärztin Dr. Zahnd selber psychisch krank ist. Verdeutlicht wird auch das uneingeschränkte Vertrauen der Bevölkerung in den Nutzen der Wissenschaft, denn Möbius hatte ohne jeglichen Wissens der Gefahr eine Weltformel Aufgabe 4: Ziehe ein abschließendes Fazit. Dürrenmatt ist der Auffassung, das die Welt ein ungeordnetes Gewirr sei, wobei an diesem Zustand keiner allein Schuld sei, sondern sei dies eine kollektive Schuld. Es wirkt das Gefühl der Kleinheit und Ohnmacht des Menschen vor einer chaotischen, nicht zu bewältigenden Welt, welches zwar hingenommen werden muss, jedoch darf es kein Kapitulieren davor geben. Das Gefühl leitet sich aus dem heutigen Zustand der Welt ab, als auch der Bürokratisierung und Technisierung aller Gesellschaftsformen, wobei ich der gleichen Auffassung bin. Die Welt lebt im Chaos, welches tagtäglich von der Menschheit und der Wissenschaft fortregiert wird. Stellungnahme: Welchen Ansichten Dürrenmatts stimmst du zu, welchen widersprichst du? Inwiefern spiegelt sich die hier formulierte Weltsicht auch in dem Drama ,,Die Physiker" wieder? 4 > Ich unterstütze die Meinung von Friedrich Dürrenmatt und bin der gleichen Auffassung, dass die Welt ein ungeordnetes Gewirr sei und vor allem, dass dies eine kollektive Schuld aller sei. Diese kollektive Schuld möchte Dürrenmatt dem Leser vermitteln, indem er eine Distanz zwischen dem Leser und dem Stück bildet, nämlich gibt es zum Beispiel keinen expliziten Helden. Das die Welt im Chaos vorliegt sieht man schon in der ersten Szene: der Inspektor ist vollkommen verwirrt, weil die ganze Ordnung die er kennt (Mörder werden bestraft etc.) in dem Irrenhaus aufgelöst zu sein scheint. Erst im Verlauf des Buches wird auch deutlich, dass es selbst in der Außenwelt keine Ordnung gibt (z.B. Besuch der Familie Rose). Das Irrenhaus dient hierbei als ein Repräsentant der Welt, somit erschließt sich, dass das Irrenhaus chaotisch und vom Zufall,,regiert" wird. Möbius wird mehrmals vom Zufall getroffen: seine beiden Mitkranken sind eigentlich auf ihn angesetzte Wissenschaftler, sowie seine Ärztin Dr. Zahnd selber psychisch krank ist. Verdeutlicht wird auch das uneingeschränkte Vertrauen der Bevölkerung in den Nutzen der Wissenschaft, denn Möbius hatte ohne jeglichen Wissens der Gefahr eine Weltformel 5 entwickelt, welche die Menschheit zerstören kann. Zentrales Thema, als auch die zentrale Verbindung des Stückes zur heutigen Welt ist die Wissenschaft und der verantwortungslose Umgang mit ihren Ergebnissen. Jede der im Drama auftretenden Personen hat somit ihre eigene Handlungsmotivation und verkörpert eine bestimmte Instanz, die im Weltgefüge eine leitende Rolle spielt. 5 entwickelt, welche die Menschheit zerstören kann. Zentrales Thema, als auch die zentrale Verbindung des Stückes zur heutigen Welt ist die Wissenschaft und der verantwortungslose Umgang mit ihren Ergebnissen. Jede der im Drama auftretenden Personen hat somit ihre eigene Handlungsmotivation und verkörpert eine bestimmte Instanz, die im Weltgefüge eine leitende Rolle spielt.